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    Rentenphase

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    • In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um die Frage, wie Sie Ihr Erspartes im Ruhestand sinnvoll nutzen können, ohne dass das Vermögen zu schnell aufgebraucht ist. Dabei wird geklärt, was ein Entnahmemodell ist, welche Stellschrauben entscheidend sind und wie ein klarer Plan mehr Sicherheit und Lebensqualität in der Rentenphase schafft – Beispiele inklusive. Wie immer steht Karl Matthäus Schmidt Rede und Antwort. Er ist Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Wie geht Karl Matthäus Schmidt ganz privat mit dem Thema Entnahmepläne um? (1:30)
      • Reicht mein Vermögen im Ruhestand eigentlich? Lässt sich das einfach beantworten? (2:45)
      • Was ist ein Entnahmeplan und wie funktioniert er? (4:10)
      • Wie findet man heraus, ob Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr besser passt? (5:21)
      • Viele haben Angst, dass ihr Geld irgendwann „weg“ ist, wenn sie Kapitalverzehr hören. Ist das berechtigt? (7:38)
      • Gibt es eine Faustregel, wie viel man entnehmen kann, ohne sein Vermögen zu gefährden? (7:57)
      • Angenommen, mit 67 Jahren hat man ein Vermögen von 500.000 €. Wieviel kann monatlich maximal entnommen werden, damit das Kapital erhalten bleibt? (8:59)
      • Präferiert Schmidt persönlich Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr? (10:35)
      • Muss man die Entnahme stoppen oder anpassen, wenn die Märkte mal längere Zeit schlecht laufen? (11:09)
      • Wie oft sollte ein Entnahmeplan überprüft oder anpasst werden? (12:07)
      • Wie verändert sich das Denken über Geld, wenn man nicht mehr spart, sondern davon lebt? (12:30)
      • Warum schafft ein guter Entnahmeplan Ruhe? (13:37)
      • Wie sehen Schmidts persönliche Wünsche für den Ruhestand aus? (14:18)
      Gut zu wissen:
      • Ein Entnahmeplan ist sinnvoll, weil er drei typische Ziele austariert: Geld ausgeben, Rücklagen sichern, etwas vererben.
      • Grundidee: Aus einem Vermögen wird regelmäßig ein fester Betrag ausgezahlt – mit Kapitalerhalt oder Kapitalverzehr.
      • Aspekt der Versorgungslücke: Entscheidend ist, wie viel Einkommen im Ruhestand über gesetzliche/betriebliche/private Rente hinaus benötigt wird – abhängig von den Ruhestandszielen.
      • Kapitalverzehr ist für viele unvermeidbar. Wegen des niedrigen allgemeinen Rentenniveaus sind sonst die gewünschten Ausgaben nicht finanzierbar.
      • Wer Inflation ignoriert, unterschätzt die nötige Entnahme deutlich; eine inflationsangepasste Planung macht langfristig einen großen Unterschied.
      • Mit realistischer Kalkulation und passender Anlage lässt sich das Risiko, „zu früh leerzulaufen“, stark reduzieren.
      • Faustregeln für Entnahmepläne, wie die sogenannte 4-%-Regel, greifen in der Praxis meist zu kurz.
      • Kluge, individuelle Berechnungen ermöglichen zielgerechte Entnahmepläne.
      • Ein guter Plan ist dynamisch, wird also regelmäßig an die persönliche Situation angepasst.
      • Das schafft Ruhe, weil die Entnahmen nicht mehr nach Gefühl erfolgen, sondern gut begründet.
      Folgenempfehlung: Folge 252: Finanz-Check-Up 2026: Passt meine Geldanlage zu meinem Leben?
    • Beim Thema Altersvorsorge haben viele Deutsche in erster Linie die gesetzliche Rente, die betriebliche Altersvorsorge oder auch die klassische Lebensversicherung im Kopf. Aktien und Fonds spielten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten hierbei meist keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Doch spätestens jetzt sollte es endlich ein kollektives Umdenken geben, denn die Zinsen sind weiter tief unten. Jüngst wurde sogar der sogenannte Höchstrechnungszins für Lebensversicherungen, auch Garantiezins genannt, von 0,9 Prozent auf 0,25 Prozent deutlich abgesenkt. Das hat erhebliche Konsequenzen für das finanzielle Polster im Alter, die viele jedoch unterschätzen. Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, rät von Versicherungen für die Kapitalbildung ab, und widmet sich in dieser Folge u. a. folgenden Fragen: • Warum kann uns nicht mehr garantiert werden, dass wir im Alter finanziell gut abgesichert sind? • Wo liegt denn das Problem bei der Altersvorsorge: an den Zinsen, an der Regulierung oder an der Demografie? Oder ist es am Ende alles zusammen? • Was hat es mit dem Höchstrechnungszins auf sich? • Was bedeutet die Zinsabsenkung für diejenigen, die mit einer Lebensversicherung fürs Alter vorsorgen möchten? • Wie steht es um den Zinseszins-Effekt – funktioniert der beim Sparen überhaupt noch? • Die versprochenen Garantiezinsen können von den Versicherern kaum noch erwirtschaftet werden. Stehen die klassischen Lebensversicherer vor dem Ende ihres Geschäftsmodells? • Immer mehr Versicherer bieten Fondspolicen an, mit deren Hilfe man indirekt an den Kapitalmärkten investieren kann. Wäre das ein möglicher Ausweg? • Gibt es Bereiche außerhalb der Kapitalbildung, wo Versicherungen sinnvoll sein können? • Wie sieht es in der sogenannten Entnahmephase aus? Wobei handelt es sich dabei und können Versicherungen hier – richtig eingesetzt – nützlich sein? • Wie sollte eine effektive Ruhestandsplanung aussehen? Reicht da eine gute ETF-Mischung oder braucht es eine Kombination aus verschiedenen Vorsorgeprodukten? • Müsste Aktiensparen nicht auch vom Gesetzgeber attraktiver gemacht werden? Wie kann es steuerlich optimiert werden? Die Deutschen sind gute Sparer, aber schlechte Anleger, denn sie verschenken jährlich mehrere Milliarden Vermögen, statt dieses renditeorientiert anzulegen. Warum es sich lohnt, nicht auf falsche Sicherheiten zu setzen, und wie wir Sie fit für die Börse machen, lesen Sie hier: https://www.quirinprivatbank.de/boersenfit Mehr zum Thema hören Sie in Folge 58 „Aktien für die Altersvorsorge – So geht’s mit ETF-Sparplänen“:https://www.quirinprivatbank.de/podcast?episode=58 -----