"Technologie-Aktien

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    Technologie-Aktien

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    • In dieser Folge analysiert Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, den aktuellen Aktien-Boom rund um die Künstliche Intelligenz. Während Milliarden in Chips und Rechenzentren fließen, wächst die Sorge vor einer neuen Tech-Blase. Dazu kommen Ängste, dass die KI ganze Geschäftsmodelle ausradieren könnte. Wir beleuchten, inwieweit diese Bedenken berechtigt sind und wie sich Anlegerinnen und Anlegern vor diesem Hintergrund am besten verhalten sollten. Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Wann, wo und wie hat Schmidt das letzte Mal KI benutzt? (1:20)
      • Wie ist der aktuelle KI-Boom einzuschätzen, entsteht da etwas historisch Großes oder überwiegen die Bedenken? (2:07)
      • Ist der Vergleich der KI mit der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Internets gerechtfertigt? (3:54)
      • Wie stark dürfte KI das Weltwirtschaftswachstum beschleunigen? (5:14)
      • Ist der entscheidende Unterschied zu früheren Tech-Hypes, dass diesmal viele große Konzerne schon gutes Geld verdienen? (6:46)
      • Wenn KI tatsächlich zu massiven Produktivitätsgewinnen führt – sind die heutigen Aktien-Bewertungen dann vielleicht sogar rational? (8:10)
      • Können die massiven Investitionen der Konzerne in Rechenzentren zum Fass ohne Boden werden? (9:53)
      • Wie gefährlich ist die gegenseitige finanzielle Verflechtung großer KI-Akteure? (11:11)
      • Hat das Ganze nicht doch Parallelen zur Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre? (11:55)
      • Stehen wir durch KI vor einer massiven Disruption etablierter Geschäftsmodelle? (12:43)
      • Wird die KI zu massiver Arbeitslosigkeit führen? (13:27)
      • Wie gehen Anleger am besten damit um, dass es wahnsinnig schwer ist, die Erfolgsaussichten einzelner KI-Unternehmen zu bewerten? (14:44)
      • Wie viel KI-Investments sollten heute in einer gut strukturieren Anlage stecken? (16:02)
      Gut zu wissen:
      • KI verändert die gesamte Art und Weise, wie wir weltweit produzieren und konsumieren und dürfte langfristig positiv auf das globale Wachstum ausstrahlen.
      • Im Finanzsektor kann KI für sinnvollere Wissensvermittlung an Anleger sorgen.
      • Im Gegensatz zur 2000er Dotcom-Blase sind die heutigen KI-Marktführer hochprofitabel, was die Bewertungen rationaler macht als damals, dennoch gibt es hier und da Übertreibungen.
      • Nach einer gigantischen Spekulationsblase sieht es nicht aus, enttäuschte Gewinnerwartungen können aber jederzeit zu stärkeren Kurskorrekturen führen.
      • Der Investitionsdruck ist für Unternehmen sehr hoch, um nicht den Anschluss zu verlieren. Das birgt Abschreibungsrisiken.
      • Risiken liegen teilweise auch in finanziellen Verflechtungen großer KI-Akteure.
      • KI dürfte klassische Software nicht einfach ersetzen, sondern bestehende Werkzeuge verbessern. Etablierte Anbieter haben durch ihren Datenzugang oft einen „Heimvorteil“.
      • KI löscht seltener ganze Berufe aus, verändert aber Aufgabenprofile radikal. Der „wirtschaftliche Turbo“ entsteht dort, wo Menschen durch KI verstärkt, statt nur ersetzt werden.
      • Da niemand weiß, welche Aktien am meisten von KI profitieren, ist die breite Marktabdeckung über alle Branchen hinweg die klügste Strategie.
      Folgenempfehlung: Folge 183: Geld anlegen mit KI – kann ChatGPT die Märkte vorhersehen?  
    • Die einstigen Stars am Börsenhimmel werden momentan so richtig verramscht. Tech-Aktien sind teilweise mit einem Minus von 70 Prozent und mehr im „Sommerschlussverkauf“ zu haben. Kaum jemand mag mehr eine PayPal-, Alphabet- oder Meta-Aktie ins Portfolio reinkaufen. Was die Gründe für den Tech-Absturz sind, beantwortet Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, in dieser Podcast-Folge. Dabei geht er u. a. auf folgende Fragen ein: • Sieht Schmidt Parallelen zwischen dem Platzen der Technologie-Blase vor 22 Jahren und dem jetzigen Absturz? (1:01) • Wie verhielt sich die Dotcom-Blase im Jahr 2000? (1:50) • Was ist aktuell anders als die Spekulationsblase des neuen Marktes Anfang der 2000er-Jahre? (3:16) • Tech-Aktien reagieren sehr sensibel auf die Zinsschritte der Notenbanken. Warum ist das so? (5:35) • Was sind neben den steigenden Zinsen weitere Gründe für die Tech-Schwäche? (8:56) • Anders als Anfang 2000 sollten Anlegerinnen und Anleger das Tech-Thema diesmal nicht vorschnell abschreiben. Warum? (10:40) • Die Digitalisierungs-Branche ist sehr heterogen, mit vielen Sektoren und Sub-Trends. Welche davon bewertet der CEO als besonders aussichtsreich? (10:47) • Nach den enormen Verlusten der Tech-Werte stellt sich die Frage: Ist jetzt ein guter Zeitpunkt für einen billigeren Nachkauf bei Tech-Fonds und Tech-ETFs? (15:03) • Typische Indizes für Wachstumstitel wie zum Beispiel der NASDAQ 100 und darauf basierende Indexfonds kommen besser weg als viele aktiv gemanagte Fonds, wie zum Beispiel der von Cathie Wood oder von Frank Thelen. Wie interpretiert der Quirin-Vorstand diese Entwicklung? (16:48) • Wie nutzt Schmidt die Schlussverkaufskurse an der Börse? (18:35) Auch wenn Tech-Werte günstiger sind als noch vor ein paar Monaten, weiß keiner, ob sie nicht noch günstiger werden. Niemand hat eine Glaskugel, die die Zukunft vorhersagt. Das gilt für Tech-Fonds und -ETFs ebenso wie für jedes einzelne Unternehmen, jede Branche sowie jeden Markt. Daher ist der beste Einstiegszeitpunkt in die Märkte immer JETZT, vorausgesetzt, man hat sich grundsätzlich entschieden, zu investieren. Sich ausschließlich durch die aktuelle Tech-Schwäche zum Kaufen motivieren zu lassen, ist falsch. Es führt oft dazu, dass man sich zu viel Risiko einkauft, das gar nicht zur persönlichen Risikotragfähigkeit passt – und das kostet am Ende Rendite. Um die Risiken von Tech-Aktien im Griff zu behalten, sollte man sich bei der Portfoliobeimischung an der Kapitalverteilung am globalen Aktienmarkt orientieren. Bei unseren globalen Anlagestrategien übernehmen wir das für Sie. Mehr zu unserem prognosefreien Anlagekonzept erfahren Sie in unserem kostenlosen Quirin Buch: https://www.quirinprivatbank.de/buch Weltweit investieren – und dabei breit streuen. Das ist die Anleger-Regel Nummer 1. Und dazu gehört neben der Investition in Tech-Werte eben auch, dass man sich Gedanken über Investitionen außerhalb der Industriestaaten macht. Schwellenländer – im Börsenjargon auch „Emerging Markets“ genannt – gehören für viele Anlegerinnen und Anleger definitiv dazu. Mehr dazu erfahren Sie in dieser Folge: Warum Schwellenländer ins Depot gehören https://www.quirinprivatbank.de/podcast?episode=29 -----