Finanzberatung
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249.28:43Unser Podcast „klug anlegen“ wurde in diesem Jahr fünf Jahre alt. Ein halbes Jahrzehnt voller spannender Gespräche, klarer Einordnungen und hilfreicher Tipps für alle, die ihr Geld klug und verantwortungsvoll anlegen möchten. In dieser Jubiläumsfolge blicken wir nicht nur zurück auf bewegte Jahre an den Finanzmärkten, sondern auch auf die Entwicklung unseres Podcasts – gemeinsam mit dem Mann, der selbstverständlich vom ersten Tag an mit dabei war: Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Was geht Karl Matthäus Schmidt durch den Kopf, wenn er an die Anfänge des Podcasts denkt? (01:26)
- Hatte er jemals Zweifel, ob das Format überhaupt ankommt? (02:32)
- Welche Momente blieben in diesen fünf Jahren besonders hängen, vielleicht emotional oder sogar kurios? (03:30)
- Was waren an den Märkten aus Schmidts Sicht die einschneidendsten Entwicklungen in den letzten fünf Jahren? (04:30)
- Was war damals als Privatanleger einfacher, was schwerer als heute? (05:56)
- Bringt die Aufklärungsmission wirklich etwas? (07:29)
- Gab es Rückmeldungen, wo Schmidt gespürt hat, dass der Podcast wirklich was bewegt? (08:46)
- Woher kam der Antrieb, das Buch „Geld im Glück“ zu schreiben? (09:56)
- Karl Matthäus Schmidt befragt seinen Sparringspartner Andreas Franik. Wie nimmt er unser Podcast-Engagement wahr? (12:03)
- Konnte Franik als Finanzmarktexperte von unseren Podcasts auch noch etwas lernen? (13:40)
- Wie kann der Podcast nach Franiks Ansicht noch besser werden? Und was läuft schon besser als anderswo? (14:55)
- Was ist Schmidts größter Wunsch für die nächsten fünf Jahre „klug anlegen“? (16:15)
- Was ist die größte Herausforderung für die Finanzmärkte in den kommenden Jahren? (17:17)
- Welche Rolle spielt die Digitalisierung, allen voran der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, an den Märkten? (18:00)
- Wird sich durch die KI das Verhältnis zwischen der Bank und der Kundschaft verändern? (20:30)
- Hat das Thema Financial Wellbeing einen besonderen Stellenwert für Schmidt? (22:25)
- Auf welche Podcast-Folge ist Schmidt besonders stolz? (23:13)
- Welche Folgen waren die erfolgreichsten in all der Zeit? (23:56)
- Gibt es eine Folge, die Schmidt lieber vergessen würde? (25:04)
- Wie viel persönliche Aspekte stecken in all diesen Podcast-Folgen? (25:49)
- Der Podcast startete 2020 mitten in der Corona-Krise, wurde gleich gut angenommen und läuft bis heute erfolgreich.
- Es ist sehr beeindruckend, wie gut sich ein breit gestreutes Aktienportfolio in Zeiten wie diesen geschlagen hat – plus 10 % p. a. vor Kosten in den vergangenen 5 Jahren.
- Krisen und Unsicherheiten gibt es immer und die der Vergangenheit wirken heute oft harmloser als sie damals waren. Deswegen ist das Investieren heute nicht schwerer als früher.
- Finanziell glücklich wird man vor allem dann, wenn man sich seine persönlichen Wünsche bewusst macht, die Geldanlage darauf ausrichtet und einige Anlagegrundregeln beherzigt.
- Dazu zählt: Der ideale Einstiegszeitpunkt ist immer jetzt. Denn Finanzmarktentwicklungen sind kurz- bis mittelfristig unvorhersehbar. Langfristig geht es aber letztlich nach oben.
- Eine der großen aktuellen Herausforderungen für die Märkte ist die neue, schwer kalkulierbare Rolle der USA.
- Ein vernünftiges, staatlich gefördertes Altersvorsorge-Konzept wäre für die deutschen Anlegerinnen und Anleger ein Segen.
- KI kann helfen, vernünftiges Finanzwissen aufzubauen und teure Provisionsberatung abzuschaffen, sie liefert aber keine verlässlichen Marktprognosen.
- Die bislang erfolgreichste Podcast-Folge in 2025 war die Nr. 228 – „Richtig Erben und Vererben – worauf kommt es wirklich an“.
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166.2 Juni 202322:21Das Provisionsverbot bei Banken und Finanzdienstleistern ist eine alte und trotzdem ewig junge Debatte. Auch wenn mittlerweile ein generelles Provisionsverbot erst einmal wieder vom Tisch ist, möchte die EU-Kommission Kleinanlegerinnen und -anleger u. a. mit strengeren Transparenzvorschriften mehr schützen, worüber allerdings noch entschieden werden muss. Das Pro und Contra des Provisionsverbots und warum es sogar zu einer besseren Vermögensbildung in der Bevölkerung führen würde, beleuchtet Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, in dieser Podcast-Folge. Dabei geht er u. a. auf folgende Fragen ein: • Was regt den CEO an der Provisionsdebatte auf? (1:17) • Gibt es ein Beispiel von besonders dreister Abzocke? (4:16) • Wie begründet die Bankenlobby, dass es weiterhin Provisionen geben müsse? Was wären die Nachteile eines Provisionsverbots? (7:00) • Was würde ein Provisionsverbot in der Praxis bedeuten? Was sind die Vorteile eines Provisionsverbots? (8:52) • Wäre die Quirin Privatbank auch vom Provisionsverbot betroffen? (10:33) • Was macht die Quirin Privatbank bei der Finanzberatung anders? (11:35) • Wie viel günstiger ist die Bank mit diesem Honorar-Modell im Vergleich zur Konkurrenz, die mit Provisionen arbeitet? (13:33) • Warum nutzen nicht viel mehr Menschen die Honorarberatung? (15:24) • Welche Ergebnisse hat die von der Quirin Privatbank beauftragte Studie zur Provisionsberatung ans Licht gebracht? (16:28) • Gibt es Erfahrungen und Erkenntnisse in anderen Ländern, die schon ein Provisionsverbot haben? (18:19) • Was macht Schmidt mit diesen Ergebnissen? (20:05) Die Quirin Privatbank hat von Anfang an darauf verzichtet, sich von Produktanbietern über Provisionen vergüten zu lassen. Wir werden ausschließlich von unseren Kundinnen und Kunden bezahlt – und das hat uns von Anfang an unabhängig gemacht. Darum wären wir von einem Provisionsverbot nicht betroffen, denn nach wie vor sind wir die einzige Vollbank in Deutschland, die ausschließlich provisionsfrei berät. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, verlangen unabhängige Beraterinnen und Berater auf der ganzen Welt keine fixen und womöglich unverschämt teuren Stundensätze, sondern einen bestimmten Prozentsatz des Vermögens, das angelegt werden soll. Und diese Sätze liegen im Normalfall zwischen 0,5 % und 1 % pro Jahr. Bei unserer digitalen Tochter quirion beispielsweise verlangen wir in unserer günstigsten Variante sogar nur 0,48 %. Wer also wenig hat, zahlt auch wenig. Demnach stimmt das Argument der Provisionslobby, dass sich nach einem Provisionsverbot nur noch die sogenannten „Reichen“ eine qualifizierte Beratung leisten könnten, schlichtweg nicht. Bei einem Provisionsverbot wäre auch endlich Schluss mit viel zu teuren, aktiv gemanagten Fonds und Zertifikaten. Weil Anlegen insgesamt günstiger würde, hätten wir letztlich auch eine höhere Anlegerrendite – und damit auch eine bessere Vermögensbildung in der Bevölkerung. Jetzt zu quirion informieren und von den globalen Aktienmärkten langfristig profitieren: https://www.quirion.de/ Folgenempfehlung: Geldanlage ist Vertrauenssache – dabei ist es vielen Sparenden enorm wichtig, dass ihr Vermögen sicher, rentierlich und kostengünstig angelegt wird. Viele wenden sich beim Thema Anlageberatung meist an ihre Hausbank, die oft nur die eigenen Produkte im Angebot hat. „Nicht gut“, ist die Auffassung des Verbraucherschutzes, die gegen eine Provisionsberatung sind. Eine unabhängige Anlageberatung könnte durchaus die Lösung sein. Wie man eine gute Finanzexpertin oder einen guten Finanzexperten von schlechten unterscheidet und ab wann man misstrauisch werden sollte, erfahren Sie in dieser Folge: Folge 116: Tipps für die Anlageberatung – woran erkennt man gute Berater:innen? https://www.quirinprivatbank.de/podcast/podcast-folge-116 -----------------
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60.24:32Die Finanzmärkte werden zunehmend komplexer und das Auf und Ab an den Börsen ist für viele Investoren oft nur schwer zu begreifen. Sparer, die ihr Geld dennoch in Aktien oder Fonds anlegen wollen, haben sich bisher zumeist an ihren Finanzberater bei der Bank gewandt. Völlig verständlich, denn das ist schließlich der direkteste und einfachste Weg. Was Anleger vor der Finanzberatung oft nicht wissen: Herkömmliche Banken leben von Provisionen oder sogenannten Kickbacks, die sie von Fondsgesellschaften oder Versicherungen für den Verkauf derer Produkte erhalten. Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, informiert in der aktuellen Podcast-Folge zu folgenden Fragen:
- Wieso ist es aus Anlegersicht problematisch, wenn der Finanzberater eine Vermittlungsprovision für Fonds erhält?
- Welcher Schaden kann dem Kunden durch eine Beratung, die auf Provision basiert, entstehen?
- Wie lässt sich der Interessenskonflikt des Anlageberaters auflösen?
- Unabhängige Beratung gegen Honorar – was steckt hinter Honorarberatung? Und warum sollte man für die Beratung bezahlen, wenn man sie bei Banken doch für „umsonst“ bekommt?
- Was sind die Vorteile, die mit einem Honorar bei der Finanzberatung einhergehen?
- Was spricht für ein generelles Provisionsverbot?
- Ist Honorarberatung nur was für vermögende Kunden?
- Wie findet man einen passenden Honorarberater und kann der allein das große Produktuniversum überhaupt überblicken?
