Goldinvestment
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Nahezu im Wochenrhythmus wurden im Frühjahr neue Allzeithochs bei Gold erreicht. Allein im März ging es rund zehn Prozent nach oben. Die Marke von 2.000 Euro pro Unze ist inzwischen deutlich überschritten worden. Was die Gründe für die aktuelle Aufwärtsbewegung sind, wie sich Gold ins Portfolio integrieren lässt und ob man Gold eigentlich selbst bei Höchstständen noch kaufen sollte, klären wir in diesem Podcast mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Dabei geht er auf folgende Fragen ein: • „Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles“, heißt es in Goethes Faust. Der Mann scheint mit Blick auf die Preisentwicklung der letzten Jahre recht zu haben, oder was meint Schmidt? (1:04) • Was sind die Gründe für die aktuelle Gold-Rally? (1:47) • Warum konnten die steigenden Zinsen dem Goldpreis bisher nichts oder nicht viel anhaben? (3:00) • Mit Blick auf die BRICS-Staaten und einer möglichen Dedollarisierung wird auch über eine Rückkehr zu goldgedeckten Währungen spekuliert. Hält Schmidt das für realistisch? (4:19) • Ist die Kritik an der fehlenden Deckung unseres Geldsystems nicht berechtigt? (6:04) • Viele Anlegerinnen und Anleger nutzen Gold als sogenannten sicheren Hafen. Inwieweit kann Gold eine sinnvolle Ergänzung zu einem breit gestreuten Aktien- und Anleihe-Portfolio sein? (8:00) • Warum ist Gold in Anlegerkreisen so beliebt, wenn es keinen rationalen Grund für das Investment gibt? (9:01) • Hat Schmidt Fakten, die beweisen, dass die Goldentwicklung kein Selbstläufer ist und man nur auf geringe Quoten setzen sollte? (10:02) • Der beste Einstiegspunkt ist immer jetzt. Kann man das auch auf Gold übertragen? (11:14) • Gold-Investments sind wahrscheinlich noch emotionaler als Aktien-Investments. Wäre vor diesem Hintergrund ein Gold-Sparplan die beste Lösung? (11:35) • Wie sieht Schmidts Positiv- und Negativ-Szenario für Gold in den kommenden Jahren aus? (12:25) • Ist Schmidt nun ein Gold-Fan, oder nicht? (13:22) Wer Gold zur Absicherung im Krisenfall hält, muss unter Umständen auch sehr lange Durststrecken in Kauf nehmen und sich darüber im Klaren sein, dass man mit dem Geld, das in Gold investiert ist, oft starke Aktienmarktphasen verpasst. Andererseits kann man sich aber auch darauf verlassen, dass Gold nie ganz wertlos sein wird. Goldanlagen sind vollkommen in Ordnung, solange sie keinen zu großen Teil des Vermögens ausmachen. Ein Anteil von etwa fünf Prozent des Gesamtvermögens ist unserer Meinung nach völlig akzeptabel. Aufgrund der Tatsache, dass die Rendite von Gold nicht verlässlich kalkuliert werden kann, dient es somit eher als Sicherheitsmaßnahme und nicht als Mittel für den langfristigen Vermögensaufbau. Besser ist ein breit gestreutes Aktien- und Anleihendepot. Mehr zu unserem Anlagekonzept erfahren Sie hier: https://www.quirinprivatbank.de/anlagekonzept. Folgenempfehlung In dieser Podcast-Folge schauen wir 10, 20 und auch 30 Jahre zurück, um zu prüfen, was aus 100.000 Euro geworden wären, wenn man sie damals in Aktien, Anleihen, Gold, auf dem Sparbuch oder auch in Krypto-Assets investiert hätte. Hören Sie rein: Folge 200: Aktien, Gold & Kryptos – was wäre nach 30 Jahren aus 100.000 Euro geworden? https://www.quirinprivatbank.de/podcast/podcast-folge-200 _______________________
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168.21:39Die Börse ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln, das jedoch oft eine gewisse Faszination ausstrahlt. Und so gibt es sicherlich einige Anlegerinnen und Anleger, die Aktien oder ETFs kaufen möchten, aber nicht genau wissen, wie das geht. Wie man an der Börse startet, wo mögliche Fallstricke liegen, und wie man zur richtigen Anlagestrategie kommt, erfahren Sie von Finanzprofi Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, in dieser Podcast-Folge. Dazu beantwortet er folgende Fragen: • Was sollte der erste Schritt sein, bevor man überhaupt an der Börse startet? (1:00) • Was war Schmidts erster Schritt, bevor er das erste Mal an der Börse investiert hat? (2:05) • Was braucht man, um an der Börse starten zu können? (2:50) • Worauf sollte man beim Einrichten des Depots achten? (4:12) • Was hat es mit der sogenannten WKN oder ISIN auf sich? (5:37) • Macht es Sinn, auf eine Mindestanlagesumme pro Wertpapier zu achten? (6:42) • Was sollte man über Aktien und Fonds wissen, um nicht gleich zum Börsenstart auf die Nase zu fallen? (8:33) • Wie findet man die „richtigen“ Aktien oder ETFs, die zu einem passen? (11:30) • Wie sollte ein Depot idealerweise aufgebaut sein? Welche Anlageklassen sollte man neben Aktien und ETFs im Portfolio haben – auch Anleihen oder Gold? (12:47) • Wie findet man die richtige Anlagestrategie? (14:35) • Wie geht es weiter, wenn die ersten Wertpapiere eingebucht sind? Wie oft sollte man ins Portfolio reinschauen? (16:16) • Ist ein bisschen Spaß bei der Geldanlage nicht auch wichtig? (18:40) Der oberste Grundsatz jeder Wertpapieranlage ist die breitestmögliche Diversifizierung, denn es gibt niemanden, der zuverlässig die Marktentwicklung vorhersagen kann. Nur wenn man das verinnerlicht, und nicht versucht, die Märkte durch eine gezielte Einzeltitelauswahl oder gezieltes Timing auszutricksen, erntet man die faire Rendite des Aktienmarktes von 7 bis 8 % im langfristigen Durchschnitt. Eine Sache, auf die man immer achten sollte, sind die Kosten. Dazu gehören die Kosten für die Depotführung und für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Auch die Produkte selbst verursachen noch Kosten, die von den Anlegerinnen und Anlegern getragen werden müssen. Da lohnt es sich genau hinzuschauen, denn letztlich mindern die Kosten die Rendite – und da können selbst kleine Beträge über einen langen Zeitraum große Unterschiede bewirken. Je nach Risikobereitschaft gehören auch mehr oder weniger Anleihen mit ins Depot, denn nicht alle vertragen die Schwankungen eines reinen Aktienportfolios. Letztendlich ist die richtige Aktien- und Anleihenquote entscheidend, um die persönliche Anlagestrategie auch konsequent durchzuhalten. Sie brauchen Unterstützung, damit der Start an der Börse gelingt? Dann vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin mit uns. Die Beratung ist selbstverständlich kostenfrei. https://www.quirinprivatbank.de/lp/termin-vereinbaren. Es gibt heute mehr Möglichkeiten denn je, Geld anzulegen. Das gilt nicht nur für die Anlageinstrumente, wie Aktien, Anleihen, aktiv gemanagte Fonds oder auch ETFs. Anlegerinnen und Anleger stehen auch vor der Frage, wie sie das Depot Management angehen möchten. Hier gibt es grundsätzlich drei Optionen: 1. selbst aktiv werden über einen der zahlreichen Online-Broker, 2. einen Berater bzw. eine Beraterin hinzuziehen, um fundierte Anlageentscheidungen treffen zu können oder 3. auf direktem Wege das Vermögen über eine Vermögensverwaltung managen lassen. Mehr dazu hören Sie in dieser Podcast-Folge: Folge 63: Depot selbst verwalten – darauf sollten Sie achten! https://www.quirinprivatbank.de/podcast/podcast-folge-63 _______________________
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Gold hat schon immer einen gewissen Zauber ausgestrahlt – nicht nur beim Kauf von Eheringen, sondern auch an der Börse. Vor allem deutsche Anlegerinnen und Anleger kaufen gerne Gold, insbesondere physisches Gold, zur Absicherung ihrer Vermögen. Interessanterweise waren zuletzt auch die Notenbanken vermehrt auf der Käuferseite zu finden. Ob Gold als Geldanlage sinnvoll ist oder nicht, erklärt Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, in dieser Podcast-Folge. Dabei beantwortet er u. a. folgende Fragen: • Wann hat Schmidt das letzte Mal Gold gekauft? (1:02) • Gold soll für Stabilität im Portfolio sorgen, hat aber zumindest unter diesem Gesichtspunkt zuletzt versagt. Was hat es mit der Achterbahnfahrt der vergangenen zwölf Monaten zu tun? (1:35) • Die Inflation lag 2022 zeitweise bei über zehn Prozent. So mancher Goldfan hat vermutet, dass das Edelmetall im Gegenzug um zehn Prozent hätten steigen müssen. Warum ist diese Rechnung nicht aufgegangen? (3:23) • Wie sieht die weitere Entwicklung des Goldpreises in diesem Jahr (und darüber hinaus) aus? (5:02) • Bis zum Ende des dritten Quartals hatten die Währungshüter bereits 673 Tonnen Gold zugekauft – und auch im vierten Quartal war der Trend nach oben gerichtet. Warum kaufen Notenbanken Gold? Welche Notenbanken haben Gold gekauft? (6:33) • Wir sehen eine Häufung von Autokratien bei den Notenbanken, die Gold kaufen. Was lässt das für Schlüsse zu? (8:20) • Gold hat zwischen 1970 und dem Jahr 2000 – mit kleinen Ausnahmen – immer so um die 500 Dollar-Marke gependelt, ehe es dann Anfang der Nullerjahre deutlich nach oben ging. Was ist um das Jahr 2000 gold-relevantes passiert? (9:07) • Könnte es theoretisch passieren, dass Gold wieder Richtung 500 Dollar zurückfällt? (11:01) • Ist es möglich, dass Gold wertlos werden könnte? (11:31) • Wie kauft man Gold am besten ein? Physisch z. B. als Münze, per ETF oder beispielsweise als Xetra-Gold? (11:53) • Was müsste passieren, damit der CEO mehr Gold in sein Portfolio legt? (13:48) Goldpreise kann man noch weniger prognostizieren als Aktienkurse. Bei Aktien kann man zumindest aus der ökonomischen Logik heraus mit einer verlässlichen Langfristrendite rechnen, weil das investierte Geld in die Wirtschaft fließt und in den Unternehmen „arbeitet“. Für Gold gilt das nicht, d. h. es ist nicht wirklich produktiv und lebt von seinem ideellen Wert, der ihm beigemessen wird. Streng genommen ist eine Goldanlage reine Spekulation. Demnach sollte der Goldbestand immer nur ein kleines Stück vom ganzen Vermögenskuchen ausmachen. Unsere Empfehlung liegt bei maximal 5 %. In Zeiten der Krise suchen viele Anlegerinnen und Anleger gerne nach Sicherheit, so zum Beispiel in Gold. Die Rede ist dann immer von der sogenannten „Flucht in die sicheren Häfen“. Gold im Anlage-Mix: das ist das Thema von diesem Podcast: Gold - Spekulation und Versicherung zugleich https://www.quirinprivatbank.de/podcast?episode=09 -----
