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    Barfuss im PottCast

    Folge 5 – Körperkette

    14. November 2020

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    Heute zum 15.11. sprechen wir trotz Yvonnes Geburtstag doch nicht mit vollem Mund, weil das Thema sehr wichtig und spannend ist. Denn wir reden über die Körperkette. Wenn das „Fundament“, also die Füße nicht stabil genug sind, dann können Fehlstellungen sich wie in einer Kettenreaktion weiter nach oben auswirken. Füße, Kniee, Hüfte, Wirbelsäule, Schultern, Kiefergelenke - alles ist miteinander verbunden und agiert zusammen in der Körperkette. Somit ist es auch sehr wichtig bei Fehlstellungen immer ganzheitlich zu schauen, wo sie ihren Ursprung haben und wo auch Auswirkungen behoben werden sollten. Ein Beispiel: Der Knick-Senk-Fuß kann durch seine Instabilität und nach innen neigende Richtung großen Einfluss auf die Knie haben. Diese können ebenfalls nach innen Knicken und somit auch zu einer Fehlstellung führen. Dieses wiederum hat auch Auswirkungen auf die Hüfte – wenn die Knie nach innen neigen, dann kann der Oberschenkelknochen in der Hüfte mehr nach außen drücken 🡪 die Kettenreaktion von Fuß bis Hüfte.
    Um zu schauen wo wir durch unsere Alltagshaltung überall verkürzt sind und wo sich evt. Schon Fehlhaltungen eingeschlichen haben, kann man sich in die „Achsengerechte Haltung“ begeben… macht mal mit:

    Die Füße stehen faustbreit geöffnet und parallel zueinander, also die Fußspitzen zeigen beide nach vorne.
    Die Knie haben den gleichen Abstand zueinander wie die Füße – also auch faustbreit und sind „entriegelt“. Das bedeutet sie sind leicht gebeugt, so dass der Oberschenkelmuskel locker ist und die Kniescheibe nicht nach innen drückt.
    Die Hüfte sollte in eine neutrale mittleren Position sein. Was is das denn? Ganz einfach: beug sich nach vorne, jetzt nach hinten – halte dabei mal deine Beckenknochen in der Taille fest. Spüre wie sich dein Becken nach hinten aufrichtet und nach vorne kippt wenn du hin und her schaukelst. Nun bleib in der Mitte stehen. Jetzt hast es ;-)
    Der Bauchnabel wird jetzt nach innen Richtung Wirbelsäule eingezogen, somit aktiviert man die Bauchmuskeln, die die Beckenposition halten bzw. fixieren.
    Bauch rein, Brust raus – Oma hatte damals ja so recht …also das Brustbein rausschieben nach vorne oben Richtung Decke „Stolze Brust“
    Die Schultern bewusst nach hinten tief zurück rollen und die Arme locker neben dem Körper baumeln lassen. Handflächen zeigen dabei nach vorne.
    Der Kopf ist die Verlängerung der Wirbelsäule, dass heißt ihr zieht euch mal so richtig nach oben lang, als ihr eine Marionette seid und am höchsten Punkt am Kopf ein Faden befestigt wäre. Dabei ist das Kinn nach innen eingezogen damit die Halswirbelsäule sich streckt.

    DAS ist jetzt die „Achsengerechte Haltung“ und die fühlt sich bestimmt total unbequem an. Kein Wunder… Beim Koche, Arbeiten, Autofahren, Chatten, usw. ist eure Haltung alles andere als achsengerecht. Die Schultern sind nach vorne gezogen, der Rücken ist weit weg von der natürlichen Doppel-S-Form und die Beine sind in Knie und Hüfte im 90° Winkel.
    Also begradigt euch wieder, zieht euch lang und kommt raus aus der Alltagshaltung. Spürt mal wo eure Fehlhaltungen sind und korrigiert diese bewusst.

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