Der Tag begann pragmatisch: In Egilsstaðir erledigten wir erst einmal Einkäufe, weil der Wind uns ziemlich deutlich zeigte, wer hier das Sagen hat. Weiterfahren? Lieber später. Also Vorräte auffüllen und abwarten.
Als es halbwegs ging, machten wir uns auf zu einem Wasserfall, hinter dem man tatsächlich entlanglaufen kann. Klingt spektakulär – war vor allem nass. Regen von oben, Gischt von der Seite, Matsch unter den Schuhen. Aber irgendwie gehört genau das ja dazu.
Danach wollten wir uns im Hot Pot aufwärmen. Spoiler: Es gab keinen mehr. Statt dampfendem Becken stand da nur noch eine etwas trostlose Baustellenkonstruktion. Kurz ratlos geguckt, dann beschlossen: Wir lassen uns davon nicht die Laune verderben.
Also weiter zu den Eggin í Gleðivík – große Steineier, die alle in Island brütenden Vogelarten darstellen. Schön anzusehen, auch wenn wir zwischen Hafenarbeitern und Industriehallen standen und uns kurz fühlten wie auf einem Betriebsausflug im Industriegebiet.
Der Rückweg setzte dem Ganzen noch die Krone auf: Die erste Strecke war mit dem Wohnmobil nicht machbar. Also Umweg. Dichter Nebel, kaum Sicht – und dazu lief ein Thriller im Radio. Mehr Atmosphäre braucht es eigentlich nicht.
Die Bilder zur Folge findet ihr hier:
https://www.instagram.com/2_nudeln_auf_abwegen_podcast?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw
.
.
.
https://www.instagram.com/2_nudeln_auf_abwegen_podcast?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw
.
.
.
- 00:00Kapitel 1
RSS Feed
Apple Podcast
Spotify
Deezer
Wähle deinen Podcatcher oder kopiere den Link:
https://meinpodcast.de/zwei-nudeln-auf-abwegen/feed/
