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Kasia trifft …

"Kasia trifft..." heißt der Podcast des Frauenmagazins EMOTION mit Verlagsgründerin Kasia Mol-Wolf. Kasia stellt in ihrem ganz persönlichem Podcast Frauen (und manchmal Männer) vor, die Herausforderungen und Krisen gemeistert haben und sie persönlich inspirieren und berühren. In diesem Podcast lernt ihr zusammen Kasia tolle, authentische Menschen kennen, die zeigen, dass alles möglich ist, wenn man an sich selbst glaubt.www.emotion.de
  • 3 Jul 2019
    Kasia trifft Antje Gardyan, Coach und Expertin für die “Lebensmitte”
    42:36

    In der Lebensmitte werden viele Menschen von Zweifeln
    erfasst. Coach Antje Gardyan erklärt im Podcast, warum diese Unruhe ganz
    normal ist und weshalb wir gerade dann den Mut haben sollten, nochmal
    neu durchzustarten.

    Lebe ich wirklich das Leben, das ich mir
    vorgestellt habe? Möchte ich so die nächsten 20 Jahre weitermachen? Habe
    ich noch unentdeckte Potenziale?

    Es sind große Fragen, die viele
    Menschen in der Mitte ihres Lebens bewegen. Selbst wenn nach außen alles
    rundläuft – man einen Job, vielleicht auch Kinder und einen festen
    Partner hat – plötzlich ist da diese Unruhe, dieser Wunsch, nochmal
    etwas grundlegend zu verändern. Manche nennen es “Midlife Crisis”. Für
    Antje Gardyan ist es eher ein “Entwicklungsschub”, der eine große Chance
    für die eigene Zufriedenheit sein könne.

    Antje Gardyan ist
    Expertin für die Lebensmitte, nicht nur als systemische Beraterin,
    Business Coach und Organisationsentwicklerin – sie kennt das Thema auch
    aus eigener Erfahrung. Mit Kasia spricht die
    52-Jährige darüber, wie sie sich beim Gruner + Jahr
    Verlag kennenlernten und sich beide trotz toller Führungsjobs für die
    Selbständigkeit entschieden.

    Bei Antje war es die
    Auseinandersetzung mit der Demenz ihrer Mutter, die sie an ihrem
    aktuellen Lebensplan zweifeln ließen. “Das Gefühl für Endlichkeit
    verändert uns”, sagt sie. Plötzlich schärfe sich der Blick für das
    Wesentliche. Eigentlich würden wir erst in der Lebensmitte richtig
    erwachsen.

    Im Podcast-Interview erklärt Antje Gardyan:
    – wie sie ihre Klienten in dieser Phase begleitet
    – was dabei hilft, das eigene persönliche Ziel zu finden
    – warum man nicht gleich kündigen muss, sondern sich auch im bestehenden Job verändern kann
    – wie sich Unternehmen in dieser Hinsicht ändern müssen.

    Antjes wichtigster Rat: “Entwickle dich selbst, sonst entwickelt dich keiner.”
    Wir wünschen viel Spaß mit unserer Podcast-Folge!

    Buchtipp:
    Zum
    Weiterlesen empfehlen wir euch das Buch von Antje Gardyan “Worauf
    wartest du noch?” (Rowohlt Verlag) .Das Handbuch zeigt zehn
    unterschiedliche Perspektiven auf die Lebensmitte und gibt Tipps für den
    eigenen Aufbruch.

  • 3 Jul 2019
    Kasia trifft Kristina Hänel, Ärztin, Frauenrechtlerin und Preisträgerin des EMOTION.award 2019
    28:27

    Es war ein Augenblick, der sicherlich niemanden im Saal kalt
    ließ. Als die drahtige Frau mit den kurzen Locken auf die Bühne trat und ihren
    EMOTION.award 2019 von Laudatorin Teresa Bücker entgegennahm, standen nach und
    nach alle 500 Menschen im Publikum auf und applaudierten. Minutenlang. “Das war ein
    ganz toller Moment”, erzählt sie am Tag nach der Gala in Hamburg im Gespräch
    mit EMOTION-Gründerin Katarzyna Mol-Wolf. Der Preis bedeute ihr sehr viel. “Jede Ehrung, die ich bekomme, ehrt
    auch ein Stück weit die betroffenen Frauen.”

     

    Die betroffenen Frauen – das sind die vielen Patientinnen,
    die die Ärztin in den letzten Jahrzehnten aufsuchten und ihre Unterstützung
    suchten, für eine Prozedur, die sich keine von ihnen je gewünscht hat: eine
    Abtreibung.

     

    Die Allgemeinmedizinerin bekam mediale
    Aufmerksamkeit, weil sie auf ihrer Website über ihre Leistungen informierte, zu
    denen eben auch Schwangerschaftsabbrüche gehören. Laut Paragraf 219a war das
    verboten, weswegen Kristina Hänel 6.000 Euro Strafe zahlen musste. Erreicht hat
    sie trotzdem viel: Die Diskussion, die der Fall auslöste, führte dazu, dass die
    Bundesregierung den Paragrafen 219a reformierte. Seitdem ist es in Praxen und
    Kliniken nicht mehr verboten, über Abtreibungen im Leistungskatalog zu
    informieren. “Ich setze mich für Menschen ein, die es selbst nicht
    können“, sagt sie. Sie habe selbst viele Frauen auf ihrem Weg begleitet, von
    der Konfliktberatung bis zum Schwangerschaftsabbruch. Vielen sei dabei Unrecht
    widerfahren. Kristina Hänel ist eine beeindruckende Vorkämpferin für
    Frauenrechte geworden – und darum unsere Frau der Stunde 2019.

     

    Im Podcast spricht die fünffache
    Großmutter mit Kasia darüber, was ihr der Preis bedeutet, wie sie mit
    Anfeindungen von Abtreibungsgegnern umgeht, was ihr Kraft gibt und was ihre
    nächsten Ziele sind.

     

    Ihr
    wollt Kristina Hänel und ihre Mitstreiterinnen unterstützen?

    Auf
    der Seite https://solidaritaetfuerkristinahaenel.wordpress.com/
    findet ihr Spendenmöglichkeiten.

     

  • 3 Jul 2019
    Kasia trifft Isabelle Sonnenfeld und David Noël vom Projekt “Role Models”
    56:31

    So modern sich viele Startups und Tech-Firmen auch geben
    – was Diversität angeht, ist bei vielen noch Luft nach oben. Diesen
    Eindruck bekam Isabelle Sonnenfeld, als sie begann, für das
    Social-Media-Unternehmen Twitter zu arbeiten.

    “Ich arbeitete in
    einem rein männlichen Team”, erzählt sie im Gespräch mit Katarzyna
    Mol-Wolf. Wo waren die Frauen? “Das Thema hat mich umgetrieben”, sagt
    Isabelle. Mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Freund David Noël, der zu
    der Zeit bei SoundCloud als Community- und Communications-Director
    arbeitete, diskutierten sie bei vielen Frühstücksbrötchen über das
    Ungleichgewicht. Und beschlossen schließlich aktiv zu werden. “Ich habe
    selbst erlebt, wie wenig Frauen in der Tech-Branche repräsentiert sind”,
    so David. “Ich wollte mich engagieren als Führungskraft aber auch als
    Mann.”

    Im April 2015 starten sie ihr Projekt “Role Models”.
    Zunächst mit Events, zu denen sie interessante Frauen als Speakerinnen
    einluden, dann auch mit einem regelmäßigen Podcast. Inzwischen haben sie
    mit mehr als 100 Frauen gesprochen, von Moderatorin Anne Will über
    Olympia-Schwimmerin Kim Vandenberg bis hin zu Netflix-Serienchefin Cindy
    Holland.

    Hört im Podcast, was die beiden in ihren vielen
    Gesprächen über die Gleichberechtigung von Frauen gelernt haben, was
    ihrer Erfahrung nach hilft, sie in der Tech-Branche nach vorne zu
    bringen, und wie ihre nächsten Pläne aussehen.

    Außerdem verrät
    Isabelle, die inzwischen bei Google als Head of News Lab für
    Deutschland, Schweiz und Österreich (DACH) arbeitet, ihre besten Tipps
    für Berufsanfängerinnen und David erklärt euch, wie ihr eure Stärken
    herausfindet.
    Viel Spaß bei dieser Folge!

    Den Role Models Podcast findet ihr auf www.rolemodels.co – übrigens auch ein Interview mit Kasia!

  • 3 Jul 2019
    Kasia trifft Nicole Staudinger, Bestsellerautorin und Speakerin
    48:34
    “Eine meiner Stärken? Ich bin uneitel.” Das sagt Nicole Staudinger im Interview mit Kasia, und vermutlich ist genau das der Grund, warum die Autorin bei ihren Fans so beliebt ist. Selten haben wir eine Frau so offen über sich selbst und ihre schwerste Krise sprechen hören. Sie beschönigt nichts, verrät ihre dunkelsten Gedanken und schafft es dabei auch noch, das Lustige in der Absurdität des Lebens zu sehen.

    Nicole Staudinger war 32 Jahre alt, Mutter von zwei kleinen Kinder und frisch selbständig, als sie ihre schlimme Diagnose bekam: Brustkrebs. In einer besonders aggressiven Form. Wie die gebürtige Kölnerin erst dann erfuhr, ist sie Trägerin der Gen-Variante BRCA – die gleiche, die Schauspielerin Angelina Jolie dazu veranlasste, sich beide Brüste abnehmen zu lassen. Denn das Gen sorgt für ein Brustkrebsrisiko von 87 Prozent.

    “Der Tag, als ich mit dieser Diagnose nach Hause kam und meine beiden Kinder auf mich zu sprangen – das war der schlimmste in meinem Leben.” Im Podcast spricht Nicole Staudinger offen von ihrer tiefen Verzweiflung und was ihr dabei half, trotzdem die Kraft zu finden, um zu kämpfen und die Behandlungen durchzustehen.

    Heute, fünf Jahre später, ist “Karl Arsch” verschwunden. Das ist der Name, den sie ihrem Tumor verpasste. Sie weiß zwar, dass der Krebs wiederkommen kann, doch sie will sich davon nicht ihre Lebenslust nehmen lassen. Von der positiven und aktiven Art ihr Leben zu leben, können wir alle etwas lernen.

    Lasst euch von diesem tollen Gespräch inspirieren!

    Mehr von Nicole Staudinger:
    Vier Bücher hat Nicole Staudinger seit ihrer Krankheit geschrieben, darunter “Brüste umständehalber abzugeben: Mein Leben zwischen Kindern, Karriere und Krebs” (Eden Books), das sofort zum Bestseller wurde. Ihr neuestes Werk heißt “Ich nehm’ schon zu, wenn andere essen” (Knaur Verlag) und dreht sich um ihr langes Ringen mit ungeliebten Kilos. Infos dazu und zu ihren Live-Auftritten findet ihr auf www.nicole-staudinger.net.

  • 3 Jul 2019
    Kasia trifft Silke Linsenmaier, Gründerin des Vereins LebensHeldin! für Frauen mit Brustkrebs
    51:53

    “Wir denken Heilung
    neu”, das ist das Motto des Vereins LebensHeldin!, Gewinner des
    “Hand in Hand”-Sonderpreises
    des EMOTION.award 2019. Im Podcast erzählt Initiatorin Silke Linsenmaier,
    wie sie Frauen mit Brustkrebs neuen Lebensmut schenken.

    Brustkrebs ist eine Diagnose, die  das Leben jeder Frau schlagartig auf den Kopf
    stellt. Körperlich, aber auch emotional. Doch während erkrankte Frauen medizinisch
    eng betreut werden, kümmert sich in der Regel keiner um ihre Seele. Sie bleiben
    allein mit ihren Ängsten, ihren Zweifeln, ihrem wankenden Selbstwertgefühl.

    Diese Lücke möchte LebensHeldin!
    füllen. Silke Linsenmaier, Isabell Ladines und Ulrike Krause gründeten den
    Verein, der eine Online-Plattform für an
    Brustkrebs erkrankte Frauen betreibt und für diese gemeinsame Reisen oder Workshops organisiert.

    Ihre Ideen und ihr Spirit haben die Jury des von
    HanseMerkur gesponserten EMOTION.award “Hand in Hand” so überzeugt,
    dass sie ihnen nicht nur den Preis verliehen, sondern auch noch das Preisgeld
    spontan verdoppelten auf 10.000 Euro.


    Im Podcast-Interview spricht Kasia
    Mol-Wolf mit Silke Linsenmaier darüber, wie der Verein entstanden ist und wie
    sie in ihren “Healing Reisen” mit ihren Teilnehmerinnen arbeiten. Offen
    erzählt die 51-Jährige auch, wie sie selbst die körperlichen Folgen erfuhr, die
    ihre unterdrückte Gefühle rund um ihren alkoholkranken Vater ausgelöst hatten. Und wie viel ihr die Arbeit bei
    LebensHeldin! heute persönlich zurückgibt.

    Lasst euch von dieser tollen Frau inspirieren!

    Mehr Infos: www.lebensheldin.de

  • 28 Mai 2019
    Kasia trifft Melisa Karakus, Herausgeberin des deutsch-türkischen Magazins renk.
    42:34

    Mit
    ihrem Magazin renk. gibt Melisa Karakuş der jungen
    deutsch-türkischen Generation eine Stimme. Im Podcast erzählt die Berlinerin, was ihre Themen sind, welche Klischees sie
    nicht mehr hören kann und was passiert, wenn sie einmal im Monat “ihren
    Türkischen” bekommt.

    “In den Köpfen unserer
    Generation läuft ständig ein Film ab – über Zugehörigkeit, Herkunft und
    Identität. Wir verdrängen die Fragen und drängen uns gleichzeitig dazu,
    Antworten auf Fragen der Zerrissenheit zwischen unseren Lebenswelten zu finden.”

    So beginnt ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins
    renk.. Es geht in dem Text um Fragen, die die Nachkommen der türkischen
    Gastarbeiter in Deutschland heute beschäftigen. Wo gehöre ich hin? Warum muss
    ich mich immer erklären? Kann ich nicht beides sein? Passend dazu sind die
    Papierseiten in diesem Text zum Teil zerrissen – auch das ist typisch für renk.:
    Mit viel Spaß am Experiment nutzt die Redaktion alle Möglichkeiten, die das
    Medium Print bietet, von Spiegelfolie bis zu handschriftlichen Kritzeleien im gedruckten Text.

    Erfinderin und kreativer Motor hinter renk. ist Melisa
    Karakuş. Die 30-jährige Grafikerin hat das Kulturmagazin neben
    ihrer eigenen Agentur “Büro Farbe” aufgebaut und nennt es ihr Herzensprojekt.

    In ihrem Podcast spricht Katarzyna
    Mol-Wolf, die als gebürtige Polin selbst eine Migrationsgeschichte hat, mit
    Melisa über Klischees und unser Schwarz-Weiß-Denken. Aber es geht auch um die
    Zerrissenheit der Frauen, die Melisa als junge Mutter nur zu gut kennt, und um
    den Wunsch, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen.

    Wir wünschen euch viel Spaß mit dieser Folge!

    Auf www.renk-magazin.de könnt ihr die aktuelle Ausgabe bestellen und findet auch die Onlinebeiträge. 

    Im Podcast empfiehlt Melisa übrigens diese zwei Musikerinnen, für alle, die sich der türkischen Musik nähern wollen:

    Gaye Su Akyol: eine junge türkische Songwriterin, die gerade auf Europa-Tour ist.

    Sezen Aksu: eine der berühmtesten türkischen Sängerinnen überhaupt, bekannt auch aus dem Film “Crossing the Bridge” von Fatih Akin.

  • 21 Mai 2019
    Kasia trifft Anna von Boetticher, Deutschlands beste Apnoetaucherin
    55:39
    Sie taucht mit einem Atemzug 100 Meter tief und sogar unter Eisberge: Anna von Boetticher ist Deutschlands beste Apnoetaucherin. Im Podcast spricht sie über die Faszination des Unbekannten, Vertrauen in sich und andere und ihren schlimmsten Moment unter Wasser.

    “Apnoetauchen ist die ultimative Pause, ein Dazwischensein.” So beschreibt Anna von Boetticher ihren Sport gegenüber Menschen, die nicht verstehen können, warum man freiwillig auf die Sauerstoffflasche verzichtet. Schon als Kind habe es sie fasziniert, lange unter Wasser zu sein und sich in der Stille in ferne Welten zu träumen, erzählt sie im Podcast. Dabei sei es nicht der Kick, den sie suche – im Gegenteil. “Adrenalin ist für uns der Antichrist!” Wer in 60 Metern Tiefe einen rasenden Puls bekomme, der habe ein Problem. Die Kunst sei es, immer die Ruhe zu bewahren und die Unterwasserwelt genießen zu können, ohne Barrieren.

    Seit zehn Jahren taucht Anna von Boetticher, Jahrgang 1970, inzwischen auf Weltklasseniveau. Sie hat 33 deutsche Rekorde und einen Weltrekord im Apnoetauchen aufgestellt. Mit nur einem Atemzug schafft sie es in 110 Meter Tiefe. Und doch ist sie nur in einer kleinen, internationalen Szene bekannt – leben kann sie erst seit kurzem von ihrem Sport.

    Das liege wohl daran, dass ihr Ruhm und Wettkampf nie wichtig gewesen seien, erklärt Anna im Gespräch mit Katarzyna Mol-Wolf. Ihr gehe es nur um ihre Leidenschaft, um das Verschieben von Grenzen, das Erleben der eigenen mentalen und körperlichen Stärke. “Und auf die verlasse ich mich lieber als auf Technik.”

    Ihre Leidenschaft führte sie kürzlich sogar bis nach Grönland, wo sie sich einen langen Traum erfüllte: Tauchen unter Eisbergen. Wie schwierig das wirklich war unter dem Eis, hört ihr in der Podcast-Folge, außerdem erzählt Anna von Bötticher

    –    warum ihr Körper eigentlich ungeeignet ist fürs Apnoetauchen
    –    warum sie unter das Eis musste, um sich selbst wiederzufinden
    –    wie Anna von Boetticher bei einem Rekordversuch fast ihr Leben verlor
    –    warum manche Tauchkollegen sie danach fallen ließen
    –    wieso sie Apnoetauchen trotzdem für einen sicheren Sport hält
    –    welcher Moment für sie der schönste unter Wasser war
    –    was wir von ihr über Lebenskunst und die eigenen Ziele lernen können.

    Viel Spaß bei diesem spannenden Interview!

    Lesetipp: Anna von Boetticher hat auch ein Buch über ihr Leben geschrieben: “In die Tiefe” (Ullstein Verlag), ein Buch, das nicht nur Taucher begeistern wird.

  • 14 Mai 2019
    Kasia trifft Julia Möhn, Editor in Chief New Products bei EMOTION
    38:41
    Erstmals spricht Katarzyna Mol-Wolf in ihrem Podcast “Kasia
    trifft” mit einer ihrer engsten Kolleginnen: zu Gast ist Julia Möhn, seit
    vielen Jahren im Team von EMOTION, Editor in Chief New Products und
    Redaktionsleiterin des EMOTION-Ablegers WORKING WOMEN. Julia ist außerdem der
    Kopf hinter unserer großen Konferenz Emotion Women’s Day. Im Interview erzählt Julia, wie
    die Idee zum #EWD19 entstanden ist und lässt den Tag zusammen mit Kasia nochmal Revue
    passieren.
    Anderthalb Jahre ist es nun her, dass die beiden Frauen die Idee zum #EWD19 ersonnen haben. Kasia und Julia haben
    schon viele Projekte und auch Veranstaltungen gemeinsam entwickelt. Aber dieses
    Mal sollte es ein noch außergewöhnlicherer Tag werden: eine internationale Konferenz für
    Frauen, mit dem Mehrwert einer Fortbildung und dem Spirit eines Festivals.

    Mit Vorträgen, Coachings und Panels, die nicht nur spannende Einblicke in
    Zukunftsbranchen bieten, sondern vor allem vermitteln: Zusammen kommen wir
    weiter.

     

    Unter der Leitung von Julia Möhn und großem Einsatz des gesamten EMOTION-Teams ist der
    #EWD19 am 6. Mai tatsächlich Wirklichkeit geworden. Und er war ein Erfolg: Mehr
    als 70 Speaker und Coaches, darunter hochkarätige Frauen wie
    Digitalministerin Dorothee Bär, und rund 850 Besucher kamen ins Hamburger
    Curio-Haus, um dabei zu sein.

     

    Ein bisschen
    erschöpft, aber immer noch aufgeladen vom Spirit der Veranstaltung, haben sich
    Kasia und Julia für den Podcast zusammengesetzt und den Tag nochmal Revue
    passieren lassen.


    Was waren ihre persönlichen Highlights? Was hat sie besonders
    berührt? Sind die Ziele aufgegangen und was nehmen sie mit für den #EWD20? Das hört
    ihr exklusiv in dieser Podcast-Folge.

     

    Natürlich geht es auch um Julia Möhn persönlich und
    ihren beruflichen Weg. Sie erzählt, wie sie ihre ersten Erfahrungen in männlich
    geprägten Sportredaktionen machte, was ihre Stärken als Journalistin sind,
    warum der 1. FC St. Pauli so eine besondere Bedeutung für sie hat und warum die
    Geburt ihrer Tochter ihren Blick für die Gleichberechtigung nochmal geschärft
    hat.

    Wir wünschen euch viel Spaß bei dieser Folge.

    Und wenn Ihr wissen wollt, wie es mit dem Emotion Women’s Day weitergeht, abonniert doch unseren EWD-Newsletter – unter diesem Link:

    https://www.emotion.de/womensday#paragraphs-item-472

  • 7 Mai 2019
    Kasia trifft Franziska von Hardenberg, Gründerin, Influencerin, Mutter
    1:10:05

    Bäm, hier kommt
    Franziska von Hardenberg! Die Vollblut-Unternehmerin spricht im Podcast über
    ihre turbulente Karriere und Kraftquellen in der Krise.


    Dass Franziska von Hardenberg ein Unternehmer-Gen hat,
    spürte sie schon als Kind. “Ich habe im Urlaub Muscheln bemalt und am Strand
    verkauft”, erzählt sie im Podcast lachend. Ihr Sinn für
    Geschäfte führte sie früh in den digitalen Versandhandel. Mit 25 war sie Head
    of Operations bei Zalando und hatte Verantwortung für 70 Mitarbeiter. Doch
    Franziska Hardenberg wollte mehr. Der Drang, ihr eigener Chef zu sein, der sei
    immer da gewesen. Als dann die Idee in ihr wuchs, einen Onlinehandel für Blumen
    zu gründen, war für sie klar: Sie muss es versuchen.

     

    Im Gespräch mit Katarzyna Mol-Wolf erzählt Franziska von
    Hardenberg, wie sie ihr Unternehmen Bloomy Days gründete und viele erfolgreiche
    Jahre erlebte, die ihr als Höhepunkt sogar ein Dinner mit Bundeskanzlerin
    Angela Merkel einbrachten. Und wie dann die bislang größte Krise folgte: die
    Insolvenz ihrer Firma.

     

    “Gründen ist wie ein Schiffsreise – manchmal hängt man mit
    dem Kopf über der Reling”, sagt Franziska von Hardenberg im Podcast – und wer
    ihr zuhört, kann kaum glauben, dass sie erst Mitte 30 ist. Lernt im Podcast
    eine Frau kennen, die schon früh wusste, was sie wollte. Und die Verantwortung übernimmt, wenn sie gefordert ist.

    Es ist wohl diese Authentizität,
    die sie für viele Frauen zum Vorbild machen – und die ihr viel Support
    einbrachte. “Nach der Insolvenz bekam ich eine Welle der Solidarität”, so
    Franziska von Hardenberg. Entsprechend gestärkt schaut sie nach vorne. Ein
    neues Unternehmen hat sie bereits gegründet. Im Interview erzählt sie, was ihre
    neuen Pläne sind.

    Folgt Franziska von Hardenberg auch auf Instagram: @sissihardenberg

  • 30 Apr 2019
    Kasia trifft Kerstin Schiefelbein, Digital-Unternehmerin
    50:24

    Wer auf Facebook unterwegs ist, kommt um Visual Statements kaum
    herum. Fast jeder von uns hat schon mal die lustigen oder tiefsinnigen Sprüche des Social Publishers geteilt. Kerstin Schiefelbein ist neben Benedikt Böckenförde Geschäftsführerin des Unternehmens, und Kasia hat sie in ihrem Büro in Berlin besucht.

    “Es ruckelt immer ein bisschen,
    wenn das Leben in den nächsten Gang schaltet.” Das ist Kerstin
    Schiefelbeins Lieblingsspruch bei Visual Statements. Er passt gut zu
    ihrem beruflichen Weg, bei dem sie eine Menge über Selbstvertrauen und Sprünge in kaltes
    Wasser gelernt hat.

    Bevor Kerstin Schiefelbein bei Visual Statements anfing, studierte sie BWL und
    Kommunikationswirtschaft, danach arbeitete sie in einem klassischen
    Zeitschriftenverlag. Als junge Trainee bei Burda lernte sie die
    Grundlagen des Medienmarkts kennen, und rutschte dann schnell in die
    digitale Sparte des Verlags. Sie stieg auf zum Head of Digital und
    managte dann für mehrere Jahre das Digitalgeschäft der osteuropäischen
    Burda-Titel.

    Im Gespräch mit Katarzyna Mol-Wolf gibt Kerstin Schiefelbein zu, dass
    Länder wie Russland oder Polen nicht ihre erste Wahl gewesen waren: “Ich konnte
    keine dieser Sprachen und habe sie auch nie gelernt.” Dennoch sei die
    Zeit im osteuropäischen Ausland eine der prägendsten Phasen ihres Lebens
    gewesen. Dort habe sie die Freiheit, die sie in Deutschland hat, erst
    richtig zu schätzen gelernt. Gleichzeitig war sie beeindruckt von den
    Menschen. “In Osteuropa traf ich viel mehr starke Frauen in Führung.”

    Mit diesen
    Erfahrungen im Gepäck kam Kerstin Schiefelbein zurück nach
    Deutschland und wechselte bald zu Visual Statements.
    Benedikt Böckenförde, ein Bekannter von ihr, hatte das Startup gegründet
    und sie überzeugt, zu ihm zu wechseln.

    Inzwischen ist Visual
    Statements eins der reichweitenstärksten deutschen
    Social-Media-Unternehmen in Deutschland. 50 Millionen Menschen erreichen
    die lustigen, emotionalen oder tiefgründigen Sprüche jeden Monat.

    Und das Unternehmen verdient damit viel Geld. Wie, das erzählt Kerstin Schiefelbein im Interview!

    Kerstin Schiefelbein auf dem Emotion Women’s Day
    Ihr könnt die Unternehmerin übrigens auch selbst live erleben. Auf dem #EWD19
    am 6. Mai 2019 hält sie einen Vortrag zum Thema “Fempreneur in der
    digitalen Welt: Wie begeistere ich täglich?” Nicht verpassen! Tickets und Programm auf www.emotion.de/womensday

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