Timo Blunck, Clara Loesel und Janis McDavid über Pauschalurlaub, Massenmörderinnen, Facharbeiter und Behindertenaufzüge
All inclusive – die Assoziation in der Zeit, wo die Ausgabe 237 online geht? Armband, Alkohol und Animation? Oder, wie Clara Loesel, Speakerin, Dichterin und Influencerin sagt: „Schöner Urlaub, mit wenig Sorgen und wenig Gedanken machen müssen.“ Allerdings gibt sie auch zu: „nicht meins, habe ich noch nie gemacht.“ Stattdessen schwärmt die Bestseller-Autorin von ihrem schönsten Urlaub, wo sie die Nächte im Auto, genauer gesagt im Kofferraum verbracht hat. Ja, Kofferraum…Und der Mann dessen Buch den Titel all inclusive trägt? Der „mag all-inclusive-Urlaub gar nicht, das ist das erste Paradox meines Lebens, das mein Buch so heißt.“ Auch Timo Blunck, Songwriter und Produzent verreist lieber individuell als pauschal: „ich plane möglichst wenig, vielleicht noch den Punkt, wo ich irgendwann ankommen möchte, aber das durchgetaktete brauche ich nicht.“ Trotzdem: sowohl Speaker Janis McDavid als auch Musiker haben ein einziges Mal all inclusive geurlaubt und: es hat ihr Leben nachhaltig beeinflusst. Beide haben jemanden kennengelernt, mit dem sie mittlerweile nicht nur zusammen wohnen. Wen und wo Janis McDavid kennengelernt hat, gilt es zu hören. Timos Spoiler hier: „Ich war zwei Wochen auf Lanzarote habe mich mörderisch gelangweilt und dort den Song Louisiana Lonely (gibt´s zu hören am Ende von Part II) geschrieben, der hat überhaupt nichts mit Lanzarote zu tun, aber ich habe durch diesen Song die Mutter meiner Kinder kennengelernt.“ Der Buchtitel von Janis McDavid hat dennoch nichts mit Pauschaluurlaub zu tun, eher mit pauschalen Vorurteilen, denen er, der ohne Arme und Beine geboren wurde, täglich begegnet, nicht nur im Alltag, sondern auch im Job. Deshalb hat er viele Interviews geführt um klarzumachen, dass es keinen Fachkräftemangel geben muss und vor allem Behinderten-Aufzüge überflüssig sind. Gegen Vorurteile und das Aufgeben schreibt oder besser gesagt dichtet („was ich daran so toll finde, sind die Reime, dieser Flow, dieser old school flow" sagt wer?Clara, die „vollkommen überrascht war, dass meine ursprünglich nur als Challenge gedachten Gedanken“ so viral gingen. Ihr Döner-Gedicht wurde über zehn Millionen Mal angeklickt, ist jetzt kein Muss, weil das gibt´s ebenfalls im zweiten Teil der Ausgabe zu hören, wie auch den Grund, warum Clara gut zu Vögeln ist. Achtung, auf die Rechtschreibung achten! Denn manchmal kommt es eben doch aufs genaue Hinschauen und - eben auch Hinhören an. Wie eben auch bei Ein kleines Lied über das Sterben, da steht zwar auf dem Buchdeckel Krimi drauf, drinsteckt aber vieles andere. All inclusive eben.
part I (00:00) love & trunk inclusive
part II (40:53) work & poetry inclusive
part III (01:22:29) music & murder inclusive
guests
Timo Blunck
Clara Loesel
Janis McDavid
books
Timo Blunck - Ein kleines Lied über das Sterben
Clara Loesel - Wehe, du gibst auf
Janis McDavid - all inclusive
cover: jennie_laluna
voice: miriam sinno
music: sprengerspricht impro – by toby gad
Timo Blunck - Louisiana Lonely
[email protected]
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Christian Gerhard, Helena Kühnemann und Charlotte Lyne über Japan und die Alpen, Berlin und die Dichterin sowie Chat-Roulette und das Transit!
Ab in den Transit – so hieß es sicher bei vielen früher Mal. In dieser Ausgabe geht´s allerdings ins Transit. Und das bietet eine Mehrfach-Premiere – die eine wird erst am Ende der Ausgabe gelöst, die andere subito: Erstmals geht´s um Japan bei sprengerspricht autorinsights. Genauer um Japan in der Kaiserzeit, weibliche Samurais, Aufstände und Vulkanausbrüche. Fans von Shogun werden begeistert sein, aber natürlich nicht nur die. Denn der Autor der Shinwa-Reihe, Christian Gerhard, ist während der Produktion in Japan – und Dank Studio.Link gut zu hören und mit Fragen zu löchern, auch von Charlotte Lyne, die sich wie beispielsweise in Ausgabe #181 die Spionage-Expertin Karina Urbach und in der #211 die Thriller-Autorin Sarah Nisi aus London meldet. Helene Kühnemann, hat sowohl in Japan als auch in London viel Zeit verbracht: „Meine Schwester hat ein Jahr in Tokyo gewohnt und spricht fließend Japanisch, ich bin jetzt echt hummelig und will da wieder hin.“ Wie das auf Japanisch klingt? Kühnemann kann´s, Gerhard, der seit zehn Jahren in Japan lebt, erst in Tokyo, jetzt in den Nagano Alpen ist von den Sprachkünsten der Filmemacherin begeistert. Charly eher neidisch: „Wir lieben Asien, aber waren dennoch nie dort“, obwohl „es jetzt erschwinglich geworden ist, auch deshalb boomt der Japan-Tourismus.“ Dass Charlotte Roth erstmal Hong Kong als Reiseziel im Kalender stehen hat, liegt an einem Film. Welchem? Spoiler: die Auflösung gibt es wie viele andere Filme, die die Runde inspiriert hat, im ersten Part der Episode zu hören. Im zweiten geht´s dann erst ausführlich um Shinwa und – hinein ins nächste Fantasy-Buch? „Spannend, ich wusste nicht, wie ich es pitchen sollte. Denn auch Dystopie passt nicht.“ Weil es im Debüt von Helena Kühnemann „um eine verschobene Gegenwart geht“. However, es passt in kein Regal, ist viel mehr als das, lässt sich deshalb auch nicht so einfach einem Genre zuordnen – im Mittelpunkt aber steht eine starke Frau – von der hören wir zum Ende des dieses zweiten Kapitels auch ein Gedicht. Also nicht von Helenas erfundener, sondern von einer Frau deren 150. Todestag sich jährte: Mascha Kaléko. Eine Dichterin über die viele Bücher erschienen sind 2025 – aber keine Autorin ist Golda Malka Aufen so Kalékos Geburtsname, persönlich so verbunden, wie Charlotte Lyne. Denn die hat in derselben Straße gelebt, auch ihr erster Sohn ist dort geboren und auch sie ist ausgewandert. Allerdings freiwillig. Und – nicht in einem Transit.
part I (00:00) Japan-Tour
part II (51:29) Transit-Tour
part III (01:49:13) Dichter-Tour
guests
Christian Gerhard
Helena Kühnemann
Charlotte Lyne
books
Christian Gerhard - Shinwa. Das Echo der Worte
Helena Kühnemann - Endzeitgemäß
Charlotte Roth - Die Liebe der Mascha Kaléko
cover: jennie_laluna
voice: miriam sinno
music: sprengerspricht impro – by toby gad[email protected]
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