People Pleasing: Warum Dein Ja oft nur ein Reflex ist DEIN JA IST EIN REFLEX.
3. September 2026
Du sagst „Ja“.
Und noch bevor das Wort richtig ausgesprochen ist, weißt Du eigentlich schon:
Ich wollte gerade Nein sagen.
Vielleicht kennst Du diesen Moment.
Du bist müde. Leer. Eigentlich längst über Deiner Grenze.
Dann kommt eine Nachricht, eine Bitte, eine Erwartung – und noch bevor Du überhaupt nachdenken kannst, hörst Du Dich sagen:
„Klar. Kein Problem. Mach ich.“
Und hinterher bist Du nicht einmal unbedingt sauer auf den anderen.
Du bist sauer auf Dich.
Weil Du schon wieder nicht bei Dir geblieben bist.
In dieser Folge öffnen wir genau dafür eine Akte:
DIE AKTE „JA-SAGEN“.
Denn People Pleasing ist nicht einfach „zu nett sein“.
Hinter dem automatischen Ja kann etwas viel Älteres liegen:
die Erfahrung, dass Anpassung einmal Sicherheit bedeutet hat.
Dass Frieden wichtiger war als die eigene Grenze.
Dass ein Nein sich nicht nur wie Ablehnung anfühlt – sondern manchmal wie das Risiko, einen Menschen zu verlieren.
Aber wir bleiben nicht beim Verstehen.
In dieser Folge machen wir etwas gemeinsam.
Ich führe Dich durch eine intensive, ruhige Übung, mit der Du den einen Zeugen findest, der bei jedem Deiner automatischen Ja dabei war:
Deinen Körper.
Die Enge.
Den Kloß im Hals.
Das Absacken im Bauch.
Den angehaltenen Atem.
Dieses kleine Signal, das oft schon da ist, bevor Dein Kopf überhaupt verstanden hat, was gerade passiert.
Und vielleicht wird genau dieses Signal ab heute nicht mehr Dein Gegner.
Sondern Dein Frühwarnsystem.
Nicht mit dem Ziel, dass Du plötzlich zu allem Nein sagst.
Sondern damit Dein Ja wieder etwas wert ist.
Weil es wirklich von Dir kommt.
In dieser Folge erfährst Du unter anderem:
• warum Dein Ja manchmal schneller ist als Dein bewusster Verstand
• was Anpassung mit Schutz und Sicherheit zu tun haben kann
• warum Grenzen nichts mit Kälte zu tun haben
• wie Du Dein persönliches körperliches Frühwarnsignal erkennst
• wie Du zwischen Impuls und Antwort wieder einen kleinen Moment Wahlfreiheit bekommst
• und warum Selbstführung nicht bedeutet, härter zu werden – sondern klarer
Nimm Dir für die zweite Hälfte der Folge möglichst einen ruhigen Moment.
Kein Multitasking.
Kein „ich höre das nebenbei“.
Nur Du.
Und ein ehrlicher Blick auf einen Mechanismus, der Dich vielleicht schon sehr lange begleitet.
Wichtig:
Diese Folge und die enthaltene Übung ersetzen keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung. Du bestimmst jederzeit selbst, wie weit Du gehst, und kannst die Übung jederzeit unterbrechen.
Wenn Du danach merkst, dass Du Deine eigene „Akte“ nicht nur verstehen, sondern tiefer anschauen möchtest, findest Du den nächsten Schritt in den Shownotes.
Deine Geschichte beginnt hier.
Border Allein – Von Borderline zur Skyline
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