Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
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260.10 Apr. 202615:26Die US-Dominanz in den großen Aktienindizes ist so hoch wie nie zuvor. Dabei wirft schwindendes Vertrauen in die USA die Frage auf, ob die klassische Gewichtung nach Marktkapitalisierung noch zeitgemäß ist. Oder erzeugt sie ein riskantes Klumpenrisiko? Welche Alternativen gibt es und wie streut man ein Weltportfolio wirklich sinnvoll? Antworten darauf gibt Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer von quirion, in der aktuellen Podcast-Folge. Karl beantwortet folgende Fragen: Warum glaubst Du persönlich an die Zukunft Afrikas?
- Wie stellt Karl Matthäus Schmidt sein eigenes Aktien-Portfolio auf? (1:22)
- Die USA haben die stärkste Wirtschaft und größte Börse. Ist es da nicht logisch, dass US-Aktien im Weltportfolio stark vertreten sind? (2:17)
- Ist die US-Dominanz inzwischen ein echtes Klumpenrisiko geworden? (3:39)
- Wie stark sollten politische Entwicklungen bei der Gewichtung von Märkten berücksichtigt werden? (4:36)
- Bedeutet die Investition nach Marktkapitalisierung nicht immer auch automatisch Investieren in die Gewinner von gestern? (6:34)
- Ist eine Gleichgewichtungsstrategie fairer? (7:21)
- Wie ist die Gewichtung nach Wirtschaftsleistung zu beurteilen? (9:14)
- Was ist davon zu halten, hoch bewertete Märkte automatisch niedriger zu gewichten? (11:03)
- Braucht man für eine wirklich breite Diversifizierung eine Mischung aus verschiedenen Gewichtungsansätzen? (11:35)
- Welche Gewichtung ist zu empfehlen, wenn man vor allem ruhig schlafen will, speziell in turbulenten Marktphasen? (13:43)
- Was bevorzugt Karl Matthäus Schmidt: Kapitalerhalt oder Rendite? (14:27)
- US-Aktien machen gut 70 % des MSCI World aus, obwohl ihr Anteil an der Weltwirtschaftsleistung nur bei etwa 25 bis 30 % liegt.
- Im globalen Technologiesektor ist das US-Gewicht noch massiver (über 90 %).
- Das sind starke Unwuchten, obwohl die Marktkapitalisierungsgewichtung grundsätzlich sinnvoll bleibt.
- Politische Ereignisse sollten keinen Einfluss auf die Aktiengewichtung haben.
- Eine Gleichgewichtung aller Aktien schmälert Renditechancen.
- Eine Gewichtung nach Wirtschaftsleistung ignoriert die tatsächliche Investierbarkeit und staatliche Eingriffe in Märkten wie China.
- Die Marktkapitalisierung ist die einzige Methode, die das echte Verhältnis von Angebot und Nachfrage widerspiegelt – und gegen diese Marktlogik sollte man sich nicht stellen.
- Um extreme Unwuchten zu vermeiden, sollte man wirklich den gesamten globalen Markt abdecken. Mit dem MSCI World allein gelingt das nicht.
- Spezielle Faktor-Indizes helfen, Klumpenrisiken zu vermeiden.
- Bei ausreichendem Zeithorizont schließen sich Kapitalerhalt und eine attraktive Rendite nicht aus.
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An den Aktienmärkten gibt es diverse Anlagestile, die mal mehr, mal weniger in der Gunst der Anleger stehen. Das Value-Investing wurde dabei jahrelang wie ein verstaubtes Museumsstück behandelt. Oft galt es als zu langsam, zu wenig digital und schlichtweg altbacken. Doch zuletzt hat sich das Blatt massiv gewendet: Während einige Trendinvestments (wie Tech-Werte) ins Straucheln gerieten, feierten die sogenannten Substanzwerte ein furioses Comeback. In der heutigen Podcast-Folge erläutert Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer von quirion, was hinter dieser Entwicklung steckt. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Was macht eine „Value-Aktie“ im Kern aus und wie lässt sich der sog. Fundamentalwert am besten bestimmen? (1:16)
- Was sind typische Beispiele für klassische Value-Aktien? (4:15)
- Warum haben sich Value-Aktien vor dem jüngsten Comeback jahrelang relativ schlecht entwickelt? (5:10) und (10:55)
- Was ist mit „Aktientyp“ oder „Anlagestil“ genau gemeint und wie können Value-Aktien dort einsortiert werden? (6:14)
- Ist die Investition in die relevanten Aktientypen das Entscheidende für eine erfolgreiche Geldanlage? (7:52)
- Was war im letzten Jahr der konkrete Zünder für die Value-Aktien-Renaissance und wird der Trend anhalten? (11:26)
- Wie sollte man Value-Aktien jetzt im Depot gewichten? (14:18)
- Was hat es mit der berüchtigten „Value-Falle“ auf sich? (15:31)
- Gilt das Value-Comeback nur für hochkapitalisierte Aktien oder auch für kleinere Nebenwerte? (17:23)
- Bevorzugt Schmidt eher Wachstumswerte oder Value-Aktien? (17:53)
- Der Kern des Value-Investings ist der „innere Wert“ einer Aktie, ermittelt durch Kennzahlen.
- Vor allem das bilanzielle Eigenkapital im Verhältnis zum Börsenwert spielt eine wichtige Rolle, aber auch qualitative Faktoren wie Wettbewerbsvorteile und Markenwert.
- Deswegen werden Value-Aktien auch Substanzaktien genannt.
- In den letzten Jahren waren Wachstumswerte, wie Tech-Aktien, deutlich gefragter als Value-Werte.
- Dennoch zählen Value-Werte zu den Aktientypen, auch „Faktoren“ genannt, die unbedingt in einem klug aufgebauten Portfolio vertreten sein sollten, vergleichbar mit lebensnotwendigen Nährstoffen in Lebensmitteln.
- Die Zusammenstellung eines solchen Portfolios ist nicht trivial, weil eine Aktie die Merkmale von verschiedenen Aktientypen in sich tragen kann, professionelles Anlagemanagement kann hier unterstützen.
- Value-Aktien sind seit kurzem wieder auf dem Vormarsch. Ein Grund: die wachsende Skepsis gegenüber Tech-Werten.
- Wer sein Depot an der globalen Marktkapitalisierung ausrichtet, hat automatisch die richtige Value-Dosis.
- Auch bei Value-Aktien gilt: Abbildung am besten mit kostengünstigen ETFs. Auf hochwertige Indizes sollte dabei geachtet werden.
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Der Krieg im Iran sorgt für Verwerfungen an den Rohstoffmärkten. So hat der Ölpreis mittlerweile die Marke von 100 Dollar überschritten. Die Börsen reagieren dementsprechend nervös. Was bedeutet diese Situation für Anlegerinnen und Anleger? Und welche Lehren lassen sich aus Finanzmarktreaktionen auf frühere geopolitische Schocks ziehen? Antworten darauf gibt es in dieser Podcast-Folge, wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Ist Karl Matthäus Schmidt persönlich durch die Ereignisse im Iran nervös geworden mit Blick auf seine Geldanlagen? (1:08)
- Wie hat sich seit Kriegsausbruch die Wahrnehmung der Marktteilnehmer in puncto Risiko verändert? (2:14)
- Welche Konsequenzen hat der aktuelle Energiepreisschock für die Weltwirtschaft? (3:14)
- Wie groß ist jetzt das Risiko einer Stagflation? (4:34)
- Steigende Inflation bedingt oft Leitzinsanhebungen. Können die Notenbanken in der aktuellen Situation überhaupt handeln? (5:50)
- Welche Regionen sind von dieser Krise besonders betroffen? (7:30)
- Warum sind Anleihen aktuell kein „sicherer Hafen“? (8:50)
- Warum erholen sich Aktien von geopolitischen Krisen oft erstaunlich schnell? (9:56)
- Gibt es Parallelen zu früheren Energiekrisen? (10:39)
- Sollte man in Energiekrisen überhaupt noch in Aktien investieren? (12:01)
- Wie wichtig ist gerade jetzt eine breite Diversifikation im Depot? (13:03)
- Wird das empfohlene langfristige Investieren besonders auf die Probe gestellt in geopolitischen Krisenzeiten? (13:45)
- Welche Szenarien sind für die kommenden Monate an den Finanzmärkten denkbar? (14:36)
- Welchen Rat hat Schmidt aktuell für junge Neueinsteiger an der Börse? (15:33)
- Ist der uralte Börsen-Spruch „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ noch aktuell? (16:09)
- Rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasverbrauchs sowie ein Drittel der globalen Düngemittelversorgung passieren normalerweise die Straße von Hormus.
- Wegen des Inflationsrisikos ist die Blockade durch den Iran derzeit die größte Anlegersorge.
- Positiv: Die Weltwirtschaft ist heute weniger abhängig von fossilen Rohstoffen als früher. Ein Konjunktureinbruch ist derzeit nicht in Sicht.
- Die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft wird oft unterschätzt.
- Notenbanken können gegen einen „Angebotsschock“ (z. B. knappe Rohstoffe) spontan wenig ausrichten.
- Auf mittlere Sicht können sie aber die Inflationserwartungen der Menschen dämpfen, um eine Preisspirale zu verhindern.
- Asien ist wirtschaftlich am stärksten vom Iran-Krieg betroffen, während die USA energetisch praktisch autark sind – sie leiden aber dennoch unter den gestiegenen Weltmarktpreisen für Öl und Gas.
- Anleihen stehen derzeit wegen der Inflationssorgen unter Druck, bleiben aber ein wichtiger Risikoregler.
- Auf Nahost-Krisen folgten historisch fast immer schnelle Markterholungen, aktuell kann es aber noch einmal zu Kursabschwüngen kommen, wenn die Straße von Hormus länger blockiert bleibt.
- Geopolitische Krisen sind kein Anlass eine breit streuende Anlagestrategie zu verändern.
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257.13 März 202600:17:20In dieser Folge analysiert Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, den aktuellen Aktien-Boom rund um die Künstliche Intelligenz. Während Milliarden in Chips und Rechenzentren fließen, wächst die Sorge vor einer neuen Tech-Blase. Dazu kommen Ängste, dass die KI ganze Geschäftsmodelle ausradieren könnte. Wir beleuchten, inwieweit diese Bedenken berechtigt sind und wie sich Anlegerinnen und Anlegern vor diesem Hintergrund am besten verhalten sollten. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Wann, wo und wie hat Schmidt das letzte Mal KI benutzt? (1:20)
- Wie ist der aktuelle KI-Boom einzuschätzen, entsteht da etwas historisch Großes oder überwiegen die Bedenken? (2:07)
- Ist der Vergleich der KI mit der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Internets gerechtfertigt? (3:54)
- Wie stark dürfte KI das Weltwirtschaftswachstum beschleunigen? (5:14)
- Ist der entscheidende Unterschied zu früheren Tech-Hypes, dass diesmal viele große Konzerne schon gutes Geld verdienen? (6:46)
- Wenn KI tatsächlich zu massiven Produktivitätsgewinnen führt – sind die heutigen Aktien-Bewertungen dann vielleicht sogar rational? (8:10)
- Können die massiven Investitionen der Konzerne in Rechenzentren zum Fass ohne Boden werden? (9:53)
- Wie gefährlich ist die gegenseitige finanzielle Verflechtung großer KI-Akteure? (11:11)
- Hat das Ganze nicht doch Parallelen zur Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre? (11:55)
- Stehen wir durch KI vor einer massiven Disruption etablierter Geschäftsmodelle? (12:43)
- Wird die KI zu massiver Arbeitslosigkeit führen? (13:27)
- Wie gehen Anleger am besten damit um, dass es wahnsinnig schwer ist, die Erfolgsaussichten einzelner KI-Unternehmen zu bewerten? (14:44)
- Wie viel KI-Investments sollten heute in einer gut strukturieren Anlage stecken? (16:02)
- KI verändert die gesamte Art und Weise, wie wir weltweit produzieren und konsumieren und dürfte langfristig positiv auf das globale Wachstum ausstrahlen.
- Im Finanzsektor kann KI für sinnvollere Wissensvermittlung an Anleger sorgen.
- Im Gegensatz zur 2000er Dotcom-Blase sind die heutigen KI-Marktführer hochprofitabel, was die Bewertungen rationaler macht als damals, dennoch gibt es hier und da Übertreibungen.
- Nach einer gigantischen Spekulationsblase sieht es nicht aus, enttäuschte Gewinnerwartungen können aber jederzeit zu stärkeren Kurskorrekturen führen.
- Der Investitionsdruck ist für Unternehmen sehr hoch, um nicht den Anschluss zu verlieren. Das birgt Abschreibungsrisiken.
- Risiken liegen teilweise auch in finanziellen Verflechtungen großer KI-Akteure.
- KI dürfte klassische Software nicht einfach ersetzen, sondern bestehende Werkzeuge verbessern. Etablierte Anbieter haben durch ihren Datenzugang oft einen „Heimvorteil“.
- KI löscht seltener ganze Berufe aus, verändert aber Aufgabenprofile radikal. Der „wirtschaftliche Turbo“ entsteht dort, wo Menschen durch KI verstärkt, statt nur ersetzt werden.
- Da niemand weiß, welche Aktien am meisten von KI profitieren, ist die breite Marktabdeckung über alle Branchen hinweg die klügste Strategie.
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256.15:30In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um die Frage, wie Sie Ihr Erspartes im Ruhestand sinnvoll nutzen können, ohne dass das Vermögen zu schnell aufgebraucht ist. Dabei wird geklärt, was ein Entnahmemodell ist, welche Stellschrauben entscheidend sind und wie ein klarer Plan mehr Sicherheit und Lebensqualität in der Rentenphase schafft – Beispiele inklusive. Wie immer steht Karl Matthäus Schmidt Rede und Antwort. Er ist Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Wie geht Karl Matthäus Schmidt ganz privat mit dem Thema Entnahmepläne um? (1:30)
- Reicht mein Vermögen im Ruhestand eigentlich? Lässt sich das einfach beantworten? (2:45)
- Was ist ein Entnahmeplan und wie funktioniert er? (4:10)
- Wie findet man heraus, ob Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr besser passt? (5:21)
- Viele haben Angst, dass ihr Geld irgendwann „weg“ ist, wenn sie Kapitalverzehr hören. Ist das berechtigt? (7:38)
- Gibt es eine Faustregel, wie viel man entnehmen kann, ohne sein Vermögen zu gefährden? (7:57)
- Angenommen, mit 67 Jahren hat man ein Vermögen von 500.000 €. Wieviel kann monatlich maximal entnommen werden, damit das Kapital erhalten bleibt? (8:59)
- Präferiert Schmidt persönlich Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr? (10:35)
- Muss man die Entnahme stoppen oder anpassen, wenn die Märkte mal längere Zeit schlecht laufen? (11:09)
- Wie oft sollte ein Entnahmeplan überprüft oder anpasst werden? (12:07)
- Wie verändert sich das Denken über Geld, wenn man nicht mehr spart, sondern davon lebt? (12:30)
- Warum schafft ein guter Entnahmeplan Ruhe? (13:37)
- Wie sehen Schmidts persönliche Wünsche für den Ruhestand aus? (14:18)
- Ein Entnahmeplan ist sinnvoll, weil er drei typische Ziele austariert: Geld ausgeben, Rücklagen sichern, etwas vererben.
- Grundidee: Aus einem Vermögen wird regelmäßig ein fester Betrag ausgezahlt – mit Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr.
- Aspekt der Versorgungslücke: Entscheidend ist, wie viel Einkommen im Ruhestand über gesetzliche/betriebliche/private Rente hinaus benötigt wird – abhängig von den Ruhestandszielen.
- Kapitalverzehr ist für viele unvermeidbar. Wegen des niedrigen allgemeinen Rentenniveaus sind sonst die gewünschten Ausgaben nicht finanzierbar.
- Wer Inflation ignoriert, unterschätzt die nötige Entnahme deutlich; eine inflationsangepasste Planung macht langfristig einen großen Unterschied.
- Mit realistischer Kalkulation und passender Anlage lässt sich das Risiko, „zu früh leerzulaufen“, stark reduzieren.
- Faustregeln für Entnahmepläne, wie die sogenannte 4-%-Regel, greifen in der Praxis meist zu kurz.
- Kluge, individuelle Berechnungen ermöglichen zielgerechte Entnahmepläne.
- Ein guter Plan ist dynamisch, wird also regelmäßig an die persönliche Situation angepasst.
- Das schafft Ruhe, weil die Entnahmen nicht mehr nach Gefühl erfolgen, sondern gut begründet.
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Kryptowährungen sind für viele längst mehr als nur ein technologisches Experiment. Manche sprechen sogar schon von einer von einer ernsthaften Anlageklasse, andere sehen darin nach wie vor eine reine Spekulationswelle. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Können digitale Währungen mittlerweile als seriöse Investments überzeugen? Antworten gibt es in diesem Podcast wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Warum sind Bitcoin & Co. trotz langjähriger Historie noch keine ernsthafte Anlageklasse? (1:18)
- Warum sind die fehlenden Cashflows ein Hindernis für eine faire Bewertung von Kryptos? (2:45)
- Sind Kryptos, wie manche glauben, das „digitale Gold“? (3:41)
- Warum ist die Eigentümerstruktur von Bitcoins kritisch zu sehen? (5:13)
- Können Regulierungen Kryptos irgendwann „investierbarer“ machen? (6:09)
- Wie kann man am besten in Bitcoins investieren? (6:50)
- Was unterscheidet Stablecoins von klassischen Kryptos wie Bitcoin? (7:47)
- Wozu dienen Stablecoins? (9:30)
- Warum sind Stablecoins in Deutschland kaum ein Thema? (11:00)
- Wie sind Stablecoins als Inflationsschutz in Ländern wie Argentinien oder der Türkei zu bewerten? (11:45)
- Wo liegen die größten Risiken von Stablecoins? (12:39)
- Was sagt der Bitcoin-Skeptiker Schmidt, wenn die Kurse in Zukunft wieder explodieren? (14:08)
- Die Preisbildung von Bitcoin & Co. wird überwiegend durch Narrative und Spekulation bestimmt – nicht durch einen überzeugenden wirtschaftlichen Nutzen.
- Wegen der extremen Volatilität mit historischen Einbrüchen von 60 % und mehr sind Kryptos für langfristige Vermögensplanung und Altersvorsorge ungeeignet.
- Die Eigentümer-Struktur ist stark konzentriert: wenige große Akteure haben erheblichen Einfluss auf Kurse und Liquidität.
- Das Krypto-Ökosystem ist noch fragil und abhängig von funktionierenden Börsen und Verwahrern. Ausfälle einzelner Knotenpunkte können Kettenreaktionen auslösen.
- Regulierung kann technische und rechtliche Risiken reduzieren, löst aber nicht die Kernprobleme fehlender Cashflows und Bewertungsanker.
- Stablecoins sind kein Investment, sondern vor allem hilfreich bei Transaktionen mit klassischen Kryptos.
- Kryptowährungen, wie Bitcoin, bleiben vorerst reine Spekulation und sind – wenn überhaupt – nur als kleiner „Spielgeld“-Anteil außerhalb der langfristigen Vermögensstrategie vertretbar.
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254.30 Jan. 202622:16Das neue Altersvorsorgedepot kommt – zumindest liegt nun ein entsprechender Gesetzesentwurf vor. Damit will die Regierung die Fehler der Vergangenheit korrigieren und die private Altersvorsorge endlich fit für den Kapitalmarkt machen. Wir nehmen die Eckpunkte der Pläne unter die Lupe und klären, ob dieses Modell tatsächlich das Potenzial hat, die Aktienkultur in Deutschland in der Breite zu verankern – wie immer an dieser Stelle mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer von quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Was will die Bundesregierung mit dem sogenannten „Altersvorsorgereformgesetz” erreichen und warum gerade jetzt? (1:11)
- Wie sieht die Zeitplanung aus? (2:46)
- Was war und ist das Problem bei der Riester-Rente? (3:37)
- Ist das Riester-Problem der mangelnden Rendite wegen der Beitragsgarantien mit dem neuen Modell gelöst? (5:19)
- Wie sieht das neue Altersvorsorgedepot genau aus? (6:56)
- Warum will das Finanzministerium neben dem Altersvorsorgedepot noch eine sog. Standarddepot mit geringeren Wahlmöglichkeiten und Kostendeckelung? (8:33)
- Wie sind die Kosten des neuen Modells zu beurteilen? (9:14)
- Wie soll die staatliche Förderung aussehen? (10:13)
- Wie hoch sollen die Zulagen konkret sein? (11:20)
- Wie sehen die Steuervorteile aus? (13:48)
- Kann die Reform die private Altersvorsorge unterm Strich endlich richtig anschieben? (17:00)
- Gibt es eine Verbindung von der ebenfalls geplanten Frühstarterrente zum Altersvorsorgedepot? (17:56)
- Was passiert eigentlich mit bestehenden Riester-Verträgen? (19:34)
- Kann man vorzeitig aus dem Altersvorsorgedepot aussteigen? (20:05)
- Was verspricht sich Karl Matthäus Schmidts im Kern von der Altersvorsorgereform? (20:34)
- Zur dringend benötigen Stärkung der privaten Altersvorsorge liegt ein neuer Gesetzesentwurf der Bundesregierung vor. Die zu teure Riester-Rente soll damit abgelöst werden.
- Das Gesetz soll zum 1.1.2027 in Kraft treten.
- Produkte mit (teurer) Beitragsgarantie soll es zwar weiterhin geben, der Fokus liegt aber auf neuen Lösungen mit höheren Renditechancen.
- Geplant sind ein Standardprodukt inkl. Kostendeckel (1,5 % p. a.) sowie ein flexibleres Altersvorsorgedepot.
- Mindesteigenleistung: 120 € p. a.
- Staatliche Zulage: 30 % der Sparsumme bis zu einer Grenze von 1.200 € und 20 % auf weitere 600 €, also maximal 480 € (ab 2029 540 €).
- Pro Kind zusätzliche Förderung von 25 % der Beiträge, maximal 300 € p. a.
- Einmaliger Berufseinsteigerbonus: 200 € für junge Leute (< 25 J. bei Vertragsabschluss).
- Keine Abgeltungssteuer auf Erträge in der Ansparphase (nachgelagerte Versteuerung in der Rentenphase), was den Zinseszinseffekt massiv verstärkt.
- Zulagenberechtigte Beiträge abzugsfähig als Sonderausgaben; das Finanzamt prüft automatisch, ob der Abzug oder die Zulage vorteilhafter ist, ggf. gibt es eine zusätzliche Steuergutschrift.
- Der neue Anlauf der Regierung bietet eine echte Chance, die private Altersvorsorge nachhaltig zu stärken.
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253.23:24Das neue Börsenjahr startet mit Altlasten: Protektionismus im Welthandel, geopolitische Risiken, eine teils hartnäckige Inflation. Andererseits versprechen KI, Digitalisierung und Energiewende neue Produktivitätsschübe. Was bedeutet dieses komplexe Umfeld für Wachstum, Zinsen und Märkte im Jahr 2026? Darüber sprechen wir in dieser Folge von „klug anlegen“ – wie immer mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer von quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Stimmt es, dass Prognosen an der Börse nutzlos sind? (1:22)
- Wie sind die globalen Wachstumsaussichten für 2026? (2:45)
- Wie geht es in Deutschland konjunkturell weiter? Stagnation, Rezession oder erste Erholung? (4:17)
- Wie wird sich die Inflation in Deutschland und den USA entwickeln? (6:24)
- Welche geldpolitischen Richtung ist von der EZB und der Fed zu erwarten und welche Folgen hätte das für Anleger? (8:07)
- Inwieweit ist die explodierende Staatsverschuldung weltweit ein Thema (9:41)
- Wie ist der US-Dollar einzuschätzen? Ist die Schwäche des Vorjahres ein Warnsignal? (12:43)
- Sind die Bewertungen an den Aktienmärkten schon zu hoch? (13:48)
- Befinden wir uns wegen dem KI-Hype auf dem Weg in eine neue Tech-Blase? (14:99)
- Welche Anleihen bieten 2026 die attraktivsten Renditepotenziale? (17:39)
- Wie ist der stark steigende Goldpreis einzuschätzen? Welche Story wollen uns die Märkte mit dieser Rally erzählen? (19:15)
- Sind Kryptowährungen ein seriöser Depot-Bestandteil oder eine riskante Spekulation? (20:47)
- Wie sieht ein wirklich wetterfestes Depot 2026 aus? (21:35)
- Börsen- und Wirtschaftsprognosen sind zur Orientierung nützlich, als Grundlage für Anlageentscheidungen nicht.
- 2026 dürfte global ein durchwachsenes Wachstumsjahr werden, die USA, Europa und China schwächeln – getragen wird das Weltwachstum vor allem von Schwellenländern.
- Im Euro-Raum gibt es bei kaum Inflationssorgen, in den USA ist Teuerung noch hartnäckiger mit dem Unsicherheitsfaktor Zollpolitik.
- Die EZB hat bereits deutlich gelockert (Leitzins 2 %), die US-Notenbank ist langsamer, weitere Zinssenkungen sind wegen der schwächelnden Konjunktur aber zu erwarten.
- Die Ausweitung der globalen Staatsverschuldung ist bedenklich, vor allem in China hat das Sprengkraft.
- Die Vertrauensschäden durch die erratische US-Politik sind real, aber ein „Ende des US-Dollars“ ist nicht absehbar.
- Die Aktien-Bewertungen sind hoch, aber weit entfernt von Extremwerten – vermehrt schlechte Bilanzberichte könnten aber stärkere Rückschläge auslösen.
- Die Renditeniveaus bei Anleihen sind durchaus attraktiv, längere Laufzeiten könnten wegen des hohen Emissionsaufkommens unter Kursdruck geraten.
- Die Luft für den Goldpreis wird dünn – Kryptos bleiben eine extrem riskante Spekulation.
- Am besten konzentriert man sich breit gestreut auf Aktien und Anleihen, gewichtet auf Basis der persönlichen Ziele und Risikotragfähigkeit.
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Viele starten ins neue Jahr mit sportlichen Zielen oder guten Vorsätzen für den Alltag, aber kaum jemand nutzt den Jahresbeginn, um die wohl wichtigste Frage zu stellen: Was macht mich wirklich glücklich? Und wofür soll mein Geld einmal da sein? Darüber und wie das Ganze mit der individuellen Vermögensstruktur verbunden werden sollte, sprechen wir wie immer mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Wie hat Karl Matthäus Schmidt die Feiertage erlebt? (1:21)
- Warum sollte zum Jahresstart ein Finanz-Check-Up für jeden dazugehören? (2:04)
- Wie lauten die Schmidtschen‘ guten Vorsätze? (3:00)
- Wie findet man heraus, ob der eigene Anlagemix wirklich passt? (3:33)
- Was steckt hinter dem sogenannten „Goal-Based Investing“? (5:45)
- Warum können die wenigsten Anlegerinnen und Anleger ihre Anlageziele ganz konkret artikulieren? (6:45)
- Sind wir alle auf kurzfristige Erfolgserlebnisse fixiert? (8:13)
- Was hilft, den Fokus auf die langfristigen Ziele und Träume zu richten? (9:36)
- Wie lässt sich das eigene finanzielles Wohlbefinden ermitteln? (11:06)
- Was hat die Quirin-Kundenbefragung zum Thema finanzielles Wohlbefinden ergeben? (13:03)
- Wie gibt man eigentlich intelligent Geld aus? (13:51)
- Was sollte man zum Jahresbeginn mit Blick auf die finanzielle Zukunft unbedingt tun? (15:43)
- Gesunde Finanzen werden oft unterschätzt, haben aber einen direkten Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden.
- Ob eine Geldanlage passt, zeigt sich erst, wenn man die Ist-exakte Struktur des Vermögens mit den persönlichen Zielen abgleicht.
- Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, das Vermögen an konkreten Lebenszielen auszurichten, statt wahllos Produkte zu kaufen.
- Viele Menschen scheuen langfristige Pläne, weil sie glauben, es „kommt eh anders“, oder weil sie die Beschäftigung mit dem Alter verdrängen.
- Unser Gehirn ist auf kurzfristige Belohnung konditioniert; langfristige Planung widerstrebt unseren Ur-Instinkten.
- Um Ziele greifbar zu machen, sollte man sich die eigene Zukunft detailliert ausmalen (z.B.: „Wo genau will ich in 20 Jahren wohnen?“).
- Wenn Finanzen und Lebensziele nicht harmonieren, entsteht oft eine unbewusste Unruhe – unabhängig davon, wie viel Geld man hat.
- Vielen fällt der Vermögensverzehr im Alter schwerer als das Sparen; konkrete Entnahmepläne helfen gegen diese psychologische Hürde.
- Alles beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme der aktuellen finanziellen Situation und der eigenen Wünsche.
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In dieser besonderen Weihnachtsausgabe von „klug anlegen" widmet sich Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, einem Thema, das in der Finanzbranche noch viel zu selten im Mittelpunkt steht: dem finanziellen Wohlbefinden. Er spricht dazu mit Dr. Thomas Mathar, Verhaltensforscher und ausgewiesener Experte für „Financial Wellbeing“. Im Kern geht es um die Frage: Wie treffen wir bessere Entscheidungen für ein glückliches, langes Leben – vor allem in finanzieller Hinsicht? Karl und Thomas beantworten folgende Fragen:
- Warum und seit wann beschäftigt Dr. Mathar das Thema Financial Wellbeing? (1:29)
- Hat er sich dem Thema ganz wissenschaftlich und rational genähert? (2:34)
- Inwiefern passt Financial Wellbeing zum Podcast „klug anlegen“? Und was bedeutet es aus Schmidts Sicht? (3:07)
- Warum ist langfristige Geld- und Lebensplanung in erster Linie ein mentales Problem und kein finanzielles? (4:39)
- Welche Fragen sollte man sich stellen, um sich gut in das zukünftige Ich hineinzuversetzen? (8:07)
- Welche mentalen Hürden gibt beim Geldausgeben? (9:38)
- Wie wird man ein guter Geldausgeber? (12:16)
- Wie lässt sich Sparen lernen? (14:06)
- Wie lässt sich herausfinden, wie es um das eigene finanzielle Wohlbefinden steht? (15:52)
- Wie wohl fühlen sich die Kunden und Kundinnen der Quirin Privatbank in Sachen Finanzen? (17:05)
- Warum ist es so wichtig, bei Marktschwankungen gelassen zu bleiben? (17:55)
- Wie lässt sich das Wohlbefinden in Bezug auf einen klaren Zukunftsplan verbessern? (19:04)
- Wie gehen die angelsächsischen Länder mit dem Thema Financial Wellbeing um? (20:45)
- Was wird bei der Quirin Privatbank dafür getan, dass sich die Kundinnen und Kunden finanziell wohlfühlen? (22:25)
- Inwiefern zahlt das Buch „Geld im Glück“ auf dieses Thema ein? (23:56)
- Was hat Schmidt motiviert, ein Buch zu schreiben? (25:10)
- Wie motiviert man zufriedene Kundinnen und Kunden zur Weiterempfehlung? (26:20)
- Wie kommt es bei Bank-Kunden an, wenn man sie danach fragt, was sie glücklich macht? (27:54)
- Financial Wellbeing bedeutet, Geld so zu verdienen, auszugeben und anzulegen, dass es hilft, persönliche finanzielle Ziele und Träume zu verwirklichen.
- Eine Geldanlage ist nur dann wirklich klug, wenn sie dem eigenen finanziellen Wohlbefinden dient.
- Viele Menschen haben Schwierigkeiten, konkrete Vorstellungen von ihrer Zukunft zu entwickeln – und genau diese Unklarheit verhindert oft eine sinnvolle langfristige Anlagestrategie.
- Geldausgeben birgt ebenfalls mentale Hürden: Wir lernen früh, für die Zukunft zu sparen, aber nicht, Geld bewusst auszugeben.
- Finanzielles Wohlbefinden lässt ich mit Hilfe der Quirin Privatbank messen. Das öffnet die Tür zu wirklich sinnvollen Anlagestrategien.
- Durchhaltevermögen bei Marktschwankungen ist extrem wichtig für den Anlageerfolg.
- Die wichtigste Frage bei der Geldanlage ist nicht "Wie erziele ich die höchste Rendite?", sondern "Was soll mein Geld für mich tun, um mein Leben glücklicher zu machen?"
Auf unterhaltsame und ehrliche Art und Weise kommentiert Karl Matthäus Schmidt persönlich sowie fachlich fundiert die Welt der Geldanlage. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erfahren alles über die Fallstricke im Finanzanlage-Dschungel, die Chancen und Risiken am Kapitalmarkt, wie wichtig die persönliche Anlagestrategie und Disziplin sind und was ein professionelles Anlagemanagement ausmacht. Der CEO gibt wertvolle Tipps für einen langfristigen Vermögensaufbau und eine zukunftssichere Altersvorsorge.
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