MP · Folge
· #270 · 31.07.26 · 39 Min. 3 Sek.
Folge 268: Der größte Feind des Investors ist er selbst
39 Min. 3 Sek.
Kapitel
Beschreibung
Bei der Geldanlage, speziell am Aktienmarkt, stehen sich Anlegerinnen und Anleger oft selbst im Weg – und zwar nicht nur private, sondern auch professionelle. Auslöser: Emotionen, blinde Flecken, verzerrte Wahrnehmung. Das kostet häufig bares Geld. Deshalb tauchen Philipp Dobbert, Chefvolkswirt und Leiter Vermögensverwaltung der Quirin Privatbank, und Arndt Kussmann, Leiter Investmentkommunikation, in der aktuellen Podcast-Folge in die Anlegerpsyche ein – und sprechen über die relevantesten Stolperfallen.
Arndt und Philipp diskutieren Folgendes:
Gut zu wissen:
Folgenempfehlung: Folge 243 - Saisonale Effekte an der Börse - Spielerei oder ein Erfolgsfaktor für Anleger?
Arndt und Philipp diskutieren Folgendes:
- Darum geht’s diesmal (0:01)
- Wer ist besonders anfällig für psychologische Stolperfallen? (2:55)
- Welche Rahmenbedingungen stören die Ratio? (4:02)
- Der Einfluss von Angst und Gier (6:54)
- Die Wirkung der aktuellen Aktienmarkt-Höchststände (12:30)
- Anlageentscheidungen auf Basis von Weltpolitik & Co. (16:13)
- Die Nvidia-Aktie von morgen und andere Verführungen (21:00)
- Das Fatale an kognitiven Verzerrungen (24:43)
- Warum der Hindsight Bias so gefährlich ist (31:04)
- Resümee (34:55)
Gut zu wissen:
- In psychologische Stolperfallen tappen nicht nur private Anleger, sondern oft auch Profis.
- Das führt dazu, dass (unbewusst) gegen die eigenen langfristigen Interessen gehandelt wird.
- Angst und Gier verleiten zu vorschnellem Handeln – meist zu Zeitpunkten, an denen Ruhe die bessere Entscheidung wäre.
- Zugespitzte Schlagzeilen verstärken den Handlungsdruck.
- Anlageentscheidungen sollten weder vom Börsenverlauf noch von Marktprognosen beeinflusst werden.
- Schlechte Nachrichten bedeuten nicht immer schlechte Kurse.
- Spektakuläre Erfolgsgeschichten einzelner Aktien fördern Gier und Selbstüberschätzung.
- Rationale Entscheidungen werden manchmal als „verrückt“ empfunden.
- Aktives Managen vermittelt zwar ein Gefühl von Kontrolle, ist aber oft ein Renditekiller.
- Verluste schmerzen psychologisch deutlich stärker, als gleich hohe Gewinne Freude bereiten.
- Der Hindsight Bias erzeugt im Nachhinein die Illusion, Entwicklungen seien vorhersehbar gewesen.
Folgenempfehlung: Folge 243 - Saisonale Effekte an der Börse - Spielerei oder ein Erfolgsfaktor für Anleger?