Erben
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245.00:13:58Um seine Liebsten und sich selbst vor emotionalen Belastungen oder womöglich sogar vor Streitigkeiten zu schützen, ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema Nachlass zu beschäftigen. Dabei muss es nicht immer gleich ums Erben und Vererben gehen. Schenkungen bieten viele Vorteile gegenüber dem alleinigen Fokus auf den Erbfall – sowohl auf der Gefühlsebene als auch finanziell gesehen. Was in diesem Zusammenhang beachtenswert ist, verrät Ihnen Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Warum ist Schmidt das Nachlass-Thema so wichtig? Und warum gleich eine eigene Folge zum Schenken? (1:13)
- Was kann man überhaupt schenken? (2:18)
- An wen kann man etwas verschenken und umgekehrt: Wer kann oder darf schenken? (2:48)
- Was sind ganz grundsätzliche Vorteile von Schenkungen? (3:32)
- Warum ist es sinnvoll, Vermögen zu verschenken? (4:31)
- Sind Schenkungen vor dem Hintergrund hoher Freibeträge steuerlich wirklich nötig? (5:27)
- Kann man eine Immobilie verschenken, aber weiter dort wohnen oder die Miete kassieren? (7:04)
- Lässt sich eine Schenkung eigentlich auch komplett rückgängig machen? (8:06)
- Benötigen Schenkungen eine gewisse Form? (9:00)
- Welche Kosten entstehen bei einer Schenkung? (10:29)
- Muss beispielsweise die Schenkung eines Autos im Wert von 30.000 Euro beim Finanzamt angemeldet werden? (11:27)
- Was möchte Schmidt den Hörerinnen und Hörern zusammenfassend mit auf den Weg geben? (12:24)
- Gezielte Schenkungen haben viele Vorteile gegenüber einem Erbfall.
- Sie machen Freude zu Lebzeiten und bieten Gestaltungsspielräume beim Thema Steuern und bei der Firmennachfolge.
- Beschenkt werden können private Personen aber auch Firmen oder Organisationen.
- Vermögensschenkungen sind im Rahmen der Freibeträge alle 10 Jahre steuerfrei.
- In Zweifelsfällen sollte immer eine Rechtsberatung erfolgen.
- Bei Immobilien sind mit Hilfe von Wohnrechten und Nießbrauch interessante Gestaltungen möglich.
- Unter Umständen lassen sich Schenkungen auch rückgängig machen.
- Komplexere Schenkungen erfordern einen Schenkungsvertrag.
- Erben und Vererben sind hochemotionale Themen, umso wichtiger ist es, sie möglichst früh anzusprechen.
- Schenkungsüberlegungen können den Zugang vereinfachen.
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Nur jeder fünfte Deutsche regelt seinen Nachlass und verfasst beispielsweise ein Testament. Wir beschäftigen uns in dieser Podcast-Folge damit, wie sich Vermögen klug vererben oder verschenken lässt. Denn ohne Testament bleibt der letzte Wille für die Hinterbliebenen häufig inhaltlich unklar. Und wenn es doch ein Testament gibt, dann sind oft Fehler enthalten und es kommt nicht selten zu Erbstreitigkeiten innerhalb der Familie. Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, gibt Antworten u. a. auf diese Fragen: • Wie sieht der letzte Wille von Schmidt aus? (1:14) • Hat der CEO schon ein Testament gemacht? Hat er dieses allein formuliert oder sich dabei beraten lassen? (1:42) • Was sind seine persönlichen Erfahrungen dazu? Wie erstellt man ein Testament? (2:10) • Was kostet die Beurkundung eines Testaments beim Notar? (5:13) • Sind die Gebühren bei allen Notaren gleich? (6:39) • In welchem Alter sollte man ein Testament aufsetzen? (8:23) • Wie sieht die gesetzliche Erbfolge aus? (8:56) • Was gehört zu einem guten Testament? (10:51) • Wie organisiert man sein digitales Erbe? (12:19) • Wie kann man Änderungen an seinem Testament vornehmen? (13:42) • Wie ermittelt man am besten das Vermögen eines Verstorbenen? Wie ist das speziell bei Immobilien und anderen Besitztürmern wie Schmuck? (14:48) • Gibt es Freibeträge bei der Erbschaftssteuer? (16:42) • Wie sieht es mit den Steuersätzen bei der Erbschaftssteuer aus? (18:53) • Es gibt ja ganz unterschiedliche Arten von Testamenten, u. a. das Berliner Testament. Was hat es damit auf sich? (20:03) • Kann man den Pflichtteil für einen ganz besonders missratenen Zögling verhindern? (21:38) • Wenn man selbst etwas erbt: Was braucht man, um sich als Erbe auszuweisen und wer verteilt das Erbe? (22:39) • Wie kann man ein Erbe ausschlagen, wenn man davon ausgeht, Schulden zu erben? Gibt es hierbei eine Frist zu beachten? (23:33) • Was heißt, mit „warmen Händen“ schenken? Und welche Tipps gibt es für Schenkungen? (24:17) • Wie handelt es der Bankchef mit seinen Kindern? Gibt’s da schon mal zwischendurch was vom Papa? (26:02) • Wenn jemand beispielsweise ein Auto verschenkt, muss das auch dem Finanzamt gemeldet werden? (26:16) • Kann man Vermögen schon zu Lebzeiten verschenken, um die Freibeträge auszunutzen, aber noch die Hand draufhalten, z. B. solange bis das Enkelkind volljährig ist? (27:04) • Wie sieht es bei Immobilien-Schenkungen aus? Kann man regeln, dass man darin weiter wohnen bzw. aus den Mieteinnahmen seine Rente beziehen möchte? (27:38) • Wie sieht der letzte Tipp des CEOs aus? (28:24) Wir führen regelmäßig digitale Veranstaltungen zum Thema Erben und Verschenken durch, bei denen wir Fachleute zu Gast haben und die Fragen des Publikums live beantworten. Schauen Sie gerne regelmäßig auf unserer Website im Bereich „Events“ vorbei oder registrieren Sie sich für unseren Newsletter, um keine Veranstaltung zu verpassen: https://www.quirinprivatbank.de/newsletter Bereits gelaufene Veranstaltungen können Sie sich auf unserem Youtube-Kanal anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=sMkWlC4pVbM Um überhaupt mal etwas vererben zu können – wenn man denn möchte – sollte man rechtzeitig mit dem Vermögensaufbau starten, am besten geht das mit einem Sparplan, kostengünstig via ETFs. Ob man es tatsächlich zum Millionär schaffen kann, erfahren Sie in dieser Folge: https://www.quirinprivatbank.de/podcast?episode=40 -----
