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PODCAST ORANGE

Der Fußballpodcast über die BSG Wismut Gera
  • 26 Mrz 2020
    #70 | We have it totally under control.
    01:06:12

    In der 70. Ausgabe des PODCAST ORANGE beantworten wir Eure Fragen rund um die Covid-19-Pandemie. Zusätzlich haben wir die Spieler und Fans der BSG zum persönlichen Umgang mit der aktuellen Situation befragt. Uns bleibt nur der Appell: Passt auf Euch auf, prüft bevor ihr Unsinn auf Euren Profilen teilt und bleibt gesund!

  • 16 Mrz 2020
    #69 | HALTET ZUSAMMEN!
    00:00:00

    In der 69. Ausgabe des Podcast Orange geht es um einen gefährlichen Coronavirus, verantwortungslose Fußballverbände und gesellschaftliche Verantwortung. Bleibt gesund und haltet zusammen!

    Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

    infektionsschutz.de: „Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen, spielt aber vermutlich nur eine untergeordnete Rolle. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.“

    https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

    Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

    bundesgesundheitsministerium.de: „Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Symptome auftreten. Im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage.“

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

    Welche Symptome ruft das Virus Sars-CoV-2 hervor?

    NDR Ratgeber: „Das Coronavirus löst eine Grippe-ähnliche Erkrankung aus, wobei die Symptome eher unspezifisch sind: Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung führen. Eine spezielle Therapie zur Behandlung der Erkrankung gibt es bislang nicht. Die Symptome können aber mit Medikamenten gemildert werden.“

    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Coronavirus-Fragen-und-Antworten,corona100.html

    Noch gibt es in Deutschland recht wenige Infizierte. Warum ist es denn so wichtig, die Ausbreitung des Virus zu bremsen?

    Christian Endt, Michael Mainka und Sören Müller-Hansen in
    der Süddeutschen Zeitung: „Um zu verstehen, warum das neue Coronavirus so
    gefährlich ist, muss man sich klarmachen, was exponentielles Wachstum bedeutet.
    Beim exponentiellen Wachstum dagegen findet in einem festen Zeitraum jeweils
    eine Verdopplung der Fallzahl statt. Exponentielles Wachstum ist gefährlich,
    weil man es am Anfang leicht unterschätzt. Denn zu Beginn läuft die Kurve
    gemächlich vor sich hin. Dann wird sie immer steiler und schießt bald nahezu
    senkrecht nach oben. Und die Kurve der Coronafälle sieht in allen Ländern mit
    größeren Ausbrüchen sehr ähnlich aus.“

    https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wissen/coronavirus-die-wucht-der-grossen-zahl-e575082/

    Warum wird in Deutschland so
    eine „Panik“ gemacht? Jeder kann doch entscheiden, ob er an einer Veranstaltung
    mit 999 Gästen teilnimmt.

    Primar der Lungen-Abteilung im Krankenhaus von Bergamo,
    Fabiano di Marco, gegenüber Rai Südtirol: „Bei den Patienten hat eine große
    Anzahl eine schwere Lungenentzündung, die auf der Intensivstation behandelt
    werden muss. Und obwohl wir wirklich alles Menschenmögliche versucht haben,
    nicht nur das Krankenhaus von Bergamo, sondern die gesamte Lombardei, sind die
    benötigten Plätze mehr als wir zur Verfügung haben.“

    „Die italienische Gesellschaft für Intensivmedizin und
    Anästhesie hat Richtlinien verbreitet, nach welchen Kriterien die zu
    behandelnden Patienten ausgewählt werden sollen – für den Fall, dass die Zahl
    der Patienten höher ist als die Anzahl der zur Verfügung stehenden Betten.“

    https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/03/tag-Fabiano-Di-Marco-Coronavirus-Bergamo-5281e052-4ae9-4664-a953-702dffa0f18c.html

    Welche Personengruppen haben
    wenig zu befürchten?

    Professor Ulf Dittmer, Direktor am Institut für Virologie in
    Essen, gegenüber derwesten.de: „Am wenigsten haben Kinder zu befürchten.
    Kinder, die in einem Umfeld mit infizierten Erwachsenen leben, waren teilweise
    gar nicht infiziert. Es hat nur ganz wenige schwere Verläufe bei Kindern
    gegeben, selbst in China.

    Mit dem Immunsystem von Kindern ist das nicht erklärbar. Es
    gibt ganz neue Befunde darüber, was eigentlich der Rezeptor des Coronavirus ist
    – also das Protein, das das Virus braucht, um in die nächste Zelle eindringen
    zu können. Zudem wird noch ein zweites Protein zur Infektion benötigt.
    Vielleicht liegt es an der Verteilung dieser beiden Proteine, dass Kinder
    besser vor dem Coronavirus geschützt sind.“

    https://www.derwesten.de/region/coronavirus-nrw-virologe-aus-essen-raeumt-mit-diesem-mythos-auf-es-ist-voellig-falsch-dass-covid-19-symptome-faelle-tote-id228662561.html

    Was sind die Riskogruppen?

    Prof. Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der
    Berliner Charité, im Podcast des NDRinfo: „Das haben wir ja schon besprochen,
    das sind vor allem die Älteren, und zwar vor allem über 65. Da steigt die
    Fallsterblichkeit rapide. Während wir in den Gruppen unterhalb von 60 (und dann
    noch viel deutlicher unterhalb von 50 Jahren) – ich will jetzt diesen Begriff
    einfach noch mal sagen – eine Erkältungskrankheit haben, auch wenn ich dafür
    wieder angegriffen werde. Aber irgendwie muss man sich die Dinge ja vorstellen
    können.

    Und so ist es nun mal: Wir haben in diesen jüngeren
    Bevölkerungsgruppen eine Erkrankung, die nicht sehr stark zu Buche schlägt, in
    Form von Todesfällen. Und wir haben weit überproportional ein Anwachsen der
    Todesfälle in den älteren Bevölkerungsgruppen.

    Dann haben wir zusätzlich noch in allen Bevölkerungsgruppen
    wahrscheinlich ein höheres Risiko bei Grunderkrankungen. Das können Patienten
    mit Immunsuppression sein, mit Tumorerkrankungen. Es können aber auch Patienten
    mit metabolischen Grunderkrankungen sein, also Diabetiker, Personen, die
    einfach einen hohen Körperfett-Index haben.

    Und Personen, die auch aus anderen Gründen an Herz und Lunge
    vorgeschädigt sind. Vor allem Herz-Vorgeschädigte scheinen betroffen zu sein.
    Wir haben also wenige, aber besonders zu schützende Personen in den jüngeren
    Bevölkerungsgruppen. Und wir haben eine gesamte ältere Bevölkerungsgruppe, wo
    wir sagen können, das Rentenalter ist ein guter Maßstab.

    Jenseits des Rentenalters muss man die Bevölkerung wirklich
    schützen. Dann haben wir eine neue Arbeitshypothese für all diese
    Planungsbereiche.“

    https://www.ndr.de/nachrichten/info/9-Wir-muessen-die-aelteren-Menschen-schuetzen,audio650168.html

    Wie hoch ist der Anteil der komplikationslos verlaufenden
    Infektionen?

    Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verlaufen
    rund 80 Prozent der Covid-19-Infektionen mild. Knapp 14 Prozent der Betroffenen
    entwickeln schwere Symptome wie Lungenentzündungen, Atemnot oder Sepsis. Etwa 5
    Prozent erkranken so schwer, dass sie beatmungspflichtig werden.

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/therapieempfehlungen-fuer-intensivpflichtige-patienten/

    Was bedeutet dies für
    Thüringen?

    Laut Statistik werde im Freistaat damit gerechnet, dass in
    den kommenden zwei Jahren 1,5 Millionen Menschen Träger des Coronavirus sein
    werden, so Ramelow nach einer Beratung der Ministerpräsidenten im Bundeskanzleramt
    am Donnerstag. Bei 80 Prozent davon werde mit einem leichten Verlauf gerechnet.
    60.000 Menschen brauchen den Berechnungen nach eine akute Betreuung.

    https://www.mdr.de/thueringen/coronavirus-ramelow-ankuendigung-100.html

    Was ist bei COVID-19-Verdacht
    zu tun?

    TMASGFF: „Personen mit COVID-19-Symptomen, die sich in einem
    Risikogebiet aufgehalten haben, sollen bitte ihren Hausarzt telefonisch zur
    weiteren Abklärung kontaktieren. Nicht ins volle Wartezimmer setzen! Außerhalb
    der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der
    Rufnummer 116 117.

    Wer mit einer Person Kontakt hatte, bei der COVID-19 durch
    ein Labor nachgewiesen wurde, soll sich bitte unmittelbar an das zuständige
    Gesundheitsamt wenden.

    Wer dort keine Antwort findet, kann sich außerdem an die
    Hotline des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz wenden: 0361 57-3815099
    (Montag bis Freitag von 9:00 – 12:00 Uhr und von
    13:30 – 15:00 Uhr“
    .

    https://www.tmasgff.de/covid-19

    Virenpartys, Atemschutzmasken
    und Dosenravioli …

    Alina Schadwinkel bei spektrum.de: „Es gibt Gruppen, die
    Viren-Partys in Erwägung ziehen, damit man das Ganze durch hat und selbst immun
    ist. Einzelne kaufen und horten Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel und
    Klopapier in Mengen, ohne Rücksicht auf andere. Oder stehlen all diese Dinge
    sogar. Und noch am Wochenende waren allein beim Fußballspiel Gladbach gegen den
    BVB aus Dortmund rund 54 000 Menschen im Stadion. Das ist unverantwortlich. Das
    ist egoistisch. Das ist beschämend.

    Eine Viren-Party in Kauf zu nehmen, bedeutet, bewusst das
    Risiko einzugehen, seine Eltern und Großeltern anzustecken. Menschen also, die
    bekanntlich besonders gefährdet sind, schwer zu erkranken. Gesunde haben Kranke
    und Pflegepersonal um ihre Masken gebracht. Und sich Schulter an Schulter erst
    in Regionalzüge und Bahnen und anschließend auf Tribünen zu drängen, bedeutet
    tausende Leute, die untereinander Schleim und Tröpfchen austauschen.“

    https://www.spektrum.de/kolumne/trotz-coronavirus-brauchen-wir-schulen-aber-keine-fussballspiele/1711770

    Sobald im Frühling die
    Temperaturen steigen, sinkt die Grippe- und Erkältungsgefahr. Gilt das auch für
    das neue Coronavirus?

    Spiegel.de: Bisher sind viele Wissenschaftler davon
    ausgegangen, dass Sars-CoV-2 – wie etwa auch Influenza-Erreger – in den
    Sommermonaten zurückgehen würde. Neue Studien weisen nun darauf hin, dass die
    Viren nicht so empfindlich auf die Temperaturunterschiede reagieren werden, wie
    anfangs gedacht.

    “Meine Einschätzung bezüglich der weiteren Entwicklung
    in Deutschland hat sich in der vergangenen Woche durch eine Studie geändert:
    Eine Modellstudie aus den USA prognostiziert, dass Temperatureffekte auf das
    Virus relativ klein sind”, sagte Drosten. “Der Studie nach zu
    urteilen glaube ich jetzt, dass wir eine durchlaufende Infektionswelle zu
    erwarten haben und das Maximum der Fälle zwischen Juni und August
    eintritt.” Also sehr viel früher als gedacht.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-wie-geht-es-weiter-mit-sars-cov-2-a-73160cc3-8dbc-4a89-90b0-c489bfd53661

    Gibt es bald Medikamente zur
    Bekämpfung des Coronavirus?

    Lars Fischer bei spektrum.de: „Im Februar erklärte Bruce
    Aylward von der Weltgesundheitsorganisation, Remdesivir sei derzeit der einzige
    Wirkstoff, von dem die Organisation annimmt, dass sie eine Wirkung hat.
    Hochwillkommen wäre ein wirksames Mittel gegen das Virus trotzdem. Allein
    dadurch ließe sich die Auswirkung großer Ausbrüche aufs Gesundheitssystem
    deutlich senken, ganz abgesehen von der Erleichterung für Patientinnen und
    Patienten. Schon Anfang April sollen die ersten Studien mit Remdesivir und
    anderen Wirkstoffen abgeschlossen sein. Fachleute rechnen fest damit, dass die
    ersten Medikamente dann bald verfügbar sind. Zum Beispiel sagte Lothar Wieler,
    Präsident des Robert Koch-Instituts: Wir sind optimistisch, dass in den
    nächsten Wochen solche Medikamente dann auch in Deutschland eingesetzt werden.“

    https://www.spektrum.de/news/die-coronavirus-medikamente-kommen/1710678

    Gibt es bald einen Impfstoff?

    ZEIT ONLINE: Je mehr Menschen sterben, desto schneller geht
    die Suche nach einem Impfstoff?

    Bachmann: Absolut. Im Fall von Ebola etwa wurde ein
    Impfstoff innerhalb von knapp zwei Jahren zugelassen, was ein unglaubliches
    Tempo war. Die Angst war einfach so groß, dass sich die Krankheit mit einer
    Mortalitätsrate von 50 Prozent noch weiter ausbreiten würde. Je akuter die
    Gefahr ist, desto eher werden Nebenwirkungen in Kauf genommen. Im aktuellen
    Fall von Covid-19 muss man natürlich die Entwicklung abwarten. Viele
    Infektionen, gerade in Deutschland oder der Schweiz, verlaufen derzeit ja
    vergleichsweise glimpflich.

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/impfstoff-coronavirus-immunologe-infektionen-virus-covid-19

    Sind drastische Maßnahmen wie
    Schulschließungen nötig, um das Virus zu stoppen?

    Birgit Herden bei welt.de: „Im Winter 1918/1919 starben
    allein in den USA 500.000 bis 675.000 Menschen an der Spanischen Grippe –
    allerdings verlief die Epidemie von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich. Das
    lag unter anderem daran, ob die Städte früh Schulschließungen und andere
    Maßnahmen einführten – zu diesem Ergebnis kamen 2007 unabhängig voneinander
    sowohl eine amerikanische Studie und eine Arbeit aus Großbritannien.“

    Sebastian Funk, Centre for the Mathematical Modelling of
    Infectious Diseases der London School of Hygiene & Tropical Medicine, in
    welt.de: „Die Schulen in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt zu schließen, das
    wäre nur sinnvoll, wenn man bereit ist, sie über einen langen Zeitraum, also
    über Monate hinweg, geschlossen zu halten oder sie erneut zu schließen, wenn
    sich die Fallzahlen erhöhen.“

    https://www.welt.de/gesundheit/article206481679/Coronavirus-Helfen-Schulschliessungen-bei-der-Eindaemmung-des-Virus.html

    Müssen wir jetzt Kneipen und
    Unis schließen?

    Daniel Lingenhöhl bei spektrum.de: „Dafür versammeln sich
    hunderte Fans vor den Toren der Arenen, um dort gemeinsam zu singen, oder in
    Kneipen, wo sie die Spiele ihrer Mannschaft verfolgen. In Mannheim oder Berlin
    wurden Veranstaltungen mit 999 Besuchern organisiert oder »halbiert«, um
    unterhalb der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn formulierten Obergrenze
    von 1000 Besuchern pro Ereignis zu bleiben.

    Auf die Vernunft der Öffentlichkeit oder der Veranstalter zu
    hoffen, führt also in die Irre und zu mehr Erkrankten und Toten. Die Politik
    muss endlich vorangehen: Sie sollte jede öffentliche Veranstaltung in den
    nächsten Wochen verbieten und staatliche wie private Einrichtungen schließen,
    in denen sich größere Menschengruppen versammeln. Das sollte für Kneipen wie
    Universitäten gelten. Womöglich muss man sogar an umfassende Reisebeschränkungen
    an Flughäfen und im Bahnverkehr denken. Ja, das wird massive wirtschaftliche
    Einbußen verursachen und vor allem kleinere Betreiber in existenzielle Nöte
    bringen. Aber der Staat zeigt sich bislang zumindest gewillt, zu unterstützen.“

    https://www.spektrum.de/kolumne/deutschland-muss-alles-tun-um-das-coronavirus-einzudaemmen/1712330

    Der Fußball in seiner eigenen Welt.

    DFL: „Selbstverständlich werden sich die Clubs der
    Bundesliga und 2. Bundesliga mit den zuständigen Behörden an den jeweiligen
    Standorten wie bisher eng hinsichtlich des Ablaufs weiterer Spieltage
    abstimmen. Gleichzeitig steht es außer Frage, dass die Saison wie vorgesehen
    bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die
    Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten
    Clubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Spielzeit
    Planungssicherheit.“

    https://www.dfl.de/de/aktuelles/information-zum-thema-corona-virus/

    Ein Kommentar von Peter Ahrens auf spiegel.de: „Es ist eine
    Ausnahmezeit, in der wir uns befinden. Rund um das Thema Corona geht es um die
    ganz großen Fragen, um die Frage, wie solidarisch unsere Gesellschaft mit den
    Alten, mit den Kranken umgeht. Es geht tatsächlich, ohne übertreiben zu müssen,
    um Leben und Tod. Der Fußball scheint das jedoch noch nicht verstanden zu haben.“

    https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-und-der-fussball-in-seiner-eigenen-welt-a-959a819a-f86b-4ae5-a5d4-736e11346397

    Thüringer Fußballverband: „Bei Infektionen von einzelnen
    Spieler*innen ist wie im Fall von Erkrankungen zu verfahren. Erkrankungen
    stellen keinen Fall höherer Gewalt dar.“

    Thüringer Fußballverband: “Wir fällen als
    Fußball-Organisation keine unabhängigen Entscheidungen, sondern folgen den
    Entscheidungen der Kommunen und Behörden. “

    Felix Böhm: „Denn mal ganz ehrlich, was nutzt ein
    durchgezogener Kreisliga-Spielplan, wenn ein Gesundheitssystem nicht mehr Herr
    der Lage wird? Fußball ist auch für mich die wichtigste Nebensache, aber
    manchmal nehmen wir uns zu wichtig. Und manchmal gibt es sogar Dinge – dachte
    nie das das mal von mir kommt – die sind wichtiger als Fußball. Übernehmt
    Verantwortung und leistet euren Beitrag dafür, dass jeder der Hilfe braucht,
    auch die nötige Versorgung bekommen kann. Das ist nämlich alles auch oftmals
    nur solange übertrieben bis vielleicht der eigene Großvater am Beatmungsgerät
    ist.“

    https://www.fupa.net/berichte/verbandsliga-thueringen-kommentar-vorbilder-oder-vollidioten-2636179.html

  • 10 Mrz 2020
    #68 | Derbyfieber am Steg
    00:58:05

    Am 18. Spieltag der Thüringenliga steht das zweite Stadtderby zwischen der BSG Wismut Gera und der SG TSV Westvororte/JFC Gera auf dem Spielplan. Seit dem 3:2 Hinspiel-Erfolg der Orange-Schwarzen in Scheubengrobsdorf gab es zahlreiche Veränderungen bei der Spielgemeinschaft. So hat Frank Schäfer, Trainer der A-Junioren des JFC Gera, das Training der gemeinsamen Männermannschaft übernommen. Von Mike Baumann, der zu Saisonbeginn noch “sehr gut ins Anforderungsprofil der SG” passte, erfolgte die Trennung im Dezember ganz “ohne Worte”. Auch in der Mannschaft gibt es zahlreiche Neuzugänge, so dass der Klassenerhalt realisierbar scheint. Dazu will das junge Team drei Punkte am Steg gewinnen. Ob dies möglich ist, diskutieren BSG-Kapitän Florian Schubert, Dimitri Puhan, Remmidemmi und Paparazzo in der 68. Ausgabe des PODCAST ORANGE.

    Florian Schubert

    Geburtsort: Jena
    Alter: 24
    Position: Zentrales Mittelfeld
    Stationen
    01.07.2010        FC Carl Zeiss Jena U17
    01.07.2012        FC Carl Zeiss Jena II
    01.07.2013        Chemnitzer FC U19
    01.07.2014        Chemnitzer FC II
    01.07.2015        BSG Wismut Gera

    Rückblick

    BSG Wismut Gera – BSV Eintracht Sondershausen 2:0 (2:0)

    Bericht: http://www.wismutgera.de/spielbericht.php?paarung=1563303328&call_script=spielplan&oliga=1340282920&mannschaft=

    Bilder: https://brennpunkt-orange.de/bsg-wismut-gera-bsv-eintracht-sondershausen-20-20/

    BSG Wismut Gera – SG TSV Westvororte

    Neuzugänge bei den Gästen

    Steve Tlusty wird ab dem 01.07.2020 für unsere
    Männer-Spielgemeinschaft der SG TSV Gera-Westvororte/JFC Gera und unsere
    U19–Junioren als Großfeldkoordinator verantwortlich sein.

    Franz Gruber, der bereits für die A-Junioren in der
    Hinrunde auflief wird nun auch die 1. Mannschaft verstärken. Franz ist offensiv
    flexibel einsetzbar und soll langsam an das Team herangeführt werden.

    Max Stürmer ist vornehmlich auf der linken Außenbahn
    daheim und wechselt von Langenwetzendorf zu uns. Max spielte schon in der
    Jugend beim JFC Gera. Auch er soll langsam an das Team herangeführt werden und
    die Offensive verstärken.

    Bosse Struz, der in der Saison 2017/2018 schon für
    unsere Männerschaft auflief und davor die Nachwuchsakadmie des JFC Gera
    besuchte, wird die 1. Mannschaft in der Rückrunde verstärken. Nachdem der
    quirlige Offensivspieler zur Saison 2018/2019 studienbedingt zu Rotation
    Leipzig wechselte, war nun die Sehnsucht zu groß und die SG-Verantwortlichen
    ließen sich nicht zweimal bitten.Bosse soll der Mannschaft besonders im
    Offensivspiel helfen und dort mit seiner unbekümmerten Art die gegnerischen
    Abwehrreihen zur Verzweiflung treiben.

    Felix Kühn wechselte in der Winterpause von Silbitz zu unserer SG. Der 22-jährige spielte schon in der Jugend beim JFC Gera, wo er zum Beispiel gemeinsam mit Tim Richter, Philipp Rehnelt und Lukas Kokott kickte. Seine erste Männersaison spielte er bei Motor Altenburg in der Verbandsliga. Nach dem Abstieg zog es ihn dann nach Silbitz, wo er sich sogar als Mannschaftskapitän etablierte.

    Tom Fuchs wechselt an den Saarbach: Fuchser wechselt von Rotation Leipzig zu uns. Der Flügelspieler ist 22 Jahre alt und hinterließ in den ersten Trainingseinheiten sowie den Spielen einen super Eindruck. Dabei ist er kein Unbekannter im Thüringer Fußball. Seine Ausbildung absolvierte er beim SV Schott Jena, ehe er zum SV Eintracht Eisenberg wechselte und dort auch schon regelmäßig in der Verbandsliga spielte.

    Trainer

    Nach langen Überlegungen und vielen internen Gesprächen setzen die Verantwortlichen der SG auf eine interne Lösung. Dabei wird Frank Schäfer seine Trainertätigkeit bei den A-Junioren des JFC Gera nicht aufgeben. Um diese Doppelbelastung realisieren zu können wird ihn Philipp Schlebe als Co-Trainer unterstützen. Olaf Wenzel wird in der SG den Part des sportlichen Leiters einnehmen. Die personellen Entscheidungen sind jedoch erstmal interimsweise bis zum Ende der Saison angedacht.

    Schwachsinn der Woche

    … ganz normales Leben …

    MDR: Julian Nagelsmann ist übrigens beim Verkehrsmittel
    innovativ unterwegs. Der 32-Jährige nutzt bisweilen ein elektrisches Skateboard
    für den Heimweg. “Wenn die Fans mich durch die Stadt fahren sehen, fangen
    sie an zu lachen. Sie können nicht glauben, dass der Trainer mit dem Skateboard
    unterwegs ist”, sagte Nagelsmann in einem Interview der englischen
    “Daily Mail” (Freitag). “Die Leute mögen das. Sie merken, dass
    ich ein ganz normales Leben führe.”

    https://www.mdr.de/sport/fussball_1bl/spieltag-bl/vorschau-bundesliga-rb-leipzig-vor-wolfsburg-mehr-praesenz-und-wieder-einmal-poulsen-100.html

    Drei-Stufen-Plan

    Der Drei-Stufen-Plan sieht nach Angaben des NOFV folgendes
    vor:

    das Spiel zu stoppen (gefolgt von einer
    Stadiondurchsage mit der nötigen Erklärung und Aufforderung, den
    diskriminierenden Vorfall zu unterbinden);das Spiel auszusetzen, indem die Spieler für
    eine angemessene Zeit zurück in die Umkleidekabine geschickt werden (gefolgt
    von einer Stadiondurchsage mit der nötigen Erklärung und Aufforderung, den diskriminierenden
    Vorfall zu unterbinden);das Spiel abzubrechen (gefolgt von einer
    Stadiondurchsage mit der nötigen Erklärung und Aufforderung, das Stadion gemäß
    den Anordnungen des Sicherheitspersonals zu verlassen).

  • 25 Feb 2020
    #67 | Er ist wieder da.
    00:45:17

    Nach der 0:10 Testspielniederlage in Zipsendorf startet die BSG Wismut Gera am kommenden Samstag in die Rückrunde. Der Gegner auf dem Kunstrasen im Stadion am Steg ist der BSV Eintracht Sondershausen. Im Team der ehemaligen “BSG Glückauf” steht mit Sebastian Caspar der Führende der ewigen Torjägerliste der Thüringenliga. Der 39-Jährige ist nach einer längeren verletzungsbedingten Auszeit seit August 2019 wieder zurück und wird aller Voraussicht nach die Geraer Abwehr vor einige Herausforderungen stellen. Doch nicht nur der Auftakt der 1. Mannschaft sondern auch die Auszeichnung von Carola Conrad und das spannende Rechtsverständnis des Verbandes sind Themen der 67. Ausgabe des PODCAST ORANGE.

    Informationen zur Sendung

    Vorbereitung

    Fr., 31.01. | BSB Wismut Gera – Chemie Kahla 7:1
    Sa., 01.02. | BSB Wismut Gera – FC CZ Jena II 1:2
    So., 02.02. | BSB Wismut Gera – Meeraner SV 4:2
    Sa., 08.02. | BSB Wismut Gera – FCI Leipzig 3:5
    Sa., 15.02. | BSB Wismut Gera – Jena Zwätzen 1:3
    Sa., 22.02. | Meuselwitz – BSG Wismut Gera 10:0

    Abgänge/Zugänge

    Torwart Maximilian Paul [09.08.1998 (21)]

    OTZ: Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sich Fußball-Torwart
    Maximilian Paul (21) dem Verbandsligisten BSG Wismut Gera angeschlossen. Bei
    seinem Ex-Verein SV Eintracht Eisenberg war man überrascht. „Die Abmeldung ist
    uns ins Haus geflattert. Wir konnten nicht mehr reagieren. Es gab kein Gespräch
    vorher mit uns“, sagte Eintracht-Präsident Mike Weber. Er bedauerte den
    Schritt, er trauere aber dem Sportfreund nicht nach, „dann soll es so sein. Wir
    wünschen ihm alles Gute“, sagte Weber.

    https://www.otz.de/sport/maximilian-paul-hat-eintracht-eisenberg-verlassen-id227937821.html

    Zuvor wechselte Maximilian Paul in der Winterpause 2019 von
    Grün-Weiß Stadtroda zu Eintracht Eisenberg. Eineinhalb Jahre spielte der
    Hermsdorfer in der Landesklasse, davor spielte er für den SV Schott Jena in der
    A-Junioren Verbandsliga.

    Robert Paul 17.10.1984 (35) – 44 Punktspiele

    OTZ: Mit 35 Jahren hat der Wismut-Innenverteidiger seinen
    Vertrag in Gera im Winter aufgelöst. Gegen Jena-Zwätzen läuft er letztmals auf.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/robert-paul-kickte-lange-in-der-2-bundesliga-id228416701.html

    OTZ: Kein Abschiedsgeschenk für Robert Paul: Wismut
    unterliegt im Test dem SV Jena-Zwätzen 1:3

    Im vorletzten Testspiel der Wintervorbereitung zogen die
    Geraer Wismut-Kicker nach einer enttäuschenden Vorstellung gegen Landesklassist
    SV Jena-Zwätzen mit 1:3 den Kürzeren. Die Zwätzener hatten zuvor schon gegen
    zwei Thüringenliga-Vertreter getestet und da gegen Eintracht Eisenberg (3:10)
    und Preußen Bad Langensalza (3:5) verloren.

    Im Abschiedsspiel für den 35-jährigen Robert Paul, dessen Vertrag in der Winterpause vorfristig aufgelöst und der in der 68. Minute mit viel Applaus durch Youngster Niklas Rauh ersetzt wurde, fanden die Orange-Schwarzen ohne Torjäger Rico Heuschkel nie zu ihrem Spiel.

    http://www.wismutgera.de/eznews.php?news=1246962416&nummer=1581971983

    Auftakt in die Rückrunde

    Samstag, 29.02.2020 14:00 Uhr: BSG Wismut Gera (4.) – BSV Eintracht
    Sondershausen (10.)

    Vorbereitung

    SG SC Leinefelde (LK) – BSV Eintracht Sondershausen 2:0
    FC Union Mühlhausen (LK) – BSV Eintracht Sondershausen 2:2
    SG Leimbach (KOL) – BSV Eintracht Sondershausen 3:1

    Abgänge

    Der BSV Eintracht Sondershausen hat sich nach den Abgängen
    von Mittelfeldmotor Adam Jan Grisgraber (Brandenburger SC Süd 05 in die Oberliga)
    und Nachwuchsakteur Robin Strohmeyer (FSV Holzthaleben in die Kreisliga) noch
    einmal verstärkt.

    Neuzugänge

    Gleich vier Neuzugänge können die Sondershäuser vermelden,
    allesamt junge Spieler aus dem Kosovo, welche beruflich bedingt nach
    Deutschland gekommen sind und in einer Sondershäuser Firma eine Anstellung
    finden konnten. Diese berufliche Chance wollen die jungen Männer nutzen, die
    eigentlich als fünfer Gruppe nach Thüringen gekommen sind.

    In der Abwehr einsetzbar ist mit Geart Latifi (22) ein hoch
    gewachsener Spieler, der 2017 mit KF Trepça 1989 kosovarischer Landesmeister
    wurde und nun vom Stadtrivalen KF Trepça aus der zweiten Liga Kosovos zum BSV
    Eintracht wechselt.

    Besart Veseli (27) ist ein erfahrener Mittelfeldspieler, der
    in den letzten zehn Jahren in den 1. Ligen in Albanien und im Kosovo eine
    feste Größe
    war. Mit dem KF Kosova Vushtrri konnte er 2014 die kosovarische
    Meisterschaft sowie den Supercup gewinnen und wechselt nun aus der Super
    League Kosovo nach Sondershausen
    .

    Ebenfalls vom KF Kosova Vushtrri kommend wird sein Bruder
    Blenard Veseli (21) zukünftig für die Eintracht auflaufen. Er ist ebenso im
    Mittelfeld beheimatet und beiden wollen nun versuchen, die von Grisgraber
    hinterlassene Lücke zu schließen.

    Der vierte Spieler im Bunde ist Nazif Mulaku (22), ein
    Stürmer, der die Trefferquote der Sonderhäuser aufbessern soll. Auch er spielte
    in den letzten Jahren in Kosovos höchster Liga und wechselt nun vom FK Ferizaj
    nach Nordthüringen.

    https://www.eintracht-sondershausen.de/news.php?newsid=1581687044

    Sonntag, 01.03.2020 14:00 Uhr: BSG Wismut Gera II – SV Roschütz

    Hinspiel 6:2 Erfolg für Roschütz

    Schwachsinn der Woche

    TFV – ich mach mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt

    Der Rückzug des Pokalhalbfinalisten FC Rot-Weiß Erfurt zeigt
    ein kaum nachzuvollziehendes Rechtsverständnis des Thüringer Fußball-Verbandes

    TFV-Durchführungsbestimmungen Abschnitt 4.1: Der
    Verlierer scheidet aus dem Wettbewerb aus.
    (D.h. eine Mannschaft, die aus
    dem Wettbewerb ausgeschieden ist, darf nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen.)

    2. Februar 2020: Der Thüringer Fußball-Verband
    entschied sich dafür den freien Platz im Halbfinale dem SV 1879 Ehrenhain zu
    geben.

    Dirk Keller (Sportlicher Leiter FSV Martinroda) gegenüber
    FUPA.net: “Es ist wie es ist. Wir wollten es gerne sportlich ausspielen.
    Natürlich spielen wir auswärts. Aber es ist ganz klar, dass wir in der Oberliga
    sind. Und das wollen wir zeigen. Es hätte auch schlimmer kommen können.”

    Jörg Böckel (Trainer SV 1879 Ehrenhain) gegenüber FUPA.net:
    “Es war für uns auch eine Überraschung, dass wir jetzt mit in der
    Lostrommel waren. Wir freuen uns. Natürlich haben wir uns das Los gewünscht.
    Sportlich ist es eine einmalige Chance auf das Finale.”

    https://www.fupa.net/berichte/fc-carl-zeiss-jena-halbfinale-gelost-ein-underdog-sicher-im-2613917.html

    6. Februar 2020 (TFV): Wie uns Bernd Kruse, der
    Vorsitzende des Sportgerichts des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV), mitteilt,
    hat der FSV Martinroda Beschwerde gegen die Entscheidung des Spielausschusses
    bezüglich der Zulassung des SV 1879 Ehrenhain zum Halbfinale im Köstritzer
    Landespokal eingelegt.

    https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/fsv-martinroda-legt-beschwerde-gegen-entscheidung-des-spielausschusse-im-landespokal-ein/

    20. Februar 2020 (TFV): Das Sportgericht des
    Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) beschäftigte sich in einer über eineinhalbstündigen
    mündlichen Verhandlung in Erfurt mit einer Beschwerde des FSV Martinroda. Die
    richtete sich gegen die Entscheidung des Spielausschusses des Verbandes
    bezüglich der Auslosung des Halbfinales im Köstritzer Thüringen Pokal.

    Der Beschwerde des FSV Martinroda wird stattgegeben.

    Der Spielausschuss war nicht berechtigt, den durch den
    Rückzug des FC Rot-Weiß Erfurt freigewordenen Platz im Halbfinale des
    Landespokals neu zu besetzen.

    Der FSV Martinroda zieht in das Pokalfinale des Thüringer
    Landespokals 2019/20 ein.

    In einer kurzen Begründung hieß es: Der Antrag von
    Martinroda beruhe auf den Rechtsgrundlagen der Durchführungsbestimmungen zum
    Landespokal (Punkt 4.1), nach dem der Verlierer aus dem Wettbewerb ausscheidet.

    Eine rechtliche Grundlage für die Entscheidung des
    Spielausschusses sieht das Sportgericht nicht. Die sportliche Entscheidung des
    Spielausschusses sei aber für die Sportrichter durchaus nachvollziehbar.

    Der Beschwerdeführer, der mit zwei Vereinsvertretern an der
    Sitzung teilnahm, nahm das Urteil an. Sven Wenzel, der Vorsitzende des
    TFV-Spielausschusses und Staffelleiter für den Köstritzer Thüringen Pokal, der
    gemeinsam mit Joachim Zeng, dem Leiter Spielbetrieb in der Geschäftsstelle,
    anwesend war, sagte, dass er das Urteil zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht
    annehme.
    Damit ist es noch nicht rechtskräftig.

    https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/fsv-martinroda-zieht-in-das-finale-des-koestritzer-landespokals-ein/

    Präsident Andreas Hergert (Martinroda) gegenüber Thüringer
    Allgemeinen: „Sportliche Fairness bedeutet für uns, das bestehende Regelwerk
    anzuwenden – und das lässt ein Nachrücken des SV 1879 Ehrenhain eben nicht zu.“

    Vorstand Thomas Rath (SV Ehrenhain) gegenüber Thüringer
    Allgemeinen: „Wir sind entsetzt über das Urteil des Sportgerichts des TFV. Ein
    Armutszeugnis für einen Oberligisten, der vor einem unterklassigen Verein Angst
    hat.“

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/ehrenhain-stichelt-im-pokalstreit-heftig-gegen-martinroda-id228498249.html

    Respektding des Monats

    Carola Conrad

    Seit 2003 ist Carola Conrad aus dem Vereinsleben des BSG
    Wismut Gera nicht mehr wegzudenken. Die gelernte Physiotherapeutin, die fast 40
    Jahre im Geraer Krankenhaus arbeitet, kümmert sich seit sechzehn Jahren um die
    körperlichen Beschwerden der Fußballspieler des Vereins, und das in allen
    Altersklassen.

    Angefangen hatte alles damit, dass sie bei Kindersportfesten
    des 1. SV Gera mithalf und sich zunächst vor allem im Leichtathletik-Bereich
    engagierte. Bald wurden auch die Fußballer bei der Suche nach einem
    Physiotherapeuten auf sie aufmerksam. Angesprochen vom ehemaligen
    Vereinsvorsitzenden Hermann Just, erklärte sich Carola Conrad bereit, für ein
    Spiel die physiotherapeutische Betreuung übernehmen.

    Als sie am Ende des Spiels gefragt wurde, „Aber du kommst
    doch wieder?”, stand fest, dass es nicht bei einem Spiel bleiben sollte.
    So erlebte sie dann auch die Insolvenz und den Neuaufbau des Vereins mit.
    Zunächst betreute Carola Conrad nur die erste Männermannschaft. Nach kurzer
    Zeit übernahm sie immer mehr Aufgaben.

    http://www.wismutgera.de/eznews.php?news=1246962416&nummer=1576689502

    Ein paar Tränen kullerten. „Ich war so überrascht und mein
    Kopf plötzlich leer“, sagte Carola Conrad mit belegter Stimme. Die
    Physiotherapeutin wurde am Freitagabend zum „Held der Herzen 2019“ gekürt. Sie
    bekam zur Auszeichnungsveranstaltung im Fischerdorf das gläserne Herz und die
    Ehrenurkunde überreicht. Seit 2003 kümmert sich die Geraerin um die muskulären
    Verspannung der Fußballer der BSG Wismut, wäscht Trikots, kocht Kaffee und hört
    sich die Sorgen der Vereinsmitglieder an, trotzt ihrer Arbeit im Klinikum.

    https://www.otz.de/regionen/gera/carola-conrad-ist-der-held-2019-id228366567.html

    Heracles Almelo – Ajax Amsterdam 1:0

    Es ist das dritte Mal in Folge, dass Ajax in Almelo
    verliert.

    Spitzenreiter Ajax kassiert die 4. Niederlage der Saison.

    Cyriel Dessers bester Torschütze der Liga. Wechselte im
    Sommer vom FC Utrecht nach Almelo.

    Express: Beneliga – Neue Liga geplant

    „Niederländische Fußball-Experten berichteten, der Plan sehe
    zehn niederländische und acht belgische Klubs in der gemeinsamen Ersten Liga
    vor. Jedes Jahr würden demnach ein niederländischer und ein belgischer Verein
    ab- beziehungsweise aufsteigen.“

    „…der gesamte belgische und niederländische Profifußball von
    der Beneliga profitieren kann, sowohl sportlich als auch finanziell“

    https://www.express.de/sport/fussball/neue-liga-geplant-gibt-es-bald-neue-konkurrenz-fuer-die-bundesliga–33795008

    Spiegel: Geldwäsche, Korruption, organisierte Kriminalität –
    im Rahmen des belgischen Fußballskandals sind 29 Personen festgenommen worden,
    19 wurden angeklagt.

    https://www.spiegel.de/sport/fussball/belgien-skandal-im-belgischen-fussball-19-personen-festgenommen-a-1232977.html

  • 17 Feb 2020
    #66 | Grün-Weißer Neustart in der Kreisoberliga
    00:51:43

    Der SV Roschütz hat in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Aufstiegen und Pokalerfolgen für Furore gesorgt. Doch nach ingesamt fünf Spielzeiten in der Landesklasse entschied sich die Vereinsführung aufgrund zahlreicher Abmeldungen für den Neustart in der Kreisoberliga Ostthüringen. Vor dem Start in die Rückrunde sprachen wir mit dem Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Werler und seinem Stellvertreter Steve Tlusty über die aktuelle Situation und die Perspektive des Nachfolgevereins der BSG Chemie Roschütz.

    Der Verein

    Der Verein wurde am 21. Juni 1887 als freier Turnverein gegründet . Als BSG Chemie Roschütz spielte die 1. Mannschaft in der Bezirksklasse, von 1986 bis 1987 eine Serie in der Bezirksliga und von 1988 bis 1990 in der Stadtliga. Nach der Wende wurde der Verein in SV Roschütz umbenannt.

    Persönlichkeiten

    Wolfgang Werler wurde am 6. Februar 2009 zum neuen Präsident gewählt. Zuvor war Werer als Geschäftsführer aktiv ( Interview 2006: http://www.geraer-fussball.de/News/1181976861/1264176005/Interview-mit-Roschuetz-Praesident-Wolgang-Werler ).

    Wolfgang Werler trat damit das Erbe von Ex-Präsidenten Peter Hoffmann an. Peter Hoffmann hattte 1974 seine sportliche Laufbahn bei Chemie Roschütz begonnen. Er spielte bis 1990 aktiv, danach nur noch bei den Alten Herren, oder bei Bedarf in der 2. Mannschaft. Von 1974 bis 1984 spielte Hoffmann mit der 1. Mannschaft in der Bezirksklasse, von 1986 bis 1987 eine Serie in der Bezirksliga, von 1988 bis 1990 in der Stadtliga. Als Funktionär arbeitete er von 1984 bis 1996 als Abteilungsleiter Fußball, sowie als Übungsleiter in verschiedenen Altersklassen. Von 1996 bis 2009 stand er als Präsident des SV-Roschütz viele Jahre erfolgreich dem Verein vor.

    Steve Tlusty ist stellvertrender Vorstandsvorsitzender und maßgeblich an der Organisation des Bandenmasters beteiligt.

    Eric Schachtschabel wollte eigentlich nur kurz als Notlösung einspringen. Doch Eric Schachtschabel blieb für elf Jahre Roschützer Trainer und hat viel bewegt. Drei Aufstiege und vier Pokalsiege stehen zu Buche. Doch im Sommer 2019 war Schluss.

    Torwart Sandro Zimmare hütete von 1991 bis 2012 als Keeper mit einem kurzen Abstecher zum TSV Gera-Westvororte das Gehäuse des SV Roschütz.

    Rückzug im Sommer 2019

    Norman Peters (SV 1924 Münchenberndorf), Stefan Tilke (TSV Gera Westvororte), Marcel Peters und Thamer Ali verliessen den Verein. Rocco Hoffmann wechselte (aus familiären Gründen) in die 2. Herrenvertretung. Erik Frahm sowie Dominik Misselwitz gingen ebenfalls (beruflich bedingt) in die 2. Männermannschaft. Auch der Trainer legte sein Amt nier. Daher veröffentlichte der Verein am 10. Juni 2019 folgende Meldung: “Wie bereits bekannt wurde, hat sich die 1. Mannschaft des SVR am letzten Samstag unter Berücksichtigung aller An- und Abmeldungen für den Schritt in die KOL Ostthüringen entschieden! Diese Enscheidung sollte ohne Einwirkung von Außen erfolgen, deshalb informiert der Verein erst heute die restlichen Mitglieder und Fans! Auch in Zukunft wird es deshalb noch wichtiger sein, dass man in Roschütz enger zusammenrutscht! Und wir hoffen das ihr uns weiterhin unterstützen werdet.”

    Start in die Kreisoberliga Ostthüringen 2019/2020

    Das Trainergespann um Patrick Seidlitz und Daniel Gehrt ging mit dem Torwarttrainer der Vorsaison, Jörg Nordhausen, in die Saison 2019/ 2020. Auch Mannschaftsbetreuer Peter Hoffmann, der schon die Amtszeit von Eric Schachtschabel ein fester Bestandteil war blieb dem Team erhalten. Sven Poschart, Mannschaftsleiter der Vorsaison zog sich zurück und widmet sich im Verein noch intensiver um die sportlichen Belange, als sportlicher Leiter der Abteilung Fußball. Das Roschützer Urgestein, Sven Großer, komplettiert den Trainerstab als Mannschaftsleiter.

  • 13 Feb 2020
    #65 | 25 Jahre “Elsterkurve 95”
    01:04:19

    Unmittelbar nach dem politischen Umbruch wurde es leer auf den ehemals gut gefüllten Tribünen im Geraer Stadion der Freundschaft. Die Fankurve hatte sich nahezu vollständig aufgelöst. Dies und die Tatsache, dass in der Stadt die ersten Fusionpläne die Runde machten, sorgte bei den verbliebenen BSG-Fans um Maik Hemmann für Unruhe und letztendlich zur Gründung des Fanclubs Elsterkurve 95. Auch Carsten Schindler zählte zu einen der ersten Mitgliedern und sorgte letztendlich mit seinem Engagement dafür, dass die BSG auch heute noch von zhalreichen Fans unterstützt wird. Im PODCAST berichtet Carsten über die Anfangsjahre und die rot-blaue Fahne des Fanclubs.

  • 28 Jan 2020
    #64 | Rot-Weiße Leidenszeit
    01:39:44

    Der 54. Geburtstag wird bei den Anhängern und Mitgliedern des FC Rot-Weiß Erfurt in schlechter Erinnerung bleiben. Mitten im anspruchsvollen Insolvenzverfahren verkündet Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Volker Reinhardt die voraussichtliche Einstellung des Spielbetriebs. Dabei waren wenige Monate zuvor der erfolgreiche Abschluss des Ausgliederungsprozesses sowie der Gewinn von drei Investoren verkündet worden. In der Zwischenzeit steht fest, dass die Ausgliederung der RWE-Spielbetriebs-GmbH gescheitert ist. Ganz offensichtlich gilt dies auch für den im Sommer 2018 verkündeten „#NEUANFANG“. Über die Ursachen der aktuellen schwierigen Situation beim Thüringer Traditionsverein diskutieren wir in der 64. Ausgabe des PODCAST ORANGE mit FCRWE-Blogger Fedor Freytag, BILD-Sportjournalist Michael Windisch und DFB-Stützpunkttrainer Marco Zelle.

    Die Gäste

    Fedor Freytag
    Persönlich: Anhänger von Rot-Weiß Erfurt seit frühen Kindertagen
    Blogger seit 2011
    Pseudonym Fedor Freytag (https://stehblog.de/2014/02/21/interview-mit-fedor-freytag-fussballvereine-sind-hysteriegemeinschaften/)
    Zitat: Danke für alle Sympathiebekundungen und guten Wünsche. Das weiß ich wirklich zu schätzen. Kontakt: www.stellungsfehler.de / https://twitter.com/FedorFreytag

    Michael Windisch
    Persönlich: Kreismeister-Titel im Tischtennis 1990
    Journalist: Start bei verschiedenen Regionalzeitungen und Magazinen, und machte erste Schritte beim Radio; seit 2005 Sportreporter bei BILD bzw. BILD Thüringen; Schwerpunktthemen: Fußball, hier vorrangig Carl Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt. Außerdem fühlt sich der Thüringer natürlich im Wintersport und im Motorsport zu Hause.
    Zitat: „Bei RWE habe ich meine ersten richtigen journalistischen Schritte gemacht – leider auch in tiefe Fettnäpfchen. Ich bin trotzdem immer gerne zu Rot-Weiß gefahren, weil ich meinen Job liebe und es tatsächlich in den allermeisten Momenten viel Freude gemacht hat.“
    Kontakt: https://twitter.com/MichaWindisch

    Marco Zelle
    Persönlich: Unterstützung des FCRWE als kleiner Sponsor; Bestrebungen der Etablierung einer FF-Abteilung bei FCRWE
    Sportler: Spieler: Fußballer beim SV Germania Ilmenau; Trainer beim SV Germania Ilmenau; 1. FFV Erfurt (bis 2017); aktuell: Trainer am DFB-Stützpunkt in Erfurt
    Kontakt: https://www.facebook.com/mazelle69 / https://tfv-erfurt.de/talentfoerderung/stuetzpunkte/uebersicht/kfa-erfurt-soemmerda/stuetzpunkt-erfurt / www.leitner-zelle.de

    Die Chronik der Leidenszeit

    02.10.2017: Erfurt trennt sich von Stefan Krämer

    Der FC Rot-Weiß Erfurt hat die Konsequenzen aus der
    sportlichen Talfahrt gezogen und Trainer Stefan Krämer mit sofortiger Wirkung
    freigestellt. Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück und dem damit verbundenen
    Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz sah sich der Verein nun zum
    Handeln gezwungen. „Es ist schade, dass wir den Weg mit Stefan Krämer nicht
    fortsetzen können. Aber am Ende geht es um die Zukunft des Vereins, der über
    allem steht
    “, sagt Präsident Rolf Rombach.

    Das Training sowie die Spiele werden von David Bergner, dem
    bisherigen sportlichen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim RWE, betreut.
    Der Ex-Profi hat in der Vergangenheit regelmäßig die Gegnerbeobachtung für den
    Drittligisten vorgenommen und kennt somit sowohl die Liga als auch die Mannschaft
    sehr gut. Darüber hinaus ist Bergner im Besitz der für die 3. Liga
    erforderlichen Fußball-Lehrer-Lizenz.

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Erfurt-trennt-sich-von-Trainer-Kraemer.html

    Kommentar auf liga3-online.de: „Klar, wenn eine Mannschaft aus
    elf Spielen nur neun Punkte
    holt und dementsprechend den letzten
    Tabellenplatz belegt, hat ein Trainer sicherlich auch seine Aktien daran. Doch
    die entscheidenden Fehler wurden an anderer Stelle gemacht – und zwar bereits
    vor Saisonbeginn. Rot-Weiß Erfurt ist unter den aktuellen Rahmenbedingungen
    kaum überlebensfähig in der 3. Liga, die Kaderzusammenstellung sorgt (notgedrungen)
    für eine Gratwanderung.

    Zitate
    stellungsfehler.de am 4. Aug. 2017: Stefan Krämer ist ein großartiger Trainer. #fcrwe
    Stefan Krämer am 2. Okt. 2017: Es war mir eine Ehre in der rot weißen Republik Trainer zu sein….passt auf Euch auf!”
    Michael Windisch am 17. Jan. 2018: Ich denke oft an Stefan Krämer. Super Typ!
    Michael Windisch am 13. Aug. 2018: Insolvenz hätte @ROTWEISSERFURT zwar sicher auch so angemeldet, aber ich bin mir sicher, dass Stefan Krämer RWE sportlich gerettet hätte!
    stellungsfehler.de am 20. Mai 2019: Hier war noch nie jemand Trainer, der seine Arbeit so ehrlich und eloquent erklären konnte wie Stefan Krämer. Well played, @1_FCM!
    stellungsfehler.de am 22. Dez. 2019: Lieber Stefan Krämer, wir hier wussten Sie wirklich zu schätzen. Ok, Kohle ist immer noch keine da (aber auch keine verrückten Russen), und die Liga hat allenfalls einen spröden Charme. Zipsendorf und so, Sie wissen schon … Aber der Dom strahlt so schön wie immer. Na? #FCRWE

    17.10.2017: RWE-Vizepräsident Thomas Kalt ist zurückgetreten

    Thomas Kalt: „Es stimmt, dass ich in einem Schreiben an den Aufsichtsrat am Donnerstag, den 12.10.2017, meinen sofortigen Rücktritt aus dem Vorstand erklärt habe. Ich habe dabei aber auch angeboten, mein Amt weiter bis zum 30.11.2017 (und damit unmittelbar bis vor die nächste, ordentliche Mitgliederversammlung) auszuüben, um dem Aufsichtsrat für eine Neubesetzung zeitliche Handlungsmöglichkeiten einzuräumen. Umso überraschter war ich, dass mich bereits einen Tag später die „Thüringer Allgemeine“ mit dem Inhalt meines Schreibens konfrontierte.
    Der Grund meines Rücktrittes liegt in dem seit Monaten belasteten Verhältnis zwischen Vorstand und Aufsichtsrat.
    Ich bedauere diesen (für mich notwendigen) Schritt außerordentlich, da die Zusammenarbeit mit unserem Präsidenten Rolf Rombach nicht nur gut, sondern hervorragend war! In den nun nahezu fünf Jahren des gemeinsamen Weges war unser gemeinsames Wirken jederzeit von gegenseitigem Respekt und Anerkennung geprägt. Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war mir eine Ehre, an der Seite eines so großen Kämpfers, für RWE zu agieren. Auch in meinem Urlaub stehe ich mit Rolf Rombach in täglichem Kontakt. Ich kann nur hoffen, dass die aktuellen Ereignisse rund um den Verein Rolf Rombach nicht weiter zermürben und er den Club noch lange in der Position als Präsident erhalten bleibt. Jedem RWE-Fan und Kritiker muss bewusst sein, dass es den Verein ohne Rolf Rombach schon lange nicht mehr geben würde. Wer jetzt diese Position gefährdet, spielt mit der Überlebensfähigkeit des Vereins. Das darf nicht unterschätzt werden!”

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Persoenliche-Erklaerung-von-Thomas-Kalt.html

    20.10.2017: Wiederansetzung der Mitgliederversammlung

    „Nachdem der Aufsichtsrat eine für Anfang November
    terminierte außerordentliche Mitgliederversammlung abgesagt hatte, da es
    angesichts der aktuellen sportlichen und finanziellen Situation Wichtigeres
    gäbe, setzte Präsident Rolf Rombach diese nun wieder an.“

    Verein: „Es sollen im Rahmen der außerordentlichen
    Mitgliederversammlung am 4. November die Chancen und Möglichkeiten einer
    Ausgliederung der Profiabteilung diskutiert werden. Das steht in keinem
    Widerspruch zu den Wünschen des Aufsichtsrates, sondern unterstützt diese
    vielmehr.”

    Rolf Rombach: „Eine Absage der Mitgliederversammlung durch
    den Aufsichtsrat ist zudem laut Paragraf 11 der Satzung nicht möglich.“

    Rot-Weiß Erfurt: Machtkampf hinter den Kulissen

    01.11.2017: BILD: Entlassung des Präsidenten Rolf Rombach durch den
    Aufsichtsrat

    Dr. Peter Kästner in der “Thüringer Allgemeinen”:
    Der Aufsichtsrat habe sein satzungsmäßiges Kontrollrecht nicht mehr
    wahrnehmen können
    .

    Die Präsidiumsmitglieder Sandro Günther und Dr. Claus Worschech
    erklären: „Für den Aufsichtsrat teilte heute deren Vorsitzender Dr. Peter
    Kästner mit, dass Präsident Rolf Rombach unter Berufung auf die Satzung
    entlassen sein soll. Diese Information wurde per Fax und ohne Nennung von
    Gründen mitgeteilt. Aus Sicht des Präsidiums ist kein wichtiger Grund
    erkennbar
    , der eine Entlassung des Präsidenten rechtfertigt. Deshalb wird
    das Präsidium das Vorgehen des Aufsichtsrats umgehend gerichtlich überprüfen
    lassen.“

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Praesidium-reagiert-auf-Entlassungsschreiben-fuer-Rolf-Rombach.html

    02.11.2017: BILD: Frank Nowag als Interimspräsident

    „Nach der Abberufung von RWE-Boss Rolf Rombach (64) durch
    den Aufsichtsrat wurde Donnerstag Frank Nowag (Vorstand von RWESponsor Keyweb)
    zum Interimspräsidenten, bis zur Mitgliederversammlung am 1. Dezember,
    ernannt.“

    Nowag in der BILD: “Mit Blick auf die Versammlung
    müssen wir alle Unterlagen vollumfassend und transparent vorliegen haben. Da
    geht es um Kredit und Darlehensverträge oder Miet- und Spielerverträge. Alles
    das, was mit der wirtschaftlichen Situation des Vereins zu tun hat. Und das wurde
    uns einfach vorenthalten.
    Das führte dann zu einer Hinhaltetaktik, und
    diesen Stand haben wir immer noch. Der Steuerberater hatte z.B. klar die
    Anweisung, uns diese Unterlagen nicht auszuhändigen. Die Situation war für uns
    ein­fach nicht mehr hin­nehm­bar. Wir konnten unsere Kontrollfunktion nicht
    mehr wahrnehmen.”

    https://www.bild.de/regional/leipzig/rotweisserfurt/hierkommtderneuerweboss53735082.bild.html

    04.11.2017: Rombach wehrt sich gegen Abberufung und drängt zurück

    Der Insolvenzanwalt Rolf Rombach: „Ich habe beim Amtsgericht Erfurt eine Einstweilige Verfügung beantragt. Es geht mir nicht um den Posten, sondern um die Art und Weise der Abberufung. Nach zwölf Jahren aufopferungs­voller Arbeit finde ich es unwürdig, durch ein Fax nach Dienst­schluss benachrichtigt zu werden.“

    https://www.bild.de/sport/fussball/3-liga/rombach-will-sich-einklagen-53750780.bild.html

    „Es kann nicht ansatzweise von einem Grund gesprochen werden. Der erklärte Grund ist konstruiert“, sagte Rombach am Freitag auf einer Pressekonferenz, bei der auch der Steuerberater des Vereins, Ralf Krings, Auskunft zur wirtschaftlichen Situation gab. Rombach wird durch den Aufsichtsrat mangelnde Auskunftspflicht vorgeworfen. Er habe in Vorbereitung der Mitgliederversammlung am 1. Dezember angeblich wichtige Unterlagen nicht zur Verfügung gestellt.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/3-liga/rot-weiss-erfurt-praesident-rombach-grund-fuer-abberufung-war-konstruiert-id223417851.html

    05.11.2017: BILD: IRRENHAUS ERFURT: Rombach ist wieder Präsident

    „Bei einer Aussprache in der Loge 17 des Steigerwaldstadions
    trafen sich Mitglieder des Aufsichtsrates, des Präsidiums, der Vorsitzende des
    Ehrenrates. Danach war klar: alles auf Anfang! Rolf Rombach (64) ist wieder
    Präsident, Frank Nowag (46) wird sein Vize. Knut Herber rückt aus dem
    Aufsichtsrat ins Präsidium auf.

    https://www.bild.de/sport/fussball/3-liga/irrenhaus-rwe-53762910.bild.html

    07.11.2017: Nowag in der TA: 6,5 Millionen Schulden

    Die genaue Summe sei zwar noch offen, “aber 6,5
    Millionen sind es auf jeden Fall”, so Nowag.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/3-liga/nowag-schuldenberg-von-rot-weiss-erfurt-waechst-auf-6-5-millionen-euro-id223432627.html

    RWE-Vizepräsident bestätigt: Schuldenberg höher als bekannt

    08.11.2017: RWE bei Stadionmiete und Catering im Rückstand

    https://www.bild.de/sport/fussball/rot-weiss-erfurt/rwe-im-zahlungsverzug-53789856.bild.html

    09.11.2017: Krämer wieder auf der RWETrainerbank? Das sagt der Verein:

    Nachdem der abgesetzte Präsident Rolf Rombach wieder zurück
    im Amt ist, häufen sich die Gerüchte um eine weitere
    RausundwiederreinPersonalie beim FC RotWeiß Erfurt: Laut MDR hält
    VizePräsident Frank Nowag eine Rückkehr des geschassten Trainers Stefan Krämer
    für eine denkbare Option.
    Nach seiner Abberufung starteten Fans
    OnlinePetitionen
    , um den Verein zum Umdenken zu bewegen – bisher ohne
    Erfolg.

    https://www.thueringen24.de/erfurt/article212491779/KraemerwiederaufderRWETrainerbankDassagtderVerein.html

    09.11.2017: Rücktritt von zwei Präsidumsmitgliedern

    „Sowohl Worschech als auch Günther hatten bereits bei ihrer
    Berufung am 23. Oktober erklärt, dem Verein nur bis zur Mitgliederversammlung
    am 1. Dezember zur Verfügung zu stehen, um die Handlungsfähigkeit des
    Präsidiums nach dem Rückzug von Vizepräsident Thomas Kalt aufrecht zu erhalten.
    Da mit Frank Nowag und Knut Herber am vergangenen Samstag zwei neue Mitglieder
    in das Präsidium berufen wurden, sahen Worschech und Günther ihre Aufgabe als
    vorzeitig erfüllt an. Darüber hinaus bewerten Herr Worschech und Herr Günther
    die intern getroffenen moralisch wirksamen Vereinbarungen vom 4. November,
    zur Zusammenarbeit und abzustimmenden Kommunikation, durch die von einzelnen
    Präsidiums- und Aufsichtsratsmitgliedern offen nach außen getragene Politik als
    obsolet.
    Daher erklärten sie, ihre Arbeit in der derzeitigen
    Präsidiums-Konstellation nicht fortsetzen zu wollen.

    RWE: Zwei Präsidiumsmitglieder zurückgetreten

    10.11.2017: Rolf Rombach erklärt seinen Rücktritt als Präsident

    Rolf Rombach ist mit sofortiger Wirkung als Präsident des FC
    Rot-Weiß Erfurt zurückgetreten. Grund dafür sind nach eigener Aussage, die
    anhaltenden unüberbrückbaren Differenzen zu handelnden Personen in den
    Führungsgremien.

    Rolf Rombach: „Die falschen Darstellungen hinsichtlich der Überschuldung
    des Vereins sowie die „mögliche Rückholaktion des ehemaligen Trainers
    Krämer
    “, haben nur einen Zweck, eine Person zu diffamieren, mögliche
    Stimmungen aufzunehmen, um ein gutes Image für sich persönlich zu gewinnen.
    Nicht ich fühle mich als Verlierer. Verlierer ist eindeutig der Verein FC
    Rot-Wie Erfurt e.V. Als Person Rolf Rombach kann ich mit solchen Personen nicht
    zusammenarbeiten. Das ist der Grund für mich, vom Amt des Präsidenten
    zurückzutreten.“

    Steuerberater Ralf Krings: “Auf
    der Passivseite hat der Verein 6,2 Millionen Schulden, auf der Aktivseite ein
    Vermögen von 700.000 Euro. Das macht eine Überschuldung von 5,5 Millionen Euro,
    wie im Jahresabschluss zum 30. Juni 2017 angegeben.”

    11.11.2017: Nowag zu TA: Schuldenstand höher als 6,5 Millionen Euro

    Nowag: “Die verifizierte Zahl liegt sogar noch höher. Nach der ersten Einschätzung des unabhängigen, nicht aus Thüringen kommenden Wirtschaftsprüfers, sind die Schulden sogar noch höher als 6,5 Millionen.”

    15.11.2017: Kein  Zugriff, keine
    Arbeitsverträge, kein Gehalt

    Frank Nowag: “Aktuell haben wir als Präsidium keinen
    Zugriff auf die Vereinskonten, sodass die Auszahlung der Spielergehälter nicht
    wie gewohnt erfolgen kann. Wir hoffen sehr, diese bedauerliche und unhaltbare
    Situation in den kommenden Tagen zu klären.“

    Vizepräsident Knut Herber: “Wir bekommen keine
    Passwörter, keine Zugänge, keinen Einblick.”

    Rot-Weiß Erfurt: Spieler warten auf Gehalt – Chaos geht weiter

    15.11.2017: Das Präsidium des FC Rot-Weiß Erfurt stellt
    Geschäftsstellenleiter Konstantin Krause mit sofortiger Wirkung frei

    Das Präsidium des FC Rot-Weiß Erfurt, um Präsident Frank Nowag, hat dem langjährigen Geschäftsstellenleiter, Konstantin Krause, heute mitgeteilt, dass er mit sofortiger Wirkung entlassen ist. Grund dafür sind: „unüberbrückbare Differenzen und ein gestörtes Verhältnis in der Zusammenarbeit“, erklärt Nowag.

    https://m.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Praesidium-stellt-Geschaeftsstellenleiter-frei.html

    15.11.2017: Nowag vs. David Bergner

    Präsident Frank Nowag (Talkrunde Im Steigerwaldstadion):
    “Die Mannschaft ist nicht drittligatauglich.”

    David Bergner: „Das ist nicht der Fall. Wir machen uns zur
    Zeit in ganz Deutschland lächerlich. Überall wird der Verein durch den Kakao
    gezogen. Wir befinden uns im Existenzkampf.“

    20.11.2017: Feierabend nach 50 Tagen: Bergner muss bei RWE gehen – Emmerling übernimmt

    Der FC Rot-Weiß Erfurt hat seit Montagnachmittag einen neuen
    Cheftrainer. Dabei ist der Neue kein Unbekannter am Steigerwald. Stefan
    Emmerling, der bereits von März 2010 bis August 2012 Cheftrainer in Erfurt
    war, übernimmt den RWE von David Bergner und wird ab Dienstag das Training der
    Profimannschaft leiten. Der 51-Jährige gebürtige Heidelberger kennt das Umfeld
    beim RWE nur allzu gut und möchte dem Verein mit seiner Erfahrung und seinem
    Wissen auf dem Weg zum Klassenerhalt behilflich sein. Als damaliger Cheftrainer
    führte Emmerling die Rot-Weißen zweimal auf den fünften Platz der 3. Liga.

    Der neue Cheftrainer hat einen Zweijahresvertrag bis 2019
    unterschrieben, der sowohl für die 3. Liga, als auch für die Regionalliga gilt.
    Der Bezug und die Verbundenheit zu Erfurt gingen Emmerling in all den Jahren
    nicht verloren, wie er sagt. Zuletzt stand der Fußballlehrer bis April beim SC
    Paderborn unter Vertrag. Bis zum ersten Pflichtspiel unter seiner Leitung
    bleibt nicht viel Zeit, denn am kommenden Samstag (14 Uhr) steht bereits das
    nächste wichtige Spiel bei der Zweitvertretung von Werder Bremen auf dem
    Programm.

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Stefan-Emmerling-neuer-Cheftrainer-des-RWE.html

    21.11.2017: Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Manager Torsten Traub

    Das Stühlerücken bei Rot-Weiß Erfurt geht weiter: Nach
    Geschäftsstellenleiter Konstantin Krause und Trainer David Bergner wurde am
    Dienstag auch Manager Torsten Traub mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben
    entbunden.

    Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Manager Torsten Traub

    24.11.2017: BILD: FCRWE kann Miete für Geschäftsstelle nicht mehr zahlen

    27.11.2017: Information des Präsidiums zur Finanzsituation

    „Richtig ist, dass die Miete der Geschäftsstelle seit 4
    Monaten
    nicht mehr gezahlt wurde. Der Vermieter hat dementsprechend
    angekündigt, den Vertrag fristlos zu kündigen. Diese Androhung fanden wir
    bereits an unserem ersten Tag in der Geschäftsstelle (13.11.2017) vor. Der
    Vertrag läuft noch bis zum 30.03.2018 und verlängert sich nicht automatisch. Da
    die Geschäftsstelle mit einer Miete von knapp 4.000 Euro im Monat aktuell nicht
    finanzierbar ist, haben wir den Vermieter um vorzeitige Auflösung des Vertrags
    gebeten. Eine Antwort erwarten wir Anfang dieser Woche.

    Nicht unerhebliche Außenstände haben wir quasi in allen
    Bereichen
    . Das Busunternehmen Wollschläger fährt unsere Mannschaft weiter
    trotz einiger unbezahlter Rechnungen. Vielen Dank für das Entgegenkommen!

    Ebenfalls bedanken möchten wir uns beim Caterer CCS.
    Mit knapp 60.000 Euro offenen Rechnungen haben wir dennoch eine weitere
    Belieferung erreichen können.

    Zudem reden wir mit unserem Lieferanten der LED-Banden,
    welcher zum nächsten Heimspiel aufgrund monatelanger nicht gezahlter Rechnungen
    die Leistungen einstellen möchte. Wir denken jedoch, dass wir auch hier eine
    Einigung erzielen werden.

    Darüber hinaus müssen wir leider feststellen, dass quasi
    fast jeder Lieferant Forderungen an uns hat. Dies sind neben den
    Darlehensgebern z. B. auch die Telekom, unser Arena Reinigungsunternehmen,
    die Security, Borussia Dortmund
    … Noch dazu bestehen nicht unerhebliche
    Forderungen des Finanzamtes.

    29.11.2017: Absage der Mitgliederversammlung

    Dr. Kästner: „Derzeit besteht große Unsicherheit darüber, welche
    Personen Mitglieder des Vereins sind
    . Bevor keine Klarheit über die
    Mitgliederstruktur im Verein besteht, können Abstimmungsergebnisse nicht sicher
    festgestellt werden. Andernfalls drohen langwierige und kostenintensive
    Rechtsstreite, die dem Wohl des Vereins schaden. Das Präsidium kann in der
    derzeitigen Situation die Mitgliederversammlung weder über die wirtschaftliche
    Lage des Vereins noch über dessen Zukunftsaussichten verlässlich informieren.
    Daher ist die Gefahr von gerichtlichen Auseinandersetzungen wegen unvollständiger
    Information der Mitgliederversammlung zu groß; auch diese würden dem Wohl des
    Vereins schaden.“

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Ordentliche-MItgliederversammlung-vertagt.html

    20.01.2018: TA: Tiefrote Zahlen

    Laut einer Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
    betragen die wirtschaftlichen und rechtlichen Verpflichtungen des FC Rot-Weiß
    Erfurt zum 30. November 2017 rund 8,08 Millionen Euro.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/3-liga/rot-weiss-erfurt-diese-zahlen-muss-praesident-nowag-am-samstag-erklaeren-id223714671.html

    20.01.2018: Mitgliederversammlung wählt neuen Aufsichtsrat

    „Ich bin sehr froh, dass der Tag heute so sachlich verlaufen
    ist, resümiert Nowag erleichtert. Die im Laufe der Woche erzielte Vereinigung
    der beiden Kandidatenlisten für den Aufsichtsrat hatte den entscheidenden
    Durchbruch gebracht und eine mögliche „Kampfabstimmung“ vermieden.

    Die Wahl des neuen Aufsichtsrates fiel damit auch eindeutig
    aus. Dem Kontrollgremium steht nunmehr Michael Tallai vor, Geschäftsführer der
    Mediengruppe Thüringen, der auch die Namensrechte am Steigerwaldstadion
    gehören. Ihm zur Seite stehen Prof. Dr. Dirk Eßer (ärztlicher Direktor des
    Helios Klinikums), Dirk Steeger (Geschäftsführer unseres Hauptsponsors Autohaus
    König), Heiko Gentzel und Dr. Rolf Hildebrandt.

    Insolvenz – Ja oder Nein? Ist die Nachlizenzierung
    schaffbar? Ausgliederung der 1. Mannschaft? Diese Frage wurden in der
    Diskussion mehrfach zum Thema. Frank Nowag bezog dazu klar Stellung: „Wir
    wollen die 3. Liga halten und die Insolvenz vermeiden.“
    Dazu wäre eine
    sportliche Verstärkung der Mannschaft wünschenswert, sollte der DFB hier
    Einwände haben, müsse auf dem jetzigen Kader gebaut werden. „Wenn uns der
    Klassenerhalt nicht gelingen sollte, werden wir über eine geordnete Insolvenz
    neu nachdenken“. Zum Thema Ausgliederung gab es von Nowag zum jetzigen
    Zeitpunkt ein klares Nein!

    Keine Entlastung erhielten Thomas Kalt, Dr. Peter Kästner
    und Rolf Rombach, dem Ehrenpräsident Klaus Neumann zuvor für seine 12 Jahre im
    Verein und seine Verdienste gedankt hatte, die Mitglieder bestätigten dies mit
    Applaus.

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Mitgliederversammlung-waehlt-neuen-Aufsichtsrat.html

    14.03.2018: Eröffnung des Insolvenzverfahrens

    „Durch den aktuellen Tabellenstand ist ein Hoffen auf den
    Klassenerhalt nicht mehr realistisch, es fehlt somit die Basis für eine
    positive Fortführungsprognose. Deshalb gilt es jetzt, die Weichen für die
    Zukunft zu stellen: Mit einer geordneten Insolvenz einen klaren Schnitt machen
    und die Grundlagen für einen Neuanfang schaffen.“

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Mitteilung-des-Praesidiums.html

    15.03.2018: Rot-Weiß Erfurt will Insolvenz in Eigenverwaltung durchführen

    liga3-online.de: „Über acht Millionen Euro Schulden und
    rund 200 Gläubiger
    : Das sind die Zahlen zur Insolvenz der Thüringer. Wer
    wie viel bekommt, ist noch vollkommen offen“.

    „Rot-Weiß Erfurt will die Gespräche mit den Gläubigern in
    Eigenverwaltung
    durchführen, um die Bindungen zu eventuellen Investoren
    aufrechtzuerhalten”, so Rechtsanwalt Marko Harras, der das
    Insolvenzverfahren begleiten soll. Einen entsprechenden Antrag reichte RWE am
    Dienstagabend beim Amtsgericht Erfurt ein. „

    Konkret: Nicht ein durch das Gericht bestellter
    Insolvenzverwalter, sondern der Verein selbst will das Verfahren abwickeln
    und das Heft des Handels somit bei sich behalten. Dadurch soll die Dauer des
    Verfahrens zudem verkürzt werden.

    Auch deshalb herrscht hinter den Kulissen Streit über die
    Vorgehensweise
    . Der Hintergrund: Präsident Frank Nowag und Vize Knut Herber
    reichten den Insolvenzantrag am Dienstag ein, ohne den Aufsichtsrat zuvor in
    Kenntnis zu setzen
    . Wie Nowag am Mittwoch auf einer Pressekonferenz
    betonte, habe man den Aufsichtsrat um dessen Vorsitzenden Michael Tallai so
    spät am Dienstagabend nicht mehr stören wollen. “Das wollten wir Herrn
    Tallai um diese Uhrzeit nicht mehr antun.”

    Laut der “Bild” steht daher nun eine Abberufung
    von Frank Nowag
    als Präsident im Raum – angeblich wird sogar bereits ein
    Nachfolger gesucht. Ausgerechnet in der Stunde Null kündigt sich hinter den
    Kulissen ein neuer Machtkampf an. Nowag verteidigt sein Handeln unterdessen:
    “Der Aufsichtsrat hat uns beauftragt, die Insolvenz zu prüfen und zu
    planen. Es ist die Entscheidung des Präsidiums, diese dann durchzuführen.”

    Rot-Weiß Erfurt will Insolvenz in Eigenverwaltung durchführen

    21.03.2018: Ehrenrat fordert die Ablösung von Präsident Frank Nowag

    In der “Bild” begründet Ehrenrats-Vorsitzender
    Hans-Dieter Steiger: “Herr Nowag ist ein Alleingänger, der nichts
    abstimmt. So kann man nicht zusammenarbeiten.” Laut der Zeitung ist am
    Donnerstagabend eine gemeinsame Sitzung des Aufsichts- und Ehrenrates geplant,
    auf der das weitere Vorgehen abgestimmt werden soll.

    Rot-Weiß Erfurt: Ehrenrat fordert Nowag-Ablösung

    22.03.2018: Eigenverwaltung beendet – vorläufiger Insolvenzverwalter Volker
    Reinhardt erstellt Insolvenzplan

    Das Präsidium, der vorläufige Sachwalter und der fünfköpfige
    vorläufige Gläubigerausschuss kamen vorgestern Abend überein, bei dem
    Amtsgericht Erfurt zu beantragen, die Eigenverwaltung zu beenden und das
    Verfahren als „klassisches“ Insolvenzverfahren fortzusetzen. Das Gericht hat
    dem stattgegeben und den vorläufigen Sachwalter, Rechtsanwalt Volker Reinhardt,
    zum vorläufigen Insolvenzverwalter berufen.

    Präsident Frank Nowag hat mit der Niederlegung seiner
    Befugnisse als Eigenverwalter den Weg frei gemacht für einen Erfolg
    versprechenden Sanierungsprozess, der ungestört von den entstandenen  Dissonanzen durchgeführt werden kann. „Man
    hat sich für das klassische Insolvenzverfahren entschieden, weil wir in dieser
    kritischen Phase klare Strukturen und kurze Wege brauchen und keine
    Unstimmigkeiten“, so Reinhardt.

    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/index.php/de/node/202

    20.04.2018: Rot-Weiß Erfurt derzeit ohne Aufsichtsrat

    BILD: „Das Gutachten kommt zum Ergebnis, dass der Verein
    derzeit keinen Aufsichtsrat hat. Und dass insbesondere die Personen des letzten
    Aufsichtsrates nicht mehr im Amt sind. Auch nicht kommissarisch.“

    liga3-online.de: „Erfurts Präsident Frank Nowag steht im
    Verein schon länger in der Kritik. Sein Alleingang beim Einreichen der
    Insolvenz brachte das Fass im März zum Überlaufen. Während der Aufsichtsrat
    eine geordnete Insolvenz mit einem vom Gericht bestellten Insolvenzverwalter
    favorisierte, strebte Nowag zunächst ein Verfahren in Eigenverwaltung an und
    hatte diesen Antrag entsprechend auch so beim Amtsgericht eingereicht. Die
    Konsequenz: Der Aufsichtsrat trat geschlossen zurück. Zudem kündigte
    Hauptsponsor Autohaus König an, die Zahlungen einzustellen. Wenige Tage später
    meldete sich auch der Ehrenrat des Vereins zu Wort und forderte die Ablösung
    Nowags.“

    https://www.bild.de/sport/fussball/3-liga/rwe-ohne-aufsichtsrat-55461784.bild.html

    Rot-Weiß Erfurt derzeit ohne Aufsichtsrat?

    27.04.2018: Rücktritt von Nowag und Kerber

    Das Präsidium habe den Rücktritt damit begründet, einem
    Neuanfang des Vereins nicht im Wege stehen zu wollen. Die Suche nach einem
    neuen Präsidium für den RWE sei bereits im Gange und soll alsbald abgeschlossen
    sein, informiert der Drittligist aus Erfurt.

    Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im
    September soll einer neuer Aufsichtsrat gewählt werden. Das habe der
    Aufsichtsrat – vertreten durch den stellvertretenen Vorsitzenden, Dirk Eßer,
    sowie die Aufsichtsrats-Mitglieder Dirk Steeger, Heiko Gentzle und Robert
    Conrad – dem vorläufigen Insolvenzverwalter mitgeteilt.

    https://www.thueringen24.de/erfurt/article214140953/Nowag-und-Herber-Neue-Ruecktritte-beim-Rot-Weiss-Erfurt.html

    03.05.2018: Rot-Weiß Erfurt präsentiert neuen Sportdirektor Bornemann

    Rot-Weiß Erfurt präsentiert neuen Sportdirektor Bornemann

    17.05.2018: Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Trainer Stefan Emmerling

    Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Trainer Stefan Emmerling

    28.05.2018: Thomas Brdarić wird neuer Cheftrainer des FC Rot-Weiß Erfurt

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Thomas-Brdari%C4%87-wird-neuer-Cheftrainer-des-FC-Rot-Weiss-Erfurt-e-V.html

    07.11.2018: RWE GERETTET!

    liga3-online.de: „Wie Rot-Weiß Erfurt bekanntgab, hat
    Insolvenzverwalter Volker Reinhardt dem Gläubigerausschuss und dem Aufsichtsrat
    am Dienstag mitgeteilt, dass die Zusage über ein Massedarlehen – offenbar eine
    sechsstellige Summe – überraschend zurückgezogen wurde. Mit dem Darlehen wollte
    Reinhardt Zeit gewinnen, um den Spielbetrieb in den kommenden Wochen
    aufrechterhalten zu können.“

    Drama um Rot-Weiß Erfurt: Einstellung des Spielbetriebs droht

    FCRWE: „Nach langen und intensiven Gesprächen hat sich ein
    Sponsorenpool bereit erklärt den Verein zu unterstützen. Der Verein ist damit
    bis zum Jahresende abgesichert. Der Ausgliederungsprozess kann somit umgesetzt
    und der Verein langfristig neu aufgestellt werden.“

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/RWE-gerettet.html

    08.03.2019: Massedarlehen wendet Aus ab

    Mit der Unterzeichnung eines Massedarlehens konnte ein
    wichtiger Baustein der Zukunftslösung des FC Rot-Weiß Erfurt abgeschlossen
    werden. Mit der Volksbank eG Rudolstadt konnte ein vertrauensvoller
    Finanzierungspartner gefunden werden. Somit ist der Geschäfts- und Spielbetrieb
    für die laufende Saison gesichert.

    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/de/node/243

    30.04.2019: Bornemann und Erfurt gehen getrennte Wege

    MDR: „Erdbeben beim FC Rot-Weiß Erfurt: Sportdirektor Oliver
    Bornemann verlässt den Regionalligisten. Und zwar ab sofort. Was überrascht,
    weil Bornemann zuletzt bereits am Kader für die neue Saison bastelte
    .“

    https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/bornemann-und-erfurt-gehen-getrennte-wege-100.html

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/-RWE-trennt-sich-von-Sportdirektor-Oliver-Bornemann.html

    23.07.2019: Hauptsponsor wollte als Investor einsteigen

    Das Tischtuch zwischen den Verantwortlichen von
    RWE-Hauptsponsor „Autohaus König“ und Insolvenzverwalter Volker Reinhardt ist
    nach dessen Klage wegen ausbleibender Sponsorenzahlung (BILD berichtete exklusiv)
    zerschnitten.

    https://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/fussball/regionalliga-chaos-bei-rwe-erfurt-verklagt-eigenen-hauptsponsor-63441522,view=conversionToLogin.bild.html

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/rwe-verklagt-geldgeber-hauptsponsor-wollte-als-investor-einsteigen-63470864.bild.html

    30.08.2019: Ausgliederung der Profi-Mannschaft und der U 19- Mannschaft des
    FC Rot-Weiß Erfurt in die FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH wurde heute zum
    Handelsregister angemeldet

    Die Ausgliederung der Profi-Mannschaft und der U 19- Mannschaft des FC Rot-Weiß Erfurt in die FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH wurde heute zum Handelsregister angemeldet. Die neue GmbH ist eine 100-prozentige Tochter des Vereins. Stichtag der Ausgliederung war der 1. Januar 2019. Wirksam wird diese mit der Eintragung in das Handelsregister. Damit wird rückwirkend die neu entstehende GmbH so behandelt, als hätte sie am 1. Januar 2019 die Geschäfte des ausgegliederten Teils übernommen.

    Der Verein selbst ist an der GmbH beteiligt und kann auf
    ihre Entscheidungen Einfluss nehmen. Neben der Geschäftsführung der GmbH gibt
    es einen Beirat mit sechs Mitgliedern, der unter anderem für die Bestellung und
    Abberufung von Geschäftsführern und die Zustimmung zu wichtigen
    Geschäftsführungsmaßnahmen zuständig ist. Im Beirat soll der Verein nach einem
    Entwurf der Satzungskommission künftig mit zwei Vorstandsmitgliedern sowie dem
    Aufsichtsratsvorsitzenden vertreten sein. Nach der 50 + 1-Regel des DFB wird
    der Verein auch künftig die Stimmenmehrheit in der GmbH besitzen. Der Entwurf
    der neuen Vereinssatzung wird demnächst veröffentlicht.

    Die Vereinsfarben und das Logo verbleiben ebenso wie die
    Markenrechte beim Verein und werden künftig im Rahmen eines Nutzungsvertrages
    an die FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH übertragen.
    Von der Ausgliederung in
    eine GmbH unabhängig wird das Insolvenzverfahren weitergeführt. Der Verein soll
    über einen Insolvenzplan restrukturiert, das heißt, von Verbindlichkeiten
    befreit und so wieder auf eine zukunftsfähige Basis gestellt werden. Gegenstand
    des Vereins selbst ist künftig ausschließlich die Jugendarbeit und der weitere
    Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums.

    Ich bin zuversichtlich, dass der RWE gemeinsam mit
    der FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH nach der Ausgliederung und dem Einstieg der
    Investoren hervorragende Aussichten hat, sein großes Ziel, die Rückkehr in
    die dritte Liga, zu erreichen
    “, betont Reinhardt.

    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/de/node/267

    11.10.2019: Investoren sichern Neustart

    Nach einem intensiven Investorenprozess mit zahlreichen
    Interessenten ist es dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Volker Reinhardt im
    Insolvenzverfahren des FC Rot-Weiß Erfurt gelungen, drei Gesellschaften zu
    gewinnen
    . Die ASGV Grundbesitz und Verwaltung GmbH, die Franz Gerber Reha
    und Sportagentur GmbH und die Millhouse Capital GmbH sind über eine
    Kapitalerhöhung auf eine Million Euro Stammkapital in die FC Rot-Weiß Erfurt
    Fußball GmbH eingetreten.

    „Wir haben eine ganze Reihe von Gesprächen mit potentiellen
    Interessenten geführt und uns am Ende sehr bewusst für diese drei
    Gesellschaften entschieden“, betont Reinhardt. „Für die Rettung von RWE bringen
    sie ideale Voraussetzungen mit: hohes Engagement, lokale Verbundenheit und
    natürlich die Liebe zum Fußball.“

    Die A.S.G.V. Grundbesitz und Verwaltung GmbH mit Sitz in
    Leipzig
    wird im Wesentlichen durch Andreas Scheibe bestimmt. Die ASGV
    investiert im großen Umfang im Immobilienbereich, unter anderem auch Hotels und
    Spezialimmobilien für unterschiedliche Gewerbe. Scheibe verbindet mit seiner
    Beteiligung an der FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH ein gesellschaftliches
    Engagement, das wesentlich zum Erhalt des Traditionsvereins beiträgt, sowie die
    Bereitschaft im Umfeld des Vereins und in der Stadt Erfurt zu investieren.

    Der ehemalige Fußballspieler und Fußballmanager Franz Gerber
    führt die Beteiligungsgesellschaft Franz Gerber Reha und Sportagentur GmbH.
    Gerber zeigt sich überzeugt vom großen Potential des RWE als Traditionsverein
    in der Landeshauptstadt Erfurt. „Mir ist es ein Anliegen, mit meiner
    Beteiligung dem sportlichen Erfolg der Profimannschaft Auftrieb zu geben.“

    Die Millhouse Capital GmbH investiert in Wohn- und
    Gewerbeimmobilien und junge Wachstumsunternehmen. Sie wird gehalten von Torsten
    Pfeifer als geschäftsführendem Gesellschafter. Pfeifer ist nach Stationen im
    In- und Ausland in seine Heimat Thüringen zurückgekehrt. „Als fußballverrückter
    Thüringer freue ich mich, meinen Heimatverein ab sofort als Gesellschafter
    unterstützen zu können.“

    „Das Engagement der Investoren eröffnet dem RWE den Weg in
    eine nachhaltige, langfristig erfolgreiche Zukunft“, resümiert
    Insolvenzverwalter Reinhardt.

    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/de/node/310

    13.11.2019: Thomas Brdaric und RWE gehen getrennte Wege

    Der FC RotWeiß Erfurt und Thomas Brdaric haben sich im
    beiderseitigen Einvernehmen darauf verständigt, dass Thomas Brdaric ab sofort
    nicht mehr Trainer des FC RotWeiß Erfurt ist. Der CoTrainer Robin Krüger und
    Torwarttrainer René Twardzik übernehmen interimsweise die Betreuung der
    1.Mannschaft.

    https://m.rotweisserfurt.de/Aktuelles/AktuelleNews/TrainerThomasBrdaricundRWEgehengetrennteWege.html

    16.01.2020: Gehälter können zur Zeit nicht gezahlt werden

    Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Volker Reinhardt: „Leider
    musste ich heute die Spieler und Angestellten der RotWeiß Erfurt Fußball GmbH
    im persönlichen Gespräch darüber informieren, dass wir die anstehenden Gehälter
    zur Zeit nicht anweisen können. Grund hierfür ist, dass der Hauptinvestor
    die Zahlungen blockiert
    .

    Mit den Investoren habe ich als Insolvenzverwalter in den
    geschlossenen Verträgen vereinbart, dass die eingezahlten Gelder sowohl
    dazu dienen, die Fortführung des Spielbetriebs abzusichern, als auch die
    ab dem 01. Januar 2019 entstandenen Verbindlichkeiten des RWE abzutragen.
    Die vom Hauptinvestor erhobene gegenteilige Behauptung entspricht daher nicht
    den Tatsachen.

    Ich prüfe derzeit intensiv die Möglichkeit, den Spielbetrieb
    weiter aufrechterhalten zu können und führe hierzu entsprechende Gespräche. Ich
    rechne damit, im Lauf der nächsten Woche ein Ergebnis präsentieren zu können.

    Sobald ein Ergebnis vorliegt, werde ich Sie an dieser Stelle
    darüber informieren.“

    https://m.rotweisserfurt.de/Aktuelles/AktuelleNews/GehaelterkoennenzurZeitnichtgezahltwerden.html

    20.01.2020: MDR: Streit zwischen Insolvenzverwalter und Hauptinvestor
    eskaliert

    MDR: „Das Amtsgericht Jena bestätigte dem MDR am Montag (20.
    Januar), dass die Ausgliederung der RWE-Spielbetriebs-GmbH gescheitert ist.
    Grund: Das dafür notwendige Kapital war nicht vorhanden. Zwar hatte
    Insolvenzverwalter Reinhardt dem MDR im Oktober 2019 noch versichert, dass das
    Geld bereits geflossen sei.“

    Auch Christian Zoller, Anwalt des Hauptinvestors, bestätigte
    am vergangenen Donnerstag (16. Januar) auf MDR-Nachfrage schriftlich, dass die
    Investoren die “vertraglich geschuldeten Leistungen” erbracht haben.
    Jedoch reichte das Geld für die Gründung der GmbH offensichtlich nicht aus. Das
    bedeutet: Gibt es keine GmbH, sind die Verträge mit den Investoren hinfällig.“

    „Finden die RWE-Verantwortlichen nicht schnellstmöglich neue
    Geldgeber, bliebe dem Insolvenzverwalter nach jetzigem Stand nichts anderes
    übrig, als den Spielbetrieb des Regionalliga-Teams unverzüglich einzustellen
    und die Mannschaft aufzulösen.“

    https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/rot-weiss-erfurt-streit-zwischen-insolvenzverwalter-und-hauptinvestor-eskaliert-100.html

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/erfurt-vor-dem-aus-rwe-insolvenzverwalter-schiesst-gegen-investoren-67442646.bild.html

    21.01.2020: Kommissarischer Präsident will zurück

    Präsident Frank Nowag beim Amtsgericht Erfurt einen Antrag
    auf „Eigenverwaltung“.

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/erfurt-boss-nowag-greift-durch-reinhardt-soll-entmachtet-werden-67462162.bild.html

    24.01.2020: BILD: Reinhardt will Montag den Stecker bei RWE ziehen

    „Der Mannschaftsrat und ich wurden am Nachmittag in die
    Kanzlei einbestellt. Herr Reinhardt hat uns über die Situation informiert. Die
    Spieler haben ab sofort die Möglichkeit, sich einem anderen Verein
    anzuschließen. Weil die Zeit drängt und die Chance nicht groß ist“, erklärt Trainer
    Krüger gegenüber BILD.

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/erfurt-vor-dem-aus-reinhardt-will-montag-den-stecker-bei-rwe-ziehen-67539580.bild.html

    26.01.2020: 54. Geburtstag des FC Rot-Weiß Erfurt

    26.01.2020: Reinhardt verhandelt mit neuem Investor

    „Die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen, es könnte sich
    hier aber eine positive Lösung abzeichnen.“ Eine Absichtserklärung in Form
    eines “Letter of Intent” liegt ihm bereits vor.

    Unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen hat Reinhardt
    beschlossen, dass das Heimspiel gegen Energie Cottbus (Samstag) stattfinden
    soll.

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/gibt-es-ein-erfurt-wunder-reinhardt-verhandelt-mit-neuem-investor-67571718.bild.html

    Vielen Dank

    Wir danken Broke For
    Free für ihren Song Night Owl
    (https://brokeforfree.bandcamp.com/album/directionlessep), der aufgrund der
    Lizens CC BY 3.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/ als Intro
    verwendet wird.

    Die Zitate im Vorspann
    stammen aus den Pressekonferenzen des FC RotWeiß Erfurt bzw des Unternehmens
    „Rombach Rechtsanwälte“, sowie aus dem
    Interview des Oberbürgermeister und des Vereinsvorsitzenden auf rwe.tv und aus
    verschiedenen Kanälen auf der Videoplattform youtube.de.

  • 19 Jan 2020
    #63 | One Night in Kremmen – Part II
    00:38:00

    Auch die 21. Auflage des R+V Hallenmasters bot den zahlreichen Zuschauern wieder einen fantastischen Fußballabend. Für eine tolle Stimmung sorgten die 50 mitgereisten Fans der BSG Wismut Gera, die seit 2016 am Hallenturnier im Fussballkreis Oberhavel teilnehmen. Hinzu kam eine starke taktische Leistung der Wismut-Elf und der damit verdiente Turniersieg. Für die 63. Podcast-Ausgabe haben wir zahlreiche Stimmen vom Turnier eingefangen.

  • 12 Jan 2020
    #62 | One Night in Kremmen
    00:18:21

    Seit dem Jahr 2000 veranstaltet der FC Kremmen in der im Jahr zuvor erbauten Stadtparkhalle das Hallenmasters. Am 18. Januar erwartet die Zuschauer daher bei der nunmehr 21. Auflage des R+V Hallenmasters wieder ein fantastischer Fußballabend. Seit 2016 sind die BSG-Fans regelmäßige Besucher des Budenzaubers. In diesem Jahr werden ca. 50 BSG-Fans nach Brandenburg reisen. Über die Hintergründe der Begeisterung für das Hallenfußballturnier reden Remmidemmi und Paparazzo in der 62. Ausgabe des Podcasts.

    Verschiedenes

    Torjägerkanone

    FUSSBALL.DE und der kicker haben in Kooperation mit
    Volkwagen eine ganz besondere Aktion gestartet: Ab der aktuellen Saison 2019/20
    wird nicht nur in der Bundesliga der offizielle Torschützenkönig gekürt. Im
    Rahmen der Aktion „Die Torjägerkanone® für alle“ werden bei den Männern die
    besten Torjäger von der 3. Liga bis zur 11. Liga sowie bei den Frauen die
    treffsichersten Stürmerinnen bis zur 7. Liga offiziell mit der Torjägerkanone
    ausgezeichnet – insgesamt also (mindestens) 16 Personen.

    In Stufe 6 haben alle Top-20 Akteure einen Schnitt von mehr
    als einem Tor pro Spiel, wobei der Gesamtführende Oguz Ayan (1. FC
    Mönchengladbach , 31 Tore in 19 Partien) herausragende 1,63 Treffer pro Partie
    erzielte. Die beste Quote aber hat Rico Heuschkel ( BSG Wismut Gera ): 14
    Spiele, 24 Tore, also 1,71 im Schnitt! Er überwintert damit auf Rang sechs. Die
    Akteure mit den meisten Treffern pro Spiel sind auf dieser Stufe bislang Tobias
    Täge (Malchower SV ) und Jelto Focke Reuter (FC Dornbreite ), denen jeweils
    schon ein Sechserpack gelang.

    Quelle: http://www.fussball.de/newsdetail/jacob-darf-an-weihnachten-von-kanone-traeumen/-/article-id/211866#!/

    Oberliga- und Verbandsliga-Splitter

    SV 09 Arnstadt begrüßt neues Trainerteam für die Rückrunde

    Der SV 09 Arnstadt wird zur zweiten Halbserie mit dem Cheftrainer Martin Hauswald und seinen Co-Trainer Felix Müller starten.

    Nach der Trennung vom langjährigen Trainerteam war der
    Verein gefordert und konnte den bereits schon viele Jahre bestehenden Kontakt
    zu Martin Hauswald nutzen, um ihn von der Aufgabe der Übernahme der sportlichen
    Verantwortung für die Verbandsligamannschaft zu überzeugen. Dabei haben
    natürlich die Ereignisse um seinen bisherigen Verein, FSV WACKER 90 NORDHAUSEN,
    eine große Rolle gespielt.

    Nun wird der ehemalige Fußballprofi im Verbund mit Felix Müller in unserem Verein die sportlichen Geschicke leiten. Seine Erfahrungen als Profi und Trainer dürfen dem Verein berechtigte Hoffnungen geben, den erfolgreichen Weg der letzten Jahre fortzusetzen. Mit Felix Müller steht ihm ein verletzungsbedingt nicht mehr einsetzbarer ehemaliger Spieler zur Seite, der den Verein bestens kennt und in der Mannschaft sehr gut vernetzt ist. Seine Verletzungen lassen in den nächsten Monaten keinen aktiven Einsatz mehr zu und der Verein war sehr daran interessiert, ihn beim SV 09 zu halten und einzubinden.

    VfL 05 Hohenstein-Ernstthal: Rückzug Fußball-Oberligamannschaft

    Im Ergebnis einer umfassenden Vorstandsanalyse nach der
    Hinrunde ziehen wir mit sofortiger Wirkung unsere Fußball-Oberligamannschaft
    aus dem laufenden Wettbewerb zurück. Eine entsprechende Information ging heute
    an den zuständigen Verband.

    Wir haben nach der Hinrundenanalyse nur noch 2 Torleute und
    12 einsatzfähige Spieler, darunter einen seit Mitte August nach wie vor noch
    nicht vollständig genesenen Kicker und darunter auch 3 Schichtarbeiter für den
    Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung. Wir haben im Verein aktuell keine
    Finanzierungswege, um den Kader in der Winterpause wieder wettbewerbsfähig
    aufzustocken.

    6 Spieler sind im Laufe der letzten Monate im
    Hinrundenverlauf verletzungs-, berufs -oder familiär bedingt für den
    Restverlauf der Oberligasaison ausgeschieden.

    Wir bedauern im Verein diese Entwicklung einerseits und
    haben andererseits großen Respekt vor den Leistungen unserer Jungs in der
    Hinrunde mit zumeist nur 0 bis 2 Wechselspielern auf der Bank. Großer Respekt
    auch vor der Leistung unseres Trainers Steve Dieske, der mit wenigen
    Wechseloptionen und oft weniger als 10 Spielern beim Training den “Laden
    sportlich und sozial positiv gestimmt zusammenhielt” und ordentliche 13
    Hinrundenpunkte erreichte und gerade in der Schlussphase der Hinrunde aus
    “wenig ganz viel”  machte ! Danke und Respekt an alle!

    Der Rückzug aus der Fußball-Oberliga jetzt in der
    Winterpause und nicht erst nach Saisonschluß 19/20 ist auch in der Einhaltung
    des Fair-Play-Leitgedankens gegenüber den aktuellen Spielern, falls sie sich
    einem anderen Verein anschließen wollen und auch gegenüber den anderen
    Mannschaften in der Liga einzuordnen. Eine Wettbewerbsverzerrung durch evtl. im
    Rückrundenverlauf unvermeidbare Nichtantretungen oder Spieltagsunterbesetzungen
    wird damit vollständig ausgeschlossen.

    https://www.vfl05hot.de/vfl/index.php/vfl-news-detail/items/rueckzug-fussball-oberligamannschaft.html

    Ex-BSG-Spieler

    Philipp Katzenberger verlässt den TSV Aubstadt

    Erst vor dieser Saison wechselte Abwehrspieler Philipp
    Katzenberger von der BSG Wismut Gera aus der Oberliga Süd zum Regionalliga-Aufsteiger
    TSV Aubstadt. Der 20-Jährige konnte sich aber nicht durchsetzen, kam über fünf
    Berufungen auf die Ersatzbank nicht hinaus und spielte keine einzige Minute.
    Nun wechselt der Innenverteidiger wieder zurück in die Oberliga Süd, schließt
    sich dort dem Tabellenneunten VFC Plauen an.

    https://www.mainpost.de/sport/rhoen-grabfeld/Fussball-Fussball-Verbaende-Abgang-beim-TSV-Aubstadt;art797,10377362

    https://www.freiepresse.de/sport/lokalsport/vogtland/vfc-plauen-kaempft-gegen-den-schmalen-kader-artikel10686473

    Hallentermine 2019

    Wolf RegionalMasters | Panndorfhalle | 4. Januar 2020

    Kreisoberliga-Schlusslicht SV
    1924 Münchenbernsdorf hat überraschend das Geraer Wolf-Regio-Masters in der
    Panndorfhalle gewonnen. Vor 280 Zuschauern setzten sich die Münchenbernsdorfer
    im Finale nach Penaltyschießen mit 3:1 gegen die Traditionsmannschaft der BSG
    Wismut Gera durch.

    Im anderen Halbfinale behielt im
    internen Wismut-Duell etwas überraschend die Traditionsmannschaft mit 2:0 gegen
    das bis dato souverän durchs Turnier marschierte Kreisoberliga-Team die
    Oberhand. „Wir haben in der Vorrunde noch nicht alles gezeigt, haben uns gut
    verstellt”, scherzte Marcel Lange nach der Begegnung.

    Die Wismut-Reserve hielt sich
    dafür im kleinen Finale schadlos und bezwang die Rüdersdorfer nach einem
    Doppelpack von Marcel Hartmann und einem Treffer von Siaka Diaby bei einem
    Gegentor von Robert Wünsch kurz vor Abpfiff mit 3:1. „Wir haben ein gutes
    Turnier gespielt und fünf von sechs Partien gewonnen. Nur im Halbfinale haben
    wir unsere Linie etwas verlassen und wurden dafür prompt bestraft”, so
    Wismut II-Trainer Roy Beck.

    http://www.wismutgera.de/eznews.php?news=1246962416&nummer=1578344051
    (Jens Lohse / OTZ / 06.01.2020)

    23. Hallen-Neujahrsturnier des SV Lok Altenburg | Goldener Pflug | 5. Januar 2020

    Die zweite Vertretung des FC Carl
    Zeiss Jena konnte die 23. Auflage des traditionellen Fußballturniers des SV Lok
    Altenburg gewinnen. Die Saalestädter hatten im Finale den Vorjahressieger 1. FC
    Greiz mit 2:0 Toren bezwungen.

    In der Gruppe A erspielte sich
    Wismut Gera mit vier Siegen die maximale Ausbeute von zwölf Punkten vor Stahl
    Riesa mit drei Siegen. Im Halbfinale verlor die BSG knapp mit 1:1 und 5:6 n.N.
    gegen den 1. FC Greiz. Das Spiel im Platz wurde gegen BSG Stahl Riesa
    (Sachsenliga) mit 3:0 gewonnen.

    https://www.sportbuzzer.de/artikel/fc-carl-zeiss-jena-ii-gewinnt-23-neujahrsturniers-des-sv-lok-altenburg/
    (Udo Zagrodnik /sportbuzzer.de / 06.01.2020)

    Wolf-Bandenmasters | Panndorfhalle
    | 12. Januar | 14 Uhr:
    Fest steht bereits die Teilnahme am
    Wolf-Bandenmasters am 12. Januar ab 14 Uhr in der Panndorfhalle, für das man
    sich mit dem SV Roschütz zusammengetan hat. Die Teilnehmer sind FC Rot-Weiß
    Erfurt, ZFC Meuselwitz, FC Einheit Rudolstadt, BSG Stahl Riesa, SV 1879 Ehrenhain,
    JFC Allstars, FSV Grün-Weiß Stadtroda, SV Roschütz & Friends sowie die BSG
    Wismut Gera liegen schon vor.

    21. R+V Hallenmasters in Kremmen

    Seit dem Jahr 2000 veranstaltet der FC Kremmen in der im
    Jahr zuvor erbauten Stadtparkhalle das Hallenmasters. Nachdem im Januar 2006
    der Ehrenvorsitzende Egon Borchert verstarb, der den Verein 40 Jahre geführt
    hatte, trug das Hallenmasters in Kremmen seinen Namen. Mit der 18. Auflage
    übernahm die R+V Versicherung Generalagentur Jörn Winter die Namensrechte. So
    firmierte die Veranstaltung 2017 erstmals als „R+V Hallenmasters“ in der
    Stadtparkhalle, nachdem das Turnier seit 2006 unter dem Titel
    „Egon-Borchert-Hallenmasters“ veranstaltet wurde. Auch die 21. Auflage wird von
    der Versicherung präsentiert.

    In der 20-jährigen Geschichte des Turniers ist TuS Sachsenhausen das erfolgreichste Team des Turniers. Bereits 5 x konnte der Brandenburgligist das Turnier gewinnen. Die Gastgeber aus Kremmen waren bisher 3x erfolgreich.

    VfL Nauen (2000)VfL Nauen (2001)FC 98 Hennigsdorf (2002)2003 FSV Forst Borgsdorf 2004 FSV Forst Borgsdorf 2005 FSV Forst Borgsdorf SV Altlüdersdorf (2006)TuS Sachsenhausen (2007)SC Oberhavel Velten (2008)TuS Sachsenhausen (2009)SV Altlüdersdorf (2010)TuS Sachsenhausen (2011)FC Kremmen (2012)FC Kremmen (2013)FC Kremmen (20141. FC Union Berlin U 19 (2015)BSG Wismut Gera (2016)TuS 1896 Sachsenhausen (2017)TuS 1896 Sachsenhausen (2018)SV Altlüdersdorf (2019)

    Am 18. Januar erwartet die Zuschauer wieder ein fantastischer Fußballabend mit einer Show-Einlage vor den Finalspielen sowie einem Tippspiel mit vielen interessanten Preisen. Im Anschluss an das Fußballturnier folgt ein glamourösen Abend.

    Anstoß ist 16 Uhr, Einlass ist ab 15 Uhr. Die Eintrittspreise gestalten sich von 7€ (Masters und Disko) über 5€ (ermäßigt sowie Jugendliche U-18) bis 0€ (Kinder unter 14 Jahre) sowie der Diskothek ab 22 Uhr 5€ Eintritt.

    Wie in jedem Jahr verspricht das Teilnehmerfeld einen wahren
    Genuss für jeden fußballerischen Gaumen. Als Teilnehmer können wir folgende
    Mannschaften begrüßen:

    Gruppe A
    Titelverteidiger SV Altlüdersdorf (Brandenburgliga)
    FC Kremmen 1920 e.V. (Kreisoberliga)
    FC 98 Hennigsdorf (Landesliga Nord)
    BSC Fortuna Glienicke (Landesliga Nord)

    Gruppe B
    BSG Wismut Gera (Thüringenliga)
    5facher Turniersieger TuS 1896 Sachsenhausen (Brandenburgliga)
    SV Eintracht Alt Ruppin (Landesklasse West)
    VfL Nauen (Landesklasse West)

  • 31 Dez 2019
    #61 | FuPa.net – 100 Prozent für den Amateurfußball
    00:46:01

    Viele Jahre – genau seit dem 1. August 1999 – war die Internetadresse www.thueringer-fussball.de der Anlaufpunkt für alle Freunde des Thüringer Fußballs. Ergebnisse, Spielberichte und Informationen fanden die Fußballfans nun nicht mehr nur in der Tageszeitung sondern auch online. 15 Jahre später wollte das Portal fanreport.com die Online-Berichterstattung über den Amateurfußball professionalisieren und in Thüringen Fuß fassen. Doch dies scheiterte, allerdings nicht am Freistaat sondern am Geld. Völlig anders verlief der Start beim Mitmachportal FuPa.net. In der Zwischenzeit haben Felix Böhm und André Hofmann dafür gesorgt, dass FuPa Thüringen einen festen Platz im Amateurfußball Thüringens gefunden hat. Das Portal bietet Infos zu Vereinen, Ligen und Spielern des Amateurfußballs der Region. Die Macher der Erfolgsgeschichte bzw. die Gesellschafter der Sportlight – Böhm & Hofmann GbR standen in der 61. Ausgabe des PODCAST ORANGE Rede und Antwort.

    FuPa GmbH (Peigertinger Str. 9, D-94538 Fürstenstein)

    FuPa – das regionale Fußballportal (ehemals als Akronym für
    Fußball Passau) ist ein deutsches Internetportal, das sich der
    Berichterstattung aus den deutschen Amateurklassen widmet. Ursprünglich wurde
    über die vier niederbayerischen Fußballkreise Passau, Bayerwald, Straubing und
    Landshut berichtet.

    Gegründet wurde das Portal im Jahre 2006 von
    Hobbyfußballspieler Michael Wagner. Dieser gründete als 16-jähriger Schüler
    sein Internetprojekt für den Fußballkreis Passau. Er wollte die wichtigsten
    Nachrichten in einem „Korb“ sammeln und jedermann zugänglich machen. Das ging
    aber nur, wenn die Vereine auch mitspielen würden. Und das taten sie auch. Die
    Idee einer interaktiven Homepage von der A-Klasse bis zur Kreisliga, viel
    Wissenswertes über die Vereine, die aktuellen Tabellenststände und
    Spielertransfers – das alles wollte Wagner seinen „Usern“ tagtäglich bieten. 75
    Besucher zählte das Portal zum Start. Ein Mitmachportal von Vereinen für
    Vereine wurde geschaffen, die Besucherzahlen stiegen stetig an. Nach und nach
    gelang es ihm, mit Hilfe vieler freiwilliger Autoren, die Berichterstattung auf
    ganz Niederbayern auszudehnen.

    Im Jahre 2009 wurde dann die FuPa GmbH gegründet. Am 30.
    Juni 2010 wurde das Projekt mit dem Grimme Online Award in der Kategorie
    Information ausgezeichnet. Kurze Zeit später übernahm FuPa die Seite
    bayliga.de, in der besonders die Bayernliga sowie die drei bayerischen
    Landesligen Beachtung fanden. Am 20. Januar 2011 erweiterte man in enger
    Zusammenarbeit mit der Hierl & Müller GbR aus Straubing die
    Berichterstattung um den Fußballbezirk Oberpfalz.

    Im Jahr 2012 begann FuPa eine Offensive in Nordrhein-Westfalen.
    In Kooperation mit RP online, einem der größten regionalen Nachrichtenportale
    Deutschlands, wurde FuPa Niederrhein gestartet. Beinahe parallel dazu ging auch
    FuPa Sachsen-Anhalt ans Netz. Die Zusammenarbeit mit RP online ist für FuPa die
    erste Kooperation mit einem großen Verlag.

    Im Mai 2014 wurde eine mobile Version von fupa.net
    veröffentlicht. Nach einer Testphase wurde jeder Besucher mit einem mobilen
    Endgerät auf die mobile Version der Webseite umgeleitet. FuPa legte bei der
    Entwicklung besonderen Wert auf kurze Ladezeiten, kleine Datenpakete und eine
    intuitive Grundlogik der Navigation. Zeitgleich wurde „meinFupa“ ins Leben
    gerufen. Die nächste, große technische Neuerung: ein personalisiertes System.
    Bei „meinFupa“ kann sich jeder Nutzer einen eigenen Nachrichtenkanal (News)
    zusammenstellen, indem er zum Beispiel Spieler, Vereine oder Ligen favorisiert
    (fupanisiert).

    Seit dem 1. Juli 2014 wartet FuPa mit einem Prämiensystem
    für Livetickermelder auf. Für jedes live getickerte Spiel erhält der Melder
    zehn Punkte, bei Hallenturnieren jeweils zwei Punkte. Diese Punkte können für
    unterschiedliche Prämien eingelöst werden.

    FuPa Thüringen

    Durch ein Franchise-System erweitert FuPa den
    Tätigkeitsbereich. In Thüringen ist die Sportlight – Böhm & Hofmann GbR
    (Maßfelder Weg 1c, 98617 Meiningen) Lizenzinhaber und für das Portal FuPa
    Thüringen verantwortlich. Die Gesellschafter sind Felix Böhm und André Hofmann.

    Weitere Informationen zu FuPa

    https://de.wikipedia.org/wiki/FuPa

    https://www.fupa.net/berichte/sachsenliga-was-ist-eigentlich-dieses-fupa-570543.html

    https://www.fupa.net/berichte/was-ist-fupa-was-ist-fupa-nicht-443318.html

    https://www.fupa.net/berichte/fupa-warum-eigentlich-473533.html

    Weitere Informationen zu Michael Wagner

    https://kress.de/news/detail/beitrag/139260-aus-liebe-zum-fussball-wie-fupa-gruender-michael-wagner-erfolgreich-wirtschaftet.html

    https://kress.de/news/detail/beitrag/131354-fupa-gruender-michael-wagner-wir-peilen-100-millionen-klicks-im-monat-an.html

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