Diversifizierung Geldanlage
Nr.
Titel
Länge
-
218.26:30Auf der Suche nach einer passenden Geldanlage stößt man schnell auf eine Vielzahl von Anlageprodukten und wird mit den verschiedensten Anlagephilosophien und -strategien konfrontiert. Dabei den Überblick zu behalten, ist für den Laien nicht so leicht. Welche Anlageprinzipien man beachten sollte und wo mögliche Fallstricke bei der Wahl der richtigen Geldanlage liegen, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge von Karl Matthäus Schmidt, CEO der Quirin Privatbank und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: • Wie ist der CEO zu seiner eigenen privaten Anlagestrategie gekommen? (1:01) • Wie findet man die richtige Wertpapieranlage für sich? (2:32) • Warum sollte man die Finger vom aktiven Wertpapiermanagement lassen? (4:31) • Es gibt immer wieder Fonds, die den Markt nachweisbar geschlagen haben. Wie bewertet Schmidt diesen Erfolg? (5:45) • Was heißt es, wissenschaftlich fundiert anzulegen? (7:54) • Welche Möglichkeiten gibt es, in den Kapitalmarkt zu investieren? (9:34) • Was soll jemand machen, dem Aktien zu riskant sind? (11:13) • Was macht man, wenn sich die einmal festgelegten Aktien- und Anleihequoten durch Marktbewegungen verändern? (13:52) • Reicht es, wenn man in einen ETF auf den MSCI-Weltindex investiert, um ausreichend breit zu streuen? (15:23) • Wie sieht ein wissenschaftlich sauber diversifiziertes Depot aus? (17:10) • Was hat es mit Aktienmarktfaktoren bei der Portfoliokonstruktion zu tun? (18:10) • Der MSCI-Weltindex ist in den letzten Jahren sehr gut gelaufen. Lohnt sich der Aufwand einer faktororientierten Depotzusammenstellung dann überhaupt? (20:05) • Was rätst du Anlegenden, denen die wissenschaftliche Anlagestrategie zu rational ist und die etwas mehr Nervenkitzel suchen? (22:00) • Wie hoch ist der Anteil emotionaler Anlagen in Schmidts Privatdepot? (24:01) Gut zu wissen: • Hinterfragen Sie aktive Anlagestrategien: Studien belegen, dass das ständige Umschichten auf Basis von Prognosen nicht nur teuer und riskanter ist, sondern langfristig oft keinen Mehrwert bringt. • Erfolge von aktiven Fonds sind oft Zufall und Gewinnerfonds wechseln ständig. Es gibt keine Garantie für zukünftige Erfolge. • Achten Sie konsequent auf die Kosten, um die Rendite zu maximieren. Aktiv gemanagte Fonds sind in der Regel fünfmal teurer als ETFs. • Eine Wertpapieranlage sollte nach anerkannten wissenschaftlichen Kriterien gemanagt werden. Dazu zählt die breitestmögliche Diversifizierung des Portfolios, um Risiken zu minimieren. • Bewahren Sie Anlagedisziplin und halten Sie an Ihrem langfristigen Plan fest. • In jeder Anlage, die auf langfristigen Vermögenszuwachs ausgerichtet ist, sollten Aktien eine dominante Rolle spielen. Im langfristigen Mittel bringt eine Aktienanlage rund 8 % pro Jahr. • Aktien können kurzfristig stark schwanken und Rückgänge von 40-45 % sind möglich. 100 % Aktien sind nicht für jeden geeignet. Durch die Kombination mit Anleihen können Sie Schwankungen abfedern und das Risiko Ihres Depots besser an Ihre Risikotragfähigkeit anpassen. • Der globale Aktienmarkt hat sich in der Vergangenheit immer wieder erholt und wird es auch in Zukunft, da unternehmerisches Risiko belohnt werden muss – eine Grundregel der Marktwirtschaft. • „Rebalancing“ ist wichtig, um die ursprünglich gewählten Aktien- und Anleihequoten nach Marktbewegungen wiederherzustellen. • Gemessen an professionellen Standards ist ein MSCI-Welt-ETF nicht optimal diversifiziert. • Eine optimale Risikostreuung bei der ETF-Auswahl lässt sich durch die Berücksichtigung von fünf Faktoren erreichen: Standardwerte, Substanzwerte, Nebenwerte, Aktien mit geringer Volatilität und Momentumwerte. Richtig kombiniert lässt sich so die globale Marktkapitalisierung abdecken, während der MSCI World nur 75-80 % erreicht. Folgenempfehlung Folge 197 ETFs für Anfänger – wie gelingt der Börseneinstieg am besten https://www.quirinprivatbank.de/podcast/podcast-folge-197 _______________________
-
202.16 Feb. 202417:29Im Leben gibt es nichts geschenkt – auch nicht im Leben eines Investors oder einer Investorin, vor allem dann, wenn die Aktienkurse fallen und Angst und Panik einen begleiten. Glücklich schätzen kann sich, wer ein breit gestreutes Portfolio mit vielen verschiedenen Anlageklassen über verschiedene Länder und Branchen hat, das Kursverluste abfedert – und im besten Falle sogar ausgleicht. Was eine solche Diversifizierung „kostet“, erfahren Sie im heutigen Podcast von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Dabei beantwortet er diese Fragen: • Ist Schmidt schon mal wegen mangelnder Streuung im Depot so richtig auf die Nase gefallen? (1:15) • Warum widmen wir eine ganze Folge dem Thema Diversifizierung? (2:04) • Warum ist Diversifizierung mehr als ein rationaler Vorgang? Was hat das Seelenleben der Anlegerinnen und Anleger damit zu tun? (3:56) • Auch bei breiter Diversifizierung finden Anlegerinnen und Anleger immer einen Grund, unzufrieden zu sein – nämlich dann, wenn sie auf die Highflyer in ihrem Portfolio schauen. Hätte man das Ergebnis nicht verbessern können, indem man diese übergewichtet? (5:15) • Egal, wann man auf ein diversifiziertes Portfolio blickt, die Performance wird nie die Beste sein. Wie kommt man aus dieser psychologisch getriebenen Unzufriedenheit raus? (7:07) • Über Verliererstories wird weniger berichtet. Welches Beispiel hat Schmidt hier parat? (8:42) • Viele wissen, dass in Einzelwerten zu viele unkontrollierbare Risiken lauern. Was hält der CEO davon, stattdessen in einen bestimmten Sektor wie Technologiewerte zu investieren? (9:33) • Macht es mit Blick auf die Diversifizierung Sinn, ETFs und Einzelaktien gemeinsam zu halten? (11:16) • Zusammenfassend: Was ist der psychologische Preis der Diversifizierung eines Wertpapierdepots? Wie kann man ihn so gering wie möglich halten? (12:40) • Wird das auch die nächsten 20 Jahre so bleiben? (14:16) • Abseits der Geldanlage, wo ist aus Karl Matthäus Schmidts Sicht eine breite Streuung im weitesten Sinne noch wichtig? (14:44) Die Rendite eines diversifizierten Depots ist immer das Ergebnis einer Durchschnittsrechnung. Darum muss es rein logisch auch immer Anlagen geben, die besser dastehen als das Depot selbst. Für viele Anlegerinnen und Anleger ist es frustrierend, permanent mit solch gut laufenden Anlagen konfrontiert zu werden. Auch dann, wenn das eigene Depot ideal diversifiziert ist. Denn man hat permanent das Gefühl, etwas zu verpassen. Was dagegen hilft? Zuallererst sollte man sich von den Medien nicht verrückt machen lassen und sich vor Augen führen, dass es immer auch Verlierer – im eigenen Depot und außerhalb – geben muss, die aber nicht im Rampenlicht stehen. Mit einer wissenschaftlichen Diversifizierung hält man die Auswirkungen dieser Verlustkandidaten auf den Depotwert so gering wie möglich und erreicht so das beste Rendite-Risiko-Verhältnis. In der Praxis ist es unmöglich, die Outperformer der Zukunft zu finden, daher ist das beste Rezept, einfach auf den gesamten Markt zu setzen. Wenn Sie sich eine grundlegende Orientierung für eine sinnvolle Geldanlage an den Kapitalmärkten wünschen, dann bestellen Sie unsere Studie „Die Kraft globaler Finanzmärkte effizient nutzen“. Dort erfahren Sie, welche typischen Anlagefehler Rendite kosten, welche Faktoren für eine erfolgreiche Geldanlage maßgeblich sind und wie Sie am besten mit Risiken umgehen. Jetzt bestellen: https://www.quirinprivatbank.de/studien. Folgenempfehlung ETFs sind kostengünstig, transparent und leicht über die Börse handelbar – und sie eignen sich am besten, um breit zu diversifizieren. Wie der Börsenstart mit ETFs am besten gelingt, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge: Folge 197: ETFs für Anfänger – wie gelingt der Börseneinstieg am besten? https://www.quirinprivatbank.de/podcast/podcast-folge-197 _______________________
