Gold-ETCs
Nr.
Titel
Länge
-
248.7 Nov. 202516:56Weit über 50 Prozent Kursplus auf Dollar-Basis seit Jahresbeginn (Stand Mitte Oktober) dokumentieren den aktuellen Gold-Hype. Trotz erster Preiskorrekturen scheint das gelbe Metall DAS Investment der Stunde zu sein. Zentralbanken kaufen Gold scheinbar „um jeden Preis“ und Staaten bauen gleichzeitig ihre Dollarreserven ab. Damit wird Gold offenbar zunehmend auch zu einer geopolitischen „Waffe“. Was bedeutet das alles für Privatanleger? Ist Gold tatsächlich ein sicherer Hafen? Antworten gibt es in diesem Podcast, wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
- Muss man sich angesichts der Goldrally Sorgen um den Zustand der Welt machen? (01:34)
- Warum ist die Gold-Nachfrage in den vergangenen Monaten so stark gestiegen? (2:21)
- Welche Rolle spielen die aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Spannungen für den Goldpreis? (03:52)
- Warum ersetzen viele Notenbanken ihre Dollarreserven durch Gold? (05:11)
- Könnte Gold sogar zu einer geopolitischen „Waffe“ werden? (06:15)
- Welch Rolle spielen die BRICS-Staaten beim Gold-Hype? (07:18)
- Welche Auswirkungen hätte es, wenn China Gold zunehmend als Ersatz für US-Dollar-Reserven nutzt? (08:09)
- Gilt Gold nach wie vor als „sicherer Hafen“? (09:52)
- Welche typischen Fehler machen Privatanleger, die gerade neu in Gold investieren? (10:52)
- Wie hoch sollte der Goldanteil in einem Privatdepot sein? (13:36)
- Ist es zu spät, jetzt noch in Gold einzusteigen? (14:17)
- Was ergibt mehr Sinn: Gold-ETFs oder physisches Gold, wie Münzen oder Barren, kaufen? (14:49)
- Baut Karl Matthäus Schmidt Gold in seine persönliche Anlagestrategie ein? (15:39)
- Gold ist im Anlagejahr 2025 bislang extrem gefragt.
- Das „gelbe Metall“ ist zwar kein zuverlässiges Krisenbarometer, aktuell wird der Preis aber durch die internationalen Spannungen begünstigt.
- Sowohl Notenbanken als auch Privatanleger investieren verstärkt.
- Dabei spielt eine Rolle, dass die USA unzuverlässiger geworden sind – sowohl wirtschaftspolitisch wie militärisch.
- Speziell Schwellenländer-Notenbanken versuchen damit auch, ihre wirtschaftspolitische Abhängigkeit von den USA zu verringern.
- Wer Gold kauft, sollte wissen, dass der Preis zwischen 1980 bis 2000 70 % an Wert verlor – extrem lange Durststrecken sind also möglich.
- Bei Gold gibt es – im Gegensatz zu Aktien – keinen ökonomischen Grund gibt, der eine kalkulierbare Rendite erwarten lässt.
- Gold ist kein „sicherer“ Hafen, sondern ein spekulatives Investment.
- Ein kleinerer Goldanteil kann sinnvoll sein, wenn man sich dadurch wohler fühlt.
-
„Zertifikate sind Teufelszeug.“ Dieses Vorurteil gibt es spätestens seit der Lehman-Krise im Jahre 2008. Keine Frage, zahlreiche Anlegerinnen und Anleger haben damals viel Geld verloren, weil die Emittenten dieser Papiere pleitegegangen sind. Über den Sinn oder auch Unsinn von Zertifikaten spricht Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, in dieser Podcast-Folge. Dabei geht er u. a. auf diese Fragen ein: • Welche Erfahrungen hat der CEO mit Zertifikaten gemacht? (1:07) • Was ist ein Zertifikat? (2:10) • Wann gab es die ersten Zertifikate und warum wurden sie auf den Markt gebracht? (3:44) • Welche grundsätzlichen Vorteile haben Zertifikate? (5:17) • Was sind sogenannte Garantiezertifikate? (6:11) • Wo liegen die Probleme von Zertifikaten? (7:11) • Welche Ausstattungsmerkmale von Zertifikaten sind überflüssig, z. B. beim Discountzertifikat? (8:45) • Welche Konstruktionen, wie z. B. bei den Hebelzertifikaten, erhöhen die Komplexität und Intransparenz dieser Anlageform? (11:43) • Warum sind fixe Laufzeiten bei Zertifikaten schädlich? (13:20) • Was hat es mit dem Emittenten-Risiko auf sich? (14:26) • Welche Kosten fallen bei Zertifikaten an? (16:06) • Was bedeuten all die Erkenntnisse für die Anlegerinnen und Anleger? (18:18) • Exchange Traded Commodities, kurz ETCs, sind indexorientierte Zertifikate. Sind diese börsengehandelten Rohstoffe eine sinnvolle Depot-Beimischung? (19:47) • Bleiben ETFs das Mittel der Wahl? (22:46) Zertifikate lenken konstruktionsbedingt vom eigentlichen Sinn und Zweck einer Anlage am Aktienmarkt ab, nämlich langfristig vom globalen Wirtschaftswachstum zu profitieren. Denn all die Nebenbedingungen, die Zertifikate mit sich bringen, ob es nun Sicherheitsnetze oder günstigere Einstiegskurse sind, verfälschen letztlich die anzustrebende 1:1-Partizipation an der Marktentwicklung und können somit nicht das volle Renditepotenzial der Märkte ausschöpfen. Wir empfehlen stattdessen eine prognosefreie und international breit gestreute Aktienanlage. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Marktstudie: https://www.quirinprivatbank.de/studien
Folgenempfehlung
Neben Zertifikaten gelten auch Investmentfonds als teuer und in ihrer Gebührenstruktur intransparent. Daher lohnt es sich, auf die Details zu achten – selbst kleine Kostenunterschiede zahlen sich beim langfristigen Vermögensaufbau über die Jahre aus. Wie sich die Kostenstruktur von aktiven Fonds und den von Schmidt favorisierten ETFs unterscheidet, erfahren Sie in dieser Folge: Folge 54: Vorsicht Falle – Auf diese Kosten müssen Sie beim Fondskauf achten! https://www.quirinprivatbank.de/podcast?episode=54 ----------
