MP · Folge
· #275 · 09.10.26 · 53 Min. 44 Sek.
Folge 273: Renten-Revolution: Was Sie schon immer über das neue Altersvorsorgedepot wissen wollten
53 Min. 44 Sek.
Kapitel
Beschreibung
Mit dem Altersvorsorgedepot (AVD) startet 2027 eine Revolution bei der staatlich geförderten Geldanlage: mit lukrativen Zulagen, steuerlichen Vorteilen und endlich mit den vollen Chancen des Kapitalmarkts. Der Wegfall der Kapitalgarantiepflicht ermöglicht auch die dringend notwendigen niedrigen Kosten. Da der Startschuss immer näher rückt und das AVD für wirklich viele Deutsche attraktiv ist, klären wir in der aktuellen Podcast-Folge noch einmal über alles Wissenswerte auf. Mit von der Partie sind Philipp Dobbert, Chefvolkswirt und Leiter Vermögensverwaltung der Quirin Privatbank und Arndt Kussmann, Leiter Investmentkommunikation.
Arndt und Philipp diskutieren Folgendes:
Warum sprechen wir heute über das neue Altersvorsorgedepot (AVD)? (00:01)
Riester-Frust und die Hintergründe (01:06)
Die großen Neuerungen beim neuen AVD (10:14)
Wer kann ein AVD abschließen? (15:49)
Die zwei Varianten des AVDs (18:16)
Zulagen: So viel legt der Staat drauf (19:09)
Wesentliche Steuereffekte (25:03)
Crash kurz vor Rentenbeginn: Der Vorteil eines Gleitpfades (36:42)
Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten außerhalb des Standardproduktes (39:05)
Standarddepot und Individualprodukt: Was plant die Quirin Privatbank? (41:10)
Auszahlphase und vorzeitige Zugriffe: So flexibel ist das AVD (43:18)
Rechenbeispiel mit Sonderausgabenabzug (47:28)
Worauf vor allem achten bei der Wahl eines AVDs? (49:10)
Kurzes Fazit (52:42)
Gut zu wissen:
Ab 2027 gibt es das Altersvorsorgedepot mit neuer staatlich Förderung - das ist dringend nötig.
Anders als bei Riester gibt es keine Pflicht zur Kapitalgarantie; Folge: deutlich höhere Renditechancen und niedrige Kosten, vor allem mit Hilfe von ETFs.
Förderberechtigt sind künftig neben Angestellten z. B. auch Selbstständige.
Ab 120 € Eigenbeitrag jährlich gibt es Förderung: 50 % auf die ersten 360 €, 25 % auf weitere Beiträge bis 1.800 € – maximal 540 Euro Grundzulage jährlich.
Für jedes zulageberechtigte Kind kommen bis zu 300 Euro pro Jahr hinzu
Erträge bleiben während der Ansparphase steuerfrei, so verbleibt mehr im Depot, um Rendite zu erwirtschaften. Ein Sonderausgabenabzug vom zu versteuernden Einkommen ermöglicht weitere Steuervorteile.
Die Besteuerung erfolgt nachgelagert in der Auszahlungsphase.
Eine Gleitpfadsystematik sorgt für sinkende Aktienquoten, wenn der Rentenbeginn näher rückt: eine gesunde Risikominderung.
Regelfall am Ende ist ein monatlicher Auszahlplan, der bis mindestens zum 85. Lebensjahr möglich; in Ausnahmefällen sind zum Rentenbeginn Auszahlungen größerer Beträge möglich.
Erfolgsentscheidend sind niedrige Kosten und möglichst verlässliche Renditechancen.
Passende Folgenempfehlung:
Folge 262: Altersvorsorgedepot aktuell – wie der Staat kräftig beim Sparen hilft
Arndt und Philipp diskutieren Folgendes:
Warum sprechen wir heute über das neue Altersvorsorgedepot (AVD)? (00:01)
Riester-Frust und die Hintergründe (01:06)
Die großen Neuerungen beim neuen AVD (10:14)
Wer kann ein AVD abschließen? (15:49)
Die zwei Varianten des AVDs (18:16)
Zulagen: So viel legt der Staat drauf (19:09)
Wesentliche Steuereffekte (25:03)
Crash kurz vor Rentenbeginn: Der Vorteil eines Gleitpfades (36:42)
Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten außerhalb des Standardproduktes (39:05)
Standarddepot und Individualprodukt: Was plant die Quirin Privatbank? (41:10)
Auszahlphase und vorzeitige Zugriffe: So flexibel ist das AVD (43:18)
Rechenbeispiel mit Sonderausgabenabzug (47:28)
Worauf vor allem achten bei der Wahl eines AVDs? (49:10)
Kurzes Fazit (52:42)
Gut zu wissen:
Ab 2027 gibt es das Altersvorsorgedepot mit neuer staatlich Förderung - das ist dringend nötig.
Anders als bei Riester gibt es keine Pflicht zur Kapitalgarantie; Folge: deutlich höhere Renditechancen und niedrige Kosten, vor allem mit Hilfe von ETFs.
Förderberechtigt sind künftig neben Angestellten z. B. auch Selbstständige.
Ab 120 € Eigenbeitrag jährlich gibt es Förderung: 50 % auf die ersten 360 €, 25 % auf weitere Beiträge bis 1.800 € – maximal 540 Euro Grundzulage jährlich.
Für jedes zulageberechtigte Kind kommen bis zu 300 Euro pro Jahr hinzu
Erträge bleiben während der Ansparphase steuerfrei, so verbleibt mehr im Depot, um Rendite zu erwirtschaften. Ein Sonderausgabenabzug vom zu versteuernden Einkommen ermöglicht weitere Steuervorteile.
Die Besteuerung erfolgt nachgelagert in der Auszahlungsphase.
Eine Gleitpfadsystematik sorgt für sinkende Aktienquoten, wenn der Rentenbeginn näher rückt: eine gesunde Risikominderung.
Regelfall am Ende ist ein monatlicher Auszahlplan, der bis mindestens zum 85. Lebensjahr möglich; in Ausnahmefällen sind zum Rentenbeginn Auszahlungen größerer Beträge möglich.
Erfolgsentscheidend sind niedrige Kosten und möglichst verlässliche Renditechancen.
Passende Folgenempfehlung:
Folge 262: Altersvorsorgedepot aktuell – wie der Staat kräftig beim Sparen hilft