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    sprenger spricht autorinsights

    • Lars-Wilhelm Baumgarten,Thomas Knüwer, Ursula Kosser und Mathias Liebing: Lernen aus Fehlern, Fußball im Osten und Fäkalien als Rohstoff

      Kann man aus Scheiße Gold machen? „Ja“ , sagt der Mann, der Geschäftsführer einer internationalen Kreativgruppe und seit über zwanzig Jahren vielfach ausgezeichnete Werbung verantwortet, Thomas Knüwer: „Ich glaube, dass muss man sogar ganz oft machen, weil man ganz selten die goldenen Umstände hat, wo alles toll ist. Meistens entstehen die besten Ideen aus Beschränkungen. Und deshalb ist es als Kreativer sogar unser Auftrag.“ Denn, wie lautet gleich der Kalauer, den Ursula Kosser, die frühere RTL-Reporterin und WDR-Moderatorin zum Besten gibt: „Sag doch Mal was Positives, sag doch lieber schöne Scheiße!“ Und auch Lars Wimhelm Baumgarten, mit dem erstmals seit Ausgabe #57 wieder ein Spielerberater in der Runde ist sagt: „Man kann immer aus einer schwierigen Situation etwas machen.“ Vor allem aus Fehlern: „Lerngeschenke kriegen wir auf diesem Erdball viele, nur darum geht es, letztlich daraus zu lernen.“ Und "welche Fehler habt ihr zuletzt gemacht?“ möchte Mathias Liebing der Sportjournalist und Autor wissen. Bevor er eigene gesteht, wird seine Befürchtung („Die Frage war wahrscheinlich mein letzter Fehler“) eindrucksvoll widerlegt. Es wird – wie so oft in diesem Format – deep. Lars Wilhelm Baumgarten, zu dessen ehemaligen Klienten jetzige Sportdirektoren aus der Fußball-Bundesliga, sowie die ehemalige Weltklasse Tennisspielerin Angelique Kerber gehören, hat nach seiner ersten großen Krise die erneut aufziehenden "red flags" übersehen, „mit 40 hat es mich deshalb noch einmal richtig erwischt!“ Welche Warnzeichen er ignoriert, welche Konsequenzen er gezogen hat? Bei sprengerspricht Baumgarten genauso offen über seinen Burnout wie auch der Krimipreisträger von 2024, Thomas Knüwer: „Ich war monatelang krankgeschrieben, es war ein langer Weg, meine Rettung war eine sehr gute Therapeutin.“ Resilienz ist ein Zauberwort für Mathias Liebing, den Dokumentar-Filmer und Redaktionsleiter bei Die Sportpsychologen: „Die Haltung und der Blick auf etwas, können sehr vieles positiv beeinflussen.“ Und helfen? „Brauchen wir auch eine Art von Glauben, abseits dervReligionen einen höheren Halt?“ fragt Ursula Kosser, die auch über eine Krebserkrankung spricht, die jede achte Frau betrifft. „Meine Antwort wäre vor 20 Jahren eine andere gewesen", sagt der in der ehemaligen DDR geborene Liebing und schickt gleich einen Appell in die Heimat. Was das alles mit den - mal wieder  - vier so unterschiedlichen Büchern zu tun hat? Mit einem hintergründigem Insider-Roman (Tore des Lebens), über einen jungen Fußballer, der plötzlich vor dem Nichts steht? Mit einer Bestandsaufnahme (Plattgemacht) über den Ausverkauf des Ostfußballs und den Konsequenzen für heute? Mit einem fesselnden Psycho-Krimi, (Giftiger Grund, der Prolog aus dem Argon-Hörbuch am Ende des zweiten Parts), ganz ohne Ermittler, dafür mit einer einprägsamen Location und drei sehr vielschichtigen Charakteren? Sowie mit einem Sachbuch über den jährlich 600 Millionen Tonnen schweren Haufen, den wir Menschen produzieren? Lars Wilheml Baumgarten, dessen Buch am 29.4. 2026 erscheint, „berührt, dass alle vier das Grundthema, Verlust, Macht und Brüche eint.“ Und ja, das gilt tatsächlich auch für Schöne Scheiße von Ursula Kosser. Wer die Journalistin überhaupt auf die Idee brachte? Die richtige Antwort, die heißt es zu schreiben, um dabei zu sein, bei der nächsten

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      part I (00:00) schwach aber stark part II (47:38) reich aber arm part III (01:39:20) leer aber voll guests Lars-Wilhelm Baumgarten Thomas Knüwer Ursula Kosser Mathias Liebing books Lars-Wilhelm Baumgarten - Tore des Lebens Thomas Knüwer · Giftiger Grund Ursula Kosser – Schöne Scheiße Mathias Liebing – Plattgemacht cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad   [email protected]  


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    • Horst Eckert, Kerstin Ehmer, Rebekka Frank, Bernard Hoffmeister über Kiew und Coacktails, Zeitungen und Spiegeln sowie Heldinnen und Journalistinnen

      Die nächste große Runde steht an – wieder ein Mix, der auf den ersten Blick überraschen wird. Wohlgemerkt auf den ersten. Dass Horst Eckert mit seinem neuen Thriller zu Gast ist, ist definitiv keine Überraschung. In Ausgabe #16 als diese kleine Herzensprojekt 2021 noch ganz am Anfang stand, da ist der Düsseldorfer zum ersten Mal zu hören. Und, wer dann im Verlauf der Ausstrahlung erfährt, dass Kerstin Ehmer als Photographin journalistisch unterwegs war bevor sie in Berlin vor vielen Jahren die Victoriabar eröffnete („ganz klassisch, die Kellner tragen weiße Hemden und Krawatten und sind sehr bemüht zu beraten als Führer durch die oft verwirrende Welt der Mischgetränke“), dem erschließen sich die ersten Gemeinsamkeiten. Wobei, Achtung es hat nichts damit zu tun, was es in der Bar ausschließlich zu trinken gibt, denn das sind tatsächlich nur Cocktails. Vielmehr stehen Ausstellungen, die Ehmer kuratiert, im Blickpunkt. Denn da könnte auch die Frau ausstellen, die das Cover für Eckerts Praktikantin gemacht hat: Kati Wewer. Denn: „der ursprüngliche Entwurf ging leider nicht und dann muste plötzlich alles sehr schnell gehen.“ Was dahinter steckt, gilt es zu hören. Genauso wie die Tatsache, dass die Landeshauptstadt NRWs nicht nur eine Verbindung zu Bernard Hoffmeister, sondern zu der Teilnehmerin in der Runde ist, die ebenfalls Philosophie studiert hat. Und - zu deren Heldinnen der Meere, eine Hommage an 16 teils sehr unbekannte Frauen (bekommt ihr im Podcast einige von vorgestellt) und ihr Leben für die Ozeane,  ein Zitat perfekt passt, von dem Mann, über den in Hoffmeisters witzigem Debüt-Roman, Benjamin im Stroboskop, mit Sicherheit auch die schmunzeln, die sonst eher nicht mit ihm warm wurden/werden. Aus welchen Gründen auch immer: dem Philosophen und Kulturkritiker Walter Benjamin. Das Zitat steht ebenfalls nicht in den Shownotes. Dafür dann noch eine Gemeinsamkeit, die weiter oben nur en passant erwähnt ist: die gemeinsame journalistische Vergangenheit, die zu einem weiteren großen Themenkomplex führt: der journalistischen Vergangenheit. Weniger verklausuliert/Klartext:  ist es übertrieben vom Niedergang des Zeitungsjournalismus zu sprechen? Horst Eckert, der viele Jahre als TV-Journalist unterwegs war, lässt den nicht nur seine junge Journalistin, Die Praktikantin, Carla Bergmann, im Thriller spüren, er berichtet auch von seinen Beobachtungen. Selbst, wenn die ihn nicht unmittelbar betreffen, wie Rebekka Frank, die „ein ganz klassisches Zeitungsvolontariat gemacht und dort im Regionalteil gearbeitet hat, bis unsere Redaktion aufgelöst worden ist! Von daher habe ich dieses Zeitungssterben, was ja grade im regionalen Bereich stattfindet, wo immer mehr Redaktionen zusammengelegt werden, schon hautnah miterlebt.“ Woher die Autorin, in deren neuem Roman Spiegelland (noch ein Spoiler: hat nix mit dem Magazin zu tun, wird auch im XL-Ausschnitt des Argon-Hörbuchs am Ende von Kapitel 1, ab (41:00) schnell klar) ebenfalls eine junge Journalistin im Mittelpunkt steht, mittlerweile ihre Nachrichten bezieht? Wer die Antwort weiß, der ist bei der großen Verlosung (bis Freitag, 20.3. 2026, 6:00 Uhr) aller vier Bücher ganz vorne dabei:

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      part I (00:00) Malen und Mehr part II (01:07:07) Moor und mehr part III (01:56:00) Journalismus und Meer guests Horst Eckert Kerstin Ehmer Rebekka Frank Bernard Hoffmeister books Horst Eckert – Die Praktikantin Kerstin Ehmer - Heldinnen der Meere Rebekka Frank – Spiegelland Bernard Hoffmeister – Benjamin im Stroboskop

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      cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad [email protected]  


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    • 269.
      02:03:59

      Lisa Kreuzmann, Bettina Leidl, Bettina Rolfes und Ulrike Zeitlinger-Haake über die wilden 1970er, den fehlenden Feiertag sowie Nippel und Nöte

      Wer diesem kleinen unabhängigen Podcast schon länger folgt, den überrascht nicht, dass rund um den 8. März eine reine Frauenrunde angesagt ist, Das ist auch 2026 so – diesmal eine große und vor allem wie immer bunt gemischte. Bettina Rolfes, ja, dass sie die Älteste ist, ist hier zu lesen, ihr Alter aber ist, wie das der drei anderen Frauen nur zu hören. Sie nimmt uns mit in eine WG der 1970er. Den Spoiler gibt´s an dieser Stelle: eine wilde, eine coole  Zeit, von der sogar die träumen, die sie nicht erlebt haben...Ja, die grade so oft vielzitierten Boomer haben es krachen lassen – nicht nur in Bezug aufs Küssen. Da ging oft schon noch mehr als nur Knutschen. Kiss me baby. Ist nicht nur ein Song der Beach Boys aus der Zeit, Kiss me, Baby! ist auch der Titel des ersten Buches  von Ulrike Zeitlinger-Haake. Bei sprengerspricht die ehemalige Chefredakteurin diverser Frauenzeitschriften (u.a. Cosmopolitan, ferundin, Donna) über die unterschiedlichsten Aspekte des Küssens. Eine Reise in die Tierwelt inklusive. Und in die Geschichte. Warum wir überhaupt küssen? Der Weg über den guten alten Sigmund Freud, der als Begründer der Psychoanalyse immer noch bei vielen (oder sogar allen Generationen?) auf der Agenda steht, führt dann schnell zu Nippelbekenntnissen. Breast is best! Von wegen! Fragt Mal – wenn ihr selber noch keine Stillerfahrungen habt - nach. Wer sich nicht traut, dem hilft Lisa Kreuzmann gerne weiter: Stillen ist ihr Herzensthema: „Ich hätte nie gedacht, dass ich darüber Mal schreibe. Eine Freundin hat mir klassische Ratgeber empfohlen und ich habe nur gedacht, brauche ich nicht.“ Doch – denn Stillen hat es in sich, ist tatsächlich komplizierter und schmerzhafter als nicht nur Männer denken. Falls man n spätestens an dieser Stelle das lesen der Shownotes eingestellt hat: Fehler. Denn auch ER  ist dabei gefragt. Und sei es, ums richtige Essen zu besorgen: ganz nach dem Motto: Healthy food, Happy me. Das betrifft natürlich nicht nur die Stillenden, geschweige denn nur Frauen. Obwohl wir ja schon in der Vorjahres-Ausgabe zum Weltfrauentag hören, aktuell wie nie, dass deren Herzen tatsächlich anders schlagen. Die in dieser Vierer-Runde schlagen für mehr Rechte und – mehr Geld. Auch bei letzterem ist „viel eingeschlafen. Ich habe Mal bei einem Verlag gearbeitet, da wurde ein Bonus für die Beschäftigung von Frauen, sehr zeitnah heruntergestuft“, berichtet die Ex-Chefredakteurin und heutige Beraterin. Einigkeit besteht ebenfalls bei einen bundesweiten Feiertag: „Denn allgemeine Wertschätzung erfahren Frauen jetzt ja wirklich nicht jeden Tag. Dafür können wir sehr gerne einen christlichen Feiertag hergeben", so - nicht nur - die Patchouli Autorin.“ dem ist nur hinzuzufügen, dass der Feiertag 2026 sogar da flach fällt , wo es ihn in Deutschland tatsächlich gibt, in Berlin (seit 2019) und in Mecklenburg Vorpommern (seit 2023. Der Feiertag ist wie so oft in diesem Jahr ein Sonntag. Dafür geht´s einen Tag später auf die Straße: zur Demo. Auch da ist Deutschland allerdings nicht so weit vorn wie andere Länder. Bezogen auf alle Rechte! partI (00:00) Demos und Deutschland part II (36:51) Küssen und Knutschen part III (01:17:10) Männer und Mütter guests Lisa Kreuzmann Bettina Leidl Bettina Rolfes Ulrike Zeitlinger-Haake books Lisa Kreuzmann – Stillen Bettina Leidl – Healthy Food, Happy me Bettina Rolfes – Patchouli Ulrike Zeitlinger- Kiss, me Baby! cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad [email protected]  


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    • Tine Melzer, Kirsten Nähle und Peter Probst über bayrische DNA, finnische Wälder, spanische Villen und deutsche Lesungen

      Bei sprengerspricht Peter Probst zum ersten Mal in der 90. Ausgabe (Wilde Wut: Die Rückkehr der Romane). Der ersten mit dem Beinamen autorinsights. Dass der wesentlich besser zu dem Format passt, unterstreicht der Mann, von dem über 90 Drehbücher, unter anderem für den Tatort und Notruf verfilmt worden sind, in der 268. Episode, gleich mehrfach. Besser gesagt: Der Bestsellerautor setzt gleich mehrere fette Ausrufezeichen: „Schließlich ist dies ja ein Podcast, in dem man auch Dinge verrät.“ Und da haut sicher manchen schon die Antwort auf die Eingangsfrage um: Team Finca oder Team Finnland? Die wird in den Shownotes nicht verraten. Dafür aber der einfache Grund der Frage: Tine Melzer, Schweizer Schriftstellerin und Dozentin ist während der Produktion in Finnland. Und zwar in einem ganz kleinen Haus, mit Kamin und „wenn ich auf die Toilette muss, dann muss das Haus verlassen und in den Wald.“ Meilenweit von der nächsten Menschenseele entfernt, „man hört nichts hier, und wenn man denkt es ist das nächste Gewitter, dann ist es nur der eigene Magen der knurrt.“ Das ist also so eine Sache mit der Inspiration, schließlich hat die mehrfach ausgezeichnete Autorin hat sie dort auch ihren Roman Do Re Mi Fa So geschrieben. Vielleicht ahnt jetzt jemand, zu welchem Team Peter Probst gehört, der unter anderem verrät, warum er, der in München lebt, durch und durch Bayer ist. Vielleicht ist die Ahnung aber auch falsch. Fakt ist: Kirsten Nähle, die ist passend zu hrem ersten und gleichnamigen Thriller, Team Die Finca: „Allerdings nicht zum Arbeiten, sondern zum Entspannen, zum Urlauben.“ Ganz anderes als diejenigen, die im ersten Thriller der Würzburgerin im Mittelpunkt stehen: Housesitter. Housesitter, die – wer hat die Erfahrung nicht schon auf Reisen gemacht – doppelt gebucht sind. „Ich finde sehr schön, dass in der Geschichte das Thema Vertrauen und Verantwortung steckt. Das klingt, wie eine Parabel dafür, dass wir eigentlich das Leben der anderen schlecht kennen, nicht wissen, worauf wir uns verlassen können“ – das wiederum klingt fast philosophisch. Ist aber kein Wunder, denn dass Zitat stammt von der Frau, die in Amsterdam Philosophie studiert hat. Tine Melzer sagt selbst über sich, „Worte sind mir wichtiger als die Handlung.“ Deshalb glaubt sie, dass ihr Roman Do Re Mi Fa So „sicher nicht für die große Masse ist, aber wir finden ja alle Leserinnen und Leser.“ Eine wird Kristina Nähler sein, „denn ich finde das sehr witzig, sehr skurril und ja auch sehr aktuell. weil der Protagonist sich einfach weigert an seiner eigenen Geburtstagsparty teilzunehmen du lieber in der Badewanne liegen bleibt.“ Und wem fragt nicht nur die Beamtin aus Würzburg geht das nicht so: „Sich einfach dieser Welt da draußen Mal verschließen.“ Das ist genau das, was Peter Probst auch fasziniert, „man denkt er, das ist nur für wenige, weil es ein sehr philosophischer Ansatz ist, aber es ist nicht nur für die ganz Klugen, es betrifft viele, die sich entgiften wollen momentan, bei der derzeitigen Weltlage. Siehe Donald Trump.“ Der ist genauso wenig fiktiv wie der neue Krimi von Peter Probst, den der mehrfach ausgezeichnete Autor eigentlich gar nicht mehr schreiben wollte: „Es war tatsächlich so, dass ich die Krimis satt hatte nach Tatort, Notuf und vielen anderen Kriminalromanen, da wollte ich Mal komisch schreiben, über mein Ich. Und dann ist es bei einem Workshop, den wir gegebene haben dazu gekommen, dass mir eine Freundin von einer wahren Geschichte in Pirmasens erzählt hat.“ Warum es dann zu dem, wie Die Finca, zeitgleich mit der 268. Episode von sprengerspricht erschienen True-Crime gekommen ist? Erneut folgt der Beweis, dass der Podcast zurecht seinen Beinamen führt: es sind viele Insights zu hören. part 1 – (00:00) Finca und Finnland part 2 - (41:40) Badewanne und Bekannschaft part 3 – (01:25:41) Provinz und Philosophie guests Tine Melzer Kirsten Nähle Peter Propbst books Tine Melzer - DO RE MI FA SO Kirsten Nähle – Die Finca Peter Probst – Am hellichten Tage   cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad [email protected]         P  


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    • Leandra Mitschka, Sofia Mars und Stefanie Santer über  Sterne und Shakespeaer, Fasten, Vampire sowie Messen und Hoffnung!

      Fantasy vs. Thriller? Nein, Fantasy und Thriller! Das funktioniert nicht nur in dieser Podcast-Ausgabe, das funktioniert auch in immer mehr Bücher. Sofia Mars spricht sogar von einem „Trend das Crime mit Fantasy gemixt wird, das hat ja viele Vorteile…..“ Stefanie mixt ihr Fantasy-Debüt mit einer mehr als realen Stadt, mit dem wunderschönen Valencia: „ich war da das hat mich so fasziniert. Die Fledermaus im Stadtwappen überall drauf… deshalb findet die sich auch auf irhem Buch. Im Übrigen ist die sogar bei FC Valencia im Wappen verterten. Warum? Das gibt´s im zweiten Teil zu hören, der endet ab dem 2. April 2026 dann auch mit einem längeren Ausschnitt von die Erhabenen Liebe so rot wie Blut, der Dilogie von Sofia Mars. Sie verrät auch, wie es zu ihrem geschlossenen Pseudonym gekommen ist (Spoiler: nicht nur in diesem Punkt werden auch die Österreicherin Stefanie Santer und Leandra Mitschka dem Beinamen autorinsights mehr als gerecht). Der Nachname Mars lässt es ja schon erahnen: „Tatsächlich. Aber ich bin ja Fantasy-Autorin also darf ich das…ich mag nun einmal Horoskope und auch die Astrologie.“ Und damit ist sie nicht allein, „bei Horoskopen werde ich hellhörig“ gesteht die Wienerin. „Ich hatte sogar Mal eine App heruntergeladen, die fand ich richtig toll, weil sie auf gruselige Art und Weise sehr akkurat war.“ Manchmal nur leider eben „gruselig akkurat!“ Und – mit fiesen Prognosen. Statt self-fulfilling prophecy Self Deinstallation. Welche App (steht zwar nicht in den Shownotes, aber auch nicht in den Sternen) ist zu hören, wie an der Stelle dann auch nochmal der Hinweis auf die Ausgabe 265 Manifestieren: Alte Wut und freie Liebe! . Damit kann dann auch Leandra Mitschka mehr anfangen …allerdings hat Sofia noch einen anderen Tipp: „Auch da kann man einen anderen Blick draufhaben. Wenn die App dir Feuer anzeigt muss das ja nicht heißen, dass du im Bett liegen bleibst, du kannst ja auch mit Feuer durch den Tag gehen!“ Offener sein in der Interpretation – das passt zur Herangehensweise von Sofia Mars an ihre Fantasy-Dilogie: Ihre Heldin Amalia ist nicht nur ein weiblicher Romeo („ich habe diese Figur von Shakespeare immer gerne gemocht“), sondern tatsächlich auch ein weiblicher Vampir. Die Erwartung Mal eben auf den Kopf gestellt. Ob das auch für die Erwartungen gilt, die viele jetzt an die Young-Adults stellen? Denn sowohl auf den Buchmessen als auch im Buchhandel respektive beim Buchverkauf stehen sie ja nicht nur extrem im Fokus, gelten für viele sogar als Leuchtturm und/oder die Rettung. However, es wird so sein, wie Stefanie Santer mutmaßt…. , aber so ist es eben nicht. Schon lange bietet New/Young Adult / Romance / Romantasie mehr als nur spice und Paprikaschoten, mehr als nur krasse Farbschnitte und glitzerne Buchdeckel. Darum spielen sie auch bei sprengerspricht immer Mal wieder eine Rolle, wie eben in dieser Ausgabe 267 in der es ab dem 2. April am Ende des zweiten Kapitels einen XL-Auszug aus dem Argon-Hörbuch von die Erhabenen, Liebe so rot wie Blut zu hören gibt. part I (00:00) Sterne und Fasten part II (27:32) Romeo und Vampir part III (01:05:26) Messe und Hoffnung guests Sofia Mars Leandra Mitschka Stefanie Santer books Sofia Mars – Die Erhabenen- Liebe so rot wie Blut Leandra Mitschka – Wir Stefanie Santer - A Legacy of Silk and Blood cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad [email protected]  


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    • Harry Knopf, Theresa Prammer und Tania Söllner (die Clementa) über All-Phantasien, Super-Computer, Tinder-Fakes und Yoga-Mysterien

      Diese Ausgabe geht in besonders lauten Augenblicken online. Und damit ist keineswegs der Karneval/Fasching/Fastnacht gemeint, selbst, wenn dort zu diesem Zeitpunkt der Endspurt, respektive mit den tollen Tagen, der Höhepunkt ansteht. Auch die Vorjahres-Ausgaben sind ja eher vermeintliche Karnevals-Episoden (216 ...wenn ende gut, dann alles / 110...ein Idiot kommt selten allein). Aber das Thema ist natürlich - aus traditioenllen Gründen - zu Beginn gesetzt. Auch deshalb, weil Harry Knopf zwar ein Wissenschaftler ist („die feiern schließlich auch mal“), primär aber deshalb, weil der Thriller Debütant und KI-Experte in Köln wohnt: „Mitten in der Innenstadt, da ist es durchaus geteilte Freude, deshalb sehe ich viele Dinge auch ambivalent." Im Gegensatz zur Wiener Schauspielerin ("eigentlich ja Ex-Schauspielerin, ich stehe ja nur noch einmal im Jahr auf der Bühne") Theresa Prammer und der Frau, die als Tania Söllner ihre Buchpremiere und - die das Netz, als die Clementa feiert. Die beiden Frauen können aus unterschiedlich Gründen gar nichts mit der fünften Jahreszeit anfangen. Wobei: am Ende der über zwei Stunden dann doch: Als Flucht vor dem, was der Welt in eben diesen Zeiten droht. Und zwar nicht nur durch die Menschheit, sondern durch eine Maschine. Genauer Computer: „Denn KI ist viel disruptiver als Feuer, die Industrialisierung und sogar als die Atomkraft“ sagt Harry Knopf, der Militärs und Unternehmen berät. Von der Weltuntergangsuhr, der Doomsday Clock haben wir alle schon Mal gehört. Für die KI gibt´s sogar eine eigene: „Das ist die AI-SafetyClock, die zeigt seit September 2025 die Uhrzeit 23:40 Uhr an. Das heißt, 20 Minuten vor Mitternacht. Die Uhr sagt uns, wenn der Zeiger auf 24 Uhr steht, dann haben wir den Zeitpunkt erreicht, wo wir eine unkontrollierbare Super-KI geschaffen haben. Der letzte Sprung war groß."  Wie lange es bis Highnoon dauert? Die Antwort lässt nicht nur die Clementa innehalten, sondern verraten, dass „sie sich vor solchen Szenarien schützt, bevor es mir Angst macht, lasse ich das nicht zu nah an mich ran. Meinetwegen und wegen meiner Kinder.“ DeshaIb darf ihre zwölfjährige Tochter auch nicht ins Internet. Gar nicht, auch nicht bei Freunden.“ Nicht Mal den Insta-Account der Mama, darf sie im Gegensatz der über 276 000 Follower checken. Ein Verbot, das auch Knopf für sinnvoll hält. Und zwar so, wie in Australien vom Gesetzgeber vorgegeben! Warum und welche Gefahren der Experte grade für das junge menschliche Hirn sieht, ist nachzuhören, genauso (wie am Ende des ersten Podcast-Parts Dietmar Wunder zu Die verstummte Welt). Ausgespielt – also. So heißt auch der Thriller, der Österreicherin, die dort auf Partnersuche geht. Also, natürlich nicht sie, sondern mehrere Opfer, deren Tod ihre Kommissarin Liv Dorn aufklären soll. Theresa schreibt im Seseel, Harry hat auf einem Boot geschrieben und die Clementa? „Um Gotets Willen, das wollt ihr gar nicht wissen.“ Doch, das wollen natürlich alle wissen. Zumal die Tochter italienischer Eltern („die sind stolz auf mich, wissen, aber wahrscheinlich gar nicht warum“) das genauso amüsant erzählt, wie vieles andere, was mit ihrem Buch Scheiß auf Yoga („wir waren damit bei amazon den Yoga-Ratgebern wochenlang auf Platz 1“) und ihrer Lebenseinstellung zu tun hat: „Ich feier das Leben.“ Dafür feiert sie dann auch die Runde – denn noch ist es nicht zu spät: „Wir müssen uns nur alle bewegen! Du musst los und laufen. Du musst Dich spüren!“ Ganz unabhängig von der Jahreszeit. part I (00:00) Manipulation statt Maskenball part II (42:08) Ausgespielt und abgeschaltet part III (01:23:46) Muffensausen und Musk guests Harry Knopf Theresa Prammer Tania Söllner aka Die Clementa books Harry Knopf – Die verstummte Welt Theresa Prammer - Ausgespielt  Tania Söllner – Scheiß auf Yoga! cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad [email protected]    


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    • Oliver Lazar, Susanne Lieder und Caro Matzko über Medien und Rückführungen, Vorstellung und Vorurteile sowie Freud und Leid

      Es steht mal wieder ein ganz besonderes Crossover an. Eins, das manifestiert, dass dieser Podcast tatsächlich alles andere als ein klassischer Bücherpodcast ist. Auch, wenn allein der Titel der Bücher das schon verrät: In der Liebe wollen wir frei sein klingt schon nach Fiktion und „ist verbunden mit sehr viel Realität“ so Susanne Lieder. Komplett real, ja sogar autobiographisch ist Alte Wut von BR-Moderatorin Caro Matzko. Und Manifestieren für Skeptiker lässt Letztgenannte sicher gleich aufhorchen. Schließlich deutet der Titel schon an, dass es nicht etwa das Veranschaulichen einer Tatsache (von wegen der Podcast ist kein klassischer) gemeint ist, sondern die Manifestation, die im spirituellen Kontext häufig für die bewusste Beeinflussung der eigenen Realität verwendet wird, um Wünsche und Ziele durch Gedanken und beispielsweise Visualisierung zu erreichen. Das klingt ein bisschen nach der #254 ( Zwischen den Dimensionen: Meine Angst und unsere!) in der der Journalist und Ex-TV-Reporter Oliver Tappe über außerkörperliche Erfahrungen bei sprengerspricht. Sein Namensvetter Lazar berichtet von ähnlichen Erfahrungen. Aber: der Professor und Doktor beleuchtet die für viele unerklärlichen Prozesse tatsächlich wissenschaftlich und fundiert. Ob er die Wissenschaftsjournalistin Matzko überzeugt? Susanne Lieder erreicht er schon mit dem Satz, mit dem die #265 von ihm beginnt: „Wir können mit Bestimmtheit sagen, mit großer Evidenz: das Bewusstsein überlebt den physischen Körper, das ist erstmal das Wichtigste und das haben wir mit einer objektiven Verifikation feststellen können!“ An was Susanne Lieder, die unter dem Pseudonym Romy Seidel eine Biographie über Sigmund Freuds Tochter Anna geschrieben sofort gedacht und, was sie selbst erlebt hat? Der Spoiler wäre ähnlich krass, wie das Zitat. Denn auf gut Deutsch heißt das nichts anderes: es gibt ein, wie auch immer geartetes Leben nach dem Tod! „Deshalb können wir auch Kontakt aufnehmen, mittels eines Mediums mit Verstorbenen sprechen!“ Hokuspokus? „Ja, den gibt es auch, es gibt natürlich auch Scharlatane, die einem nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen.“ Aber: der Professor sagt und erklärt nicht nur diesen Aspekt einleuchtend, sondern er schildert eine eigene sogenannte ST-Erfahrung („vergleichbar mit einer Nahtod-Erfahrung) sehr eindrucksvoll („ich bekam Gänsehaut, Wärme durchströmte mich“) und verrät auch, „dass alles mit dem tragischen Unfall einer Klassenkameradin meiner Tochter begonnen hat.“ Dass das auch gleichzeitig das Ende der eigenen Reputation als Wissenschaftler bedeuten kann, „darüber habe ich auch geschrieben und das war und ist mir auch sehr bewusst.“ Umso mehr freut den Professor dann Matzkos Einschätzung, die sicher auch darauf beruht, dass die Moderatorin eine Trauma-Therapie wegen belastenden Erfahrungen in der Kindheit gemacht hat. Was die mit Alte Wut zu schaffen hat? Wie Wut und auch Liebe mit Manifestation korrelieren? Die zwei Stunden verschaffen auch in diesem Punkt Klarheit. Genauso wie eben mit dem Fakt, dass sprengerspricht autorinsights auch und immer wieder für deep talk steht und schon deshalb mehr ist als ein klassischer Bücherpodcast. part I (00:00) Medien und Vorbehalte part II (46:03) Freud und Vorurteile part III (01:31:00) Kraft und Vorstellung guests Prof. Dr. Oliver Lazar Susanne Lieder Caro Matzko books Prof. Dr. Oliver Lazar - Manifestieren für Skeptiker Susanne Lieder – In der Liebe wollen wir frei sein Caro Matzko – Alte Wut cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad [email protected]  


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    • Andrea Bielfeld, Andrea Böhm und Gisa Klönne über second chances, hightea, Taekwando und Tagebücher

      Um dem Vorsatz schon früh im Jahr gerecht zu werden, auch in 2026 keine Genre außen vorzulassen, gibt’s schon in dieser Ausgabe Romance. Club Romance wohlgemerkt nicht Dark Romance: „es gibt da sehr viele Fans von, meins ist es nicht, ich schreibe zwar gerne spicy, und ich schwenke beim S-Wort ganz sicher nicht zum Kamin, sondern halte drauf, wenn es losgeht“ – und das in über 26 Romanen seit 15 Jahren. Auch in ihrer neuen Trilogie bleibt Andrea Bielfeldt, die unter dem Pseudonym Amy Baxter schreibt ihrer Linie treu. Das gilt auch für Gisa Klönne. In der #78 (Alles geregelt: Sieben Tage Sommer!)hat sie es schon angedeutet, in dieser wird es ganz klar, was Fans ihrer Judith-Krieger-Krimis noch zu lesen/hören bekommen. Die Kult-Kommissarin findet schließlich immer noch Zuspruch: „Ich lese die Krimis gerade, weil mich Krieger fasziniert, auch weil sie Karate macht.“ Dass Andrea Böhm der Fakt besonders catcht ist klar, schließlich macht die Amerika- und Afrika-Expertin schon lange Kampfkunst und „ich war längere Zeit Korrespondentin im Nahen Osten und habe überhaupt viele Reisen durch afrikanische Städte gemacht, ich bin dann abends immer gerne zum Sport gegangen. Wenn es irgendwie ging und es gab einen Karate- oder Boxclub dann bin ich dahin. Und zu meiner Überraschung habe ich im arabischen Raum festgestellt, wie viele Frauen Kampfsport betreiben. Vor allem wie lange.“ Die Geschichten die in Fighting Like a Woman zu lesen sind, reichen teils Jahrhunderte zurück, bringen uns ägyptische Karateweltmeisterinnen näher. Die Zeit-Journalistin bringt nicht nur Gisa Klönne ins Staunen, als sie schildert, wie bei einer Demonstration in Beirut eine schmächtige Frau dem wild umherschießenden Bodyguard eines Ministers einen heftigen Sidekick verpasst. „Ich bin ja aufgebrochen um eine wehrhafte Karateka zu werden, habe aber bald aus verschiedenen Gründen gemerkt, dass das nicht reicht, um mich mit meinem eigenen Kampfvermögen zu verteidigen.“ Warum Frauen das immer noch so oft müssen? Während dieser Podcast-Produktion muss Gisa Klönne auf jeden Fall eine Höhe von 14,7 Metern absolvieren…die Bestsellerautorin ist auf Kreuzfahrt und nimmt die Zuhörenden mit durch den Mittellandkanal. Während Amy Baxter noch über mangelnde Seefestigkeit nachdenkt, ist die preisgekrönte Sachbuchautorin Böhm schon weiter und „kann sich so eine Kreuzfahrt doch wunderbar als Setting für eine Romance vorstellen.“ Ob die Romance-Autorin die Idee notiert oder sich so merkt? Wer seine Ideen und Gedanken ins Handy und/oder ins Tagebuch schreibt? Das wird genauso wenig gespoilert wie die Antwort auf die Frage, wer seine alten Tagebücher verbrannt hat… partI (00:00) Die zweite Chance part II (35:51) Der 26. Roman part III (01:07:36) Die fünf Dinge guests Amy Baxter aka Andrea Bielfeld Andrea Böhm Gisa Klönne books Amy Baxter – Fall into Dreams Andrea Böhm -Fighting Like a Woman Gisa Klönne – Die Liebe, später cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad [email protected]


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    • Tillmann Bendikowksi, Johann Christian Lotter und Wolfgang Schwerdt über Mittelalter und Mittelmeer, Versorgung und Versicherung sowie Piraten und Pussies

      Endlich, endlich werden die Fans sagen, die gerne Geschichten aus dem Mittelalter lesen. Tatsächlich ist diese Zeitreise eine Genre-Premiere bei sprengerspricht – autorinsights. Aber, das ist nicht der Grund für eine reine Männerrunde. „Das ist ein schwaches Argument“, so der Historiker Tillmann Bendikowski: „denn das Wissen um die Welt und um die Geographie der Welt lag auch schon im ausgehenden Mittelalter in den Händen der Frauen, war ihnen in vielen Klöstern bekannt.“ Der Grund für die reine Männerrunde ist ein anderer: denn es geht auf See, und zwar mit Plünderern und Piraten. „Und dazu gehörten tatsächlich wenige Frauen.“ Die waren damals „nicht gern gesehen auf Schiffen“ fügt Johann Christian Lotter hinzu, „sie galten auf Schiffen sogar als Unglücksbringer.“ Wenn sie allerdings als Passagierinnen an Bord waren, „dann hatten sie die größeren Kabinen als die Matrosen und bekamen auch das bessere Essen.“ Und wie der dritte Schiffsexperte in der Runde weiß „sie hatten mit der harten Arbeit nichts zu tun.“ Allerdings differenziert nicht nur Wolfgang Schwerdt, denn natürlich ist und war auch damals schon nicht jede Schiffsreise gleich, nicht jedes Schiff gleich ausgestattet. Ganz zu schweigen von der Gefährlichkeit der Routen. Schließlich thematisieren die Bücher der drei Autoren keine Reisen „von Hamburg in die Ostsee, sondern Reisen um die halbe Welt“ wie der ehemalige Spielentwickler Johann Christian Lotter gleich zu Beginn klarstellt, „die oft länger als ein Jahr dauerten.“ Kein Wunder, denn manchmal landet man nicht wie geplant in England sondern im Indischen Ozean und genau deshalb zieht Johann Christian Lotter schon im ersten Podcast-Kapitel alle in den Bann der Freibeuter oder sollte es besser in den Bann eines Bibliothekars heißen? Denn „generell sollte man den Intellekt von Seeleuten nicht unterschätzen, es gibt eine Reihe von Freibeutern, die Naturforscher waren“ so Wolfgang Schwerdt. Das gleiche gilt selbstverständlich für Schiffskatzen. Schiffskatzen? Ja, schon bei James Cook waren Katzen gern gesehene Gäste an Bord. Wolfgang Schwerdt, widmete sich nach dem Studium der Ingenieurswissenschaften und der Betriebswirtschaft als Fachjournalist der Schifffahrts- und Kulturgeschichte erklärt: „Matthew Flinders, der Kapitän, der als Erster Australien umsegelt und dann den ganzen Kontinent vermessen hat, hat seinem Schiffskater eine Hommage gewidmet, sein Leben an Bord genau beschrieben.“ So exakt (auch) die Schiffskater-Pixie-Reihe recherchiert ist, erzählt wird sie – wie manch ein Krimi – aus Sicht der Katze. Die tatsächlich auch aus Versicherungsgründen an Bord sein musste. Für Tillmann Bendikowski ist das komplette Neuland. So, wie er lernt, dass es Katzenmaler gibt, lernen alle anderen umzudenken, was die Weisheit betrifft, dass Reden Silber und Schweigen Gold ist, Wer die Ausgabe #263 hört wird danach umdenken. Nicht nur, was die Wertigkeit der beiden Edelmetalle betrifft. Und zwar bis heute. Und für jeden. Guckt doch Mal in die Schubladen der Eltern oder von Oma und Opa. partI (00:00) Schiffsfrauen part II (39:59) Silbermünzen part III (01:09:04) Bordkatzen guests Tillmann Bendikowksi Johann Christian Lotter Wolfgang Schwerdt books Tillmann Bendikowksi - Die Spur des Silbers  Johann Christian Lotter - Im Bann der Freibeuter Wolfgang Schwerdt - Schiffskater Pixie mit James Cook um die Welt  cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad [email protected]


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    • 262.
      02:01:49

      Carsten Henn, Petra Samani und Steven Uhly über den Januar 2021, vergessene Erinnerungen, Utopien und Dystopien

      Es gibt gleich mehrere Gründe, warum der Januar 2021 in dieser Ausgabe eine große Rolle spielt. Welche? Vor der Antwort die Frage an Dich, der Du die Shownotes liest: wie lange ist der Januar 2021 für Dich her? Sind es erst fünf Jahre oder ist es doch schon ein halbes Jahrzehnt? Ob Du genauso denkst wie die Journalistin Petra Samani: „Für mich ist es nicht so lange her. Weil es auch immer noch ein Thema ist.“ Für Steven Uhly zählt die Kategorisierung nicht: „weil die Zeit für meine jüngste Tochter sehr prägend war.“ Durch die Schulschließungen, Kontaktverbote und andere Vorschriften hat es letztlich „bei ihr zu einer konstanten Veränderung geführt.“ Wie für so viele ist Vieles geblieben, anderes erstaunlicherweise nicht. Carsten Henn hatte damit gerechnet, dass „wenn die Pandemie vorbei ist, wir dann weiterhin im öffentlichen Nahverkehr, in Zügen oder auch im Flugzeug Masken tragen, weil wir wissen, wenn wir eng aufeinander sind, dass wir uns was einfangen. Da habe ich wirklich mitgerechnet, dass das für immer bleibt.“ Genauso überraschend für Henn, das Der Buchspazierer in jenem Januar 2021 auf der Spiegel Bestsellerliste landete. Denn die Vorrausetzungen waren sehr schlecht. Stichwort Lockdown. Das hieß ja nicht nur geschlossene Buchläden, sondern ganze Industriekreise wurde stillgelegt. Unter anderem, weil: „die Journalisten normalerweise ja immer Vorab-Exemplare bekommen, für Rezensionen, die konnten nicht gedruckt, es gab keine Kapazitäten. Alle Druckereien in USA mit Problemen, darum wurde nach Europa ausgewichen, und die Biographie von Barack Obama hatte Vorrang.“ Der damalige Präsident beeinflusste auch Steven Uhly: Death Valley lag zwei Jahre in der Schublade, diese Geschichte passte zu der Zeit nicht, als dann Trump wieder gewählt wurde, da habe ich gedacht, jetzt muss die drinegnd raus.“ Und damit ist klar; der Sturm aufs Kapitol 2021 ist ebenfalls ein großes Thema (Henn: „unvorstellbar, ich bekomme jetzt noch Magengrummeln bei der Erinnerung“). Und weil die Realität eben so schlimm ist „niemand mehr positiv nach vorne denkt“ möchte der Gastrokritiker und Bestsellerautor Henn: „eine richtig schöne große Utopie aus der wir Kraft schöpfen können.“ Uhly, ausgebildeter Dolmetscher und Übersetzer hält dagegen: „weil wir das ja schon seit ein paar Jahrhunderten vergeblich probieren mit den Utopien. Vielleicht sollten wir einfach Mal drauf verzichten und die Dinge im Hier und Jetzt anpacken.“ Darum sieht Uhly, der sein Road-Movie aus der Ich-Perspektive schreibt, aber komplett anders tickt als sein alter Ego im teils lustigen Roman, auch in Dystopien keine Alternative. Ob Petra Samani, die auf Buchblinzler auch über Konzerte schreibt, das anders sieht, weil sie grade selber eine verfasst hat? Tipp für alle Agentinnen und Agenten: Teil drei hören, denn die Journalistin und Übersetzerin Samani sucht noch einen Verlag. Wer den Prolog aus Henns berührenden Sonnenaufgang Nr. 5 hören möchte, dem sei das Ende vom zweiten Podcast-Kapitel empfohlen. Dem berührenden Roman über Erinnerungen selbst, ist ein Spruch vorneweggestellt, „der wirklich für alles gelten kann“, wie Uhly lachend feststellt. Das wohl berühmteste Zitat, des dänischen Philosophen Søren Kierkegaard: „Es ist wahr, dass das Leben rückwärts gedacht werde, aber vorwärts gelebt werden muss. " Ob im Januar 2026 oder wann auch immer. part I (00:00) Corona-Erinnerungen part II (39:17) Familien-Erinnerungen part III (01:28:35) Lebens- Erinnerungen guests Carsten Henn Petra Samani Steven Uhly books Carsten Henn – Sonnenaufgang Nr. 5 Steven Uhly – Death Valley cover: jennie_laluna voice: miriam sinno    music sprengerspricht impro – by toby gad [email protected]  


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    wöchentlich
    Wöchentlich ins Gespräch gebracht: Bücher-Menschen. Unterhaltsam, informativ, einzigartig.

    "Der vielleicht coolste Bücherpodcast im deutschsprachigen Raum" -Wolfgang Ainetter, Autor, Ex-Ministeriums-Sprecher

    Denn sprengerspricht autorinsights ist kein klassischer Bücherpodcast.
    Es ist ein wöchentliches Talkformat in dem spannende Menschen - auch im wörtlichen Sinn -
    miteinander ins Gespräch gebracht werden. Über viele Dinge. Somit bringt vor allem der erste Part
    auch Leuten, die nicht lesen, spannende Diskussionen und Erkenntnisse.

    Romy Hausmann bringt den USP, das Alleinstellungsmerkmal, auf den Punkt:
    Kein Host, der seinen Fragenkatalog abarbeitet, einer der nicht sich, sondern seine Gäste in den Vordergrund stellt."
    Oder wie es Kolumnist und Bestsellerautor Till Raether sagt:
    "Ein zurückhaltender und trotzdem lenkender und inspirierender Gastgeber, vor allem in der Personen-Zusammenführung."
    Die Runden sind aus vielen Bereichen zusammengestellt, wie ein Blick in über 200 Shownotes verrät:
    Autorinnen und Autoren, Bloggerinnen und Blogger, Hörbuchsprecherinnen und Hörbuchsprecher, Musikerinnen und Musiker, Medienschaffende, Sportlerinnen und Sportler,  Politikerinnen und Politiker, Podcasterinnen und Postcaster.

    Alle verbindet mehr als die Liebe zu Büchern, die Liebe zum Lesen, alle haben viel zu sagen.
    Der Titel sprengerspricht steht fürs genaue Gegenteil: Christian Sprenger,
    Journalist und Mediencoach, ehemaliger TV-Moderator "ist der Anti-Lanz" sagt Dozent  und Drehbuchautor Jørn Precht.
    So entsteht ein Wohlfühlformat, in dem es weder laut noch populistisch zugeht,
    in dem alle ausreden und ihre Gedanken zu Ende führen können, ganz ohne zeitliche Begrenzung.

    Darum wird gerne auch mal länger über alles diskutiert: Vor allem über die Menschen,
    nicht nur ihre Bücher, auch ihre Leidenschaften, ihre Sorgen, ihre Entwicklung und vieles mehr.

    "Bei sprengerspricht lernt man Leute kennen, die man schon immer kennenlernen wollte, ohne es vorher zu wissen."  Bestsellerautor  Ralf Langroth

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