Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.

Folge 257: Historische Revolution oder gefährlicher Hype – wie real ist der KI-Boom wirklich?

13 Mar 2026

00 : 0000:17:20
In dieser Folge analysiert Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, den aktuellen Aktien-Boom rund um die Künstliche Intelligenz. Während Milliarden in Chips und Rechenzentren fließen, wächst die Sorge vor einer neuen Tech-Blase. Dazu kommen Ängste, dass die KI ganze Geschäftsmodelle ausradieren könnte. Wir beleuchten, inwieweit diese Bedenken berechtigt sind und wie sich Anlegerinnen und Anlegern vor diesem Hintergrund am besten verhalten sollten.

Karl beantwortet folgende Fragen:

  • Wann, wo und wie hat Schmidt das letzte Mal KI benutzt? (1:20)

  • Wie ist der aktuelle KI-Boom einzuschätzen, entsteht da etwas historisch Großes oder überwiegen die Bedenken? (2:07)

  • Ist der Vergleich der KI mit der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Internets gerechtfertigt? (3:54)

  • Wie stark dürfte KI das Weltwirtschaftswachstum beschleunigen? (5:14)

  • Ist der entscheidende Unterschied zu früheren Tech-Hypes, dass diesmal viele große Konzerne schon gutes Geld verdienen? (6:46)

  • Wenn KI tatsächlich zu massiven Produktivitätsgewinnen führt – sind die heutigen Aktien-Bewertungen dann vielleicht sogar rational? (8:10)

  • Können die massiven Investitionen der Konzerne in Rechenzentren zum Fass ohne Boden werden? (9:53)

  • Wie gefährlich ist die gegenseitige finanzielle Verflechtung großer KI-Akteure? (11:11)

  • Hat das Ganze nicht doch Parallelen zur Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre? (11:55)

  • Stehen wir durch KI vor einer massiven Disruption etablierter Geschäftsmodelle? (12:43)

  • Wird die KI zu massiver Arbeitslosigkeit führen? (13:27)

  • Wie gehen Anleger am besten damit um, dass es wahnsinnig schwer ist, die Erfolgsaussichten einzelner KI-Unternehmen zu bewerten? (14:44)

  • Wie viel KI-Investments sollten heute in einer gut strukturieren Anlage stecken? (16:02)


Gut zu wissen:

  • KI verändert die gesamte Art und Weise, wie wir weltweit produzieren und konsumieren und dürfte langfristig positiv auf das globale Wachstum ausstrahlen.

  • Im Finanzsektor kann KI für sinnvollere Wissensvermittlung an Anleger sorgen.

  • Im Gegensatz zur 2000er Dotcom-Blase sind die heutigen KI-Marktführer hochprofitabel, was die Bewertungen rationaler macht als damals, dennoch gibt es hier und da Übertreibungen.

  • Nach einer gigantischen Spekulationsblase sieht es nicht aus, enttäuschte Gewinnerwartungen können aber jederzeit zu stärkeren Kurskorrekturen führen.

  • Der Investitionsdruck ist für Unternehmen sehr hoch, um nicht den Anschluss zu verlieren. Das birgt Abschreibungsrisiken.

  • Risiken liegen teilweise auch in finanziellen Verflechtungen großer KI-Akteure.

  • KI dürfte klassische Software nicht einfach ersetzen, sondern bestehende Werkzeuge verbessern. Etablierte Anbieter haben durch ihren Datenzugang oft einen „Heimvorteil“.

  • KI löscht seltener ganze Berufe aus, verändert aber Aufgabenprofile radikal. Der „wirtschaftliche Turbo“ entsteht dort, wo Menschen durch KI verstärkt, statt nur ersetzt werden.

  • Da niemand weiß, welche Aktien am meisten von KI profitieren, ist die breite Marktabdeckung über alle Branchen hinweg die klügste Strategie.


Folgenempfehlung: Folge 183: Geld anlegen mit KI – kann ChatGPT die Märkte vorhersehen?

 

👉 Mehr Informationen zur Quirin Privatbank finden Sie online. https://www.quirinprivatbank.de/

📖 In seinem Buch „Geld im Glück“ zeigt Karl Matthäus Schmidt, wie Sie Schritt für Schritt erfolgreich Geld anlegen und Ihre persönlichen Lebensziele verwirklichen. https://www.karl-matthaeus-schmidt.de/

💰 Gestalten Sie Ihre finanzielle Zukunft mit dem Q-Navigator – unser digitaler Vermögensplaner. https://www.quirinprivatbank.de/zukunftsplanung/vermoegensplaner

🌐 Nehmen Sie an unserem kostenlosen Depot-Check teil. https://www.quirinprivatbank.de/geldanlage/depot-check

🤖 Testen Sie Q.Ai, der KI-Vermögensberater für Ihre Zukunft. https://www.quirinprivatbank.de/geldanlage/ki-vermoegensberater

💡 Fordern Sie unsere Studien an. https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/studien

🚀 Die besten Anlegertipps, damit Sie am Kapitalmarkt durchstarten können. https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/anlagetipps

🌿 Nachhaltig Geld anlegen, ohne auf Rendite zu verzichten. https://www.quirinprivatbank.de/nachhaltige-geldanlage

📧 Abonnieren Sie unseren Newsletter, um keine Events und Neuigkeiten zu verpassen. https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/news

👀 Folgen Sie uns auf LinkedIn. https://www.linkedin.com/company/quirin-bank-ag/mycompany/

👉 Mehr zu Karl Matthäus Schmidt persönlich erfahren Sie hier: https://www.karl-matthaeus-schmidt.de/

Kapitel

00:01:20Wann, wo und wie hat Schmidt das letzte Mal KI benutzt? (1:20)
00:02:07Wie ist der aktuelle KI-Boom einzuschätzen, entsteht da etwas historisch Großes oder überwiegen die Bedenken? (2:07)
00:03:54Ist der Vergleich der KI mit der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Internets gerechtfertigt? (3:54)
00:05:14Wie stark dürfte KI das Weltwirtschaftswachstum beschleunigen? (5:14)
00:06:46Ist der entscheidende Unterschied zu früheren Tech-Hypes, dass diesmal viele große Konzerne schon gutes Geld verdienen? (6:46)
00:08:10Wenn KI tatsächlich zu massiven Produktivitätsgewinnen führt – sind die heutigen Aktien-Bewertungen dann vielleicht sogar rational? (8:10)
00:09:53Können die massiven Investitionen der Konzerne in Rechenzentren zum Fass ohne Boden werden? (9:53)
00:11:11Wie gefährlich ist die gegenseitige finanzielle Verflechtung großer KI-Akteure? (11:11)
00:11:55Hat das Ganze nicht doch Parallelen zur Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre? (11:55)
00:12:43Stehen wir durch KI vor einer massiven Disruption etablierter Geschäftsmodelle? (12:43)
00:13:27Wird die KI zu massiver Arbeitslosigkeit führen? (13:27)
00:14:44Wie gehen Anleger am besten damit um, dass es wahnsinnig schwer ist, die Erfolgsaussichten einzelner KI-Unternehmen zu bewerten? (14:44)