Manchmal merkt man erst morgens, wie gut eine Entscheidung war. Als wir in Seyðisfjörður aufwachten, war über Nacht die Welt verschwunden – alles weiß, dichter Schneefall, und es hörte einfach nicht auf. Draußen Winterchaos, drinnen leichte Übermüdung, weil die Waschmaschine nachts meinte, ihren Schleudergang besonders ernst nehmen zu müssen.
Zum Glück durften wir ein paar Stunden länger im Airbnb bleiben. Also nutzten wir die Zeit: in Ruhe kochen, essen, Wäsche zusammenlegen, Geschirr verstauen – und uns langsam darauf einstellen, dass heute der Abschied von Island ansteht.Bevor es ernst wurde, zogen wir noch einmal durch das verschneite Seyðisfjörður. Kleine bunte Häuser im Schnee, ruhige Straßen – der Schnee wurde allerdings schon zu Matsch. Nebenbei verfolgen wir ein klares Ziel: Wir wollen wissen, wo wir mit dem Wohnmobil später zur Fähre einchecken müssen.
Am Terminal dann der Puls-Moment: Auf einem Aushang stand Check-in um 16 Uhr. Unsere Mail sprach von 18 Uhr. Blick auf die Uhr – nach 16. Also schnell wieder zurück. Dort lief alles ein bisschen weniger elegant als geplant. Unsere Sachen schnell ins Wohnmobil geräumt, einmal tief durchgeatmet und ab zum Fähranleger. Dort reihten wir uns ein – und als wir schließlich auf die Fähre rollten, waren wir trotzdem entspannter als auf der Hinfahrt.
Wir bezogen unser Zimmer, diesmal sogar mit Fenster, schlenderten noch ein wenig über das Schiff – und bevor es richtig losging, warf Caro vorsorglich eine Tablette gegen Seekrankheit ein. Man lernt ja dazu.
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