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    Blindflug

    • 54.
      00:34:16

      Zwei Doofe – ein Gedanke. Sascha und Felix schenken sich gegenseitig Chardonnay ein. Einer der beiden ist so alt, der muss langsam weg (und schmeckt dann doch viel jünger), der andere muss hitzebedingt notgeschlachtet werden.

      Die heutige Folge haben wir mitten in der Sommerpause produziert, denn der Wein, den Felix für das Podcast besorgt hatte, war ein wenig warm geworden. Dabei war der Korken bedrohlich weit aus der Flasche gerutscht. Der Wein hat aber glücklicherweise keinen Schaden genommen.

      Chablis Grand Cru – internationale Anmutung

      Doch den Anfang macht Sascha mit einem Klassiker. Joseph Drouhin, Chablis-Les-Clos, Grand Cru, 2006. Der Wein ist eine Produktion aus eigenen Trauben, was man bei Drouhin an der Bemerkung Récolte du Domaine auf dem Etikett erkennt. Dieser fehlt bei Drouhins Zukauf-Weinen. Felix attestiert dem Wein reichlich Bumms und kommt erst einmal nicht auf die Herkunft. Allerdings ist die Klasse des Weines deutlich zu schmecken.

      Östreicher – das burgundischere Burgund

      Felix war unterwegs und hatte ein kleines Erweckungserlebnis, also bat er um eine Flasche fürs Podcast. Bei 38,5 Grad im Schatten, hatte er dann aber auf dem Transport dem Wein so viel zugemutet, dass er erst ein bisschen nervös war. Doch der Chardonnay ‚Rossbach‘ 2018 von Richard Östreicher hat keinen Schaden genommen. Er zeigt sich in Bestform. Das ist großes Kino und es sei verraten, dass Sascha sich am nächsten Tag sofort ein paar Flaschen davon bestellt hat.

      Viel Spaß bei einer neuen Episode unseres Podcasts.

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      Der Beitrag Blindflug 54: Schaddonäh, olé olé! erschien zuerst auf Der Schnutentunker.

    • Bevor wir uns in die Sommerpause verabschieden, erfüllen wir noch Hörerwünsche. Unter anderem finden wir einen der berühmtesten Weine Deutschlands in der Blindprobe eher nicht berühmt. Endlich die Kontroverse, die so viele Hörer herbeisehnen…

      Joachim fragt nach einem Einstieg in die tiefen des Rieslings, Martin fragt nach Rosé und ganz viele wünschen sich, dass wir einmal einen richtig angesehenen Wein blind im Glas eher unschön finden. Also gibt es eine kleine Privatstunde zur Anlage eines Rieslingvorrates, einen Rosé im Glas und lange Gesichter beim Schlossberg. Danach brauchen wir erst mal eine Pause.

      Rosé – lecker Limo mit Anspruch

      Lena Endesfelder, Spätburgunder Rosé (halbtrocken) 2019 von der Mosel – und Sascha. Kann das gut gehen? Und wie. Sascha hat nämlich seine Liebe zum Schoppen entdeckt und diesen hier liebt er besonders. Die resche Säure schreit geradezu nach ein wenig Restzucker. Die Frucht ist so glockenklar, dass auch Felix beherzt nachschenkt. Wenn Rosé, dann entweder mit etwas Holz, oder genau so wie dieser hier.

      Breuers Schlossberg – wo ist die Konterflasche

      Sascha ist großzügig: Georg Breuer, Riesling Berg Schlossberg, 2016, Rheingau. ‚Markant’ ist eine eher zurückhaltende Beschreibung der Säure, die Aromatik ist extrem gereift. Felix tippt auf 2010 und kriegt das Glas nicht leer. Was ist da los? Wir werden es so schnell nicht rausfinden. Also gehen wir mit einem Rätsel in die Sommerpause.

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      Der Beitrag Blindflug 53: Privatdozent für Rieslingliebe erschien zuerst auf Der Schnutentunker.

    • Felix zwingt Sascha, außer Konkurrenz einen Billigwein zu trinken, der diesem dann auch noch gefällt. Davor gibt es aber erst mal den üblichen Edel-Krams. Wir können halt nicht anders.

      Wir trauen uns in die Niederungen des Weinregals, sogar in die Kategorie Wein, die man notfalls nach Ladenschluss auch an der Tankstelle kaufen kann. Dazu befassen wir uns mit der Frage, was eigentlich so schlimm an Großserienweinen wie dem Cote du Rhone von Guigal oder Viña Sol von Torres ist. Doch der Weg dahin führt erst noch über Spitzenprodukte aus Pinot Noir und Chardonnay.

      Claude Dugat – auch feinster Gerbstoff bleibt Gerbstoff

      Sascha schenkt Felix einen perfekt temperierten gereiften Burgunder ein, doch der hätte ob der hohen Temperaturen bei der Aufzeichnung lieber einen kühlen Weißwein getrunken. Ob das der einzige Grund ist, warum Felix den Gevrey-Chambertin 1995 von Claude Dugat nicht wirklich zu schätzen weiß? Auch mit Luft mag sich der überbordende Gerbstoff nicht so recht integrieren. Erst zum Steak später am Abend wird die Flasche dann leer.

      Torres – wissen, wann Schluss ist

      Felix hat die Theorie, dass die großen Weinfirmen der Welt wie Torres, Antinori oder Guigal ihr Wachstum einer Erfolgsformel verdanken. Qualität so weit treiben, wie es geht, aber aufhören, bevor es den wirtschaftlichen Rahmen sprengt. Als Beweis dafür dient ihm ein Wein wie der 2016er Milmanda Chardonnay von Torres aus dem Peñedes. Dem schmeckt man die Sorgfalt durchaus an, vor allem weil ihm jegliches Blockbuster-Geprotze abgeht. Aber auch der spontan geöffnete Viña Sol weiß durchaus zu gefallen.

      Kleine Korrektur: bei 26:58 spricht Felix über einen Siegelsberg, der ihm 95 Punkte wert wäre und sagt ‚den 95er‘ meint aber den 2013er.

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      Der Beitrag Blindflug 52: Die Zwei von der Tankstelle erschien zuerst auf Der Schnutentunker.

    • 51.
      00:41:25

      Zwei grandiose Weine ohne Firlefanz, die mysteriöse Geschichte eines fast gefälschten Schlossbergs von Huber und die geheimen Quellen überlegenen Weinwissens – wir lassen’s heute ruhig angehen.

      Sascha erzählt die Geschichte unseres Parkstern-Rettungsdinners, zu dem auch noch eine kleine Geschichte hier im Blog erscheinen wird. Felix erzählt, woher große Teile seines Weinwissens stammen. Dazu gibt es wundervolle Weine.

      Grenzhof Fiedler – Austrias best Cabernet

      Einen Hidden Champion des Cabernet darf man Bernhard Fiedler sicher nennen. Dazu ist er einer besten Wein-Erklärer des deutschsprachigen Raumes. Sein wunderbares Blog findet ihr hier. Felix schenkt Sascha den Cabernet Sauvignon 2005 vom Grenzhof Fiedler aus Mörbisch am Neusiedlersee ein und Sascha leert das Glas in Rekordzeit. Endlich mal ein Cabernet mit tänzelnder Leichtigkeit und feiner Frucht – Sascha verlangt nach einem Nachschlag.

      Jay Jay Spätlese 2003 – Zeitlupenreife

      Die Wehlener Sonnenuhr Spätlese 2003 von Joh. Jos. Prüm von der Mosel braucht zwei Minuten, um in der Nase klar zu werden, dann schätzt Felix sie glatt halb so alt, wie sie tatsächlich ist. Ansonsten zeigt sie Typizität. Also schlabbert Felix fröhlich dieses Leckerli und ist sich sicher: Mittelmosel, Spätlese. Da haben wir schon sehr viel weiter daneben gelegen in der Vergangenheit.

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      Der Beitrag Blindflug 51: Wein vom Expertenbeirat erschien zuerst auf Der Schnutentunker.

    • 50.
      00:48:51

      Wir werden 50 und wir haben ganz viel Neues im Gepäck: Insta-Event, Live-Event, ein Mitmach-Quiz und einen Werbepartner. Es gibt viel zu besprechen.

      Die wichtigsten Infos vorab: Das Weinpaket für unsere beiden Instagram-Live-Verkostungen könnt Ihr bei Planet Wein in Berlin bestellen, unter der E-Mail-Adresse info(at)planet-weinhandel(punkt)de. Bitte achtet auf den Zusatz: Ich verzichte auf mein Rücktrittsrecht. Die Termine sind Sonntag, der 7. Juni um 17.00 Uhr und Dienstag, der 9. Juni um 20.00 Uhr.

      Molitor Dreistern – auf die Temperatur kommt’s an

      Sascha hat eine Zeltinger Sonnenuhr Drei-Sterne-Auslese 2015 mit weißer Kapsel von Markus Molitor im Gepäck, die eiskalt ins Glas kommt und sich mit Luft und Temperatur verändert, wie man es nur selten erlebt. Die weiße Kapsel signalisiert bei diesem Weingut übrigens einen Wein ‚mit trockenem Geschmacksprofil‘. Felix mag den Wein sehr, schließt aber auch: Weiße Kapsel – Wundertüte.

      Gosset Millésime 2012 – viel Zisch und feine Perlen

      Achtung, Werbung: Gosset ist der Sponsor dieser Folge. Das weiß Sascha aber nicht, während er den Inhalt seines schwarzen Glases nach den gleichen Regeln wie immer verkostet. Der Champagne Gosset Grand Millésime 2012 hat eine kräftige Säure und sehr feine Perlage, was genau seinem Beuteschema entspricht. Kein Wunder, dass Sascha sich nachschenkt.

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      Der Beitrag Blindflug 50: Eskalation beim Weinquiz erschien zuerst auf Der Schnutentunker.

    • Ein Spätburgunder-GG aus dem kühlen Jahr 2010 und ein Shiraz aus dem kleinen Anbaugebiet Mount Benson in Australien sorgen für rundum zufriedene Podcaster

      Reden wir doch mal über den Einfluss des Meeres auf den Weinbau. Da denkt jeder zuerst an die kühle Brise, die den Strandspaziergang so belebend macht. Aber ist das ein Automatismus, sorgt das Meer im Weinbau immer für Cool Climate?

      Knipser: Spätburgunder-Magie

      Überhaupt, wann ist das climate cool? Sascha serviert Felix ein Burgweg Spätburgunder Großes Gewächs von Knipser aus dem schwierigen Jahrgang 2010 und der denkt zunächst an Ribera del Duero, allerdings wegen der etwas aufgesetzt wirkenden Säure. Die stört aber gar nicht, denn das sind Nuancen von Kritik – ebenso wie der recht kurze Abgang. Den äußerst guten Eindruck, den der Wein macht, kann das kaum trüben.

      Mount Benson: Kühle Eleganz

      Der ‘Six Brothers’ Mount Benson Shiraz 2018 von Vandenberg aus Australien hatte Felix bei einer Präsentation in der Australischen Botschaft in Berlin so beeindruckt, dass er um ein Kostmuster für das Podcast bat. Der Wein erinnerte ihn an vieles, was er sonst von Sascha eingeschenkt bekommt. Und der Plan geht auf: Sascha ist sehr glücklich. Das hat wirklich kühle Eleganz, was die beiden da im Glas haben.

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      Der Beitrag Blindflug 49: Kaltes Jahr trifft kalten Weinberg erschien zuerst auf Der Schnutentunker.

    • Ein Klassiker in eher kleiner Ausführung und ein neuer, bezahlbarer Stern am Weißweinhimmel in unseren schwarzen Gläsern

      Sascha holt seine Aromabar vom Schrank, wo sie – ganz weit oben liegend – Staub fängt. Er und Felix diskutieren die Frage, ob man dieses Utensil braucht, wenn man ein Weinkenner werden will. Felix erzählt anschließend über seine Recherchen zur Geschichte des Weinausbaus und der Frage, ob Wein je ungeschönt getrunken wurde.

      Pergole Torte – reinsortiger Kult von Montevertine

      Sascha schenkt Felix den Le Pergole Torte 1990 von Montevertine ein. Dieser Wein vereinte als erster die Idee vom Supertoskaner mit dem Ansatz einen reinsortigen Sangiovese von höchster Qualität zu keltern. Vorher gab es die reinsortigen in bester Form nur als Brunello oder Chianti. Der 1990er ist eine kleine Mogelpackung, produzierte das Weingut in jenem Jahr doch eine Riserva, in die die besten Trauben einflossen. Der ‘einfache’ Wein ist daher ein eher schwacher Vertreter dieses ansonsten großartigen Weins.

      Campo Eliseo – Rueda auf dem Schirm

      Felix hat einen Wein extra für das Podcast geordert. Der Cuvée Alegre 2018 von Campo Eliseo aus der DO Rueda ist ein reinsortiger Verdejo, allerdings mit etwas neuem Holz (nebst Stahl- und Beton-ausgebauten Anteilen) und einer Extraportion Anspruch. Der Wein aus einem Projektweingut der Lurton-Familie hat es zu internationalen Weihen gebracht und schafft derzeit Öffentlichkeit für das eher unscheinbare Rueda. Er kostet lediglich 14 Euro und Sascha schenkt sich begeistert nach – so soll es sein!

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      Der Beitrag Blindflug 47: Die Aromabar des Grauens erschien zuerst auf Der Schnutentunker.

    • Nachdem wir uns an den schwierigen Themen Bio und Biodynamik abgearbeitet haben, stellen wir uns der Atombombe unter den Glaubensfragen: Wie haltet ihr’s mit dem Naturwein?

      Man kann nicht behaupten, wir hätten in den ersten 45 Folgen Blindflug keinen Naturwein im Glas gehab. Aus Slowenien, Franken und der Pfalz kamen naturbelassene Weine, die uns teils sehr gut gefielen. Doch wir haben uns stets um die Grundsatzdiskussion gedrückt.

      Hubers Weissburgunder GG: Unter dem Radar

      Dass das Weingut Bernhard Huber ein Weissburgunder GG aus dem Malterdinger Bienenberg in Baden keltert, dürfte selbst manchem Huber-Fan unbekannt sein. Sascha schenkt den Jahrgang 2013 ein. Felix ist einerseits sehr angetan, fragt sich aber auch, ob der in neuem und gebrauchten Barriques ausgebaute Anteil für den eher diffusen Abgang verantwortlich ist. Das ist aber mal wieder Jammern auf hohem Niveau. Das GG ist ein ausgesprochen guter Wein.

      Vogelfrei und doch gesittet: Poss Grauburgunder

      Im Granitfass auf der Maische vergoren und dann 20 Monate im neuen Barrique auf der Vollhefe ausgebaut ist der ‚große‘ 2017 Grauburgunder Vogelfrei, vom Weingut Poss von der Nahe. Es gibt noch einen kleinen Bruder ohne neues Holz. Sascha mag den Grip des Weines. Er wäre nie auf die Idee gekommen, dass das ein maischevergorener Weißwein ist. Felix hat den Wein im Gault&Millau mit Punkten überschüttet, empfiehlt aber ausdrücklich auch die kleineren Werke aus dieser wilden Linie.

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      Der Beitrag Blindflug 46: Der große Naturweinschwindel?!? erschien zuerst auf Der Schnutentunker.

    • Nachdem wir uns an den schwierigen Themen Bio und Biodynamik abgearbeitet haben, stellen wir uns der Atombombe unter den Glaubensfragen: Wie haltet ihr’s mit dem Naturwein?

      Man kann nicht behaupten, wir hätten in den ersten 45 Folgen Blindflug keinen Naturwein im Glas gehab. Aus Slowenien, Franken und der Pfalz kamen naturbelassene Weine, die uns teils sehr gut gefielen. Doch wir haben uns stets um die Grundsatzdiskussion gedrückt.

      Hubers Weissburgunder GG: Unter dem Radar

      Dass das Weingut Bernhard Huber ein Weissburgunder GG aus dem Malterdinger Bienenberg in Baden keltert, dürfte selbst manchem Huber-Fan unbekannt sein. Sascha schenkt den Jahrgang 2013 ein. Felix ist einerseits sehr angetan, fragt sich aber auch, ob der in neuem und gebrauchten Barriques ausgebaute Anteil für den eher diffusen Abgang verantwortlich ist. Das ist aber mal wieder Jammern auf hohem Niveau. Das GG ist ein ausgesprochen guter Wein.

      Vogelfrei und doch gesittet: Poss Grauburgunder

      Im Granitfass auf der Maische vergoren und dann 20 Monate im neuen Barrique auf der Vollhefe ausgebaut ist der ‚große‘ 2017 Grauburgunder Vogelfrei, vom Weingut Poss von der Nahe. Es gibt noch einen kleinen Bruder ohne neues Holz. Sascha mag den Grip des Weines. Er wäre nie auf die Idee gekommen, dass das ein maischevergorener Weißwein ist. Felix hat den Wein im Gault&Millau mit Punkten überschüttet, empfiehlt aber ausdrücklich auch die kleineren Werke aus dieser wilden Linie.

      Viel Spaß mit einem neuen Blindflug!

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      Der Beitrag Blindflug 46: Der große Naturweinschwindel?!? erschien zuerst auf Der Schnutentunker.

    • Teil 2 zum Thema Biodynamik im Weinbau mit der wichtigen Frage: Ist das eigentlich Bio Plus? Dazu Betrachtungen zu Foodpairing und Corona und Wein

      Nachdem wir in der letzten Episode Steiner im Original gelesen und versucht haben in die Geisterwelt der Biodynamik einzutauchen, kümmern wir uns dieses Mal um die irdischen Aspekte, vor allem die Arbeitsanweisungen für Weinbergspflege und Keller. Da findet sich sehr vieles Begrüßenswertes. Sascha berichtet von einem Dinner mit besten Speisen und großen Weinen, die leider nicht aufeinander abgestimmt waren.

      Sauvignac brut – mit asiatischer Wildrebe

      Die Blindflug Piwi-Challenge ist in vollem Gange und da liegt es nahe, dass wir auch mitmachen, auch wenn wir nicht an der Verlosung teilnehmen. Dazu schenkt Felix Sascha einen Sauvignac brut Jahrgangssekt 2016 von Galler ein. Der kommt gut an, auch weil er mit seiner Aromatik ausgesprochen eigenständig im Glas steht. Spannendes zum Sauvignac weiß Wikipedia zu berichten, unter den Resistenzpartner der Sorte, die Sauvignon Blanc und Riesling im Elternpool hat, findet sich auch die asiatische Wildrebe Vitis amurensis. Eine Flasche des Sektes wird auch im Verlosungspaket am Jahresende stecken, also macht alle mit. Worum es geht, hört ihr in Folge 43 ab Minute 39.

      Sichere Bank von der Rhone

      Sascha spendiert einen Cote-Rotie, nämlich Chateau d’Ampuis 2000 von Guigal. Das ist einer der verlässlichsten Weinwerte der Rhone und Felix freut sich über diesen tollen Stoff aus einem eher schwierigen Jahrgang. Das zeichnet den d’Ampuis generell aus: er ist selten viel schwächer als die berühmten Lagenweine, aber immer erheblich günstiger.

      Viel Spaß mit einem neuen Blindflug!

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      Der Beitrag Blindflug 45: Ein Hauch Asien und eine Bank von der Rhone erschien zuerst auf Der Schnutentunker.

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