"She drives mobility

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    She drives mobility

    • Ab jetzt gibt’s alle vier Wochen eine neue Podcastfolge von einem:r von uns dreien. Die Themen? Digital und irgendwo zwischen Neuer Mobilität und Leben und Arbeiten auf dem Land. Wir haben uns mal getroffen, um das kurz zu beleuchten.

      Tobias Kremkau:
      „Ich denke, schreibe, spreche und berate zum Thema Coworking — und das fast ununterbrochen. 2015 habe ich mit anderen Coworking-Enthusiasten die >German Coworking Federation (GCF) gegründet, der mitgliederstärkste Coworking-Verband Europas. Seit April 2021 arbeite ich als Referent für Beratung und Entwicklung bei der >CoWorkLand eG

    • Wie vermeiden wir, dass das 1/5 von Kindern, das jetzt schon wegen mangelnder Bewegung übergewichtig ist, noch größer wird? Und wir bringen wir bewegungsarme Kinder durch „muskelbetriebene Mobilität“ wieder zurück in ein gesundes Leben?

      Ein weiterer Teilbereich der Fragen kam von „Stadtmenschen“. Ich möchte in einer Umgebung leben, die Lebensqualität und Ruhe und gute Luft hat. In der Stadt scheine ich darauf kein Recht zu haben? Was kann ich tun, damit wir hierfür in meinem Viertel mehr Aufmerksamkeit bekommen und vielleicht sogar eine Nachbarschaft in Bewegung setzen?

      Ich habe mir Tanja und Anika eingeladen, um genau diese Fragen aufzunehmen und Anregungen zu sammeln, was Jede:r von uns tun kann – und sei es einfach, eine Baumscheibe zu bepflanzen. Das Projekt https://www.strasse-zurueckerobern.de zeigt, wie groß so ein Parkplatz ist.

      Manches Kinderzimmer ist nicht so groß – und kostet 400 Euro oder mehr. Insgesamt findet ihr unter „Straße zurückerobern“ viele Tipps, die euch an die Hand nehmen.

      Nicht alles muss neu erfunden, sondern schlicht gut kopiert werden! Hier findet ihr Hinweise zur Kindermobilität: https://www.vcd.org/mobilitaetsbildung. Ich freue mich, wenn viele von euch sich ermutigt fühlen, Kindern eine echte Mobilität und Freiheit zu schaffen.

      Denn, so sagt es Anika passend, die anfängliche Bequemlichkeit von Eltern ist verständlich, sie wird aber zur „Unbequemlichkeit“, wenn die Kindern ihre eigenen Hobbies entwickeln. Sie entlastet es als Mutter sehr, dass ihre Kinder mit dem Rad in Berlin unterwegs sind – und nicht geshuttelt werden müssen.

    • Wir sprechen über das Scheitern der Campusbahn, die Möglichkeiten von Mobility Hubs in Städten und das Parkhaus als Zentrum vernetzter Multimodalität. Beginnend mit Aachen will Philipp vor allem auch sein kommunales Know How einbringen, um Verkehr klimagerechter abzubilden. „Es pendeln täglich 60.000 Menschen mit dem Auto nach Aachen, mein Ziel ist es, dass mindestens 20.000 von ihnen vor der Stadt umsteigen und Aachen von Verkehr entlasten.“ Welche Rolle der Citymover dabei spielt und warum die Heimat von Streetscooter und Co. dabei für ihn idealer Standort ist, das erfahrt ihr in unserem Talk.

    • She Drives Mobility #53: Herr Heimlich, wie sieht der Automobilclub Europa die Mobilität der Zukunft?

    • Mobilität schafft Lebensqualität und ist Voraussetzung für Wirtschaftswachstum, Handel und Kreativität sowie persönliches Wohlbefinden. Eine zukunftsfähige Mobilität zu gestalten, ist eine gewaltige Aufgabe. Sie muss sowohl ökologisch und ökonomisch nachhaltig als auch an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet sein. Damit Deutschland seine internationale Leistungsfähigkeit weiter stärkt, ist eine offene Diskussion notwendig. Emmett fördert diesen Diskurs auf seiner Plattform und fordert zum Mitgestalten der Zukunft der Mobilität auf.

    • I really like the exchange with such people, because they give their point of view in an appreciative and simple way and accept the fact that currently only a minority is in touch with the big change in mobility.I also asked Carolina to explain the different levels of autonomous driving as an introduction to our talk – this goes from level 0 (which corresponds to a normal car) to level 5 (fully autonomous). And I love her picture, which makes it clear what this means: You can first take your hand off the handlebars, then your eyes, and at the end (at level 5) even your brain off the road, because the car can take over everything for you.

      We talk about the opportunities of autonomous driving, the MUST of thinking in systems and we take a trip around the world and look at the different countries and their unfortunately very different approaches to autonomous driving.

      An autonomous driving car will NEVER produce more errors than a human, yet it is right to set high standards for these vehicles.

      Carolina sees opportunities especially for people who are already struggling to move well through life. After all, autonomous vehicles come on demand and bring the function that is needed: Space for a stroller, accessibility – or even a car just for me. But – and this is fantastic – I no longer have to buy a car just for me, I pay for the mobility I need at that exact moment. This frees up time for me AND details like urban space in equal measure.

      Carolina puts a big question mark on Tesla’s claim to be close to Level 5, estimating that Waymo is ahead and Tesla is about Level 2.

    • Prof. Harald Frey sieht sich selbst als immer anarchistischer denkenden Gelehrten und verzweifelt manchmal an der fehlenden Radikalität seiner Studierenden. Diesen muss er zu Beginn neuer Semester stets erstmal aufzeigen, wie schief unsere Wahrnehmung von Mobilität und dem Recht der Autos ist.

    • Obwohl der Anteil der Luftfahrt am Treibhauseffekt heute bereits bei fünf Prozent liegt und gerade Emissionen in großer Höhe als besonders klimaschädlich gelten, beschränkt sich elektrisches Fliegen aktuell noch auf Sonderlösungen. Dies liegt daran, dass bis vor kurzem kein Flugzeug-Hersteller den aufwändigen EASA-Zertifizierungsprozess hinter sich gebracht hat, um ein elektrisches Leichtflugzeug zur Marktreife zu entwickeln. Somit waren bisher schlicht keine Batterie-Flieger am Markt erhältlich.

      Weltneuheit Elektroflugzeug
      Im Juni konnte nun der slowenische Hersteller „Pipistrel” als erster sein neuartiges Modell „Velis Electro” erfolgreich zertifizieren lassen. Die Zertifizierung ist der entscheidende Schritt aus dem Protoypen- und Experimental-Stadium hin zur kommerziellen Nutzung.

      Alle Vorteile der Elektroautos kommen auch in der Fliegerei zum Tragen. Der extrem leise Antrieb ermöglicht hohe Steigleistungen und schont die Ohren der Anwohner: Ein Elektroflieger ist ab etwa 150 Metern Entfernung quasi unhörbar. Im Gegenzug müssen die Pioniere aber auch alle Herausforderungen der Elektromobilität bewältigen: Die geringere Energiedichte im Zusammenspiel mit dem Gewicht der Akkus führt zu realistischen Reichweiten um die 100 km, die bisher nicht existente Ladeinfrastruktur macht den Weltrekordflug zu einer echten logistischen Herausforderung.

      Eine Tour mit mehreren „Legs“
      Die Strecke wurde in mehreren Abschnitten abgeflogen, zwischen denen die Flugakkus nach 100 Kilometer Reichweite (etwa eine Stunde Ladung) wieder aufgeladen wurden, natürlich nahe eines Rollfeldes. Im ersten Schritt musste das Team daher kleine Sportflugplätze entlang der Strecke finden, die überhaupt über den notwendigen Drehstromanschluss mit bestenfalls 32 Ampère (22 kW) verfügen. Mehr zu diesem Abenteuer hier.

      Wenn ich aber schon einen Zukunftsforscher zu Gast habe, dann will ich natürlich noch mehr als die Zukunft der Luftfahrtt besprechen. Als Senior Partner bei Future Matters beschäftigt sich Morell mit den Meta- und Megatrends der nahen und fernen Zukunft und hat damit einen sehr speziellen Blick auf bestimmte Entwicklung in Deutschland. “Wir versuchen eine Industrie am Leben zu erhalten, die de facto schon tot ist.” Klare These von Morell: Die Wettbewerber sind längst nicht mehr in der klassischen Autobauer-Branche zu suchen, sondern die Wachstumstechnologien der Zukunft sehen das Auto als Device – weit weniger autoverliebt, als wir es hier in Deutschland fatalerweise sind.

      Abschließend betrachten Morell und ich die Corona-Krise, die als sichtbare Bedrohung sehr schnell für Reaktionen in der Abwendung sorgte. Wissenschaftlich und technisch war es für Morell ein Siegeszug ungeahnter Geschwindigkeit. Dasselbe wäre für die Abwendung der Klimakrise zu wünschen, hier jedoch ist die Krise weit weniger spürbar, die Menschen, die an ihr sterben, sind unsichtbar, da die Ursachen sehr viel komplexer und weniger unmittelbar sind. Was tun? Auch darüber sprechen wir zum Ende des Podcasts.

    • Immer wieder, wenn ich über die notwendige Verkehrswende spreche, gibt es mehrere Abwehrreflexe – indem sich auf Probleme und nicht auf Möglichkeiten konzentriert wird. Ein Detail, das hier immer im Fokus steht, ist der ländliche Raum. “Abgehängt” sei er, ohne Auto ginge nix. Dem ist so – aber: War das schon immer so? Wollen wir das so belassen? Oder wollen wir mal schauen, ob es nicht in der Vergangenheit eher so war, dass ländliche Räume abgehängt wurden, indem funktionierende Systeme aufgelöst und über 8.000 Schienenkilometer abgebaut wurden?

      Ein Team, das unter Geschäftsführerin Anja Sylvester unermüdlich dabei ist, die Möglichkeiten einer ländlichen Verkehrswende zu verdeutlichen, ist LandLogistik. Fachübergreifend und interdisziplinär verknüpft LandLogistik u. a. Frachtkapazitäten — unabhängig vom Carrier, intelligent und in Echtzeit. Es wird auf die Idee des Postbusses zurückgegriffen, den es schon einmal gab, der aber abgeschafft wurde.
      So entstehen schnelle und günstige Transportketten, die noch dazu Ressourcen sparen.

      Ein Beispiel: Für die Mitglieder der Regionalinitiative «Gutes aus Waldhessen» im Kreis Hersfeld-Rotenburg stellt eine bezahlbare, regionale Logistik eine tägliche Herausforderung dar. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie hat sich der Verein einem Projektkonsortium angeschlossen, um die Nutzung freier Kapazitäten im Schienenpersonenverkehr für die Mitnahme von Kleingütern zu analysieren. Zusammen mit den Projektpartnern werden im einjährigen Projektzeitraum die Chancen einer kombinierten Transportkette analysiert. Von Fahrplanzeiten bis zum Störungsmanagement, die Integration des Wegeleitsystems vom Bahnhofsvorplatz bis zur Gleisanlage – das Digitalisierungskonzept steht im Mittelpunkt des Projektes.

      Weiteres Projekt: kombiBUS
      • Strategischer Partner für „Versorgung des ländlichen Raumes“
      • Bestandteil der regionalen Wirtschaftsförderung:
      • Steigerung der regionalen Wertschöpfung, Synergien über branchenübergreifende
      Zusammenarbeit, Arbeitsplatzsicherung, Produktionssteigerung
      • Anerkanntes Vorbild: regional, national, global (EU und Japan!)
      Effekte für den ÖPNV
      • Erwirtschaftung zusätzlicher Deckungsbeiträge zur Finanzierung des ÖPNV
      • ÖPNV-Marketing – Linienbus ist nicht nur Schülerverkehr (Imagegewinn)
      • Betriebliches Mobilitätsmanagement: Haltestelle sichert Zugang zu Fachkräften & Logistik

      Aber nicht nur das: Das Beratungs- und Umsetzungsangebot geht auch über den reinen Frachttransport hinaus. Mobilität, Regionalenwicklung und Wirtschaftsförderung werden zusammen gedacht und entwickelt.

      Der Kern ist dabei so gar nicht digital, denn es geht darum, Menschen in den Dialog zu bringen, die gemeinsam Lösungen für ihre Kund:innen im ländlichen Raum entwickeln.

    • Ein Team, das unter Geschäftsführerin Anja Sylvester unermüdlich dabei ist, die Möglichkeiten einer ländlichen Verkehrswende zu verdeutlichen, ist LandLogistik. Fachübergreifend und interdisziplinär verknüpft LandLogistik u. a. Frachtkapazitäten — unabhängig vom Carrier, intelligent und in Echtzeit. Es wird auf die Idee des Postbusses zurückgegriffen, den es schon einmal gab, der aber abgeschafft wurde.
      So entstehen schnelle und günstige Transportketten, die noch dazu Ressourcen sparen.

      Ein Beispiel: Für die Mitglieder der Regionalinitiative «Gutes aus Waldhessen» im Kreis Hersfeld-Rotenburg stellt eine bezahlbare, regionale Logistik eine tägliche Herausforderung dar. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie hat sich der Verein einem Projektkonsortium angeschlossen, um die Nutzung freier Kapazitäten im Schienenpersonenverkehr für die Mitnahme von Kleingütern zu analysieren. Zusammen mit den Projektpartnern werden im einjährigen Projektzeitraum die Chancen einer kombinierten Transportkette analysiert. Von Fahrplanzeiten bis zum Störungsmanagement, die Integration des Wegeleitsystems vom Bahnhofsvorplatz bis zur Gleisanlage – das Digitalisierungskonzept steht im Mittelpunkt des Projektes.

      Weiteres Projekt: kombiBUS
      • Strategischer Partner für „Versorgung des ländlichen Raumes“
      • Bestandteil der regionalen Wirtschaftsförderung:
      • Steigerung der regionalen Wertschöpfung, Synergien über branchenübergreifende
      Zusammenarbeit, Arbeitsplatzsicherung, Produktionssteigerung
      • Anerkanntes Vorbild: regional, national, global (EU und Japan!)
      Effekte für den ÖPNV
      • Erwirtschaftung zusätzlicher Deckungsbeiträge zur Finanzierung des ÖPNV
      • ÖPNV-Marketing – Linienbus ist nicht nur Schülerverkehr (Imagegewinn)
      • Betriebliches Mobilitätsmanagement: Haltestelle sichert Zugang zu Fachkräften & Logistik

      Aber nicht nur das: Das Beratungs- und Umsetzungsangebot geht auch über den reinen Frachttransport hinaus. Mobilität, Regionalenwicklung und Wirtschaftsförderung werden zusammen gedacht und entwickelt.

      Der Kern ist dabei so gar nicht digital, denn es geht darum, Menschen in den Dialog zu bringen, die gemeinsam Lösungen für ihre Kund:innen im ländlichen Raum entwickeln.

    Der Podcast über Mobilität im Wandel, Diversität und neue Arbeitsformen von und mit Katja Diehl und ihren Gästen.
    Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.
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