Heute geht es um Migräne, als Teil einer kleinen Serie über Schmerz. Für Migräne ist seit November 2018 ein neues Mittel auf dem Markt auf dem viel Hoffnung ruhten. Was ist da dran? Was ist Migräne? Was können Sie sonst noch tun? //
Unterschätzt // Zählt zu den am stärksten unterschätzten Erkrankungen. In Deutschland sind rund 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung von Migräne betroffen. eine der häufigsten Kopfschmerzformen. Täglich 900.000 Menschen.
Vor allem Frauen, dreimal so häufig wie Männer (14 von 100 Frauen und 7 von 100 Männern), Bei Kindern sind Mädchen und Jungen gleich häufig betroffen: Etwa 4 bis 5 von 100 Kinder
manifestiert sich am stärksten im aktiven Erwachsenenalter, zwischen dem 20. und 50 Lebensjahr. Mit zunehmendem Alter nehmen Zahl und Schwere der Anfälle ab. //
Keine normalen Kopfschmerzen // Eine Migräne ist etwas anderes als gewöhnliche Kopfschmerzen, die fast jeder Mensch ab und zu hat.
Bei einem Migräneanfall setzen plötzlich heftige Schmerzen auf nur einer Kopfseite ein. Name hemi krania (gr.) - halber/Hälfte des Kopfs
Funktionsstörung der Hirnhaut (Dura) und der jeweiligen Blutgefäße. Im weiteren relativ unverstanden. Wahrscheinlich auch ein Gemisch von Ursachen, die sich nur von den Symptomen ähneln und dann unter Migräne zusammengefasst werden. Bei weitem nicht bei jedem Patienten halbseitig.
Sie sind deutlich stärker als gewöhnliche Kopfschmerzen und meist von weiteren Beschwerden begleitet. Von einer Migräne spricht man aber erst, wenn die typischen Symptome mindestens fünfmal aufgetreten sind.
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Anfallsartige, chronisch rezidivierende Kopfschmerzform. Meist unilateral auf, die Schmerzen äußern sich stark pochend, charakteristisch ist außerdem, dass insbesondere Belastung und Bewegung die Migränekopfschmerzen verschlimmern. Häufig leiden die Patienten neben den Kopfschmerzen zusätzlich unter unangenehmen Begleitsymptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder Geruchsempfindlichkeit, Photo- und Phonophobie.
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Die Kopfschmerzen können mit Übelkeit, Schwindel und Erbrechen verbunden sein.
Aura // Bevor die eigentliche Migräne spürbar wird, sehen manche Menschen Lichtblitze und eigenartige Formen. Andere nehmen alles etwas verschwommen, verwackelt oder wie durch Wellenlinien hindurch wahr.
Vorübergehend können sich auch Sprachstörungen, Lähmungen oder Missempfindungen wie Kribbeln einstellen.
Eine Aura klingt normalerweise innerhalb einer Stunde wieder ab und wird dann von den typischen Migräneschmerzen abgelöst.
Dauer // Im Mittel dauert eine attacke 16 Stunden, allerdings können auch Attacken kürzer oder wesentlich länger andauern.
Verlauf // Lebenslange Erkrankung
kann mit der Zeit von selbst besser werden.
Die wichtigste Unterteilung der Migräne zielt auf die Anzahl der Attacken ab.
Bei weniger als 15 Migränetagen pro Monat - episodischen Migräne.
Mehr als 15 Tage monatlich Migräne - chronische Migräne vor. Weniger als 2 % der Menschen mit Migräne haben eine chronische Form.
Auswirkungen // Eine Migräne schränkt den Alltag meist erheblich ein.
Manche Menschen haben nur gelegentlich einen Migräneanfall.
Andere sind jeden Monat für mehrere Tage außer Gefecht gesetzt.
Gesellschaftliches Problem: Zusätzlich zu den Migränebeschwerden seien Betroffene häufig mit Vorurteilen Dritter zu tun
“Du siehst ja gar nicht krank aus“
“Du bleibst ja schön oft zuhause“
Anderseits Fallen lassen in “Ich bin Migränekrank” - Medikamente => Auslöser erkennen und Vorbeugen
Ursachen und Risikofaktoren // Genetische Prädispositionhttps://www.nature.com/articles/ng.3598
Gormley et al. (2916) Meta-analysis of 375,000 individuals identifies 38 susceptibility loci for migraine. Nature Genetics Band 48, Seiten 856–866
Exogene Faktoren müssen noch dazukommenFrauen/Zyklus: Hormonelle Umstellungen während der Menstru...
Unterschätzt // Zählt zu den am stärksten unterschätzten Erkrankungen. In Deutschland sind rund 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung von Migräne betroffen. eine der häufigsten Kopfschmerzformen. Täglich 900.000 Menschen.
Vor allem Frauen, dreimal so häufig wie Männer (14 von 100 Frauen und 7 von 100 Männern), Bei Kindern sind Mädchen und Jungen gleich häufig betroffen: Etwa 4 bis 5 von 100 Kinder
manifestiert sich am stärksten im aktiven Erwachsenenalter, zwischen dem 20. und 50 Lebensjahr. Mit zunehmendem Alter nehmen Zahl und Schwere der Anfälle ab. //
Keine normalen Kopfschmerzen // Eine Migräne ist etwas anderes als gewöhnliche Kopfschmerzen, die fast jeder Mensch ab und zu hat.
Bei einem Migräneanfall setzen plötzlich heftige Schmerzen auf nur einer Kopfseite ein. Name hemi krania (gr.) - halber/Hälfte des Kopfs
Funktionsstörung der Hirnhaut (Dura) und der jeweiligen Blutgefäße. Im weiteren relativ unverstanden. Wahrscheinlich auch ein Gemisch von Ursachen, die sich nur von den Symptomen ähneln und dann unter Migräne zusammengefasst werden. Bei weitem nicht bei jedem Patienten halbseitig.
Sie sind deutlich stärker als gewöhnliche Kopfschmerzen und meist von weiteren Beschwerden begleitet. Von einer Migräne spricht man aber erst, wenn die typischen Symptome mindestens fünfmal aufgetreten sind.
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Anfallsartige, chronisch rezidivierende Kopfschmerzform. Meist unilateral auf, die Schmerzen äußern sich stark pochend, charakteristisch ist außerdem, dass insbesondere Belastung und Bewegung die Migränekopfschmerzen verschlimmern. Häufig leiden die Patienten neben den Kopfschmerzen zusätzlich unter unangenehmen Begleitsymptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder Geruchsempfindlichkeit, Photo- und Phonophobie.
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Die Kopfschmerzen können mit Übelkeit, Schwindel und Erbrechen verbunden sein.
Aura // Bevor die eigentliche Migräne spürbar wird, sehen manche Menschen Lichtblitze und eigenartige Formen. Andere nehmen alles etwas verschwommen, verwackelt oder wie durch Wellenlinien hindurch wahr.
Vorübergehend können sich auch Sprachstörungen, Lähmungen oder Missempfindungen wie Kribbeln einstellen.
Eine Aura klingt normalerweise innerhalb einer Stunde wieder ab und wird dann von den typischen Migräneschmerzen abgelöst.
Dauer // Im Mittel dauert eine attacke 16 Stunden, allerdings können auch Attacken kürzer oder wesentlich länger andauern.
Verlauf // Lebenslange Erkrankung
kann mit der Zeit von selbst besser werden.
Die wichtigste Unterteilung der Migräne zielt auf die Anzahl der Attacken ab.
Bei weniger als 15 Migränetagen pro Monat - episodischen Migräne.
Mehr als 15 Tage monatlich Migräne - chronische Migräne vor. Weniger als 2 % der Menschen mit Migräne haben eine chronische Form.
Auswirkungen // Eine Migräne schränkt den Alltag meist erheblich ein.
Manche Menschen haben nur gelegentlich einen Migräneanfall.
Andere sind jeden Monat für mehrere Tage außer Gefecht gesetzt.
Gesellschaftliches Problem: Zusätzlich zu den Migränebeschwerden seien Betroffene häufig mit Vorurteilen Dritter zu tun
“Du siehst ja gar nicht krank aus“
“Du bleibst ja schön oft zuhause“
Anderseits Fallen lassen in “Ich bin Migränekrank” - Medikamente => Auslöser erkennen und Vorbeugen
Ursachen und Risikofaktoren // Genetische Prädispositionhttps://www.nature.com/articles/ng.3598
Gormley et al. (2916) Meta-analysis of 375,000 individuals identifies 38 susceptibility loci for migraine. Nature Genetics Band 48, Seiten 856–866
Exogene Faktoren müssen noch dazukommenFrauen/Zyklus: Hormonelle Umstellungen während der Menstru...
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