MP · Folge
· #19 · 02.08.26 · 53 Min. 20 Sek.
19 Die Burg Brome im Dritten Reich
53 Min. 20 Sek.
Kapitel
Beschreibung
19 – Die Burg Brome im Dritten Reich
Von 1937 bis 1944 befand sich auf der Burg Brome ein Landjahrlager – zunächst für Jungen unter dem Namen „Ulrich von Hutten", ab 1940 für Mädchen. Für den Umbau des alten Wirtschaftsgebäudes zum HJ-Heim ließ Graf Günther von der Schulenburg-Wolfsburg 1937 die Stallungen umgestalten. In dieser Folge erzähle ich die Geschichte des Lagers, seiner Menschen und seiner bis heute erhaltenen Spuren – anhand von Akten aus dem Staatsarchiv Hannover, dem Meldebuch der Gemeinde Brome und Dokumenten aus dem Archiv des Museums Burg Brome.
Themen der Folge:
- Was das „Landjahr" im NS-Staat war und woher die Kinder kamen (überwiegend aus Wuppertal)
- Graf von der Schulenburg, der Verlust von Schloss Wolfsburg an das entstehende Volkswagenwerk und der gescheiterte Plan eines neuen Schlosses in Brome
- Der Umbau des Stallgebäudes 1937: Kostenvoranschlag, beteiligte Handwerker und die enge Verzahnung von HJ und Landjahr
- Das Mädellager ab 1940 und der Streit um eine Verdunkelung im Herbst 1940
- Die Burg als Lazarett in den letzten Kriegswochen 1945
- Zwei stille Zeugen bis heute: das Toilettenhäuschen und der Balken „1937 – HJ – Landjahr" unter dem Dach
Mehr zur Bromer Geschichte: bromer-geschichte.de und mhv-brome.de