Dirk Dillenberger, Robert "Bob" Peters, John Snowley über die Mega-WM, den Dauer-Meister, Torhüter und Typen
Die zweite Ausgabe 2026 ist die erste im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft, die sich mit dem runden Leder beschäftigt. Spoiler: viele werden nicht folgen! Denn, wer hier rein hört, merkt schnell, dass weder der ehemalige Sportchef der Rheinischen Post, eine der renommiertesten deutschen Regionalzeitungen, Robert Peters noch der Stadion Poet Dirk Dillenberger, der als Mönchengladbacher den dritten Artikel aus dem Kölner Grundgesetz ("Et hätt noch immer jot jejange" / „es ist bisher noch immer gut gegangen“) zitiert, dem Mega-Turnier (manche sagen auch Maga-Turnier) mit 48 teilnehmenden Mannschaften voller Vorfreude entgegenfiebert. John Snowley, der Deutsch-Engländer freut sich zwar auf den kleinsten WM-Teilnehmer ever, „Curaçao, hat ja schon was sehr reizvolles, was sehr exotisches.“ Aber: dafür braucht es keine Monster-WM: „Ich erinnere mich gut an 1974 da war Zaire dabei und hat haushoch verloren“ so Robert, besser bekannt als Bob, Peters. Und - bei der ersten Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland waren nur 16 Mannschaften am Start. Im Sommer sind in den USA, Kanada und Mexiko bereits 88 Spiele absolviert, bis nur noch 16 Teams überbleiben, bis es ins Achtelfinale geht. Darum sprechen viele von einer Mega-WM, andere von einer Maga-WM: „denn sie ist durch Donald Trump und alleine diese absurde Friedenspreisverleihung bei der Auslosung noch politischer als alle Turniere zuvor.“ Und die waren schon nicht ohne: siehe Katar, siehe Russland – um nur die letzten beiden zu erwähnen, die neben anderen in der Ausgabe ein großes Thema sind, wie eben auch der Kommerz, der immer mehr im Vordergrund steht. Und der nicht nur Bob Peters den Spaß „an diesem Zirkus genommen hat. Die Entwicklung des Profifußballs lässt mich zurück, da kann ich nicht mehr mit!“ Deshalb ist der ehemalige Sportchef mur noch in kleinen Stadien unterwegs schaut Landesliga und ist seit Jahren in keiner der Arenen mehr gewesen, in der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser 261. Ausgabe von sprengerspricht autorinsights die Fußball-Bundesliga aus dem kurzen Winterurlaub der Saison 2025/2026 zurückkehrt. Eine Bundesliga, die in Sachen Meisterschaft schon entschieden ist. Der Glückwunsch geht nicht nur in dieser Saison nach München, sondern die nächsten 30 Mal. Zumindest von dem Mann, der seine Podcast-Premiere hat, John Snowley: „Ich habe das in meiner Fantasy-Reihe so ein bisschen satirisch aufgegriffen. Die spielt ja in 30 Jahren und da sitzt nun Mal Thomas Müller auf der Trainerbank beim FC Bayern.“ Fantasie hin oder her: Fakt ist: die Typen und die Bodenständigkeit, die es früher gab „ohne, dass wir jetzt alles schön reden, so ist es ja nicht, früher war ja nicht alles besser. Schon gar nicht der Fußball an sich“, die gibt es nicht mehr. Zum Beispiel einen wie Uwe Kamps. Der Gladbacher war nicht nur wie Peters Protagonist in seinem gleichnamigen Buch Torwart, sondern auch einer der ganz nah dran war an den Fans. Wie nah, bei sprengerspricht Dirk Dillenberger über eine Begegnung, die für Gänsehaut sorgt, die so im Fußball 2026 gar nicht mehr vorstellbar ist. Nicht nur, weil die Spieler „durch Barrieren abgeschirmt sind, wir konnten früher noch einfach mit in den Mannschaftsbus einsteigen“, sondern weil heute eine Namensverwechslung eher zu einem Shitstorm statt zu einem Glücksgefühl führt. Dazu führt diese Ausgabe bestimmt nicht immer. Auch, wenn sie sie sich intensiv mit der vermeintlich schönsten Nebensache der Welt beschäftigt.
partI bumm bumm
partII bling bling
part III bla bla
guests
Dirk Dillenberger
Robert Peters
John Snowley
books
Dirk Dillenberger: Uwe hat´s gesehen
Robert Peters - Der Torwart. Viktoria Goch und der Fußball
John Snowley 2055: Die Rache des Wanderers
cover: jennie_laluna
voice: miriam sinno
music
sprengerspricht impro – by toby gad[email protected]
Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude. www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.
Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Britta Assauer , Daniel Barthold und Dirk Dillenberger zwischen Pathos und Mythos!
"Wenn der Schnee geschmolzen ist, sieht man, wo die Kacke liegt“ – einer der Sprüche von Fußball-Manager-Legende Rudi Assauer, der nichts an von seiner Aktualität verloren hat. Seine Witwe Britta zitiert ihn gleich mehrfach. Natürlich auch zudem, was jetzt in Katar ansteht, zur umstrittenen Fußball Weltmeisterschaft. Denn die ist natürlich ein Thema, wenn drei Fußballfans miteinander ins Gespräch kommen, erst Recht drei mit so viel Sinn für Tradition und Fankultur. Die hat Daniel Barthold, der als Texter in London arbeitet, als sogenannter Groundhopper in mehr als 70 Ländern erfahren und hautnah erlebt. Bei sprengerspricht er über das ganz spezielle Punktesystem, seine exotischsten Reisen und die schönsten Stadien. Eins davon ist – nicht nur zur Freude von Dirk Dillenberger – der altehrwürdige Bökelberg in Mönchengladbach. Dem hat Dillenberger, der als Stadion-Poet nicht nur Fans der Borussia vom Niederrhein begeistert. Schon in seinem ersten Buch, über den legendären Gladbacher Trommler Manolo, bewies Dillenberger in Wort und Bild, das Fußball Pathos und Poesie beinhalten kann. Das Zustandekommen seiner Bücher berührt, die Geschichte dahinter: Gänsehaut. Die potenziert und multipliziert mit viel Tränen, Trauer und Nachdenklichkeit kreiert auch Britta Assauer. Bei sprengerspricht die Witwe über ihre erste und ihre letzte Begegnungen mit Rudi Assauer. Über Schicksalsschläge und Vorwürfe und über einen Kampf, den sie seit Jahren unter Aufbringung aller Kräfte austrägt und – den kurz vor der Veröffentlichung dieser einmal mehr als denkwürdigen Ausgabe ein Gericht zu ihren Gunsten entschieden hat.
Part I (00:00) Kacke in Katar
Part II (32:41) Flutlichtträume
Part III (01:17:31) Lüge und Legende
guests
Britta Assauer
Daniel Barthold
Dirk Dillenberger
books
Britta Assauer – Tatort Assauer Vom Fußballmanager zum Betreuungsopfer
Daniel Barthold – Sunset in São Paulo
Dirk Dillenberger – Flutlichtträume in schwarz-weiß-grün
voice: Miriam Sinno
music: Bossa Antigua" Kevin MacLeod (incompetech.com)
Licensed under Creative Commons:
By Attribution 4.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/4.0
[email protected]
Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude. www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.
Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen? Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich. Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.