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    digitale Geldanlage quirion

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    • Lange waren Schwellenländer für Anleger eine große Enttäuschung – zu riskant, politisch zu unsicher, zu wenig Technologie-Phantasie. Doch 2025 hat sich das Bild erheblich verändert. Der MSCI Emerging Markets schlägt erstmals seit Jahren Aktien aus den Industriestaaten. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Wetterlage fragil und einige gute, alte Gewissheiten geraten ins Wanken. Was steckt hinter dem Comeback der Schwellenländer und ist das eher ein kurzfristiger Effekt oder schon ein struktureller Trend? Antworten gibt, wie immer an dieser Stelle, Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Kam das Comback der Schwellenländer überraschend? (1:19)
      • Warum wurden die Schwellenländeraktien so lange unterschätzt? (2:14)
      • Was hat sich in den Emerging Markets geändert? (4:02)
      • Welche Rolle spielt der sehr schwache Dollar? (5:37)
      • Ist die immer noch weit verbreitete Skepsis gegenüber den Schwellenländern gerechtfertigt? (6:56)
      • Wie sehen die Perspektiven in China aus? (8:34)
      • Spitzt sich der China-Taiwan-Konflikt zu? (9:45)
      • Indien als größte Demokratie der Welt verliert an Schwung. Was sind die Gründe dafür? (11:18)
      • Sind Reformschübe, wie in Südkorea, in der Regel gut für Börsen? (13:07)
      • Tech-Werte dominieren inzwischen auch die MSCI Emerging Markets. Ist KI der zentrale Treiber dieser neuen Dynamik? (14:24)
      • Sind klassische Branchen wie Energie oder Rohstoffe in den Schwellenländern passé? (15:13)
      • Wie sollte man Schwellenländeraktien in einem Depot berücksichtigen? (16:19)
      • Welche Schwellenländer könnten in den nächsten 5 bis 10 Jahren das größte Potenzial haben? (17:13)
      Gut zu wissen:
      • Die jüngste Schwellenländer-Outperformance überrascht nicht. Die Führungsrollen zwischen Industrie- und Schwellenländern wechselt regelmäßig.
      • 2025 hat sich das Kräfteverhältnis zugunsten der Schwellenländer gedreht, weil US-Tech und US-Politik an Glanz verlieren.
      • Mittlerweile profitiert auch speziell Asien vom KI- und Chip-Boom und Schwellenländeraktien sind im Vergleich zu den Industriestaaten deutlich günstiger bewertet.
      • Der schwacher US-Dollar wirkt doppelt positiv für viele Schwellenländer – er senkt ihre in Dollar notierte Schuldenlast und macht ihre Märkte attraktiver.
      • Der kräftige Kursaufschwung chinesischer Aktien steht im Gegensatz zu einer weiter schwächelnden Wirtschaft mit ungelöster Immobilienkrise, mauer Binnennachfrage, Überkapazitäten und „nur noch“ rund 4 bis 4,5 % Wachstum.
      • Die vorläufige Einigung im Zollstreit mit den USA war aber Balsam für den chinesischen Markt.
      • Indien hat zwar etwas an Dynamik verloren, bleibt aber mit rund 6–6,5 % Wachstum robust.
      • Südkoreas „Value-up-Programm“ und weitere Reformen haben der Börse starken Rückenwind verliehen.
      • Schwellenländer gehören ins Depot, weil sie als fester Teil des Weltmarkts für ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis sorgen.
      Folgenempfehlung: Folge 214: Länderinvestments abseits des Mainstreams – welche Potenziale haben Frontier Markets?  
    • Unser Podcast „klug anlegen“ wurde in diesem Jahr fünf Jahre alt. Ein halbes Jahrzehnt voller spannender Gespräche, klarer Einordnungen und hilfreicher Tipps für alle, die ihr Geld klug und verantwortungsvoll anlegen möchten. In dieser Jubiläumsfolge blicken wir nicht nur zurück auf bewegte Jahre an den Finanzmärkten, sondern auch auf die Entwicklung unseres Podcasts – gemeinsam mit dem Mann, der selbstverständlich vom ersten Tag an mit dabei war: Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Was geht Karl Matthäus Schmidt durch den Kopf, wenn er an die Anfänge des Podcasts denkt? (01:26)
      • Hatte er jemals Zweifel, ob das Format überhaupt ankommt? (02:32)
      • Welche Momente blieben in diesen fünf Jahren besonders hängen, vielleicht emotional oder sogar kurios? (03:30)
      • Was waren an den Märkten aus Schmidts Sicht die einschneidendsten Entwicklungen in den letzten fünf Jahren? (04:30)
      • Was war damals als Privatanleger einfacher, was schwerer als heute? (05:56)
      • Bringt die Aufklärungsmission wirklich etwas? (07:29)
      • Gab es Rückmeldungen, wo Schmidt gespürt hat, dass der Podcast wirklich was bewegt? (08:46)
      • Woher kam der Antrieb, das Buch „Geld im Glück“ zu schreiben? (09:56)
      • Karl Matthäus Schmidt befragt seinen Sparringspartner Andreas Franik. Wie nimmt er unser Podcast-Engagement wahr? (12:03)
      • Konnte Franik als Finanzmarktexperte von unseren Podcasts auch noch etwas lernen? (13:40)
      • Wie kann der Podcast nach Franiks Ansicht noch besser werden? Und was läuft schon besser als anderswo? (14:55)
      • Was ist Schmidts größter Wunsch für die nächsten fünf Jahre „klug anlegen“? (16:15)
      • Was ist die größte Herausforderung für die Finanzmärkte in den kommenden Jahren? (17:17)
      • Welche Rolle spielt die Digitalisierung, allen voran der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, an den Märkten? (18:00)
      • Wird sich durch die KI das Verhältnis zwischen der Bank und der Kundschaft verändern? (20:30)
      • Hat das Thema Financial Wellbeing einen besonderen Stellenwert für Schmidt? (22:25)
      • Auf welche Podcast-Folge ist Schmidt besonders stolz? (23:13)
      • Welche Folgen waren die erfolgreichsten in all der Zeit? (23:56)
      • Gibt es eine Folge, die Schmidt lieber vergessen würde? (25:04)
      • Wie viel persönliche Aspekte stecken in all diesen Podcast-Folgen? (25:49)
      Gut zu wissen:
      • Der Podcast startete 2020 mitten in der Corona-Krise, wurde gleich gut angenommen und läuft bis heute erfolgreich.
      • Es ist sehr beeindruckend, wie gut sich ein breit gestreutes Aktienportfolio in Zeiten wie diesen geschlagen hat – plus 10 % p. a. vor Kosten in den vergangenen 5 Jahren.
      • Krisen und Unsicherheiten gibt es immer und die der Vergangenheit wirken heute oft harmloser als sie damals waren. Deswegen ist das Investieren heute nicht schwerer als früher.
      • Finanziell glücklich wird man vor allem dann, wenn man sich seine persönlichen Wünsche bewusst macht, die Geldanlage darauf ausrichtet und einige Anlagegrundregeln beherzigt.
      • Dazu zählt: Der ideale Einstiegszeitpunkt ist immer jetzt. Denn Finanzmarktentwicklungen sind kurz- bis mittelfristig unvorhersehbar. Langfristig geht es aber letztlich nach oben.
      • Eine der großen aktuellen Herausforderungen für die Märkte ist die neue, schwer kalkulierbare Rolle der USA.
      • Ein vernünftiges, staatlich gefördertes Altersvorsorge-Konzept wäre für die deutschen Anlegerinnen und Anleger ein Segen.
      • KI kann helfen, vernünftiges Finanzwissen aufzubauen und teure Provisionsberatung abzuschaffen, sie liefert aber keine verlässlichen Marktprognosen.
      • Die bislang erfolgreichste Podcast-Folge in 2025 war die Nr. 228 – „Richtig Erben und Vererben – worauf kommt es wirklich an“.
      Folgenempfehlung: Folge 218: Anlageprinzipien verstehen – wie wählen Sie die passende Anlagestrategie?
    • Um seine Liebsten und sich selbst vor emotionalen Belastungen oder womöglich sogar vor Streitigkeiten zu schützen, ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema Nachlass zu beschäftigen. Dabei muss es nicht immer gleich ums Erben und Vererben gehen. Schenkungen bieten viele Vorteile gegenüber dem alleinigen Fokus auf den Erbfall – sowohl auf der Gefühlsebene als auch finanziell gesehen. Was in diesem Zusammenhang beachtenswert ist, verrät Ihnen Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion.   Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Warum ist Schmidt das Nachlass-Thema so wichtig? Und warum gleich eine eigene Folge zum Schenken? (1:13)
      • Was kann man überhaupt schenken? (2:18)
      • An wen kann man etwas verschenken und umgekehrt: Wer kann oder darf schenken? (2:48)
      • Was sind ganz grundsätzliche Vorteile von Schenkungen? (3:32)
      • Warum ist es sinnvoll, Vermögen zu verschenken? (4:31)
      • Sind Schenkungen vor dem Hintergrund hoher Freibeträge steuerlich wirklich nötig? (5:27)
      • Kann man eine Immobilie verschenken, aber weiter dort wohnen oder die Miete kassieren? (7:04)
      • Lässt sich eine Schenkung eigentlich auch komplett rückgängig machen? (8:06)
      • Benötigen Schenkungen eine gewisse Form? (9:00)
      • Welche Kosten entstehen bei einer Schenkung? (10:29)
      • Muss beispielsweise die Schenkung eines Autos im Wert von 30.000 Euro beim Finanzamt angemeldet werden? (11:27)
      • Was möchte Schmidt den Hörerinnen und Hörern zusammenfassend mit auf den Weg geben? (12:24)
      Gut zu wissen:
      • Gezielte Schenkungen haben viele Vorteile gegenüber einem Erbfall.
      • Sie machen Freude zu Lebzeiten und bieten Gestaltungsspielräume beim Thema Steuern und bei der Firmennachfolge.
      • Beschenkt werden können private Personen aber auch Firmen oder Organisationen.
      • Vermögensschenkungen sind im Rahmen der Freibeträge alle 10 Jahre steuerfrei.
      • In Zweifelsfällen sollte immer eine Rechtsberatung erfolgen.
      • Bei Immobilien sind mit Hilfe von Wohnrechten und Nießbrauch interessante Gestaltungen möglich.
      • Unter Umständen lassen sich Schenkungen auch rückgängig machen.
      • Komplexere Schenkungen erfordern einen Schenkungsvertrag.
      • Erben und Vererben sind hochemotionale Themen, umso wichtiger ist es, sie möglichst früh anzusprechen.
      • Schenkungsüberlegungen können den Zugang vereinfachen.
      Folgenempfehlung Website Folge 110: „Klug vererben und verschenken – wie geht’s richtig?“
    • Es klingt verlockend: ein regelmäßiges passives Einkommen am besten monatlich, ohne viel dafür tun zu müssen. So manch einer versucht das mit sogenannten Dividenden-Strategien, die auf regelmäßig hohe Aktien-Ausschüttungen setzen. Doch kann das verlässlich klappen? Und worauf kommt wirklich an? Darüber spricht Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, in dieser Podcast-Folge. Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Was hält Schmidt von der Idee eines passiven Einkommens und was ist das eigentlich? (1:17)
      • Welche Rolle können Dividenden bei diesen Überlegungen spielen? (2:16)
      • Wie sind Dividenden-ETFs konstruiert? (4:04)
      • In welchem Turnus wird ausgeschüttet? Und was ist die bessere Variante: thesaurierend oder ausschüttend? (5:33)
      • Viele Anleger bauen sich spezielle Depots auf, die nur aus Dividenden-ETFs bestehen, um dann die Erträge rauszuziehen. Wie schlau ist das? (6:50)
      • Warum ist ein reines Dividenden-ETF-Portfolio trotz der vorhandenen Risikostreuung kritisch zu sehen? (8:56)
      • Kann man belegen, dass dividendenstarke Aktien keine besonders herausragenden Aktien sind? (10:28)
      • Gibt es für die relativ schwache Performance von Dividenden-ETFs griffige Gründe? (11:47)
      • Können dividendenstarke Aktien denn zumindest als Depot-Beimischung interessant sein? (13:30)
      • Wie wichtig sind Schmidt Dividenden in der persönlichen Anlagestrategie? (14:18)
      Gut zu wissen:
      • Zinskupons sind planbar, aber oft relativ niedrig – nur davon zu leben, erfordert sehr großes Vermögen.
      • Viele Anlegerinnen und Anleger nutzen von daher dividendenstarke Aktien, um aus den Ausschüttungen ein Zusatzeinkommen zu generieren.
      • Dividenden-ETFs diversifizieren besser als Einzelwerte, sind aber dennoch zu konzentriert und weichen stark vom Weltaktienmarkt ab.
      • Dividendenstarke Aktien werden oft als stabiler Anker in turbulenten Marktphasen wahrgenommen. Sie sind aber risikoreicher, als viele denken.
      • Eine hohe Dividendenrendite kann ein Warnsignal sein. Teils werden Dividenden trotz Verlusten gezahlt und manchmal ist die Dividendenrendite nur wegen einer Aktienkursschwäche hoch.
      • Überhöhte Ausschüttungen können Investitionen der Unternehmen bremsen und die Langfristrendite schwächen.
      • Bei Kennzahlen wir Rendite oder Schwankungsintensität waren breit gestreute Aktienindizes in den letzten Jahrzehnten oft besser als Dividendenindizes.
      • Ein weltweit breit gestreutes Portfolio ist die bessere Wahl und enthält starke Dividendenzahler automatisch.
      • Wenn es mit der Zeit kontinuierlich angewachsen ist, lassen sich durch gut konstruierte Auszahlpläne regelmäßige Entnahmen darstellen, ohne die Substanz des Portfolios angreifen zu müssen.
        Folgenempfehlung Website Podcast 230: Langfristig erfolgreich anlegen – was macht ein gutes Risikomanagement aus?
    • Saisonale Effekte gehören zu den häufig diskutierten Phänomenen an den Kapitalmärkten. Ob nun volatile Sommermonate oder starke Jahresauftakte: viele Anlegerinnen und Anleger schauen ganz gern mal auf die Börsenweisheiten, ob sie nun wissenschaftlich bewiesen sind oder nicht. Der bekannteste Effekt ist wohl „Sell in May and go away“, doch auch der Januar-Effekt, die „Weihnachtsrallye“ oder der „Montagseffekt“ spielen in der Marktpsychologie mitunter eine Rolle. Lohnt sich für Privatanlegerinnen und Privatanleger ein Blick auf diese vermeintlichen Phänomene? Wir besprechen das mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Was versteht man eigentlich unter saisonalen Effekten und was ist davon zu halten? (01:23)
      • Warum ist Schmidt kein echter Fan von saisonalen Effekten? (02:10)
      • Kann man davon ausgehen, dass die saisonalen Effekte nicht wissenschaftlich belegt sind und sogar in die Kategorie Börsenmythen fallen? (03:56)
      • Was ist unter dem sogenannten Montagseffekt zu verstehen? (05:02)
      • Gibt es eine Statistik, die untersucht hat, welches der beste Wochentag an der Börse ist? (06:27)
      • Was steckt hinter der Börsenregel „Sell in May and go away“? (06:57)
      • Gibt es konkrete Beispiele, die beweisen, dass es Nonsens ist, sich nach solchen Börsenregeln zu richten? (08:09)
      • Was ist von der berühmten „Weihnachtsrallye“ zu halten? (09:47)
      • Welche Rolle spielen konjunkturelle Zyklen? Stimmt es z. B., dass in einer Rezession die Aktienkurse steigen, weil alles Schlechte schon eingepreist ist? (10:50)
      • Welche Risiken hat es, eine Anlage-Strategie auf saisonalen Börseneffekten abzuleiten? (12:28)
      • Gibt es eigentlich ETFs, die sich auf saisonale Effekte spezialisiert haben? (13:51)
      • Schmidt plädiert für die Anlagemaxime „Der beste Einstiegs-Zeitpunkt ist immer jetzt“ – hat er dieser Regel folgend auch am Tage der Podcast-Aufnahme gekauft? (14:04)
      Gut zu wissen:
      • Saisonale Effekte sind scheinbar wiederkehrende Muster im Börsenverlauf, aus denen manche Anlegerinnen und Anleger günstige Kauf- und Verkaufszeitpunkte ableiten.
      • Solche Effekte basieren aber in der Regel auf rein zufälligen Ausreißern, die sich zwangsläufig in jeder Zeitreihe ergeben.
      • Der Glaube daran, dass sich Kursmuster zuverlässig wiederholen und man daraus Vorteile ziehen kann, ist ein Mythos.
      • „Sell in May and go away“ ist einer der bekanntesten „Weisheiten“. Dazu gehört, dass man im Herbst an die Börse zurückkehren soll.
      • Datenanalysen zeigen aber, dass auch diese Strategie auf Sand gebaut ist.
      • Auch konjunkturelle Muster wie „Aktien steigen bereits in der Rezession wieder“ scheitern in der Praxis an der Schwierigkeit eines exakten Timings.
      • Die Börsenhistorie zeigt, dass Buy-and-Hold-Strategien langfristig erfolgreicher sind als saisonale Timing-Strategien.
      • Wer sich auf saisonale Effekte verlässt, riskiert, wichtige Marktaufschwünge zu verpassen und später den steigenden Kursen nachzulaufen.
      Folgenempfehlung: Folge 206: „Typische Anlegerfehler: Gier und Panik – welche Psychofallen lauern noch an der Börse?“ _____
    • Ein schwacher Dollar – das klingt für viele erst mal gar nicht schlecht! Zum Beispiel wird dadurch die nächste USA-Reise günstiger. Doch für Anlegerinnen und Anleger stellt sich die Lage ganz anders dar: Wenn der Dollar fällt, belastet das die Rendite internationaler Aktienportfolios. Viele fragen sich deshalb: Sollte ich meine Dollar-Investments absichern? Oder ist das unnötig? Wir klären das mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzendem der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Checkt Schmidt als langjähriger Börsenanleger täglich die Kurse von Dollar und Euro? (1:20)
      • Warum schwächelt der US-Dollar in diesem Jahr so stark? (1:53)
      • Haben diverse Länder ihre US-Anleihebestände im großen Stil verkauft? (3:21)
      • Ist der Dollar noch ein sicherer Hafen für Investitionen? (4:13)
      • Wie sehr beeinflusst die Dollarschwäche aktuell die Rendite eines internationalen Aktien-Portfolios? (4:59)
      • Wäre es besser gewesen, sich im letzten Herbst von ein paar US-Aktien zu trennen? (5:49)
      • Was bedeutet eigentlich Währungsabsicherung und wie funktioniert das konkret? (7:47)
      • Was kostet eine Währungsabsicherung? (9:22)
      • Wenn der Dollar wieder steigt, verliert man dann bei einer Absicherung Geld? (10:52)
      • Lohnt sich eine Währungsabsicherung? Oder sorgt sie langfristig eher sogar für Verluste? (11:38)
      • Lässt sich mit einer Währungsabsicherung das Portfoliorisiko senken? Was sagen die Zahlen und Statistiken? (13:21)
      • Ist eine Währungsabsicherung bei Anleihen sinnvoll? (14:27)
      • Wie nutzt die Quirin Privatbank Absicherungsstrategien? (15:14)
      • Glaubt Schmidt, dass der Dollar als Weltleitwährung auf Dauer an Bedeutung verlieren wird? (15:49)
      Gut zu wissen:
      • Die diesjährige US-Dollar-Schwäche (rund 10 % ggü. Euro) schmälert die Rendite internationaler Aktienportfolios erheblich (Stand Ende Juli 2025).
      • Ursache ist u.  das schwindende Vertrauen in den US-Kapitalmarkt aufgrund Trumps chaotischer Politik.
      • Eine Währungsabsicherung funktioniert über sog. Devisentermingeschäfte, ist für Privatanleger nicht praktikabel – es gibt aber währungsgesicherte Fonds.
      • Die Kosten einer Absicherung orientieren sich an der Differenz zwischen den kurzfristigen Zinsen in den USA und der Euro-Zone – in den letzten Jahren 1,5 bis 2 % p. a.
      • Langfristig gleichen sich Währungsschwankungen aus und werden von den Aktienkursentwicklungen überkompensiert – Absicherungen kosten daher fast immer mehr, als sie bringen.
      • In Phasen eines steigenden Dollars verpasst man positive Performance und zahlt dennoch Absicherungskosten.
      • Nur abgesichert zu sein, wenn der Dollar fällt, ist unmöglich.
      • Eine signifikante Risikominderung durch Absicherung ist bei Aktien nicht nachweisbar – bei Anleihen hingegen schon.
      • Ein dauerhafter Bedeutungsverlust des US-Dollars ist derzeit noch nicht absehbar – eine echte Alternativwährung fehlt bislang.
      • Fazit: Globale Streuung ja – Währungsabsicherung bei Aktien nein, bei Anleihen ja.
        Folgenempfehlung Website Podcast 208: BRICS‑Gruppe – wie viel Einfluss und Wirtschaftskraft hat das neue Staatenbündnis?
    • Aktien für alle – auch für die Rente! Darüber hat Deutschland im vergangenen Jahr ziemlich kontrovers diskutiert. Am Ende ist die Ampel-Koalition gescheitert und das Thema scheint nun nicht mehr im Rampenlicht zu stehen. Dabei wäre der Kapitalmarkt für eine effiziente Altersvorsorge eine starke Stütze, wie ein Blick auf die langjährigen Renditen zeigt. Sind wir jetzt also wirklich alle selbst gefordert, um das Potenzial von Aktien als Ergänzung zur Rente zu nutzen? Damit beschäftigt sich Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion, in dieser Podcast-Folge. Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Warum setzt Schmidt so stark auf Aktien für die Altersvorsorge? (01:15)
      • Sind Aktien nicht zu riskant – etwa in Krisenjahren wie 2000 oder 2010? (02:05)
      • Warum fallen Verluste nicht so stark ins Gewicht, wenn man langfristig anlegt? (03:37)
      • Worum geht es bei der Aktienrente und ist Schmidt auch hier ein Fan? (05:01)
      • Was macht Schweden bei der Aktienrente besser als Deutschland? (06:15)
      • Wie viel bringt die schwedische Aktienrente am Ende tatsächlich pro Monat? (07:10)
      • Welche weiteren Länder setzen erfolgreich auf Kapitalmarkt-Rentenmodelle? (08:18)
      • Hat die Aktienrente auch Nachteile oder Risiken? (09:38)
      • Wie kann man sich selbst eine Art Aktienrente mit ETFs aufbauen? (10:54)
      • Wie viel sollte man monatlich sparen, um mit 67 ein ordentliches Vermögen zu haben? (11:54)
      • Ist der Aktienmarkt nicht nur etwas für Reiche? (13:24)
      • Was hält Schmidt vom Vorschlag eines staatlich geförderten Startkapitals für Kinder zur Altersvorsorge? (14:23)
      • Welche unorthodoxe Idee hat Schmidt, um „Aktien für alle“ nachhaltig umzusetzen? (15:53)
      Gut zu wissen:
      • Langfristig bringt eine breit gestreute Aktienanlage die höchste Rendite – wissenschaftlich belegt und ökonomisch logisch. Unternehmerisches Risiko wird belohnt.
      • Auch eine solche Anlage kann zwischenzeitlich wertmäßig stark fallen. Wer durchhält, kommt in einigen Jahren aber wieder ins Plus.
      • Langfristig sind bislang alle Krisen am Aktienmarkt überwunden worden. Entscheidend ist, den persönlichen Planungshorizont sauber zu berücksichtigen und in Abwärtsphasen nicht in Verkaufspanik zu verfallen.
      • Eine staatlich geförderte Altersvorsorge mit Aktien wäre ideal. Sie kann langfristig die Rentenlücke verkleinern oder schließen.
      • Schweden, Großbritannien und die USA setzen bereits erfolgreich auf aktienbasierte Altersvorsorge mit Steuervorteilen.
      • Kommt die Aktienrente in Deutschland, müssen Fehler wie bei Riester vermieden werden (z. B. zu teure Produkte, zu hohe Komplexität).
      • Digital, einfach und kostengünstig – so muss modernes Aktiensparen funktionieren.
      • Mit einem breit gestreuten ETF-Portfolio-Sparplan lässt sich eine „eigene Aktienrente“ nachbauen – ab 25 € im Monat, flexibel und renditestark.
      • Alle Anlegerinnen und Anleger haben dieselbe Renditechance – egal ob mit 50 oder 50.000 €.
      • Jüngster Plan der neuen Regierung: Jedes Kind bekommt ab dem 6. Lebensjahr bis zum 18. Geburtstag monatlich 10 € für ein Vorsorgedepot. Genaue Details sind hier aber noch offen.
      Folgenempfehlung: -----
    • Wer kennt sie nicht – plakativen Schlagzeilen wie „Reich werden an der Börse“ oder „Mit dieser Anlagestrategie werden Sie Millionär“. Oft wird suggeriert, dass man speziell mit Daytrading ganz leicht erfolgreich sein kann. Wie diese Art des Anlegens generell zu beurteilen ist und was es dabei zu beachten gilt, wollen wir heute in dieser Podcast-Folge besprechen, wie immer mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen:
      • Wie hat sich Schmidt mit seiner ersten Aktie gefühlt, als Spekulant oder Investor? (01:22)
      • Hat Schmidt schon einmal eine Aktie am selben Tag gekauft und dann wieder verkauft? (02:27)
      • Ist es schon Daytrading, wenn man am selben Tag Aktien kauft und verkauft? (03:22)
      • Was ist Daytrading und wie funktioniert es? (03:52)
      • Mit welchen Anlageklassen funktioniert Daytrading? (04:30)
      • Welche technischen Voraussetzungen benötigt man zum erfolgreichen Daytrading? (05:42)
      • Was sind gängige Strategien im Daytrading? (07:12)
      • Was hält Schmidt von CFDs, die das taggleiche Kaufen und Verkaufen erleichtern sollen? (08:42)
      • Wie läuft eine typische CFD-Spekulation ab? (09:52)
      • Kann man sich beim CFD-Trading im Besonderen und beim Daytrading im Allgemeinen stark verschulden? (10:47)
      • Ist Daytrading überhaupt seriös und legal in Deutschland? (12:12)
      • Woher können Daytrader Informationen beziehen, die für das Daytrading relevant sind? (13:23)
      • Ist die Fundamentalanalyse (Wirtschafts-, Unternehmenszahlen) für Daytrader geeignet? (14:24)
      • Wie viel Kapital benötigt man idealerweise fürs Daytrading? (15:21)
      • Wie hoch ist der Zeitaufwand für Daytrading? (15:52)
      • Wie groß ist das Suchtpotenzial beim Daytrading einzuschätzen? (16:51)
      • Ist Daytrading für Privatanleger überhaupt sinnvoll oder profitieren vor allem professionelle Händlerinnen und Händler? (18:55)
      • Was würde Karl Matthäus Schmidt seiner kleinen Tochter raten, wenn sie in zehn Jahren Aktien ganz allein kaufen möchte? (19:37)
      Gut zu wissen:
      • Daytrading ist das Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren am selben Tag.
      • Ziel ist es, von kurzfristigen Kursbewegungen zu profitieren, oft innerhalb von Minuten oder Stunden.
      • Daytrading kann mit allen Anlageklassen betrieben werden, die stärker schwanken. Oft werden Aktien genutzt.
      • Für erfolgreiches Daytrading benötigt man Zugang zu Echtzeit-Kursen, einen zuverlässigen Online-Broker und ggf. ein Handelssystem, das Kauf- und Verkaufssignale liefert.
      • Für das Trading selbst sind kleine Beträge ausreichend, aber die Kosten für technische Ausstattung können erheblich sein.
      • Das Suchtpotenzial ist extrem hoch, vergleichbar mit Glücksspiel.
      • Daytrading ist in Deutschland legal und wird von der BaFin beaufsichtigt, dennoch ist es hochriskant.
      • Daytrading ist keine seriöse Anlagestrategie – speziell für die Altersvorsorge ist es absolut ungeeignet.
      • Der Verlust des kompletten eingesetzten Kapitals muss verkraftbar sein.
      Folgenempfehlung: Folge 97 Gewinner-Aktien – so selten wie die Nadel im Heuhaufen -----
    • In den Medien tauchen immer wieder Berichte auf, in denen propagiert wird, dass gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für aktives Anlagemanagement und nicht für Durchhalte-Strategien mit ETFs ist. Die Frage, ob es besser ist, aktiv oder passiv zu investieren, ist praktisch schon ein Evergreen an der Börse. Von daher widmen auch wir uns einmal dieser Frage und beleuchten sie aus verschiedenen Blickwinkeln mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: - Was hat das Bonmot des Physikers Wolfgang Pauli „Das ist nicht nur nicht richtig, es ist nicht einmal falsch“ mit aktivem und passivem Investieren zu tun? (01:12) - Ist aktives Management bei drohenden Korrekturphasen geeigneter als passives? (02:48) - Fallen in einem Crash nicht sowieso alle Fonds – egal ob aktiv oder passiv? (04:30) - Was sagt die Statistik zur Performance von aktiven und passiven Fonds? (05:26) - Kann aktives Management jemals systematisch Mehrrendite liefern? (07:04) - Ist es sinnvoll, tech-lastige ETFs, wie MSCI-World-ETFs, jetzt zu verkaufen? (08:37) - Was ist das Beste für eine langfristig angelegte Vermögensbildung? (10:10) - Warum investieren noch viele Menschen in aktive Fonds? (11:26) - Welche Gründe für die Beliebtheit aktiver Fonds gibt es noch? (12:38) - Sind ETFs eigentlich aktiv oder passiv? (13:17) - Wird man durch den Verkauf von ETF-Anteilen automatisch zum aktiven Investor? (14:08) - Wie viel Geld sollte man überhaupt in Fonds investieren? (14:52) - Nochmal nachgehakt: Gibt es nicht doch Umstände, unter denen aktives Investieren besser sein könnte als der Gesamtmarkt? (15:16) - Wie sinnvoll ist eine Kombination aus einem passiven ETF-Portfolio und einem aktiven Depot mit Einzelwerten? (16:16) Gut zu wissen: - Aktives Anlagemanagement bedeutet die Jagd nach guten Ein- und Ausstiegszeitpunkten und nach Aktien, die besser laufen als andere. - Die Debatte „aktives versus passives Investieren“ flammt regelmäßig auf – meist bei Marktturbulenzen. Aktienmarktkorrekturen gibt es immer wieder. Aktives Management bietet dagegen keinen verlässlichen Schutz. - Bei Börsencrashs verlieren alle: aktive Fonds wie auch ETFs. Viele aktive Fonds stehen danach sogar schlechter da. - S&P-Daten zeigen: Über 90 % der aktiven Fonds schlagen ihren Vergleichsindex langfristig nicht. Die Ursachen dafür sind: geringere Diversifikation, höhere Fehleranfälligkeit und zusätzliche Kosten (bei aktiven Aktienfonds im EU-Schnitt 1,4 % p. a. versus 0,35 % p. a. bei ETFs). - Es gibt durchaus auch aktive Fonds, die über längere Zeit eine Outperformance schaffen. Hier liegt das Problem darin, dass die Gewinnerfonds ständig wechseln und man nie im Voraus weiß, wer künftig vorne liegen wird. - Der MSCI World ist nicht wegen der aktuellen Tech- und Dollar-Schwäche problematisch, sondern wegen eingeschränkter Risikostreuung. - Aktien bieten die höchsten Renditechancen. Das Risiko lässt sich am besten mit einer Anleihe-Beimischung abfedern, dosiert je nach individueller Risikoneigung. - Schlüsselpunkte für einen erfolgreichen Vermögensaufbau: möglichst breite internationale Streuung, auf die Kosten achten, diszipliniert investiert bleiben, Anlageentscheidungen nicht von Prognosen abhängig machen. - Der Wunsch nach „Schutz durch Aktivität“ ist auch beim Investieren menschlich – und wird durch Vertriebsinteressen von Banken verstärkt. - Passiv investieren heißt nicht „nichts tun“: Rebalancing, Kostenkontrolle und Strategiepflege sind jedoch produktiver als prognosebasiertes Anlegen. Folgenempfehlung: Folge 197: ETFs für Anfänger – wie gelingt der Börseneinstieg am besten? _____
    • Die ersten Monate dieses Jahres haben viele gängige Prognosen auf den Kopf gestellt. Zinssenkungserwartungen kehren sich um und selbst das Weiße Haus spricht inzwischen ganz offen von Rezessionsgefahren. Während die US-Wirtschaft unter Donald Trumps erratischer Politik leidet, zeigt Europa erstmals seit Langem eine gewisse Dynamik. Was bedeutet das alles für unsere Zinsen und die Preisentwicklung? Antworten gibt es in dieser Podcast-Folge, wie immer, mit Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: - Was hat Schmidt auf der Zins- und Inflationsseite in den ersten Monaten dieses Jahres am meisten überrascht? (1:16) - Welche Auswirkungen hat das Hin & Her bei den Zöllen auf die Inflation? (2:17) - Gibt es spezielle Auswirkungen des Zollkonflikts auf die europäische Inflation? (4:05) - Welche Effekte hatte das Riesen-Schuldenpaket der neuen Bundesregierung auf Bundesanleihen? (4:45) - Färben die Renditesteigerungen bei Bundesanleihen positiv auf die Tagesgeldzinsen ab? (6:18) - Wie ist es Anleihen-Besitzerinnen und -Besitzern zuletzt ergangen? (6:56) - Ist jetzt ein günstiger Einstiegszeitpunkt für Anleihen? (7:33) - Wie ist die aktuelle Inflationslage im Euro-Raum? (8:13) - Wie geht die EZB vermutlich im weiteren Jahresverlauf vor? (9:25) - Wie abhängig ist die EZB von den Zinsentscheidungen der US-Notenbank? (9:54) - Warum sitzt die US-Notenbank aktuell zwischen zwei Stühlen? (10:28) - Lässt sich abschätzen, wie hoch die Inflation auf Gesamtjahressicht sein wird? (12:03) - Wo werden wohl die Zinsen in fünf Jahren liegen? (12:54) - Was ist die beste Geldanlage bei Inflation? (13:49) Gut zu wissen: ✔ Die US-Zollpolitik schürt die Inflation in den USA, weil Unternehmen die steigenden Importpreise an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben dürften. ✔ In Europa könnten die Zölle sogar preisdämpfend wirken, wenn China seine Billigimporte in die EU umlenken sollte. ✔ Das Schuldenpaket der Bundesregierung hat zwischenzeitlich für kräftige Renditeaufschläge bei deutschen Bundesanleihen gesorgt, weil risikoscheue Anlegerinnen und Anleger Bestände verkauft haben. Mittlerweile ist die Nachfrage aber wieder stärker, sodass die Kurse erneut gestiegen sind und die Rendite deshalb wieder zurückgefallen ist (Stand Anfang Juni 2025 rund 2,6 % für zehnjährige Laufzeiten). ✔ Kurzfristige Zinsanlagen, wie Tagesgeld, werden stärker von der EZB-Zinspolitik beeinflusst. Hier war der Trend zuletzt rückläufig. Anfang Juni wurde der Leitzins nochmals von 2,25 auf 2 % gesenkt. ✔ Die Inflation in der Eurozone und in Deutschland ist auf einem guten Weg in Richtung 2 % (Stand Mai 2025). ✔ Die Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittelpreise) liegt aber – getrieben von den Dienstleistungspreisen – noch deutlicher über 2 %. Damit sind bisher nicht alle Inflationssorgen verflogen. ✔ In den USA ist der Inflationstrend – Stand April – mit Raten um die 2 % auch deutlich rückläufig, die Zolleffekte sind hier aber noch nicht angekommen. ✔ Die US-Notenbank sitzt zwischen zwei Stühlen: Einerseits müsste sie die Zinsen verringern, um die Wirtschaft zu stützen, andererseits wären Zinsanhebungen gefragt, wenn die Inflation steigen sollte. ✔ Aktien sind auch in Zeiten hoher Inflation eine sehr geeignete Geldanlage. Folgenempfehlung: Folge 227: Trump, Zinsen und globale Spannungen – wie geht es 2025 an den Börsen weiter?
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