Gesundheitspolitik
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14.20 Sep. 202524:25
Deutschlands Gesellschaft altert - eine Entwicklung, die den demografischen Wandel unaufhaltsam vorantreibt. Doch sind wir medizinisch darauf vorbereitet? Man sollte meinen, die Geriatrie, auch bekannt als Altersmedizin oder Altersheilkunde, wäre eine der wichtigsten Säulen unserer Gesundheitsversorgung.
In der neuen Folge unseres Podcasts Wissen Schafft tauchen wir tief in die Medizingeschichte ein und beleuchten 40 Jahre Pionierarbeit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Seit ihrer Gründung 1985 hat die DGG die Altersmedizinin Wissenschaft, Forschung und Politik entscheidend vorangebracht. Sie sorgte für die Verbreitung von zentralem Fachwissen und erzielte wissenschaftliche Exzellenz in Schlüsselbereichen wie Ernährung im Alter und Alterstraumatologie.
Ein zentrales Ziel bleibt jedoch überraschenderweise unerreicht: die vollständige Anerkennung eines eigenen Facharzt für Geriatrie. Bundesweit.
Warum fehlt dieser wichtige Facharztstatus nach vier Jahrzehnten intensiver Arbeit immer noch? Welche Hürden stehen im Weg und was bedeutet das für die Gesundheit und medizinische Versorgung einer wachsenden älteren Bevölkerung?
Hören Sie jetzt rein und erfahren Sie mehr über einen faszinierenden Kampf um Anerkennung in der deutschen Gesundheitspolitik. Quellen: https://doi.org/10.1007/s00391-025-02460-2 /// Podcast WissenSchafft (Zukunftsmedizin)///
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Bestandsaufnahme der Personalstruktur und Ausstattung deutscher Notaufnahmen: Eine Umfrage, durchgeführt von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und der Deutschen Gesellschaft für Notfallmedizin (DGINA), zeigt auf, dass die geforderten Mindeststandards für ärztliches und pflegerisches Personal in vielen deutschen Notaufnahmen nicht flächendeckend erfüllt sind. Es werden konkrete Defizite bei der ständigen Präsenz von Fachärzten, der Anzahl von Ärzten mit Zusatzweiterbildung und dem Anteil von Pflegekräften mit Notfallpflege-Fachweiterbildung aufgezeigt. Die Quellen betonen die Notwendigkeit weiterer Anstrengungen in der Aus- und Weiterbildung des Personals, um eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung sicherzustellen und fordern eine Anpassung der gesetzlichen Vorgaben auf Bundes- und Landesebene. Publikation: https://doi.org/10.1007/s00063-025-01299-0
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Der G-BA ist Taktgeber und Schaltzentrale für die Gesundheitsversorgung in Deutschland. Er beeinflusst maßgeblich, welche Behandlungen bezahlt und welche Standards die medizinische Versorgung hierzulande erfüllen muss. Im Gespräch mit Dr. Hubertus Cranz, dem Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller, gibt der unparteiische Vorsitzende Prof. Josef Hecken Einblicke in die Arbeitsweise und Entscheidungsfindung des G-BA. Er blickt zurück auf Herausforderungen und Erfolge in der mittlerweile fast 20-jährige Geschichte des Ausschusses und diskutiert zukünftige Herausforderungen wie die Neuordnung des EU-Arzneimittelrechts, die Sorgen um die Finanzierbarkeit bei Gen-Zell-Therapien und die Rolle des G-BA als Schiedsrichter in der Arzneimittel-Richtlinie. Dabei werden u.a. folgende Fragen erörtert:
- (1:10) Der G-BA eine Erfolgsgeschichte?
- (4:51) Wie bewertet Prof. Hecken die politischen Entwicklungen im Gesundheitswesen?
- (9:09) Gibt es einen Reformbedarf im G-BA?
- (13:52) Besteht aus Prof. Heckens Sicht beim GKV-FinStG weiterer Korrekturbedarf?
- (22:35) Wie könnte der G-BA die Forschung und Entwicklung im deutschen Gesundheitswesen beeinflussen?
- (30:42) Werden EU-HTA und AMNOG zueinanderfinden, sodass es am Ende einer besseren Versorgung der Patientinnen und Patienten, aber auch einer Stärkung des F&E-Standorts Europa dienen kann?
- (44:02) Welche Möglichkeiten hat der G-BA, darauf Einfluss zu nehmen, dass der Markt für patentfreie Arzneimittel wieder attraktiver wird?
- (47:26) Hat Prof. Hecken den Eindruck, dass man es mit den Preisschrauben im Generika-Bereich übertrieben hat? Sollte der Gesetzgeber die bestehende Regelung dazu nochmals anpacken?
- Wie könnte eine Neuordnung der Kompetenzen auf europäischer und nationaler Ebene aussehen?(54:36) Wie geht der G-BA mit der Verantwortung als Schiedsrichter um, wenn es um Fragen wie die Voraussetzungen für die Verordnung von Arzneimitteln zur z.B. Tabakentwöhnung oder bei Adipositas und Folgeerkrankungen geht?
- (1:02:49) Was muss der G-BA in der nächsten Zeit in Angriff nehmen?
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7.27:21Als Arzt und Politiker im Europäischen Parlament weiß Dr. Peter Liese wie kaum ein anderer, wie eng die europäische Gesetzgebung und Politik mit der Gesundheitsversorgung in der EU verbunden sind. Im Gespräch mit Dr. Hubertus Cranz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller, gibt er wertvolle Einblicke in seine politische Arbeit und die Auswirkungen des europäischen Rechtsrahmens für Arzneimittel und Medizinprodukte auf das Gesundheitssystem. Dabei werden folgende Fragen beleuchtet: Dabei werden folgende Fragen beleuchtet: • Wie kommt ein Arzt in die Politik und zum Mandat für das Europäische Parlament? (01:03) • Wie steht Dr. Liese zur Revision der EU-Arzneimittelgesetzgebung? (02:40) • Wie ist die Verbindung von Schutzfristen mit der Verfügbarkeit von bestimmten Arzneimitteln in allen Ländern zu bewerten und damit auch die Thematik hinter dem Begriff „unmet medical need“? (05:01) • Welche Veränderungen im Rechtsrahmen bei Orphan Drugs sind notwendig, um Weiterentwicklungen auf diesem Gebiet zu fördern? (07:27) • Welcher Handlungsbedarf ist im Bereich Kinderarzneimittel zu verzeichnen? (09:03) • Durch die Erweiterung des Mandats der Europäischen Arzneimittelagentur wurden neue Strukturen implementiert, die bisher gut funktionieren. Welche weiteren Verbesserungen sind beim Thema Lieferengpässe noch notwendig? (10:40) • Wie kann der Spagat zwischen Umweltverträglichkeit und bedarfsgerechter Arzneimittelversorgung- und Entwicklung gelingen? (14:35) • Der BAH setzt sich für den Abbau administrativer Anforderungen ein, unter denen viele mittelständische Firmen leiden, beispielsweise bei Änderung der Packungsbeilage oder bei der Austauschbarkeit von Hilfsstoffen. Würde Dr. Liese diese Bestrebungen unterstützen? (16:41) • Welchen Einfluss haben die Erkenntnisse aus aufgedeckten Missständen bei Medizinprodukten, aber auch aus der Corona-Pandemie auf die Medizinprodukteverordnung? (19:39) • Welche Wünsche hat der gesundheitspolitische Sprecher der christdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament an die Arzneimittel-Hersteller? (24:44) Für den BAH ist Dr. Hans-Peter Liese ein wichtiger Ansprechpartner im Europäischen Parlament. Mehr über seine Arbeitsschwerpunkte im Europäischen Parlament erfahren Sie auf seiner Webseite unter https://www.peter-liese.de. Mehr Infos zu den Themen „Arzneimittel in Europa“, „Lieferengpässe“ und „Nachhaltigkeit und Umwelt“ sowie entsprechende Stellungnahmen des BAH finden Sie unter https://www.bah-bonn.de.
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Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz ist auf der Zielgeraden. „Ich hätte mir zu AMNOG ein eigenes Gesetz gewünscht,“ so Martina Stamm-Fibich, MdB, im Gespräch mit BAH-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Cranz. In der aktuellen Folge des Podcast “Gesunde Perspektiven ” erörtern Dr. Hubertus Cranz und Martina Stamm-Fibich die zentrale Frage, wie die langfristige Finanzierung des Gesundheitswesens gewährleistet und Innovationen bei Arzneimitteln gefördert werden können. Folgende Themen werden dabei beleuchtet: • Hat die Corona-Pandemie die Erwartungen an die Gesundheitspolitik verändert? (02:53) • Sind Gesellschaft und Politik nach den Erfahrungen der Pandemie bereit, mehr für Gesundheit zu bezahlen? (04:57) • Sind im Bereich der innovativen Arzneimittel besondere Korrekturen seitens der Politik und der Gesetzgebung notwendig? (07:26) • Ist eine Regeländerung im AMNOG dringend notwendig oder kann dieses sensible Feld von der aktuellen Diskussion entkoppelt werden? (09:22) • Wie beurteilt Martina Stamm-Fibich die aktuelle Gesetzgebung, nach der Pharmaproduzenten trotz hoher Inflation die Preise für ihre Produkte nicht erhöhen dürfen? (12:24) • Sind Änderungen beim Preismoratorium möglich? (14:43) • Wo wären langfristig Gesetzeskorrekturen im Gesundheitsbereich besonders notwendig? (16:15) Der BAH hat konkrete Vorschläge zur Stabilisierung des Gesundheitswesens erarbeitet, die Sie in der Stellungnahme zum Regierungsentwurf des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes finden können: https://www.bah-bonn.de/index.php?id=2&type=565&file=redakteur_filesystem/public/Stellungnahmen_und_Positionspapiere/20220922_BAH-Stellungnahme_zum_Regierungsentwurf_GKV-Finanzstabilisierungsgesetz_-_GKV-FinStG.pdf Weitere Informationen rund um das Thema Preispolitik und Preisvorschriften bei Arzneimitteln finden Sie in der Rubrik „unsere Themen“ auf der Internetseite www.bah-bonn.de.
