Day-Trading
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242.15 Aug. 202500:13:34Wer oft in sozialen Medien wie Instagram, TikTok oder Facebook unterwegs ist, stößt zwangsläufig auf sie: die sogenannten Finfluencer. Sie fallen durch laute, bunte Inhalte und oft knallige Überschriften auf. Besonders junge Anlegerinnen und Anleger lassen sich gerne von den Finanz- und Geldanlage-Tipps in den meist kurzen, frischen Formaten inspirieren. Ob Finfluencer wirklich seriös sind und echten Mehrwert bieten, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Sieht sich Schmidt als Finfluencer? (01:10)
- Wie beurteilt der CEO das Standing, Können und Wirken der Finfluencer? (01:53)
- Lässt sich die mangelnde fachliche Kompetenz der Finfluencer mit Zahlen belegen? (02:26)
- Wie erkennt man die schwarzen Schafe und wann sollten die „Warnlampen“ aufleuchten? (03:05)
- Was sind die wichtigsten Angebote und Themen der Finfluencer? Geht es bei ihnen immer nur um Aktien und Trading? (04:27)
- Worum geht es beim Copy-Trading und wie sinnvoll ist das? (05:37)
- Woran erkennt man seriöse und fachkundige Finfluencer? Würde Schmidt den einen oder anderen empfehlen? (06:58)
- Wie schätzt Schmidt die langfristigen Auswirkungen des Finfluencer-Phänomens auf den Finanzmarkt ein? Werden sich diese Entwicklungen positiv auf den Finanzsektor auswirken oder besteht eher die Gefahr von Marktverzerrungen? (08:24)
- Welchen Weg empfiehlt Schmidt, um sich grundsätzliches Anlagewissen anzueignen? (09:23)
- Sollte es mehr Regulierung oder Transparenz bei den Finfluencern geben, um Falschberatung zu verhindern? Sind Bankberaterinnen und Bankberater am Ende die besseren Finfluencer? (10:16)
- Worauf sollten Anlegerinnen und Anleger schlussendlich achten? (11:51)
- Finfluencer sind nicht per se unseriös, aber viele verbreiten Halbwissen und unrealistische Erwartungen. Besonders problematisch sind übertriebene Gewinnversprechen bei geringem Risiko.
- Hochspekulative Anlagen ohne Hinweis auf mögliche Verluste sind ein Warnsignal, ebenso erzeugter Handlungsdruck wie „Jetzt zuschlagen!“.
- Provisionen für Produktempfehlungen können die Objektivität der Finfluencer beeinflussen.
- Die meisten Finfluencer konzentrieren sich auf Aktien, aber oft mit zu starkem Fokus auf kurzfristiges Trading.
- Sogenanntes Copy-Trading verspricht hohe Gewinne, kann aber zu Verlusten führen.
- Seriöse Finfluencer setzen auf langfristige Geldanlage mit breiter Streuung. Transparenz über Kosten und Risiken ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
- Wissen über Finanzmärkte hilft, unabhängige Entscheidungen zu treffen, denn Regulierung ist kein Allheilmittel – gesunder Menschenverstand bleibt entscheidend.
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Wer kennt sie nicht – plakativen Schlagzeilen wie „Reich werden an der Börse“ oder „Mit dieser Anlagestrategie werden Sie Millionär“. Oft wird suggeriert, dass man speziell mit Daytrading ganz leicht erfolgreich sein kann. Wie diese Art des Anlegens generell zu beurteilen ist und was es dabei zu beachten gilt, wollen wir heute in dieser Podcast-Folge besprechen, wie immer mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Wie hat sich Schmidt mit seiner ersten Aktie gefühlt, als Spekulant oder Investor? (01:22)
- Hat Schmidt schon einmal eine Aktie am selben Tag gekauft und dann wieder verkauft? (02:27)
- Ist es schon Daytrading, wenn man am selben Tag Aktien kauft und verkauft? (03:22)
- Was ist Daytrading und wie funktioniert es? (03:52)
- Mit welchen Anlageklassen funktioniert Daytrading? (04:30)
- Welche technischen Voraussetzungen benötigt man zum erfolgreichen Daytrading? (05:42)
- Was sind gängige Strategien im Daytrading? (07:12)
- Was hält Schmidt von CFDs, die das taggleiche Kaufen und Verkaufen erleichtern sollen? (08:42)
- Wie läuft eine typische CFD-Spekulation ab? (09:52)
- Kann man sich beim CFD-Trading im Besonderen und beim Daytrading im Allgemeinen stark verschulden? (10:47)
- Ist Daytrading überhaupt seriös und legal in Deutschland? (12:12)
- Woher können Daytrader Informationen beziehen, die für das Daytrading relevant sind? (13:23)
- Ist die Fundamentalanalyse (Wirtschafts-, Unternehmenszahlen) für Daytrader geeignet? (14:24)
- Wie viel Kapital benötigt man idealerweise fürs Daytrading? (15:21)
- Wie hoch ist der Zeitaufwand für Daytrading? (15:52)
- Wie groß ist das Suchtpotenzial beim Daytrading einzuschätzen? (16:51)
- Ist Daytrading für Privatanleger überhaupt sinnvoll oder profitieren vor allem professionelle Händlerinnen und Händler? (18:55)
- Was würde Karl Matthäus Schmidt seiner kleinen Tochter raten, wenn sie in zehn Jahren Aktien ganz allein kaufen möchte? (19:37)
- Daytrading ist das Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren am selben Tag.
- Ziel ist es, von kurzfristigen Kursbewegungen zu profitieren, oft innerhalb von Minuten oder Stunden.
- Daytrading kann mit allen Anlageklassen betrieben werden, die stärker schwanken. Oft werden Aktien genutzt.
- Für erfolgreiches Daytrading benötigt man Zugang zu Echtzeit-Kursen, einen zuverlässigen Online-Broker und ggf. ein Handelssystem, das Kauf- und Verkaufssignale liefert.
- Für das Trading selbst sind kleine Beträge ausreichend, aber die Kosten für technische Ausstattung können erheblich sein.
- Das Suchtpotenzial ist extrem hoch, vergleichbar mit Glücksspiel.
- Daytrading ist in Deutschland legal und wird von der BaFin beaufsichtigt, dennoch ist es hochriskant.
- Daytrading ist keine seriöse Anlagestrategie – speziell für die Altersvorsorge ist es absolut ungeeignet.
- Der Verlust des kompletten eingesetzten Kapitals muss verkraftbar sein.
