Einfluss Ukraine-Krieg Inflation
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107.23:16Sowohl in Deutschland als auch in den USA wurden jüngst neue Inflationsrekorde verzeichnet. Im März lag die Inflationsrate zwischen 7 und 8 Prozent. Der sogenannte Basiseffekt, den viele für den Start ins neue Jahr hierzulande erwartet hatten, scheint zu diesem Zeitpunkt jedenfalls völlig verpufft. Wie sich die Inflation berechnet, wovon die Inflationsentwicklung im laufenden Jahr abhängig ist und was es mit dem Basiseffekt auf sich hat, erläutert Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion in dieser Folge. Auf folgende Fragen geht der CEO dieses Mal ein: • Haben die Politikerinnen und Politiker und auch viele Notenbankerinnen und Notenbanker die Macht des Basiseffektes überschätzt? (1:19) • Wie bewertet der CEO die Kommunikation der EZB? Will man den Menschen die Inflations-Wahrheit eventuell nur scheibchenweise zumuten? (2:29) • Bleiben die Energiepreise nach wie vor die stärksten Treiber der Inflation? (3:59) • Kann sich der Basiseffekt im Laufe des Jahres immer noch einstellen? (4:40) • Gibt es ein Beispiel aus der Finanz-Historie, wo der Basiseffekt deutlich sichtbar war? (05:59) • Der sogenannte Warenkorb dient als Basis zur Berechnung der Inflation. Wie setzt sich dieser grundsätzlich zusammen? Gibt es für unterschiedliche Haushaltstypen andere Warenkörbe? (6:51) • Wie unterscheidet sich die Kerninflationsrate von der „normalen“ Inflationsrate? (10:02) • Wo liegt die Kerninflation aktuell im Vergleich zur normalen Inflation? Wie interpretiert Schmidt dieses Verhältnis? (11:34) • Die Energiepreise sind in den vergangenen Wochen angesichts des Russland-Ukraine-Krieges dramatisch gestiegen. Wird die Inflation in diesem Jahr weiter anziehen? (13:44) • Was müsste passieren, damit die Inflation schnell wieder auf ein normales Maß zurückkommt? Reicht es aus, dass die Notenbanken jetzt die Zinsschraube anziehen? (16:46) • Wie sollten Sparende und Investierende aus Sicht von Karl Matthäus Schmidt mit dem Inflations-Thema am besten umgehen? (19:00) • Wie geht der CEO im eigenen Hause mit der Inflation um? Sagt er seinen Kindern „mehr sparen“ oder „mehr verdienen“? (20:47) Die aktuellen Energiepreissteigerungen bedeuten für Verbraucherinnen und Verbraucher einen realen Kaufkraftverlust, gegen den die Notenbanken im Grunde kaum etwas unternehmen können. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass die Inflationsrate auf absehbare Zeit höher als die Sparzinsen bleiben wird, sprich die Situation mit der negativen Realverzinsung hat sich noch einmal verschärft. Festgeldsparer sind mit einer deutlich schwindenden Kaufkraft konfrontiert, die oft schleichend und unbemerkt vonstattengeht. Von daher ist es wichtiger denn je, höher rentierliche Kapitalanlagen ins Auge zu fassen. Hierfür eignen sich besonders breit gestreute und kostengünstige ETFs. Bei unserer digitalen Tochter quirion können Sie bereits ab 25 Euro monatlich von den Renditechancen der weltweiten Kapitalmärkte profitieren: https://www.quirion.de/sparplan Folgenempfehlung: Die Inflation und die daraus resultierenden Sorgen sind nach wie vor ein beherrschendes Thema an den Kapitalmärkten. Die entscheidende Frage lautet: Sind das nur vorübergehende Preisspitzen oder entwickelt sich das zu einer längerfristigen Belastung. In diesem Zusammenhang wird aktuell vermehrt von einer möglichen Lohn-Preis-Spirale gesprochen. Was genau hinter einer Lohn-Preis-Spirale steckt und wie wahrscheinlich eine solche Spirale ist, erfahren Sie in dieser Folge: Folge 85: Inflationssorgen – droht jetzt eine Lohn-Preis-Spirale? ________
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Die Eskalation des Russland-Ukraine-Konfliktes lässt die Kurse an den Weltbörsen taumeln – schwere Erschütterungen sind aber bislang ausgeblieben. In Anbetracht einer kriegerischen Auseinandersetzung mitten in Europa und des damit einhergehenden menschlichen Leids fällt es uns besonders schwer, über vergleichsweise so banal erscheinende finanzielle Themen zu sprechen. Viele Menschen sind jedoch verunsichert und kommen mit Fragen zu den Folgen des Russland-Ukraine-Krieges für Politik, Wirtschaft und letztlich auch für die eigene Geldanlage auf uns. Auch wenn die weitere Entwicklung um seine Auswirkungen auf die Aktienmärkte schwer einschätzbar bleibt, möchten wir unsere Sicht der Dinge teilen und daraus resultierende Handlungsempfehlungen aufzeigen. Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, stellt in diesem Special-Podcast einmal selbst die Fragen. Antworten gibt der Leiter des Anlagemanagements der Quirin Privatbank, Prof. Dr. Stefan May, u. a. auf diese Fragen: • Was hat die beiden Experten im bisherigen Verlauf der Krise am meisten bewegt? (1:55) • Ist Putins Handeln rational begründet? (5:04) • Wie kam es zur Trendwende der deutschen Politik im Russland-Ukraine-Konflikt im Hinblick auf die Verhängung von Sanktionen gegen Russland und der Waffenlieferungen an die Ukraine? (7:11) • Welche Sanktionen wurden konkret beschlossen und welche davon treffen Russlands Wirtschaft und die russische Bevölkerung am härtesten? (9:00) • Russland wurde vom internationalen Zahlungsverkehr ausgeschlossen: Wobei handelt es sich beim sogenannten SWIFT-System? (12:31) • Warum hat Deutschland so lange gezögert, dem Ausschluss Russlands vom SWIFT-System zuzustimmen? (15:35) • Was hat es mit der Sperrung der Devisenguthaben Russlands auf sich? (16:57) • Wie stark ist Deutschland selbst von den Sanktionen betroffen? (19:36) • Wie haben die Aktienmärkte bislang auf den Krieg reagiert? (22:28) • Sind die Reaktion der Börse und das aktuelle Kursniveau eher untertrieben angesichts der verheerenden Lage? (24:42) • Sollte man aufgrund der unsicheren und unübersichtlichen Lage vorerst aus dem Markt aussteigen? (26:41) • Viele Anlegerinnen und Anleger wollen nicht tatenlos zusehen. Muss man damit rechnen, dass die Kurse weiter abrutschen, wenn sich die Lage in der Ukraine verschlimmert? (27:53) • Wie wirken sich kriegerische Auseinandersetzungen auf die Wertentwicklung einer Kapitalmarktanlage aus? Gibt es dazu passende Studien? (29:24) • Kann man aus den vergangenen Entwicklungen von militärischen Konflikten ableiten, dass man schnell wieder mit steigenden Kursen rechnen kann? (33:29) • Was könnte die negative Börsenentwicklung verstärken bzw. in die Länge ziehen? (35:12) • Wie verhält man sich als Anleger in der aktuellen Situation am besten? (38:18) Eine erfolgreiche Aktienanlage sollte sich nie von Emotionen leiten lassen, so schwer das in der aktuellen Situation auch fällt. In dem Augenblick, in dem man aktionistisch versucht, vermeintlich günstige Ein- und Ausstiegszeitpunkte abzupassen, wird aus einer strategischen Anlage ein reines Glücksspiel. Auch in der aktuellen Situation sind v. a. drei Dinge wichtig: Prognosefreiheit, eine breite internationale Streuung und Anlagedisziplin. Mehr Informationen dazu lesen Sie hier: https://www.quirinprivatbank.de/news/ml240222-russland-ukraine-krise Nichts ist an der Börse wichtiger als Geduld und Erfahrung. Geduld, weil sich langfristige Investments für Anlegerinnen und Anleger zumeist auszahlen. Und Erfahrung, weil sich so mancher Börsencrash oder auch eine Kapitalmarkt-Rally mit der entsprechenden Sachkenntnis deutlich besser einordnen lassen. Was man aus der Börsenhistorie lernen kann und welche spannenden Börsengeschichten es zu erzählen gibt, erfahren Sie in dieser Folge: Börsenhistorie – was man von Crashs und Pleiten lernen kann https://www.quirinprivatbank.de/podcast?episode=73 -----
