langfristiger Vermögensaufbau
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218.27 Sep. 202426:30Auf der Suche nach einer passenden Geldanlage stößt man schnell auf eine Vielzahl von Anlageprodukten und wird mit den verschiedensten Anlagephilosophien und -strategien konfrontiert. Dabei den Überblick zu behalten, ist für den Laien nicht so leicht. Welche Anlageprinzipien man beachten sollte und wo mögliche Fallstricke bei der Wahl der richtigen Geldanlage liegen, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge von Karl Matthäus Schmidt, CEO der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: • Wie ist der CEO zu seiner eigenen privaten Anlagestrategie gekommen? (1:01) • Wie findet man die richtige Wertpapieranlage für sich? (2:32) • Warum sollte man die Finger vom aktiven Wertpapiermanagement lassen? (4:31) • Es gibt immer wieder Fonds, die den Markt nachweisbar geschlagen haben. Wie bewertet Schmidt diesen Erfolg? (5:45) • Was heißt es, wissenschaftlich fundiert anzulegen? (7:54) • Welche Möglichkeiten gibt es, in den Kapitalmarkt zu investieren? (9:34) • Was soll jemand machen, dem Aktien zu riskant sind? (11:13) • Was macht man, wenn sich die einmal festgelegten Aktien- und Anleihequoten durch Marktbewegungen verändern? (13:52) • Reicht es, wenn man in einen ETF auf den MSCI-Weltindex investiert, um ausreichend breit zu streuen? (15:23) • Wie sieht ein wissenschaftlich sauber diversifiziertes Depot aus? (17:10) • Was hat es mit Aktienmarktfaktoren bei der Portfoliokonstruktion zu tun? (18:10) • Der MSCI-Weltindex ist in den letzten Jahren sehr gut gelaufen. Lohnt sich der Aufwand einer faktororientierten Depotzusammenstellung dann überhaupt? (20:05) • Was rätst du Anlegenden, denen die wissenschaftliche Anlagestrategie zu rational ist und die etwas mehr Nervenkitzel suchen? (22:00) • Wie hoch ist der Anteil emotionaler Anlagen in Schmidts Privatdepot? (24:01) Gut zu wissen: • Hinterfragen Sie aktive Anlagestrategien: Studien belegen, dass das ständige Umschichten auf Basis von Prognosen nicht nur teuer und riskanter ist, sondern langfristig oft keinen Mehrwert bringt. • Erfolge von aktiven Fonds sind oft Zufall und Gewinnerfonds wechseln ständig. Es gibt keine Garantie für zukünftige Erfolge. • Achten Sie konsequent auf die Kosten, um die Rendite zu maximieren. Aktiv gemanagte Fonds sind in der Regel fünfmal teurer als ETFs. • Eine Wertpapieranlage sollte nach anerkannten wissenschaftlichen Kriterien gemanagt werden. Dazu zählt die breitestmögliche Diversifizierung des Portfolios, um Risiken zu minimieren. • Bewahren Sie Anlagedisziplin und halten Sie an Ihrem langfristigen Plan fest. • In jeder Anlage, die auf langfristigen Vermögenszuwachs ausgerichtet ist, sollten Aktien eine dominante Rolle spielen. Im langfristigen Mittel bringt eine Aktienanlage rund 8 % pro Jahr. • Aktien können kurzfristig stark schwanken und Rückgänge von 40-45 % sind möglich. 100 % Aktien sind nicht für jeden geeignet. Durch die Kombination mit Anleihen können Sie Schwankungen abfedern und das Risiko Ihres Depots besser an Ihre Risikotragfähigkeit anpassen. • Der globale Aktienmarkt hat sich in der Vergangenheit immer wieder erholt und wird es auch in Zukunft, da unternehmerisches Risiko belohnt werden muss – eine Grundregel der Marktwirtschaft. • „Rebalancing“ ist wichtig, um die ursprünglich gewählten Aktien- und Anleihequoten nach Marktbewegungen wiederherzustellen. • Gemessen an professionellen Standards ist ein MSCI-Welt-ETF nicht optimal diversifiziert. • Eine optimale Risikostreuung bei der ETF-Auswahl lässt sich durch die Berücksichtigung von fünf Faktoren erreichen: Standardwerte, Substanzwerte, Nebenwerte, Aktien mit geringer Volatilität und Momentumwerte. Richtig kombiniert lässt sich so die globale Marktkapitalisierung abdecken, während der MSCI World nur 75-80 % erreicht. Folgenempfehlung Folge 197 ETFs für Anfänger – wie gelingt der Börseneinstieg am besten https://www.quirinprivatbank.de/podcast/podcast-folge-197 _______________________
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76.28:06Beim Thema Altersvorsorge haben viele Deutsche in erster Linie die gesetzliche Rente, die betriebliche Altersvorsorge oder auch die klassische Lebensversicherung im Kopf. Aktien und Fonds spielten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten hierbei meist keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Doch spätestens jetzt sollte es endlich ein kollektives Umdenken geben, denn die Zinsen sind weiter tief unten. Jüngst wurde sogar der sogenannte Höchstrechnungszins für Lebensversicherungen, auch Garantiezins genannt, von 0,9 Prozent auf 0,25 Prozent deutlich abgesenkt. Das hat erhebliche Konsequenzen für das finanzielle Polster im Alter, die viele jedoch unterschätzen. Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, rät von Versicherungen für die Kapitalbildung ab, und widmet sich in dieser Folge u. a. folgenden Fragen: • Warum kann uns nicht mehr garantiert werden, dass wir im Alter finanziell gut abgesichert sind? • Wo liegt denn das Problem bei der Altersvorsorge: an den Zinsen, an der Regulierung oder an der Demografie? Oder ist es am Ende alles zusammen? • Was hat es mit dem Höchstrechnungszins auf sich? • Was bedeutet die Zinsabsenkung für diejenigen, die mit einer Lebensversicherung fürs Alter vorsorgen möchten? • Wie steht es um den Zinseszins-Effekt – funktioniert der beim Sparen überhaupt noch? • Die versprochenen Garantiezinsen können von den Versicherern kaum noch erwirtschaftet werden. Stehen die klassischen Lebensversicherer vor dem Ende ihres Geschäftsmodells? • Immer mehr Versicherer bieten Fondspolicen an, mit deren Hilfe man indirekt an den Kapitalmärkten investieren kann. Wäre das ein möglicher Ausweg? • Gibt es Bereiche außerhalb der Kapitalbildung, wo Versicherungen sinnvoll sein können? • Wie sieht es in der sogenannten Entnahmephase aus? Wobei handelt es sich dabei und können Versicherungen hier – richtig eingesetzt – nützlich sein? • Wie sollte eine effektive Ruhestandsplanung aussehen? Reicht da eine gute ETF-Mischung oder braucht es eine Kombination aus verschiedenen Vorsorgeprodukten? • Müsste Aktiensparen nicht auch vom Gesetzgeber attraktiver gemacht werden? Wie kann es steuerlich optimiert werden? Die Deutschen sind gute Sparer, aber schlechte Anleger, denn sie verschenken jährlich mehrere Milliarden Vermögen, statt dieses renditeorientiert anzulegen. Warum es sich lohnt, nicht auf falsche Sicherheiten zu setzen, und wie wir Sie fit für die Börse machen, lesen Sie hier: https://www.quirinprivatbank.de/boersenfit Mehr zum Thema hören Sie in Folge 58 „Aktien für die Altersvorsorge – So geht’s mit ETF-Sparplänen“:https://www.quirinprivatbank.de/podcast?episode=58 -----
