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Folge 255: Bitcoin & Co.: seriöse Anlageklasse oder gigantisches Casino?
MP · Folge  · #257  · 13.02.26  · 15 Min. 33 Sek.

Folge 255: Bitcoin & Co.: seriöse Anlageklasse oder gigantisches Casino?

15 Min. 33 Sek.

Kapitel

Beschreibung

Kryptowährungen sind für viele längst mehr als nur ein technologisches Experiment. Manche sprechen sogar schon von einer von einer ernsthaften Anlageklasse, andere sehen darin nach wie vor eine reine Spekulationswelle. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Können digitale Währungen mittlerweile als seriöse Investments überzeugen? Antworten gibt es in diesem Podcast wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion.

Karl beantwortet folgende Fragen:

Warum sind Bitcoin & Co. trotz langjähriger Historie noch keine ernsthafte Anlageklasse? (1:18)
Warum sind die fehlenden Cashflows ein Hindernis für eine faire Bewertung von Kryptos? (2:45)
Sind Kryptos, wie manche glauben, das „digitale Gold“? (3:41)
Warum ist die Eigentümerstruktur von Bitcoins kritisch zu sehen? (5:13)
Können Regulierungen Kryptos irgendwann „investierbarer“ machen? (6:09)
Wie kann man am besten in Bitcoins investieren? (6:50)
Was unterscheidet Stablecoins von klassischen Kryptos wie Bitcoin? (7:47)
Wozu dienen Stablecoins? (9:30)
Warum sind Stablecoins in Deutschland kaum ein Thema? (11:00)
Wie sind Stablecoins als Inflationsschutz in Ländern wie Argentinien oder der Türkei zu bewerten? (11:45)
Wo liegen die größten Risiken von Stablecoins? (12:39)
Was sagt der Bitcoin-Skeptiker Schmidt, wenn die Kurse in Zukunft wieder explodieren? (14:08)

Gut zu wissen:

Die Preisbildung von Bitcoin & Co. wird überwiegend durch Narrative und Spekulation bestimmt – nicht durch einen überzeugenden wirtschaftlichen Nutzen.
Wegen der extremen Volatilität mit historischen Einbrüchen von 60 % und mehr sind Kryptos für langfristige Vermögensplanung und Altersvorsorge ungeeignet.
Die Eigentümer-Struktur ist stark konzentriert: wenige große Akteure haben erheblichen Einfluss auf Kurse und Liquidität.
Das Krypto-Ökosystem ist noch fragil und abhängig von funktionierenden Börsen und Verwahrern. Ausfälle einzelner Knotenpunkte können Kettenreaktionen auslösen.
Regulierung kann technische und rechtliche Risiken reduzieren, löst aber nicht die Kernprobleme fehlender Cashflows und Bewertungsanker.
Stablecoins sind kein Investment, sondern vor allem hilfreich bei Transaktionen mit klassischen Kryptos.
Kryptowährungen, wie Bitcoin, bleiben vorerst reine Spekulation und sind – wenn überhaupt – nur als kleiner „Spielgeld“-Anteil außerhalb der langfristigen Vermögensstrategie vertretbar.

Folgenempfehlung Website

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