"Frau Bachmayer packt aus!

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    Frau Bachmayer packt aus!

    • Sind Lehrer mit eigenen Kindern die besseren Lehrer? Frau Bachmayer, selbst Mutter, sagt einfach mal: JA! Und provoziert damit ihren kinderlosen Kollegen Herrn Müller, der das so natürlich nicht stehen lassen will. Frau Bachmayer meint: Lehrer die Kinder haben, haben mehr Verständnis. Sowohl für die Kinder als auch für die Sorgen der Eltern. Und Sie wissen genau, was den Kindern und Jugendlichen von heute wichtig ist. Herr Müller hält dagegen: Ohne eigene Kinder ist es viel leichter, die die notwendige professionelle Distanz zu wahren. Außerdem kann er sich viel besser auf seinen Lehrerjob konzentrieren, eben weil er Zuhause KEINE Kinder hat, um die er sich kümmern muss. Ziemlich gegensätzliche Positionen also, die Frau Bachmayer und Herr Müller da diesmal haben. Mal hören, wer mehr überzeugt…

    • 109.
      0:18:48

      Schulbegleiter sind eigentlich da, um einzelnen Kindern mit Förderbedarf individuell zu unterstützen. Doch Frau Bachmayer hat große Zweifel, ob dieses System in der jetzigen Form wirklich funktioniert. Die Lernsituation ist eine andere geworden, denn plötzlich unterrichtet man mit anderen Erwachsenen zusammen, die nach den jüngsten Erfahrungen von Frau Bachmayer den Unterricht massiv stören können. Natürlich gibt es auch Schulbegleiter, die ihren Job sehr gut machen, doch in vielen Fällen nehmen sie Kindern Arbeit ab, statt sie zu unterstützen. Sie greifen ins Unterrichtsgeschehen ein ,und manche verwechseln ihren Aufgabenbereich sogar mit dem des Lehrers. Herr Müller sieht die Probleme auch, wenn auch nicht ganz so drastisch wie seine Kollegin. Aber beide stellen sich die Frage: Schadet das System Schulbegleiter vielleicht sogar eher als es nutzt?

    • Volle Schulklassen im Präsenzunterricht, Ist das jetzt die Rückkehr zur Normalität in der Schule? Auf keinen Fall finden Frau Bachmayer und Herr Müller! Corona hat gezeigt, woran das Bildungssystem dringend arbeiten muss. Ein bisschen weniger Fokus auf die Noten, dafür mehr Wert auf Selbstständigkeit und Kompetenzgewinn legen. Auf die soziale Kompetenz zum Beispiel. Die hat während der Pandemie offenbar gelitten. Nicht Sabbeln, nicht in die Klasse reinreden … Vieles muss wieder neu gelernt werden. Das ist zumindest der Ersteindruck von Frau Bachmayer, den sie in den jüngeren Klassen gewonnen hat. Die Jüngeren brauchen ihrer Meinung nach jetzt wieder ganz dringend feste Strukturen. Herr Müller war mehr in älteren Klassen unterwegs, und er hat einen ganz anderen Eindruck: Er hatte manchmal hat er das Gefühl, vor einem Haufen Zombies zu sitzen, die alle nur auf seine Anweisungen warten und von sich aus gar nichts mehr nichts tun. Vielleicht auch, weil aus Klassenkameraden zum Teil Fremde geworden sind. Was kann Schule also tun, um die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen? Frau Bachmayer hat da eine klare Vorstellung: Damit Schule die in der Pandemie zurückgefallenen Schüler gezielt helfen kann, braucht es mehr Ganztagsangebote!

    • 107.
      0:24:57

      „Du Jude“ gehört zu den häufigsten Schimpfwörtern auf deutschen Schulhöfen. Trotzdem haben viele Lehrkräfte das Gefühl, Antisemitismus existiert an ihrer Schule gar nicht. Wie kann das sein? Frau Bachmayer denkt, dass jüdische Kinder und Jugendliche ihre jüdische Identität oft aus Angst vor Diskriminierung verschweigen. Ein heikles Thema, das Frau Bachmayer und Herr Müller hier diskutieren. Beide machen sich auf die Suche nach den Ursachen und vor allem auch auf die Suche nach Lösungsansätzen. Wenn Antisemitismus Ausdruck von Dummheit ist, sind dann Aufklärung und Wissensvermittlung im Unterreicht nicht das ideale Gegenmittel? Frau Bachmayer ist da skeptisch. Zwar ist die Schule in der Verantwortung, aber sie kann nur einen Beitrag leisten. Um die Herabsetzung von Jüdinnen und Juden in der Gesellschaft zu überwinden, braucht es die klare Haltung von jedem Einzelnem. Nicht nur in der Schule.

    • „Du Jude“ gehört zu den häufigsten Schimpfwörtern auf deutschen Schulhöfen. Trotzdem haben viele Lehrkräfte das Gefühl, Antisemitismus existiert an ihrer Schule gar nicht. Wie kann das sein? Frau Bachmayer denkt, dass jüdische Kinder und Jugendliche ihre jüdische Identität oft aus Angst vor Diskriminierung verschweigen. Ein heikles Thema, das Frau Bachmayer und Herr Müller hier diskutieren. Beide machen sich auf die Suche nach den Ursachen und auf die Suche nach Lösungsansätzen. Wenn Antisemitismus Ausdruck von Dummheit ist, sind dann Aufklärung und Wissensvermittlung im Unterricht nicht das ideale Gegenmittel? Frau Bachmayer ist da skeptisch. Zwar ist die Schule in der Verantwortung, aber sie kann nur einen Beitrag leisten. Um die Herabsetzung von Jüdinnen und Juden in der Gesellschaft zu überwinden, braucht es die klare Haltung von jedem Einzelnen. Nicht nur in der Schule.

    • Im Zweifel lieber die „Fünf“ gerade sein lassen! Unter Corona-Bedingungen hagelt es gute Noten im Zeugnis. Keine Regelschule – keine Regel-Zeugnisse. Wie aussagekräftig sind die diesjährigen Abschlüsse überhaupt? Wie finden Schüler den Anschluss an weiterführenden Schulen. Und was bedeutet es für die Firmen, die unsere Schüler übernehmen? Wie sollen Ausbildungs-Betriebe ihre Bewerber überhaupt beurteilen? Durch den fehlenden Präsenzunterricht gibt es große Wissenslücken, aber kann man deshalb bereits von einer bildungsbehinderten Schülergeneration sprechen? Oder haben die Schüler gerade in der Corona-Zeit auch Fähigkeiten erworben, die sonst nicht möglich gewesen wären?

    • Stäbchen rein in die Nase und testen. Zweimal die Woche müssen sich Lehrer und Schüler selbst testen, ansonsten bleiben die Schüler im Homeschooling. Aber, wie sinnvoll ist die ganze Testerei eigentlich? Frau Bachmayer fühlt sich durch die Tests sicher. Herr Müller dagegen findet, dass wir uns mit der ganzen Testerei in den Wahnsinn testen und das Ganze eh nichts bringt. Doch was ist die Alternative? In dieser Podcastfolge diskutieren wir darüber.

    • Aufregung im Kollegium: bei uns in der Schule stehen Unterrichtsbesuche durch unseren Schulleiter an. Und schon herrscht Unsicherheit bei den Kollegen: Kann ich überhaupt noch guten Unterricht zeigen? Fragen sich viele. Einmal gelernt und man kanns für immer – das ist eine Eigenheit im Beamtenstatus. Gegenseitige Kritik der Kollegen untereinander findet kaum statt. Wir fragen uns, ob ein Feedback nicht regelmäßig stattfinden sollte. Und zwar nicht nur durch die Schulleitung, sondern auch von Schülern und Eltern. Das Lehrer-Bewertungs-Portal „Spickmich“ hat es vorgemacht, aber damals haben viele Lehrer geklagt und das Portal wurde abgeschaltet.
      Aber ehrlich, was spricht gegen eine kontinuierliche Bewertung von Lehrern? Auch wir müssen uns weiterentwickeln und dazu braucht es Feedback. Frau Bachmayer hat als junge Lehrerin erfahren wie schwierig eine negative Rückmeldung der Schüler auszuhalten ist. Aber im Rückblick hat es ihr geholfen, auch ihre Qualität als Lehrerin zu verbessern. Wichtig ist nur, dass wir Lehrer nicht an den Pranger gestellt werden und das Feedback sachlich und konstruktiv ist.
      Wir meinen eine Feedback-Kultur hat seine Berechtigung in der Schule.

    • Wie bekomme ich mehr positive Energie im Lehrerberuf? Zu diesem Thema haben wir uns eine ganz besondere Expertin eingeladen, nämlich Sarah Tschernigow bekannt aus dem Podcast „No time to eat“. Ernährung, Energie und Erfolg auf deinem nächsten Level- das ist Sarahs Motto und dieses Konzept lässt sich super auf den Lehrerberuf anwenden, finden wir und fragen bei Sarah genauer nach. Wie geht man mit einem negativen Umfeld – einem jammernden Lehrerkollegium und schwierigen Eltern um? Wie bleibt oder wird es leicht im Lehrerberuf? Und wie komme ich immer wieder in einen guten Zustand, ohne mich von meinem Umfeld negativ beeinflussen zu lassen?
      Diese und viele weitere Fragen, auch den Umgang mit den ganzen Süßigkeiten im Lehrerzimmer- haben wir Sarah gestellt und stellen gemeinsam fest, dass alles möglich ist. Mit dem richtigen Fokus und vor allem aber dadurch, dass man sich selbst nicht als das Opfer seiner Umstände sieht, sondern in die Eigenverantwortung geht. Was kann ich verändern und was nicht? Und wie will ich es im Lehrerberuf haben?
      Hört rein, es lohnt sich. Danach werdet ihr wieder mit neuer Energie im Klassenzimmer durchstarten.
      Der Link zur Website von Sarah Tschernigow: https://notimetoeat.de/

    • Jede Lehrkraft kennt ihn oder sie – Zappelphilipps oder Zappelphillipinas begegnen uns in der Schule sehr häufig. Sofort kommt da die Vermutung ADS oder ADHS. Doch ab wann kann man überhaupt von der Diagnose ADHS sprechen? Und was steckt eigentlich hinter diesem Verhalten? Das vor allem in den unteren Klassen stärker auftritt. Und warum sind vor allem Jungen betroffen?
      Ist das immer gleich ADHS oder ist einfach der Übergang vom Kindergarten in die Schule, die vielen Kindern Probleme bereitet. Frau Bachmayer und Herr Müller kennen die hyperaktiven Schüler aus ihren Klassen und geben Tipps, wie eine bewegte Schule zappelige Kinder unterstützen kann.

    Moin! Wir sind Lehrer an einer Oberschule in Niedersachsen: Frau Bachmayer und Herr Müller Jeder von uns war schon mal Schüler und hat sich gefragt, was unsere Lehrer denn so hinter der verschlossenen Tür im Lehrerzimmer besprechen. In unserem Podcast geben wir nicht nur einen Einblick in das Lehrerzimmer und den Schulalltag, sondern wir widmen uns auch aktuellen Themen in Schule, die alle bewegen. Wir sind nicht die typischen Lehrer, die Unterricht nach Vorschrift machen oder nur für die Schule leben. Wir lästern auch gerne und dabei bekommt jeder sein Fett ab: Eltern, Schüler und auch unsere Kollegen, die Lehrer.
    Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.
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