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    • 2:35:28

      In der heutigen Episode spreche ich mit Katja, Inhaberin des Online-Shops Stoff´n, über das individuelle Bedrucken von Stoff. Es super spannend, wie das alles funktioniert und welche Möglichkeiten sich eröffnen. Katja und ich hatten ein Hang zum Abschweifen, daher ist es wirklich ein langes Gespräch zwischen zwei Näh- und Stoffnerds geworden. Wir hoffen, euch gefällts. Viel Spaß beim Hören!

      Steckbrief

      Name: Katja Locke Alter: Laut aktuellen Berechnungen 43. Ich halte das für Fake News. Ich komme aus: Ick bin waschechte Berlinerin, Ost-Berlinerin. Ich nähe/stricke seit: Erst durch Stoffn hab ich zum Nähen gefunden. Davor nicht. Es ist eher als wäre ich wie die Jungfrau zum Kinde gekommen mit den Stoffen. Der Anfang war allerdings auch sehr zurückhaltend. Ich wollte. Nicht das Junkie-Drogen-Dealer-Problem haben. Umgeben von Stoff nur noch meinen Gelüsten nachgehen und meine Kunden aus dem Blick verlieren. Inzwischen denke ich, Nähen hat meinen Kundenblick eher geöffnet. So richtig mit Leidenschaft nähe ich schätzungsweise seit 5 Jahren. Meine Nähmaschinen/Stricknadeln: Ich hab eine ganz simple Toyota-Nähmaschine. Nothing fancy. Ein Einsteigermodell. Sie arbeitet zuverlässig und murrt bisher nicht. Hier findet Ihr mich: Mich persönlich findet man eher nicht. Stoffn ist natürlich auf www.stoffn.de unterwegs sowie auf Twitter (@stoffn) und Instagram (@stoffn.de). Allerdings kann ich mir nicht verkneifen dort auch als Person von Zeit zu Zeit in Erscheinung zu treten sei es als Meinung oder, falls ich mal wieder ein #WeekendSewing-Projekt teile. Fun-Fakt über mich: Als ich im Kindergarten war, wollte ich Modedesignerin werden. Karl Lagerfeld hatte schließlich die selben Initialen wie ich. Das war damit quasi besiegeltes Schicksal. Ich mag Klamottenkarl noch immer sehr und schätze seinen flinken Geist. Für mich entwarf ich gerne, aber fürs Modebusiness, ständig neu, ständig anders wäre ich nicht geschaffen. Ich liebe die Beständigkeit.

      Shownotes

      *Werbung: Die heutige Episode dreht sich rund um den Online-Shop von Katja und damit ist das Eigenwerbung für Sie. Katja nimmt ganz ohne Gegenleistung an meinem Podcast teil und auch ich habe keine Gegenleistung erhalten, damit ich Sie einlade....ich habe etwas wichtiges von Ihr geschenkt bekommen, ihre Zeit.

      Aktuelle Projekte

      Katja: ein endloser Stapel von WIP

      • Tunika für meine Mutter mit selbstkonstruiertem Schnitt und selbstdesignten Muster → (Bildlink Designskizze
      • #JungleJacket - Dschungelstoff mit geändertem Burda-Schnitt 118A aus der 10/2017 → (Bildlink
      • Wintermantel in Sonnengelb, liegt seit letzten Sommer hier als genähtes Probestück  
      • Sonnenhut, eigene Konstruktion (WIP)
      • Visible Mending also schön Reparieren 1 Pullover, 1 Strickjacke, weil ich das auf Twitter entdeckt habe

      jüngst fertig genäht:

      Claudia:

      In Planung

      Katja:

      • Bluse VoguePatterns V1704
      • Vintage-Bluse aus Burda 10/2018 → Bildlink (Yayoi Kusama heißt die jap. Künstlerin)
      • Eine Patchwork-Tasche, die ich in einer alten Ausgabe des CUTmagazins gefunden habe. Vielleicht nicht exakt die, aber das Prinzip. Die Tasche ist nicht flach, sondern die Patches erzeugen eine 3-Dimensionalität/ Krümmung wie die 5- und 6-Ecke bei einem Fußball

      Claudia:

      Der Regisseur und Perfektionist mit der Seidenunterwäsche ist Dtanley Kubrick.

      Neuzugänge

      Katja:

      Claudia:

      • Sportlycra in grün und in einem blumigen Retrodesign von spoonflower
      • Schwarze Spitze und Tütelkram von Wien2002
      • Zwei Schnittmuster habe ich zum ersten mal Plotten lassen und zwar hier

      Thema des Monats: Stoffn

      • Wie kamst du zu der Idee? 

      Ich bin Diplom Produktdesignerin und arbeitete nach der Uni in einem Berliner Designbüro. Einer Erkenntnis war, dass Kunden Design nicht delegieren wollen. Sie selbst designen, doch oft fehlt ihnen Zugang zu Technik. Weil ich nicht happy war in dem Job, suchte ich eine Geschäftsidee. Was würden “Nicht-Designer*innen” gerne selber gestalten, wozu es die notwendige Technik längst gibt, die aber nur Profis zugänglich ist? Mit kurz vor 30 - also akute Nestbauphase - stand ich in meiner Wohnung und überlegte. Das meiste war aus Textil. Die Antwort war also Stoffdruck :) Gedacht. Getan.

      • Was unterscheidet dich von spoonflower?

      Auf Banaler Ebene - die Größe. Das ist David und Goliath hoch 10. Technisch unterscheiden wir uns im Druckverfahren. Spoonflower nutzt Pigmentdruck. Das ist wie das Kind aus Digitaldruck und Siebdruck. Dicke Tinte wird oberflächlich auf Stoff aufgetragen und mit Druck und Wärme (quasi Bügeln) fixiert. Geht schön schnell, auf fast allen Stoffen ohne extra Vorbehandlung, hat aber den Nachteil der geringeren Haltbarkeit. Der Vorteil hat Nachteile. Einmal die Haptik. Frisch gedruckt  spürt und riecht man die Farben. Gerade für leichte Tücher wie Seide stört das.  Ähnlich wie beim Siebdruck kann Reibung den Druck abreiben und Farben bluten beim Waschen aus. 

      Stoffn nutzt Digitaldruck mit Tinten, die ihren Ursprung in der Seidenmalerei haben. Die nennen sich reaktive Tinten. Die sind super flüssig, ziehen in die Fasern ein und werden dort fixiert. Dadurch spürt man den Druck nicht, er reibt sich nicht ab und blutet nicht aus in der Wäsche. Man kann die Stoffe ganz normal waschen - nix mit Handwäsche ultra Feinwaschmittel. Auch hier kommen Vorteile mit Nachteilen. Die reaktiven Tinten funktionieren nur mit Naturfasern - Baumwolle, Leinen, Seide und Viskose. Ok, das ist nicht wirklich ein Nachteil. Der Prozess ist aufwändiger. Es braucht Vorbehandlung, Dampffixierung (Sauna für Textilien :) ), mehrere Waschgänge, Finish. Das schlägt sich in Zeit und Kosten nieder. Braucht lange, halt lange.

      • Wie wählst du deine Stoffe?

      Die Technik setzt Grenzen. Nur Naturfasern, wobei mir das auch persönlich mehr als recht ist. Ich bevorzuge natürliche Stoffe und wenn Bio vs. konventionell zu Wahl stehen, gibts die Bio-Variante.

      Die Stoffe müssen glatt sein. Sobald Fluff, Flausch, irgendeine Form von auf und ab im Textil sind, kann der Druck nicht mehr gleichmäßig und scharf aufgetragen werden. Der Druck ist im Prinzip ein riesiger Tintenstrahldrucker und wie bei jeder Spühdose wird der Strahl breiter je weiter er sich von der Düse entfernt. Das sind nicht mal Millimeter, aber man siehts eben doch. Schade für all die Flauschträume aus Samt, Fleece, Plüsch.

      Dritter Punkt ist die Nachfrage nicht nur auf Stoffn sondern generell. Wir drucken mit Partnern, die sonst halt für große Modeunternehmen drucken. Werden Stoffe ins Sortiment genommen, haben sie eine begrenzte Haltbarkeit wegen der Vorbehandlung. Wenn die kippt, hat man bei zu geringem Absatz teuren Müll. Das wäre nicht nachhaltig.

      Beispiel:

      Vor drei Jahren hatte ich einen ganz tollen Stoff ins Sortiment genommen. Der war großartig. Wunderschöner Struktur, toller Griff, hautfreundlich, nicht zu knitteranfällig, im gegenteil der fiel fantastisch. Schockverliebt ins Sortiment genommen und dann Grillen zirpen. Die Nachfrage war nicht da. Heute lese ich ständig begeisterte Blog- oder Instaposts von genähten Sommerblusen und -kleidern aus genau dem Material. 

      *Trommelwirbel*  Leinen-Viskose

      Stoffn war einfach zu früh dran. Damals war die Nähcommunity mit dem Material noch nicht vertraut. Vielleicht lässt sich ein Revival organisieren.

      • Wie funktioniert Stoffe bedrucken?

      Die Technik, also digitaler Textildruck, ist im grunde eine größere Version der Tintenstrahldrucker, die man von zu Hause oder aus dem Büro kennt. Theoretisch - machs nicht! - könnteste du einen Streifen Stoff in deinem Drucker bedrucken. Vorsicht, nicht machen, sonst geht dein Drucker kaputt wegen Fusseln, Falten, Papierstau etc. Fürs Gedankenexperiment ist der Teil fast identisch. Eine Motiv wird in einem Zug aus mehrere Farben zusammen gedruckt. Bei Papier CMYK. Bei Stoff noch zwei, drei mehr. Würdest du den DIY-Druck dann waschen, wärs allerdings vorbei mit der Freude. Farbe wieder weg. Die Herausforderung ist nicht nur der Farbauftrag, sondern man muss mit dem schnellen Flirt eben eine feste Beziehung aufbauen, also die Farbfixierung. 

      Dafür wird der Stoff vorbehandelt. Analog zum Flirtvergleich gibt erstmal Beinerasieren. Der Stoff muss möglichst glatt sein, für scharfe Drucke. Dafür wird rasiert oder geflämmt, also mit Feuer entfusselt. Dann bekommt er die Vorbehandlung. Die enthält unter anderem eine Dickmittel. Wenn die flüssige Tinte darauf trifft, vermeidet das ein unkontrolliertes Auslaufen. Wir wollen ja scharfe Motive und nicht eine Sammlung von wilden Rotweinflecken. Die Vorbehandlung enthält auch Stoffe für die Farbreaktion. Wir erinnern uns - die Tinten heißen reaktive Tinten. Vorbehandlung + Tinte = gewünschte Farbe. Nach dem Druck, in der Stoffsauna, die Dampffixierung, bewirkt der Mix aus Hitze und Wasserdampf, dass die Reaktionsfähigkeit der Tinte quasi ausgeschaltet wird. Ohne Dampffixierung würden sich die Farben wie im Gedankenexperiment DIY-Druck auswaschen. 

      Nach der Sauna gehts ins Wasser auch für Stoffe. Die Waschgänge haben auch noch mal einen Einfluss aufs Ergebnis und vor allem, soll die Vorbehandlung, der Dickmacher raus aus dem Stoff.

      Dann trocknen, alles schön glätten. Jerseys bekommen dann noch die Kanten geschnitten. Das hast du vielleicht schon mal bemerkt, dass die Ränder bei Jerseys keine Webkanten haben. Genau wie wir Menschen an der Nähmaschine leiden unter sich einrollendem Jersey, ist das auch in der Produktion ein Problem. Damit die Ränder glatt bleiben und die Maschinen sie greifen können, wird eine Flüssigkeit aufgetropft. Die trocknet und versteift die Ränder und am Ende der Produktion werden diese Ränder dann abgeschnitten.

      Also doch etwas komplexer als mit Papier Strg + Print :)

      • Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es?

      Die Technik bietet unglaublich viele Freiheiten. Früher bzw. noch heute im Rotationsdruck musste man sich an bestimmt Rapportformate halten oder musste sich in den Farben einschränken, weil jede Farbe extra Kosten bedeutet. Mit Digitaldruck werden die Farben im Druck gemischt und ob dein Musterrapport nun quadratisch 10 cm x 10 cm  ist oder fancy Querformat hat wie 3 cm x 75 cm ist egal. Wies passt passts.

      Es gibt eine Grenze - das sind Sonderfarben wie Metallic, Neon, im Dunkeln leuchtend oder ähnliches. Das lässt sich nicht aus CMYK und Blau, Rot, Orange, Grau mischen. Das sind Spezialfarben. Dafür ist Siebdruck klasse. 

      Auf industrieller Ebene bzw. Großproduktion wäre Neon schon machbar. Man würde eine Tinte austauschen z. B. Orange gegen Neonorange. Dann würde man ein Farbprofil nur für diese Produktion erstellen. “Normale” Drucke können dann erstmal nicht bearbeitet werden. Da hat der private Kleinbedarf das Nachsehen. Die Kosten sind wegen des Aufwandes immens. Da bewegen wir uns jenseits von Gut und Böse. 

      Sonst Fotos, Handzeichnungen, Grafiken, Text - was auch immer wir heute mit unseren PCs und Tablets gestalten können, lässt sich auch drucken.

      • Erzähl mal, ich geh auf deine Website und dann?

      Du gehst mit deinem Design auf die Website und lädst es in den Muster-Gestalter hoch. Es gibt auch ein Videotutorial, was dir dabei hilft. Dann musst das Design in einen sog. Raport gebracht werden, auch hier hilft dir das Programm. Wenn du alles hochgeladen hast, schaut Katja auch nochmal drüber und fertig ist alles. Da dein Design auch zu dir als Designer*in zugeordnet werden soll, ist es nötig ein Kundenkonto anzulegen. So erfährt deine Idee einen Schutz.

      Hier findest du Stoff´n :)

      Website: www.stoffn.de

      Instagram: https://www.instagram.com/stoffn.de/

      Twitter: https://twitter.com/stoffn

      Empfehlungen:

      Katja:

      Es gibt zum Beispiel eine zur der klassischen Cat-Eye-Brille, die ursprünglich Harlequin-Brillen hießen. Das Leben der bzw. die Schöpferin selbst klingen faszinierend. Ein Frau geht ihren Weg! Offenbar war sie ein Multitalent. x  Mal verheiratet, zuletzt einen deutlich jüngeren Latin Lover - ich sag ja:  inspirierend :)

      • für Netflix-Abend gibt es Filme über Modeschöpfer
        • Halston mit Ewan McGregor als der gleichnamige, amerikanische Designer
        • Wonder Boy über den Chefdesigner von Balmain
        • zwar nicht Mode aber trotzdem gut the ANDY WARHOL Diaries

      Claudia:



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    • In der heutigen Episode spreche ich mit der lieben Jenny, übers Nähen abseits von lillesol und pelle oder Lotte und Ludwig. Sie berichtet, wie sie an Material und Schnitt für das Nähen in der Gothic-Szene kommt und ich ergänze das Ganze, um das Nähen von historischer bzw. vintage Kleidung. Mal etwas liegen lassen, sich nicht unter Druck setzten und ob Pläne dabei helfen oder eher das Gegenteil bewirken, bequasseln wir auch. Viel Spaß beim Hören!

      Steckbrief

      Name: Jenny Bender

      Alter: 34

      Ich komme aus: Essen

      Ich nähe/stricke seit: nähen seit ich 18 bin. Weil ich mir keine Gruftiklamotten leisten konnte. Und als ich so ca 20 war habe ich mich sehr für die Cybergoth Szene interessiert. Dafür war mein Portmonee gänzlich zu klein. Seit ich ca. 28 bin kamen immer mehr Alltagskleidung dazu. Jetzt denke ich bin ich auf mein Nähhöhepunkt.

      Stricken tue ich seit 1,5 Jahren. Nach drei gescheiterten Versuche hat es bei meinem ersten Sockenprojekt Klick gemacht. Aktuell stricke ich sogar mehr als nähen

      Meine Nähmaschinen/Stricknadeln:

      Gritzner Tipmatic 1183

      Brother Overlock

      Und ein Schnellnäher von Pfaff wird gerade auf restauriert

      Hier findet Ihr mich:

      Instagram: @Rock_naehmaschine / @Wenn_der_wald_ruft (für Fotos und Gedankenkram)

      Fun-Fakt über mich:

      Bin Mutti von 2 Französischen Bulldoggen (Frida und Paul)

      Shownotes

      Ihr findet zur aktuellenm Podcastfolge ab jetzt immer eine Pinwand bei Pinterest.

      Aktuelle Projekte

      Jenny:

      • Testen von Gummibund in Hosen/Röcken - was ist am bequemsten
      • Prototypen für das eigene Label -
      • Socken stricken
      • Cardigan stricken aus Baumwollgarn - flieder/schwarze Blockstreifen
      • Filzpuschen stricken

      Claudia:

      In Planung

      Jenny:

      • Wolle färben mit Zwiebelschalen/ Efeu
      • Nähen für den Mann : alte löchrige Jogginhosen/T-shirts ersetzten (nicht mehr rettbar)
      • Bezüge für Sitzkissen nähen

      Claudia:

      Neuzugänge

      Jenny:

      • Sockenwolle

      Claudia:

      • Burda style 7/2022
      • Stoffe von Fabrikara für den #dessewalong
      • BH-Zubehör von Wien2002
      • Stoffmarkt Göttingen: Viskose Leinen in rot-braun gestreift, zwei Kissen Nähsets von Mia Buntherz (Reh und Löwe), sowie zwei Velourgummis
      • Nähkurs incl. Maßschnitt von We are dessousmakers

      Thema des Monats: Nähen gegen Mainstream

      Jenny berichtet von ihrer Passion für die Gothic-Szene und wie sich ihr Stil im Laufe der Zeit verändert hat. Was sich nicht verändert hat, ist die Suche nach geeigneten Material. Halloween ist eine gute JAhreszeit, aber auch da, scheinen niedliche Kindermotive zu überwiegen. Sie lässt uns an ihren Entdeckungen teilhaben:

      Ich selbst berichte von meiner Recherche über Vintage Mode und historische Kleidung. Hier meine Ergebnisse:

      Empfehlungen:

      Jenny:

      Claudia:

      • textilportal hat die Aktion #meinlieblingsladen gestartet. Eine Linkparty für Blogger und Instrammer
      • Im Juli startet ein neuer Podcast von Fina von finas ideen: Verflixt und Zugenäht. WIr sind sehr gespannt.

      Termine:

      Jenny:

      • lisa.tihanyi - Flatlay Challange 04-07.2022 - 3 Flatlay-Aufgaben -kosteloses Webinar

      Claudia:

      Abschied:

      • Juni Design hat uns verlassen


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    • Die heutige Episode ist mal ganz anderes. Im März 2022 fand das erste Göttinger Nähtreffen im Rahmen der Näh-Ich-Mir-WhatsApp-Gruppe in Live statt. Wir treffen uns mehr oder weniger regelmäßig jeden Freitag zum virtuellen Nähen und es gab schon lange den Wunsch, dies mal in Echt und ein ganzes Wochenende lang zu tun. Tanja und Sarah übernahmen die Orga und Schwupp waren wir alle da. Ich habe alle Teilnehmenden um ein kleines Interview gebeten, um zu berichten, was sie sich an dem Wochenende vorgenommen haben und was ihrerer Meinung auf so einem Näh-Wochenende nicht fehlen darf. Viel Spaß beim Hören!

      Sarah:

      Alex:

      • Softshelljacke
      • Raglanshirts
      • Leggins
      • Boxershorts
      • Leseknochen

      --> Alex näht gern nach Schnitten von Pattydoo

      Sarah:

      Viktoria:

      Tanja:

      • Kilt/Schottenrock nach einem Burda Schnittmuster

      Ich:

      • Mante 115 aus der Burda style 1/2022
      • Leseknochen

      Zum Schluss noch ein paar Eindrücke:



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    • In der heutigen Episode sind Magdalena Groß und Pauline van Dijk vom Podcast Weiberspeck zu Gast. Die beiden haben sich während ihres Studiums auf der Modefachschule Mannheim kennengerlernt und vor knapp über einem Jahr den Mode- und Kostümpodcast "Weiberspeck" gegründet. Magdalena und Pauline gehen mit uns nochmal ihren Weg durch die Modefachschule und berichten über die schönen aber auch anstrengenden Seiten ihres Studiums. Wir erfahren mehr über ihre Unterrichtsfächer und ihr Lieblingsfach Kostümgeschichte, sowie wie sie auf die Idee mit dem Podcast kamen. Am Ende gehen wir noch eine Tasse Tee mit einer historischen Figur trinken. Viel Spaß beim Hören!

      Die beiden haben uns auch ein paar Fotos aus der Zeit der Modefachschule mitgebracht.

      Modelieren an der Puppe war ein wichtiges Fach.

      Aber auch Mode für Kollegtionen entwerfen.

      Sowie Zeichnen...

      Ihr findet den Podcast von Magda und Pauline auf Spotify und iTunes und jedem anderen Podcatcher. Hier nur einer von vielen möglichen Verlinkungen: Weiberspeck Podcast

      Ich spreche mal wieder über die mehrteilige Doku auf Arte übver das Modehaus Chanel. Hier findet ihr Sie auf YouTube.

      Und wir erwähnen den Film "Midnight in Paris" von Woody Allen.



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    • 1:31:53

      In der heutigen Episode spreche ich mit Constanze aka Nahtzugabe, über ihren Verlag texte&textilien. Constanze gibt uns ein Einblick in die Gründung ihres Verlages und was es von der Idee zu einem fertigen Buch alles braucht. Wir sprechen auch über ihre aktuellen Projekte, Lieblingsstoffdealer und Modeausstellungen. Viel Spaß beim Hören!

      Steckbrief

      Name: Constanze

      Ich komme aus: Hamburg

      Ich nähe/stricke seit: Seit der Grundschule. Ich durfte die Nähmaschine zuhause benutzen, seit ich ungefähr 10 war, und habe furchtlos alles ausprobiert – unter anderem habe ich mit 14 einen Blazer nach einem Schnitt mit Fotoanleitung aus einer Zeitschrift genäht. Den ich dann auch angezogen habe, ich glaube er war gar nicht so schlecht. Meine frühen Werke haben sich aber leider alle nicht erhalten, daher lässt sich das nicht überprüfen. Gestrickt habe ich natürlich in der Schule im Unterricht.

      Meine Nähmaschinen/Stricknadeln: Bei Stricknadeln bin ich total anspruchslos und nehme einfach die Nadeln aus den 80ern von meiner Mutter, die viel gestrickt hat, daher sind alle Stärken mehrfach vorhanden.

      Genäht habe ich lange Zeit mit einer ganz einfachen mechanischen Maschine, die ich liebevoll “Traktor” genannt habe – man kann sich sicher vorstellen, warum. Seit ein paar Jahren habe ich eine Bernina 350 PE, die wirklich sehr gut näht und dabei nicht so groß ist, sodass man sie auch zu Nähtreffen mitnehmen kann, wenn man wie ich mit dem Zug anreist.

      Hier findet Ihr mich: Das Nahtzugabe-Blog: https://nahtzugabe.blogspot.com/ – derzeit passiert bei Instagram etwas mehr: https://www.instagram.com/Nahtzugabeblog/

      Die Seite mit den Büchern: https://texte-und-textilien.de/ – auch bei Instagram: https://www.instagram.com/texteundtextilien/

      Fun-Fakt über mich: Mein heimlicher Nähnerd-Traum ist, eines Tages ein Kleid aus dem frühen 18. Jahrhundert mit allem drum und dran möglichst originalgetreu komplett mit der Hand zu nähen. Ich habe mir das schon mal grob für die Rente vorgenommen.

      Shownotes

      *Werbung, unbeauftragt und unbezahlt. Constanze spricht über die Arbeit in ihrem Verlag und na klar ist das dann auch ein bisschen Werbung für sie. Constanze hat in ihrer Freizeit an meinem Podcast teilgenommen, es sind keine Gegenleistungen geflossen. Ich hoffe, dass trägt zur Tranzparenz bei.

      Aktuelle Projekte

      Constanze:

      Claudia:

      In Planung

      Constanze:

      Claudia:

      • Geschenkbeutel nähen für den Bloggeburtstag von Amberlight lable
      • Matrossel Clutch aus der Schleppe des Brautkleides
      • Ringkissen aus den Resten der Schleppe
      • Projekte aus meinem Stash angehen (bspw. Visokse von Minde the Maker endlich zu einem Kleid verarbeiten oder Bordürenstoff von prodyouced endlich zu einem Rock verarbeiten)
      • mein gechrashten Easy Krystian Sweater endlich nachstricken, aber auch Socken aus der plastikfreien Wolle von Mary anschlagen
      • aber auch mal den Kopf frei machen nach der Hochzeit

      Neuzugänge

      Constanze:

      Claudia:

      • Verschiedene Einlagen zur Stabilisierung der Clutch
      • Magnetverschluss von prym
      • Druckknöpfe für die Mäntel von prym

      Thema des Monats: texte&textilien

      Constanze berichtet, dass die Idee zum Verlag kam, weil sie Bücher über Textilien vermisste. Sie schildert, dass es zu bestimmten Käsesorten oder Regionalen Weinen etc. Bücher gitb, aber nicht zu Textilien und Stoffen und Themen in diesem Bereich.

      Dann kam es, dass sie auf die Verteidigungihrer Dokotarbeit länger warten musste, als üblich und sie nutze dieses Zeitfenster ein Buch zu schreiben: Stoff und Faden - ein kleines Lexikon über Stoffe.

      Der Buchhandel ist dann auf sie aufmerksam geworden, weil Kund:innen das Buch im Buchladen bestellen wollten. Das der Großhandel nun ihr Buch wollte, beschreibt Constanze als kleinen Durchbruch.

      Constanze hatte von anfang unterstüzung durch ihren Mann, der den Satz übernahm und auch immer noch übernimmt. Weiterhin Arbeitet sie mit einer Grafikerin für das Cover zusammen. Vieles macht sie aber tatsächlich selbst. Ihre eigenen Bücher Lektoriert sie nicht, aber von anderen Autor:innen schon. Sie hat auch schon Bücher selbst übersetzt: Zur Hölle mit der Mode.

      Ideen sammelt Constanze im Web und auf Messen, sowie durch Gespräche mit anderen. Von der Idee bis zum fertigen Buch braucht man ca. ein dreiviertel Jahr Vorlauf.

      E-Books sind aktuell bei Constanze kein Thema. Ihr geht es auch um das habtische Erlebnis und die Möglichkeit, das Buch verschenken zu können. Der Prozess ein E-Book zu machen ist technisch nicht schwer, aber der Vertieb verkompliziert sich durch die Kopiesprerren sehr. So ein Schutz kostet sehr viel geld und man muss ich an bestimmte Plattformen binden. Alles Nachteile, die Contanze sieht.

      Wenn ihr selbst eine Idee habt oder ein Buch zu einem bestimmten Thema wünscht, dann meldet euch bei Constanze.

      Ihren Verlag findet ihr unter https://texte-und-textilien.de/

      Empfehlungen:

      Constanze:

      • Antique pattern library https://www.antiquepatternlibrary.org/

      Claudia:

      Termine:

      Constanze:

      Claudia:



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    • 2:19:16

      In der heutigen Episode spreche mich mit Mary vom Blog Nadel und Garn über den Wert von Handarbeit. Aber ihr kennt uns ja, wir reden über noch viel mehr: Unteranderem über Schokoladensucht, was man beim Kauf von Wolle alles beachten kann und wie wir Einbrecher in unserer Wohnung stellen. Viel Spaß beim Hören!

      Steckbrief

      Name: Mary-Anne

      Alter: 28 Jahre

      Ich komme aus: Ich wohne in Göttingen, komme aber ursprünglich aus dem Raum Braunschweig.

      Ich nähe/stricke seit: Ich stricke jetzt seit mehr als 7Jahren. Meine Oma und Mutter haben schon früh versucht mir das Stricken beizubringen, aber vergeblich. Ich habe es dann am Ende des ersten Uni-Semesters gelernt, weil ich alleine in Göttingen war und mir die Decke auf den Kopf fiel. An dieser Stelle muss ich mich auch noch bei Elisabeth Wesch bedanken, die mir als Elizzza Nadelspiel das Stricken beigebracht hat. Zum Nähen bin ich zwei Jahre später gekommen, als mein Freund mir meine Nähmaschine schenkte. Leider bin ich im Nähen nicht so fit.

      Meine Nähmaschinen/Stricknadeln:

      Nähmaschine ist die Brother XQ-3700 – ein echtes Arbeitstier

      Stricknadeln habe ich viele:

      Rundstricknadelset von KnitPro Symphonie Rosenholz – leider Probleme mit den Gewinden

      Chiagoo Bamboo Spin in 10 cm Spitzenlänge, erweitert durch diverse Nadelstärken der Chiagoo Twist Red Lace (Edelstahl) auch 10 cm Spitzenlänge – absolute Empfehlung! Seit 4 Jahren in Gebrauch und immer noch top.

      Hier findet Ihr mich:

      Blog: www.nadelugarn.jimdofree.com

      Instagram: @nadel_und_garn

      Etsy-Shop: https://www.etsy.com/shop/NadelundGarnShop

      Ravelry: NadeluGarnDesign

      Fun-Fakt über mich: Man trifft mich selten ohne Herrn Hund an. Wir sind seit über 4 Jahren unzertrennlich und sind in Wald und Flur am liebsten unterwegs.

      Shownotes

      *Werbung, unbeauftragt und un bezahlt.

      Aktuelle Projekte

      Mary:

      Claudia:

      In Planung

      Mary:

      Claudia:

      • Mantel für die Reesi fertig stellen: Ottrobre Design 06/2017 Veruschka
      • Seife herstellen

      Neuzugänge

      Mary:

      Claudia:

      Thema des Monats: Wertigkeit von DIY

      Wir beleuchten erstmal die psychologische Seite von Thema Wert. Wert ist eine subjektive Einschätzung, die durch Erfahrungen und äußere Umwelteinflüsse beeinflussbar ist. Daher nutzen Marketing-Psychologen dieses Wissen, um unser Kaufverhalten zu beeinflussen. D.h. nicht nur der objektive Wert eines Produktes zählt, sondern auch welchen Wert wir diesem Produkt beimessen, z.B. sind für uns Glasfalschen höherwertiger als Plasikflaschen. Verpackung, obtische Präsentation etc. lassen unsere subjektive Wertzuschreibung verändern.

      Mary bringt als nächsten den Aspekt ein, wie ist das wenn man selbst gestricktes oder selbst genähtes nicht wertgeschätzt wird. Weiterhin mahnt Mary an, dass wir auch untereinander auch manchmal den Wert von DIY nicht schätzen. Leihen unterschätzen oft die Zeit, die in einem DIY Produkt stecken oder vergessen, dass diese auch ein Wert hat.

      Preisgefälle sind auch sehr problematisch. Es gibt Dinge, die werden in größeren Läden "verrammscht" bspw. eine einfache Wickeltasche kosten im Laden deutlich weniger, als handgenähte. Hier geht es darum ein optimalen Preis zu finden. Zu teuer oder zu billig helfen nicht.

      Aktuell gibt es uaf Instagram die Aktion #faibruar. Hier ein paar Beiträge, die ich super erwähnes Wert finde:

      • @simpilsu hat ein Live zum Thema: Was kostet ein E-Book gemacht. Sehr interessant und auch die Kommentare zum Beitrag sind wichtig.
      • @kamewi_onlineshop spricht in ihrem Beitrag über Preisgestaltung von DIY-Produkten. Ih Hauptargument, dass sie keine Privatverkäuferin ist, die das so nebenbei erstellt.
      • @lotteundludwig greift das Thema Wertigkeit ebenfalls in ihrem Post auf: Spricht vorallem kritisch über Rabattaktionen und weißt auf den #faibruar hin

      Auch Mary macht sich viele Gedanken in ihrem eigenen kleinen Shop, wie sie die Preise gestaltet und diesen optimalen Punkt zu finden. Weiterhin greift sie auch das Thema auf, die Wertigkeit der Arbeit von Teststrickerinnen und Teststricker.

      Sind wir als Selbermacher die besseren oder schlechteren Kunden? Denken wir oft, ach dass können schnell alleine machen? Oder wissenw ir die Zeit des anderen zu schätzen und zahlen gern den Preis?

      Am Ende greifen wir noch das Thema Rabattaktionen auf. Das Fenster neue Kunden darüber zu generieren ist super schmal und sollte gut überlegt sein. 2 Euro Aktionen sind sicherlich extreme Beispiele. Mary macht uns an ihrem Beispiel ganz transparent, was ihr bleibt, bei einer Rabattaktion.

      Empfehlungen:

      Mary:

      • Instagram-Account von Kreaida
      • Unterleuten und Über Menschen von Juli Zeh
      • Knäule vor dem Stricken sehr locker mit dem Wollwickler wickeln = sehr viel schnelleres Stricken

      Claudia:

      Termine:

      Mary:

      • #321KAL von ein_koffer_voll_wolle -> Unterschiedliche Socken stricken und sie am 21.03. tragen = Welt-Down-Syndrom-Tag = soll Bewusstsein schaffen Auf dem Profil gibt es ein Highlight zum KAL
      • #slipoverfrühlingskal
      • Frühlingsbeginn am 20.03. = Bei Podcast-Veröffentlichung nur noch 3,5 Wochen :)

      Claudia:

      • Muttertagstuch von maschenfein wurde in den Stories schon geteasert.
      • NähFrauenReise Frankfurt 6.-8.5. alle Infos bei Muriel von 5cm Nahtzugabe auf dem Blog
      • #GeschenkbeutelSewalong von @amberlightlable

      Abschiede:

      • Mira Rostock schließt ihre Pforten
      • Die Kleidermacherin wechselt zu We are Dessoumakers
      • Prodyoue in Radebeul schließt und macht nur noch online weiter


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    • 1:57:17

      In der heutigen Episode unterhalte ich mich mit Viktoria aus unserer NähIchMir-Gruppe in Göttingen, über Probe- und Desginnähen. Viktoria berichtet, wie sie das Probenähen bei Graustufenstoffe erlebt und ich stelle kritische Nachfragen. Aber wir quasseln auch wieder kreuz und quer über unser Nähpläne und wie ich die Göttinger aufgewirbelt habe. Viel Spaß beim Hören!

      Steckbrief

      Name: Viktoria Roetmann

      Alter: 38

      Ich komme aus: Göttingen

      Ich nähe/stricke seit: Richtig angefangen zu nähen habe ich 2017. Davor gab es ein paar gescheiterte Versuche, da ich mich nicht richtig dahinter geklemmt habe. Eine einfache Nähmaschine von Privileg hatte ich nämlich schon länger. Ich habe angefangen für meine Tochter Klamotten zu nähen und es wird immer mehr und mittlerweile nähe ich auch viel für mich, für die Kinder und für meinen Mann.

      Stricken tue ich wieder seit letztes Jahr März. Da hat mich die liebe Claudia angefixt bei dem Muttertagstuchkal mitzumachen, (ich hatte das letzte Mal gestrickt als ich zehn war ungefähr), und was soll ich sagen? Seitdem habe ich ein Tuch, zwei Mützen und einen Pulli gestrickt. YouTube ist so eine geniale Erfindung. Ich kann sogar nach Anleitung stricken ohne Hilfe. Also menschliche, YouTube ist die beste Hilfe.;D

      Meine Nähmaschinen/Stricknadeln:

      Nähmaschine: Brother innovis 55FE

      Overlock: W6, das alte Modell

      Coverlock: Juki Kirei Cov MSC-1800

      Plotter: Brother ScanCut CM900

      Transferpresse: Happypress von Happyfabrics

      Hier findet Ihr mich: @viktorias_passion (insta)

      Fun-Fakt über mich:

      Ich kann meine Geburtsstadt nie wieder besuchen. Ich bin in Norilsk (Sibirien) geboren, die nördlichste Großstadt der Welt. Mittlerweile gehört die Stadt zu den 10 giftigsten Orten der Welt, da dort sehr massiv Nickel abgebaut wird. Da ich nur die deutsche Staatsbürgerschaft besitze, kann ich da nicht mehr einreisen, da sie in Russland zu Sperrzone erklärt wurde. Bin aber nicht traurig darüber.

      Shownotes

      *Werbung, unbeauftrag und unbezahlt

      Aktuelle Projekte

      Viktoria:

      Claudia:

      • Socken: Stino
      • Tuch No. 2 von Rosa P. im gemeinsamen KAL mit Jenny von @buxen
      • Reißverschlüsse an der Winterjacke der Reesi tauschen, Matschhose ist schon getauscht --> Anregung wie das gut geht gibts bei Inga
      • Mantel Nr. 115 aus der burda style 1/2022
      • Mantel Verushka aus der Ottobre Kids 6/2017

      In Planung

      Viktoria:

      Nähen:

      Stricken:

      Claudia:

      • Seife selber machen
      • Stashabbau
      • Schleife am Weihnachtkleid fixen
      • Löcher in Hosen stopfen

      Neuzugänge

      Viktoria:

      • Overlockgarn von Snaply 5 neue Farben
      • Taschenzubehör (D-Ringe/Karabiner)
      • Stoffe von Pünge and Me Vorbestellung aus Dezember
      • Wolle für die Mütze, Stulpen

      Claudia:

      Thema des Monats: Probe- und Design-Nähen

      Viktoria ist Gastprobenäherin bei Graustufenstoffe und berichtet uns im heutigen monatlichen Thema davon.

      Wie bewirbt man sich auf ein Probenähen oder Desginnähen? Viktoria hat sich über Instagram einfach auf einen Aufruf gemeldet. Das Nähen selsbt findet dann allerdings in einer geschlossenen Gruppe bei Facebook statt.

      Was stellt der Designer zur Verfügung? In der Regel gibt es das Schnittmuster gestellt. Seltener Stoffe oder Rabatte auf Stoffe. Manchmal darf man sich als "Belohnung" oder für die Fotos weitere Schnittmuster aussuchen.

      Was stelle ich zur Verfügung? Viktoria stellt ihre Arbeitskraft zur Verfügung und tritt die Rechte an ihren Fotos vertraglich ab.

      Was gehört noch dazu? Viktoria erzählt,, dass schon irgendwie erwartet wird, dass man dann auch Werbung zum Schnitt oder Stoff macht. Das fällt ihr oft schwer.

      Wo ist der Haken? Man muss wissen, dass es kein fairer Tausch ist. Probe- oder Desginnähen ist ein "Ehrenamt" und so sollten einen Desginer auch behandeln. Viktoria sieht den Mehrwert noch darin, dass sie mit ihrer Leistung gesehen wird und auch Feedback in den sozialen Medien bekommt. Sie macht es ganz vom Spaßfaktor abhängig und wenn der Spaß nicht da ist, stellt sie sich auch nicht zur Verfügung. Sie entwickelt auch ihre Fotoskills weiter.

      Was finde ich problematisch? Die Abtretung der Bildrechte sehe ich ganz problematisch, besonders, wenn Kinder abgebildet sind. Hier würde ich mir ein Umdenken bei den Desginern wünschen und Bildrechte ggf. nur für eine bestimmte Zeit abzutreten oder ein Wiederspruchsrecht zu erhalten.

      Sind die Fotos wichtiger als das näherische Können? Viktoria bejaht das. Der Stil der Fotos muss zum Designer passen.

      Wertschätzung! Wertschätzung sollte unbedingt da sein, um sich wohl zu fühlen.

      Empfehlungen:

      Viktoria:

      Claudia:

      Termine:



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    • 1:39:24

      In der heutige Episode ist Joscha mein Gast. Joscha ist gelernter Raumausstatter mit Vertiefung Polsterei, sowie studierter Handwerksdesigner. Er berichtet von seinem Werdegang vom Lehrling bis zur eigenen Firma (die übrigens ein tolles Wortspiel im Namen hat) und über die Zukunft seines Handwerks. Viel Spaß beim Hören!

      Steckbrief

      Joscha Eggert; 36 Jahre alt; aus Köln Raumausstatter / Polstererstudierter und Handwerksdesigner

      Selbständig seit 2014 | Firma takeAseatPolsterei | Raumausstattung | Interiordesign | Grafikdesign | Produktdesign

      Hier der Link zu der Reportage (nichts für schwache Nerven) übers Leder unserer Schuhe

      Hier der Link zu SWR Doku übers Polstern. Hier sieht man auch diese spezielle Polster-Nadel. Sehr sehenswert!

      Highlights der Wahl zur Miss und Mister Handwerk 2021

      Hier gehts zum Instagram Profil von Joscha



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    • 1:02:58

      In der heutigen Episode spreche ich mit meiner guten Freundin Christin über ihren Werdegang vom Abitur, zur Schneiderlehre übers Studium bis zur Gewnadmeisterin. Auch wenn ich quasi dabei war, war es für mich nochmal spannend aus meiner heutigen Perspektive, die Dinge zu hören...mit Nähen hatte ich vor 15 Jahren noch nichts am Hut. Viel Spaß beim Hören!

      Leider wird dieser Beitrag von Spam überflutet, so dass ich die Kommentarfunktion abschlaten musste. Ich freue mich über Rückmeldungen unter dem Instgrampost oder via E-Mail.



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    • 28 Okt 2021
      2:13:15

      In der heutigen Folge besucht mich Inga schon zum zweiten Mal. Diesmal sprechen wir über das Thema Refashion und den kreativen Prozess, sowie die Nachhaltigkeitsidee dahinter. Darüber hinaus erfahren wird, dass Inga auch stricken kann und wir philsophieren über die Gefahren von Stricknadeln in Bahn und Flugzeug. Wir hatten großen Spaß dabei. Viel Freude beim Hören!

      Steckbrief

      Name: Inga

      Alter: 37

      Ich komme aus: Köln

      Ich nähe seit: Vor ungefähr 12 Jahren habe ich mit dem Nähen angefangen, mit eher mäßigem Erfolg, aber irgendwie hat es mich gepackt, so dass ich mir bald größere Projekte vornahm. Von Schnittanpassungen verstand ich damals noch nichts, aber ich fand es toll, etwas mit meinen Händen zu schaffen und Schnitte und Stoffe kombinieren zu können wie ich wollte. Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich nicht durch die Kinder mit dem Nähen angefangen, sondern lange davor. Als die Kinder kamen, habe ich sogar erstmal weniger genäht, mein Nähzimmer wurde ein Kinderzimmer und die Zeit war knapp. Kindersachen nähe ich auch heute noch eher selten und wenn, dann immer großzügig zum reinwachsen, damit es sich auch lohnt.

      Vor ungefähr zwei Jahren habe ich beschlossen, mir eine Capsule Wardrobe zu nähen. Dafür nähe ich mir neue Sachen, vor allem ändere ich aber meine alten Sachen und passe sie meinem jetzigen Stil an. Seitdem nähe ich wieder sehr viel und habe außerdem eine große Begeisterung für Reparaturen und Refashions entwickelt. Darüber schreibe ich seit letztem Jahr auch in meinem Blog Need for Needles, der sich speziell um nachhaltiges Nähen dreht.

      Meine Nähmaschine: Ich nähe auf einer Bernina 1008, die ich heiß und innig liebe. Davor hatte ich jahrelang eine Pfaff aus den 70ern, die aber irgendwann den Geist aufgegeben hat. Eine Overlock habe ich im Gegensatz zu den meisten anderen nicht – aus Platzgründen, aber auch, weil sie mir nie gefehlt hat. Der Overlockstich meiner Bernina reicht mir völlig aus, früher hat es oft auch ein Zickzackstich getan.

      Hier findet Ihr mich: https://www.needforneedles.de, https://www.instagram.com/needforneedles.de/

      Fun-Fakt über mich: Ich wollte als Kind Modedesignerin, Schriftstellerin und Fotografin werden. Jetzt mache ich beruflich zwar etwas ganz anderes, aber ich schreibe einen Blog übers Nähen für den ich jede Menge Fotos machen muss. Manche träume gehen eben anders in Erfüllung, als man denkt.

      Shownotes

      Dieser Beitrag enthält unbezahl und unbeauftragt Werbung, da ich euch Produkte, die im Podcast erwähnt werden verlinke. Der Podcast ist ein reines Freizeitprojekt und ich unterhalte keine Kooperationen oder erhalte anderen finanzielle Unterstützung.

      Aktuelle Projekte

      Inga:

      • Reparaturstapel abarbeiten (Kinderhosen reparieren u.a.)
      • Hausschuhe für das große Kind

      Claudia:

      Neuzugänge

      Inga:

      Claudia:

      • Architektenpapier
      • ein Knäuel The petit Wool in der Farbe Pearl, dank der lieben Gudrun → zweites Knäuel ist auch unterwegs. Danke an @francescapassani
      • Einkauf bei Katlen musste leider wegen Krankheit ausfallen, wird erst zum Nähwochenende nach der Veröffentlichung des Podcasts passieren
      • 2 Stoffbundel von Achtzehnsommer

      In Planung

      Inga:

      • Winterjacke fürs Kind (Winterwoold)
      • Pullover-Refashion
      • Betty aus Jeans oder Cord
      • Dunnerkiel
      • Resteverwertung wie Stirnbänder, Handschuhe, etc.
      • Socken stricken

      Claudia:

      • Hose für den #WerHatHierDieHosenAn Sewalong
      • Weihnachtskleid für die Reesi
      • Walkoverall für den kleenen Mann

      Thema des Monats: Refashion

      Zunächst klären wir die Begrifflichkeiten (!). Refashion bezeichnet den Vorgang, dass man ein Kleidungstück abwandelt und es wieder ein Kleidungstück wird bzw. bleibt. D.h. die Funktion bleibt die Gleiche. Upcycling bedeutet, ich nehme ein "minderwertiges" Produkt und verarbeite es zu einem "höherwertiges" Produkt. Bspw. eine Mülltüte zu einem Kleid. D.h. die Funktion ändert sich. (Quelle: https://schnittduettdialoge.podigee.io/9-neue-episode)

      Für Inga beinhaltet Refashion und Reparieren von Kleidung, dass man Kleidung erhält. Dabei ist Refashion ein echtes Herzenthema. Sie bloggt regelmäßig dazu und aktuell bietet sie einen Linkparty unter dem Hashtag #sewunperfekt. Die Hoffnung ist, dass Refashion Ideen speziell für Erwachsene, sich darunter sammeln.

      Inga ist zu diesem Thema auch so Stück für Stück gekommen. Nachhaltigkeit war die große Überschrift. D.h. sie hat diesen Gedanken auf das Nähen umgelegt. Es fing erst mit selbstgenähter Kleidung an, die ihr nicht mehr so gefallen hat. Also wurden die Schnitte angepasst. Der zweite Schritt war, eine Capsule Warderobe zu erstellen. Dabei hat ihr der Gedanke nicht gefallen, viele Teile aus ihrem Schrank auszusotieren und ggf. wegzuschmeißen. Daher wollte sie dies aus ihren alten Kleidern gestalten.

      Dabei schöpft sie völlig aus sich selbst heraus. Das fande ich besonderes beeindruckend. Ich persönlich lass mich mehr von anderen beeinflussen.

      Sie setzt alles mit der Nähmaschine um. Selbst das Flicken an allen schwierigen Stellen. Am Knie öffnet sie die Seitennaht. Früher hat sie alles unter die Maschine gewirscht :) Reperatur ist ihr dabei genaus so wichtig, wie der Prozess beim Refashion.

      Ihre Auswahl trifft sie nach bestimmten Kriterien: Schnitt oder Schnittteile sollten gefallen, oder der Stoff oder die Farbe des Teils. Die andere Sache ist, dass sie ganz konkret schaut, ob der Stoff noch lange halten wird.

      Inga berichtet weiterhin, dass Refashion nichts neues ist und früher Gang und Gebe war. Der Beruf dazu hieß "Putzmacher*in" später dann Änderungsschneiderei.

      Wertschätzung spielt dabei einen große Rolle. Kleidung solange wie es geht zu erhalten, dass ist nicht nur nachhaltig sondern auch preisgünstig. Nicht nur bei exklusiven Kleidungstücken. Dabei kommen wir auch auf das Thema Brautkleid.

      Der Ansgt vor dem Griff zur Schere ist bei vielen, die Inga auf das Thema ansprechen, ganz groß. Sie sagt: "Habt keine Angst. Schlimmer kanns ja nicht werden, weil es aktuell eh nicht getragen wird."

      Zm Schluss greifen wir das Thema Nachhaltigkeit nochmal auf. Wertschätzung für den Rohstoff Kleidung sollte wachsen, um in Zukunft insgesamt unseren Planten zu erhalten. Der Account @fashionchangers hat da viele Infos zu.

      Ein YouTube Kanal, der viel zum Thema Refashion, Upcycling macht ist "How to slay Omaskleiderschrank".

      Um Fehlkäufe bei Stoff zu vermeiden, empfiehlt Inga am Schluss noch, dass man sich oft auch Proben zusticken lassen kann.

      Empfehlungen:

      Inga:

      Claudia:

      Termine:

      Inga:

      Claudia:

      • 29.01.2022 Näh mal wieder! Workshop in Eschwege von @luettje_luett
      • Podcast-Pause im November und Dezember, mit hoffentlich zwei interessanten Sonderfolgen. Es geht dann im Januar weiter :)
      • Wollen wir im Februar wieder ein #GetWarmSKCAL veranstalten?

      Leider wird auch dieser Beitrag mit Spam überschüttet. Bitte habt Verständnis, dass ich nicht jeden Tag mehre duzend Kommentare löschen kann. Daher ist das Kommentieren auch unter diesem Betrag nun leider nicht mehr möglich. Ich freue mich über eure E-Mails oder Beiträge unter dem entsprechenden Post bei Instagram.



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    In meinem Podcast spreche mit meinen wechselnden Gästen übers Nähen, Stricken und was uns sonst noch so einfällt. Dabei philosophieren wir jeden Monat über ein spezielles Thema und tauschen uns über aktuelle Projekte, Planungen und Neuzuänge aus. Viel Spaß beim Hören! Eure Claudia
    Ihr findet mich unter dreissiggrad-handmade.de im Web oder auf Instagram unter https://www.instagram.com/dreissiggrad_handmade/
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