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    Renditeverlust

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    • Ein schwacher Dollar – das klingt für viele erst mal gar nicht schlecht! Zum Beispiel wird dadurch die nächste USA-Reise günstiger. Doch für Anlegerinnen und Anleger stellt sich die Lage ganz anders dar: Wenn der Dollar fällt, belastet das die Rendite internationaler Aktienportfolios. Viele fragen sich deshalb: Sollte ich meine Dollar-Investments absichern? Oder ist das unnötig? Wir klären das mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzendem der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Checkt Schmidt als langjähriger Börsenanleger täglich die Kurse von Dollar und Euro? (1:20)
      • Warum schwächelt der US-Dollar in diesem Jahr so stark? (1:53)
      • Haben diverse Länder ihre US-Anleihebestände im großen Stil verkauft? (3:21)
      • Ist der Dollar noch ein sicherer Hafen für Investitionen? (4:13)
      • Wie sehr beeinflusst die Dollarschwäche aktuell die Rendite eines internationalen Aktien-Portfolios? (4:59)
      • Wäre es besser gewesen, sich im letzten Herbst von ein paar US-Aktien zu trennen? (5:49)
      • Was bedeutet eigentlich Währungsabsicherung und wie funktioniert das konkret? (7:47)
      • Was kostet eine Währungsabsicherung? (9:22)
      • Wenn der Dollar wieder steigt, verliert man dann bei einer Absicherung Geld? (10:52)
      • Lohnt sich eine Währungsabsicherung? Oder sorgt sie langfristig eher sogar für Verluste? (11:38)
      • Lässt sich mit einer Währungsabsicherung das Portfoliorisiko senken? Was sagen die Zahlen und Statistiken? (13:21)
      • Ist eine Währungsabsicherung bei Anleihen sinnvoll? (14:27)
      • Wie nutzt die Quirin Privatbank Absicherungsstrategien? (15:14)
      • Glaubt Schmidt, dass der Dollar als Weltleitwährung auf Dauer an Bedeutung verlieren wird? (15:49)
      Gut zu wissen:
      • Die diesjährige US-Dollar-Schwäche (rund 10 % ggü. Euro) schmälert die Rendite internationaler Aktienportfolios erheblich (Stand Ende Juli 2025).
      • Ursache ist u.  das schwindende Vertrauen in den US-Kapitalmarkt aufgrund Trumps chaotischer Politik.
      • Eine Währungsabsicherung funktioniert über sog. Devisentermingeschäfte, ist für Privatanleger nicht praktikabel – es gibt aber währungsgesicherte Fonds.
      • Die Kosten einer Absicherung orientieren sich an der Differenz zwischen den kurzfristigen Zinsen in den USA und der Euro-Zone – in den letzten Jahren 1,5 bis 2 % p. a.
      • Langfristig gleichen sich Währungsschwankungen aus und werden von den Aktienkursentwicklungen überkompensiert – Absicherungen kosten daher fast immer mehr, als sie bringen.
      • In Phasen eines steigenden Dollars verpasst man positive Performance und zahlt dennoch Absicherungskosten.
      • Nur abgesichert zu sein, wenn der Dollar fällt, ist unmöglich.
      • Eine signifikante Risikominderung durch Absicherung ist bei Aktien nicht nachweisbar – bei Anleihen hingegen schon.
      • Ein dauerhafter Bedeutungsverlust des US-Dollars ist derzeit noch nicht absehbar – eine echte Alternativwährung fehlt bislang.
      • Fazit: Globale Streuung ja – Währungsabsicherung bei Aktien nein, bei Anleihen ja.
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