Ölpreis
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Der Krieg im Iran sorgt für Verwerfungen an den Rohstoffmärkten. So hat der Ölpreis mittlerweile die Marke von 100 Dollar überschritten. Die Börsen reagieren dementsprechend nervös. Was bedeutet diese Situation für Anlegerinnen und Anleger? Und welche Lehren lassen sich aus Finanzmarktreaktionen auf frühere geopolitische Schocks ziehen? Antworten darauf gibt es in dieser Podcast-Folge, wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Ist Karl Matthäus Schmidt persönlich durch die Ereignisse im Iran nervös geworden mit Blick auf seine Geldanlagen? (1:08)
- Wie hat sich seit Kriegsausbruch die Wahrnehmung der Marktteilnehmer in puncto Risiko verändert? (2:14)
- Welche Konsequenzen hat der aktuelle Energiepreisschock für die Weltwirtschaft? (3:14)
- Wie groß ist jetzt das Risiko einer Stagflation? (4:34)
- Steigende Inflation bedingt oft Leitzinsanhebungen. Können die Notenbanken in der aktuellen Situation überhaupt handeln? (5:50)
- Welche Regionen sind von dieser Krise besonders betroffen? (7:30)
- Warum sind Anleihen aktuell kein „sicherer Hafen“? (8:50)
- Warum erholen sich Aktien von geopolitischen Krisen oft erstaunlich schnell? (9:56)
- Gibt es Parallelen zu früheren Energiekrisen? (10:39)
- Sollte man in Energiekrisen überhaupt noch in Aktien investieren? (12:01)
- Wie wichtig ist gerade jetzt eine breite Diversifikation im Depot? (13:03)
- Wird das empfohlene langfristige Investieren besonders auf die Probe gestellt in geopolitischen Krisenzeiten? (13:45)
- Welche Szenarien sind für die kommenden Monate an den Finanzmärkten denkbar? (14:36)
- Welchen Rat hat Schmidt aktuell für junge Neueinsteiger an der Börse? (15:33)
- Ist der uralte Börsen-Spruch „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ noch aktuell? (16:09)
- Rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasverbrauchs sowie ein Drittel der globalen Düngemittelversorgung passieren normalerweise die Straße von Hormus.
- Wegen des Inflationsrisikos ist die Blockade durch den Iran derzeit die größte Anlegersorge.
- Positiv: Die Weltwirtschaft ist heute weniger abhängig von fossilen Rohstoffen als früher. Ein Konjunktureinbruch ist derzeit nicht in Sicht.
- Die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft wird oft unterschätzt.
- Notenbanken können gegen einen „Angebotsschock“ (z. B. knappe Rohstoffe) spontan wenig ausrichten.
- Auf mittlere Sicht können sie aber die Inflationserwartungen der Menschen dämpfen, um eine Preisspirale zu verhindern.
- Asien ist wirtschaftlich am stärksten vom Iran-Krieg betroffen, während die USA energetisch praktisch autark sind – sie  leiden aber dennoch unter den gestiegenen Weltmarktpreisen für Öl und Gas.
- Anleihen stehen derzeit wegen der Inflationssorgen unter Druck, bleiben aber ein wichtiger Risikoregler.
- Auf Nahost-Krisen folgten historisch fast immer schnelle Markterholungen, aktuell kann es aber noch einmal zu Kursabschwüngen kommen, wenn die Straße von Hormus länger blockiert bleibt.
- Geopolitische Krisen sind kein Anlass eine breit streuende Anlagestrategie zu verändern.
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Die Notenbanken rund um den Globus drucken angesichts der Corona-Rezession Geld ohne Ende. Ob Europäische Zentralbank oder die amerikanische FED: in diesen Wochen kommen Billionen-Summen an die Märkte, um die Konjunktur zu fördern und angeschlagene Unternehmen zu unterstützen. Doch viele Anleger haben Angst und fragen sich, welche Auswirkungen das auf ihr Vermögen hat - und ob eine Inflation oder gar Hyperinflation nicht unausweichlich ist. Fragen dazu von Börsenmoderator Andreas Franik an Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG. Erfahren Sie, wie das viele Geld geschaffen wird, ob es tatsächlich gedruckt existiert und ob der Zentralbank auch mal das Geld ausgehen kann. Darüber hinaus erklärt Schmidt, warum er eine Inflation für gefährlicher als eine Deflation hält, was das mit dem Vertrauen in die staatlichen Institutionen zu tun hat und ob Preissteigerungen tatsächlich zu erwarten sind. -----
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Es ist ein wahrer Überbietungs-Wettbewerb, den sich die großen Notenbanken gerade liefern. FED, EZB und Bank of Japan drucken in der Corona-Krise frisches Geld ohne Ende - alles mit dem Ziel, die Zinsen für die Staatsschulden niedrig und das Finanzsystem flüssig zu halten. Nach Meinung vieler Börsianer war das schon immer ein ziemlich waghalsiges Experiment, doch nunmehr könnte es wirklich in Harakiri und in wahren Verschuldungs-Orgien ausarten. Steht die Welt jetzt vor der Pleite oder sind die Schulden gerechtfertigt und angemessen? Wie kommen wir von den Schulden wieder runter, droht jetzt die große Inflation oder sogar die kalte Enteignung? Fragen dazu an Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG, der das Vertrauen in die Volkswirtschaft keineswegs verloren hat und das jüngste EZB-Urteil als Bellen ohne Beißen einstuft. Und was das alles mit des Kaisers neuen Kleidern zu tun hat, hören Sie nun. -----
