"Börsenmythen

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    Börsenmythen

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    • Saisonale Effekte gehören zu den häufig diskutierten Phänomenen an den Kapitalmärkten. Ob nun volatile Sommermonate oder starke Jahresauftakte: viele Anlegerinnen und Anleger schauen ganz gern mal auf die Börsenweisheiten, ob sie nun wissenschaftlich bewiesen sind oder nicht. Der bekannteste Effekt ist wohl „Sell in May and go away“, doch auch der Januar-Effekt, die „Weihnachtsrallye“ oder der „Montagseffekt“ spielen in der Marktpsychologie mitunter eine Rolle. Lohnt sich für Privatanlegerinnen und Privatanleger ein Blick auf diese vermeintlichen Phänomene? Wir besprechen das mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Was versteht man eigentlich unter saisonalen Effekten und was ist davon zu halten? (01:23)
      • Warum ist Schmidt kein echter Fan von saisonalen Effekten? (02:10)
      • Kann man davon ausgehen, dass die saisonalen Effekte nicht wissenschaftlich belegt sind und sogar in die Kategorie Börsenmythen fallen? (03:56)
      • Was ist unter dem sogenannten Montagseffekt zu verstehen? (05:02)
      • Gibt es eine Statistik, die untersucht hat, welches der beste Wochentag an der Börse ist? (06:27)
      • Was steckt hinter der Börsenregel „Sell in May and go away“? (06:57)
      • Gibt es konkrete Beispiele, die beweisen, dass es Nonsens ist, sich nach solchen Börsenregeln zu richten? (08:09)
      • Was ist von der berühmten „Weihnachtsrallye“ zu halten? (09:47)
      • Welche Rolle spielen konjunkturelle Zyklen? Stimmt es z. B., dass in einer Rezession die Aktienkurse steigen, weil alles Schlechte schon eingepreist ist? (10:50)
      • Welche Risiken hat es, eine Anlage-Strategie auf saisonalen Börseneffekten abzuleiten? (12:28)
      • Gibt es eigentlich ETFs, die sich auf saisonale Effekte spezialisiert haben? (13:51)
      • Schmidt plädiert für die Anlagemaxime „Der beste Einstiegs-Zeitpunkt ist immer jetzt“ – hat er dieser Regel folgend auch am Tage der Podcast-Aufnahme gekauft? (14:04)
      Gut zu wissen:
      • Saisonale Effekte sind scheinbar wiederkehrende Muster im Börsenverlauf, aus denen manche Anlegerinnen und Anleger günstige Kauf- und Verkaufszeitpunkte ableiten.
      • Solche Effekte basieren aber in der Regel auf rein zufälligen Ausreißern, die sich zwangsläufig in jeder Zeitreihe ergeben.
      • Der Glaube daran, dass sich Kursmuster zuverlässig wiederholen und man daraus Vorteile ziehen kann, ist ein Mythos.
      • „Sell in May and go away“ ist einer der bekanntesten „Weisheiten“. Dazu gehört, dass man im Herbst an die Börse zurückkehren soll.
      • Datenanalysen zeigen aber, dass auch diese Strategie auf Sand gebaut ist.
      • Auch konjunkturelle Muster wie „Aktien steigen bereits in der Rezession wieder“ scheitern in der Praxis an der Schwierigkeit eines exakten Timings.
      • Die Börsenhistorie zeigt, dass Buy-and-Hold-Strategien langfristig erfolgreicher sind als saisonale Timing-Strategien.
      • Wer sich auf saisonale Effekte verlässt, riskiert, wichtige Marktaufschwünge zu verpassen und später den steigenden Kursen nachzulaufen.
      Folgenempfehlung: Folge 206: „Typische Anlegerfehler: Gier und Panik – welche Psychofallen lauern noch an der Börse?“ _____
    • Es gibt viele Vorurteile, wenn es um das Thema Geldanlage an der Börse geht. So heißt es oft, Aktien würden zu viele Risiken mit sich bringen. Oder auch: Aktien seien nur etwas für Reiche. Ob das tatsächlich so ist oder ob viele Vorurteile einfach nur große Börsen-Mythen sind, erklärt Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion in dieser Podcast-Folge. Dabei geht er u.a. auf folgende Fragen ein: • Wie funktioniert die Börse? (1:00) • Was ist für Privatanleger wichtig zu wissen, um in Aktien zu investieren? (2:13) • Woher kommt es, dass viele Menschen gegenüber der Börse gewisse Vorbehalte haben? (3:12) • Ein Vorurteil ist, dass Aktien viel zu risikoreich seien. Lässt sich das entkräften? (5:11) • Was ist der Unterschied zwischen systematischen und unsystematischen Risiken? (6:17) • Warum ist Diversifizierung die erste Anlegerpflicht? Gibt es Zahlen, die das beweisen? (9:25) • Wer mindestens 13 Jahre Anlagehorizont mitbringt und breit investiert, kann also faktisch kein Geld verlieren? (10:39) • Ein weiteres Vorurteil lautet: Aktien seien nur etwas für Reiche mit einem dicken Bank-Konto. Warum ist das falsch? (11:56) • Ist es sinnvoll, u. a. mit Blick auf die Kosten, schon mit kleinsten Summen z. B. über einen ETF-Sparplan an der Börse zu investieren? (13:13) • Ein weiteres Vorurteil: Man käme nicht mehr an sein Geld, wenn es fest in Aktien oder ETFs angelegt ist. Stimmt das? (14:32) • Ein anderer Mythos ist, dass man jahrelange Erfahrungen und gutes Finanzwissen braucht, um an der Börse erfolgreich zu sein. Wie schätzt Schmidt das ein? (15:30) • Viele Fondsmanagerinnen und -manager haben über Jahre hinweg enormes Börsenwissen aufgebaut und so denken viele Anlegerinnen und Anleger, diese Expertinnen und Experten müssten auch den Markt schlagen können. Doch wie viele schaffen das wirklich? Gibt es Zahlen, die belegen, dass aktives Wertpapiermanagement wirklich besser ist? (16:30) • Gerade in turbulenten Phasen hört man immer wieder, ein Einstieg wäre jetzt zu riskant. Stimmt das? (17:50) • Gibt es etwas an der Börse, was dem CEO selbst Bauchschmerzen bereitet und wo er Vorbehalte hat? (18:50) • Worauf kommt es am Ende an? Einfach machen und an der Börse anfangen? (19:36) Es gibt viele Vorbehalte gegenüber Aktieninvestments, u. a., dass Aktien nur etwas für vermögende Menschen seien, nicht aber für den Normalsparer. Genau das Gegenteil ist aber der Fall: Gerade wenn man wenig Geld hat, sollte man schauen, dass das, was man regelmäßig sparen kann, renditeorientiert angelegt wird. Dafür sollte man sich immer die entscheidenden Erfolgsfaktoren einer Anlage vor Augen führen: 1. Prognosefrei und so breit wie möglich gestreut anlegen, d. h. aktives Management ist tabu. 2. Die Aktienquote und damit das Risikopotential richten sich ausschließlich nach persönlichen Belangen (u. a. Risikotoleranz und Anlagehorizont), nicht aber nach dem aktuellen Weltgeschehen. 3. Diszipliniert bleiben, d. h. man hält auch in Krisenzeiten an den gewählten Aktien- und Anleihequoten fest. 4. Kostengünstig investieren. Sparpläne, die das berücksichtigen, sind immer sinnvoll und haben langfristig eine echte Superpower. Bei quirion können Sie ab 25 Euro monatlich investieren. Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.quirion.de/sparplan Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Ob Vorsicht bei der Geldanlage und an der Börse ein guter Begleiter ist, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge: Vorsicht bei der Geldanlage – ist das ein nützlicher Ratschlag https://www.quirinprivatbank.de/podcast?episode=133 -----  
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