"Frau Bachmayer packt aus!

Serie
Du hast noch keinen Podcast zur Wiedergabe ausgewählt
00:00 / 00:00
Herunterladen
Playlist

Aktuelle Wiedergabe

    Frau Bachmayer packt aus!

    • 71.
      0:10:43

      Frau Bachmayer schüttet Asche auf ihr Haupt und meint, dass „wir Lehrer“ eine große Mitschuld am schlechten PISA-Ergebnis haben. Vor allem Kinder aus bildungsfernen Familien haben schlechte Bildungschancen, weil sie kaum lesen können und die Fachsprache, die Lehrer verwenden, nicht verstehen. „Die Kinder werden von uns Lehrern nicht abgeholt, da müssen wir Lehrer mehr tun“, meint Frau Bachmayer.
      Herr Krautmann hält die PISA-Tests für völlig überflüssig und unsinnig. Unsere Schüler werden nicht dadurch besser, dass sie ständig mit Schülern anderer Länder verglichen werden.

    • Da kaum ein Lehrer das Arbeits- und Sozialverhalten seiner Schüler objektiv einschätzen kann, helfen Frau Bachmayers Schüler auf der Jagd nach einer besseren Note gern mal ein bisschen nach. Da werden Komplimente gemacht, Mappen geschönt, Wohlverhalten gezeigt oder auch schon mal die Tasche der Lehrerin getragen. Dabei kennen etliche Kollegen von Frau Bachmayer nicht einmal den Unterschied zwischen Sozialverhalten und Arbeitsverhalten. Bei vielen potenziellen Arbeitgeber sind es gerade diese Noten, die ein Ausschlag geben können. Arbeitgeber achten bei Bewerbungen als erstes auf diese Kopfnoten und halten sie für aussagekräftiger als die Note in Mathe oder Deutsch. Fatal nur, wenn die Kopfnoten in der Schule so unreflektiert vergeben werden. Frau Bachmayer findet, dass in der Schule Sozialverhalten eines Schülers gar nicht abschließend bewertet werden kann, am besten man schafft die Kopfnoten ab, meint sie.

    • 69.
      0:09:36

      Frau Bachmayers Kollegin Steffi gehört zu den Müttern, die alles für ihre Kinder tun, damit sie gute Noten in der Schule bekommen. In der Grundschule ihrer Tochter wird sehr viel Wert auf eine ordentliche Mappenführung gelegt. Und wenn die Sprösslinge keine Lust haben, müssen die Eltern ran. Also wetteifern die Eltern darum, wessen Kind die schönste Mappe vorlegen kann. Da wird gemalt, gebastelt, verziert und alles schön in Klarsichtfolien präsentiert. Über den pädagogischen Wert einer tollen Glitzer-Mappe kann man streiten. Unsere beiden Lehrer meinen, dass die Leistungen während des Unterrichts immer noch im Vordergrund stehen sollte. Der Kollege Krautmann findet sogar, dass Jungs bei der Mappen-Bewertung oft in den Hintergrund geraten und das ist nicht fair, meint er!

    • Frau Bachmayers Schülerinnen und Schüler können kaum noch lesen. Damit sie ein Buch verstehen können, muss Frau Bachmayer alles vorlesen und durch Bilder erklären. In vielen Elternhäusern wird immer weniger gelesen. Eltern lesen ihren Kindern nicht mehr vor. In vielen Haushalten existieren nicht mal Bücher. Lesekompetenz ist aber in allen Fächern wichtig. Und die aktuelle PISA-Studie hat es jetzt schwarz auf weiss belegt und deutschen Schülern schlechte Noten ausgestellt. Sie werden in fast allen Fächern abgehängt. Frau Bachmayer meint: hier haben auch die Eltern eine Verantwortung und sollten ein gutes Vorbild für ihre Kinder sein. Also liebe Eltern: Lest selbst auch mal wieder ein Buch und vor allem, lest euren Kindern vor, solange sie noch nicht selbst lesen können.

    • Frau Bachmayer schildert ihre Erlebnisse von der letzten Klassenfahrt mit einer 5. Klasse. Von vielen Erwachsenen wird sie regelrecht angefeindet, weil die Schüler zu laut, zu wild und völlig unerzogen seien. Vor allem ältere Leute fühlen sich durch ihre Anwesenheit gestört. Während Herr Krautmann eher zu den Lehrern gehört, die auf die Einhaltung von Regeln großen Wert legen, wünscht sich Frau Bachmayer selbstbewusste Kinder, die sich kindgerecht verhalten dürfen und keine angepassten Marionetten sind.

    • 66.
      0:11:43

      Gewalttaten und Misshandlungen sind in einigen Elternhäusern praktisch an der Tagesordnung. So ist es kein Wunder, wenn die Opfer elterlicher Gewalt auch selbst zu Tätern werden oder sogar an Selbstmord denken, weil sie mit der Gewalt zuhause nicht mehr klarkommen. Andere sind aggressiv und geben die häusliche Gewalt in der Schule weiter indem sie Mitschüler angreifen. Frau Bachmayer belastet das und sie möchte diesen Kindern helfen, muss aber meistens tatenlos zusehen. Oft haben auch die Behörden keinen Zugriff, weil es hinter verschlossenen Türen passiert. Herr Krautmann empfiehlt allen betroffenen Lehrern, eine Überlastungsanzeige bei ihrem Dienstherrn einzureichen.

    • Frau Bachmayers Kollegin Birte regt sich über Roswitha auf, weil sie den Kopierraum mit ihrer Kopierwut blockiert. Sie will es allen Schülern recht machen und erstellt für fast jeden Schüler eigene Arbeitsblätter. Birte findet, dass das wirklich zu weit geht. Allerdings ist Frontalunterricht à la Menke, der die Matheaufgaben an die Tafel schreibt und alle dasselbe machen lässt, nicht mehr zeitgemäß. Frau Bachmayer und Herr Krautmann kommen aber auch zu der Erkenntnis, dass man nicht jedem Schüler gerecht werden kann.

    • Frau Bachmayer schwärmt von ihrer letzten Studienfahrt nach Hastings an der Südküste Englands. 30 Grad und strahlender Sonnenschein, ein Hotel mit Meerblick und jede Menge Lokalkolorit in Form von Pubs. Da freut sich das Lehrerherz. Die Schüler stören das Urlaubsfeeling nur unwesentlich, zumal sie in englischen Familien untergebracht sind und spätestens ab 18.00 Uhr aus den Augen der Lehrkräfte verschwunden sind. Eine Klassenfahrt, die für alle Beteiligten lohnenswert ist, und zwar nicht nur aus der Urlaubsperspektive, findet Herr Krautmann.
      Wenn ihr keine Folge mehr verpassen wollt folgt uns doch bei Spotify oder iTunes.

    • 63.
      0:10:50

      Die Schüler werden immer dümmer! Das hört man ja öfter, aber stimmt das auch? JA, sagen zumindest Frau Bachmayer und Herr Krautmann. Das Niveau in den Schulklassen ist im Sinkflug. Beide erzählen sich gegenseitig Episoden aus dem Schulalltag, die zwar schon auch witzig sind, bei denen einem aber auch das Lachen im Halse stecken bleibt. Denn wenn den Schülern schon das Wort „Schwierigkeiten“ Schwierigkeiten bereitet, und der Lehrer es erst einmal als „voll krasses Problem“ übersetzen muss … dann läuft irgendetwas gewaltig schief. Nur was?

    • Frau Bachmayers Kollegin Steffi hat riesige Probleme mit der Förderschullehrerin Ute, die in ihrem Unterricht mit einer Kleingruppe arbeitet. Die beiden Lehrerinnen haben sehr unterschiedliche Vorstellungen von Unterricht. Ute will zielgerichteten Unterricht, während Steffi eher das spielerische Lernen bevorzugt. Und dann fetzen sich beide und das vor den Schülern. Es brodelt schon länger zwischen den beiden Lehrerinnen, das Kollegium ist gespalten, denn auch da gibt es unterschiedliche Meinungen und die Schulleitung ist machtlos. Frau Bachmayer und Herr Krautmann überlegen, wie man solche Konflikte im Kollegium früher lösen kann!

    Moin! Wir sind Lehrer an einer Oberschule in Niedersachsen: Frau Bachmayer und Herr Müller Jeder von uns war schon mal Schüler und hat sich gefragt, was unsere Lehrer denn so hinter der verschlossenen Tür im Lehrerzimmer besprechen. In unserem Podcast geben wir nicht nur einen Einblick in das Lehrerzimmer und den Schulalltag, sondern wir widmen uns auch aktuellen Themen in Schule, die alle bewegen. Wir sind nicht die typischen Lehrer, die Unterricht nach Vorschrift machen oder nur für die Schule leben. Wir lästern auch gerne und dabei bekommt jeder sein Fett ab: Eltern, Schüler und auch unsere Kollegen, die Lehrer.
    Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.
    RSS Feed

    Wähle deinen Podcatcher oder kopiere den Link:
    https://meinpodcast.de/frau-bachmayer-packt-aus/feed.

    Teile diese Serie mit deinen Freunden.