"Der Finanzwesir rockt - Der etwas andere Podcast über Geld und finanzielle Bildung

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Aktuelle Wiedergabe

    Der Finanzwesir rockt - Der etwas andere Podcast über Geld und finanzielle Bildung

    • Was bringt der Rentenzoo?

      Die Rente ist sicher! Klar, aber welche Rente? Seit 2004 steht im Paragraph 154 Absatz 3 des Sozialgesetzbuchs Sechstes Buch: Das Rentenniveau sinkt bis 2030 auf 48 %. Das bedeutet: Aus 100 € Gehalt werden 48 € Rente. Gleichzeitig wird die Rente bis 2040 sukzessive voll besteuert. Was bleibt ist der Renten-Canyon.
      Den gilt es zuzuschütten. Aber nicht mit Gold oder Aktien, sondern mit Riester, Rürup, einer betrieblichen Altersvorsorge und natürlich einer schicken Kapitallebensversicherung. So macht man das in Deutschland. Wirklich?
      Da Daniel und ich jetzt nicht so die Renten-Cracks sind, haben wir uns mit dem Honorar-Finanzanlagenberater Dr. Rolf Schulte einen Experten ins Studio geholt, um mal Ordnung in diesem Rentenzoo zu schaffen.

      Unsere Fragen

      • Welche Fallstricke lauern? Für wen lohnen sich Riester und Rürup?
        • Rürup lohnt sich für niemand
        • Riester: Alles auf die Frau und die Subventionen abgegriffen
      • Nach wie vor gibt es in Deutschland noch 83 Millionen Lebensversicherungen. Spielen diese künftig angesichts der nicht vorhandenen Zinsen überhaupt noch eine Rolle?
        • Albert fragt ungläubig: Das Zeug wird immer noch verhökert?
        • Der Honorarberater amüsiert sich ob dieser Naivität. Die Verkaufsmacht ist stark in diesem, unserem Land.
      • Ein kleiner Ausflug in die Politik: Welche anderen Lösungen gibt es denn für den Staat, um diese doch starken Auswirkungen auf künftige Rentner abzumildern oder vielleicht sogar zu verhindern? Was müsste sich auch in der Politik ändern?
      • Wäre ein Länderfonds wie in Norwegen nicht auch eine Lösung?

      Die Betriebsrente ist unser Schwerpunktthema

      Betriebsrente

      Wir folgen der Spur des Geldes und fragen: Wer profitiert eigentlich wie von der betrieblichen Altersvorsorge?

      1. Warum machen die Firmen mit?
      2. Warum bieten die Versicherungen das an?
      3. Was sind die Motive der Versicherungsnehmer?
      • Lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge überhaupt oder sind die ganzen Subventionen durch den Arbeitgeber nicht schon längst in den Gebühren eingepreist?
      • Wie hoch ist die Chance, dass die diese Art der Vorsorge einen simplen ETF-Sparplan schlägt?
      • Wie sicher ist diese Art der Vorsorge? Es sind doch eine Menge Leute beteiligt, die in den nächsten 40 Jahren pleite gehen können oder die Lust verlieren können (die Lebensversicherer verkaufen aktuell die Policen in hunderttausender Blöcken an Abwickler)
      • Wie portabel sind diese Verträge?
        • Kann ich sie zum nächsten Arbeitgeber mitnehmen?
        • Wie flexibel reagieren diese Konstrukte auf gebrochene Lebensläufe (ausgesetzt wegen Kinder-, Altenpflege, Sabbatical, etc.)?
      • Ist dieses Vorsorge-Instrument überhaupt noch zeitgemäß? Oder, weniger kritisch gefragt: Für welche Menschen ist die betriebliche Altersvorsorge geeignet? Wir reden hier von Zeiträumen bis 2050.

      Vorweg gesagt und ohne allzu viel zu spoilern: Es sieht nicht gut aus für die betriebliche Altersvorsorge.

      Links zum Podcast

      Medienempfehlungen von Dr. Rolf Schulte

      Präsentiert wird diese Folge von Blinkist


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      Finanzrocker
      Finanzwesir

    • Finanzrocker und Finanzwesir streiten: Braucht man 7 oder reichen 2

      Normalerweise gibt es entweder eine Folge „Finanzwesir classic“ (Daniel und ich plaudern) oder eine Folge „Finanzwesir Duell“ (zwei Gäste, zwei Meinungen, ein Thema). Für die erste Folge des Jahres 220 haben wir beide Formate kombiniert.
      Daniel und ich streiten. Unser Thema: Risikoklassen.

      Risikoklassen

      Die Bafin hat das „Gnothi seauton“ des Apollotempels von Delphi abgekratzt und wirft es jedem angehenden Investor zwischen die Beine. „Erkenne Dich selbst“. Bist Du sicherheitsorientiert oder konservativ sicherheitsorientiert? Oder bist Du konservativ und wachstumsorientiert, vielleicht sogar wachstumsorientiert / spekulativ?
      Meine Vermutung: Geldanlegen ist immer noch Männersache. Wenn ich mit Frau Müller (51), die Bafin-Bögen durchgehe, dann kreuze ich konservativ sicherheitsorientiert an. Wenn mir die heiße Eva Melody (28) gegenüber sitzt, lass ich den spekulativ-wachstumsorientierten Porschefahrer heraushängen.

      Die Einschätzung ist subjektiv und situationsabhängig. Kein Wunder, nirgendwo wird festgelegt, was denn die Risikoklasse 1 (Sicherheit) von der Risikoklasse 2 (sicherheitsorientiert) unterscheidet? Das sind alles so Laberkategorien, deren einziger Zweck darin besteht der Bank den Arsch zu retten.
      Risikoklassen sind die Silberkugeln, die die Bank gegen die Bafin einsetzt. Hat der Kunde das Risikoklassen-Papierchen unterschrieben, gibt die Rechtsabteilung Ruh‘.

      Sie sehen schon, ich halte nicht viel von fünf oder gar sieben Risikoklassen.
      Was ich in den letzten Jahren gelernt habe: Die menschliche Psyche funktioniert nach dem Motto: Besser einen Euro nicht verloren als zwei verdient. Um das abzubilden brauche ich keine sieben Salamischeiben. Da reichen zwei Blöcke:

      • Risikoklasse eins: Stabilitätsanker, wenn ich hier Geld verliere habe ich andere Probleme, als dem Geld nachzutrauern
      • Risikoklasse zwei: Hier kann ich Geld verlieren. Aber auch Rendite machen.

      Fertig! Nein! sagt Daniel. Zumindest fünf Risikoklassen sind schon hilfreich.
      Unser Kompromiss: Ja, man braucht mehr als zwei Risikoklassen, aber nur um das Bafin-Spiel zu spielen. Man schaut nach:

      1. Was will ich kaufen?
      2. Ok, einen Schwellenland-Fonds.
      3. In welche Risikoklasse ist der offiziell einsortiert?
      4. In Risikoklasse 5, konservativ wachstumsorientiert
      5. Ok, dann kreuz‘ ich das im Fragebogen an.

      Jetzt anhören

      Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, würden wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf iTunes freuen. Auch diese Staffel besteht aus sechs Folgen alle zwei Wochen.

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      Medienempfehlung Finanzwesir

      High Returns from Low Risk: Der Weg zum eigenen stabilen Aktien-Portfolio von von Pim van Vliet und Jan de Koning*

      Präsentiert wird diese Folge vom Podcast „Safety First“

      Präsentiert wird Ihnen diese Folge vom Podcast „Safety First – Cybersecurity and more“, den der TÜV Süd Ende September 2019 erfolgreich gelauncht hat. In dem Podcast geht es um ein Thema, das zunehmend wichtiger wird: die Chancen und Risiken der Digitalisierung. Vom Staubsauger über den Fernseher bis hin zum Auto werden Milliarden Geräte über das Internet der Dinge miteinander verbunden und erleichtern das Leben der Anwender auf allen Ebenen.

      Das bringt natürlich auch Risiken mit sich, denn die weltweiten Cyberangriffe häufen sich Jahr für Jahr. Wie gehen Unternehmen damit um? Welche Sicherheitsmaßnahmen werden ergriffen, um sich zu schützen? Und wie kann ich die Chancen und Risiken privat und beruflich realistisch einschätzen? Genau diese Fragen beantwortet der hochwertig produzierte Podcast mit Experten aus der Praxis und vom TÜV Süd.

      Dieses Thema geht uns alle etwas an und deswegen empfehle ich Ihnen mal in TÜV-Süd-Podcast „Safety First – Cybersecurity and more“ reinzuhören. Es lohnt sich. Den Podcast gibt es bei iTunes, Spotify, Google und weiteren Plattformen zu hören.

      Hier finden Sie den Podcast.

      *Affiliate-Link: Das Buch wird für Sie nicht teurer, aber wir erhalten eine kleine Provision.

      Finanzrocker
      Finanzwesir

    • 84.
      1:21:52

      18 Hörer und wir sagen, wie es war

      Das gab es noch nie. Für diesen Podcast haben Daniel und ich eine Weltpremiere gewagt. In dieser Folge sind nicht nur wir, sondern auch 18 Hörer und Hörerinnen am Start.
      Wir danken Silvia, Dorel, Jutta stellvertretend für alle Hörerinnen und Hörer, die uns ihren persönlichen Jahresrückblick geschickt haben. Natürlich erzählen auch wir, was wir 2019 erreicht und nicht erreicht haben und was wir für 2020 planen.
      Daniel hat aus den Hörer-Einsendungen und unserer Plauderei einen – wie wir hoffen – amüsanten Jahresend-Podcast zusammengeklöppelt.
      Meine Bilanz fällt durchwachsen aus.

      Positiv

      • Ja, die neue vollständig überarbeitete Ausgabe meines Buchs kam im September endlich in die Buchläden,
      • die Seminare haben Spaß gemacht und
      • auch unser Podcast-Konzept, das wir 2018 erarbeitet haben, kam gut an. Die erste Million Hörer hatten wir Ende November 2019 zusammen. Der Dezember ist Bonus.
      • Gleiches gilt für den Blog, auch hier Stand Ende November 2019: 1.114.935 Besucher. Keine Besuche, sondern Besucher*, jeder zählt nur einmal.

      Negativ

      Youtube: Warum nicht? Podcast: Auf jeden Fall! Aber eigentlich bedeutet Finanzwesir sein: Schreibe! Niemand schreibt so finanzwesirig wie der Finanzwesir. Nur: Wer mal das Archiv aufruft, stellt fest: 2019 besteht zum großen Teil aus Podcasts und Wochenrückblicken. Die große Finanzwesir-Story 2019: Sie fand nicht statt.
      Das möchte ich im nächsten Jahr ändern. Ich schreibe gern und es macht mir Spaß. Deshalb werde ich in den nächsten Monaten auf das besinnen, was ich im Studium gelernt habe (Chemieingenieure sind auf Prozesse und Workflows gedrillt) und mir den nötigen Freiraum zum Schreiben schaffen.

      Kommen wir zum Finanzrocker. Seine Aussage:

      „Erfolgreichstes Jahr ever.“

      Er hat im Hauptjob reduziert, um sich ganz dem Rocker-Dasein zu widmen und im Depot ging’s 2019 um 30 Prozent nach oben. Was will man mehr? Zum Beispiel weniger Regulierung. Dieser ganze DSGVO-Quatsch hat ihm die Lust am Bloggen etwas verleidet.
      Sein Fokus: Newsletter und Podcast.
      Die Zahl der Abonnenten hat sich 2019 schlankweg verdoppelt und sein Podcast hat ebenfalls schon im November die Millionengrenze übersprungen.
      Sein Buch „Soundtrack für Vermögenswerte“ kam im Februar 2019 in den Buchhandel. Time to market: Da hat er mich klar geschlagen.

      2020 – was wird sein?

      Daniel verspricht zum x-ten Mal: Dieses Jahr Kinder wird’s was werden mit dem Online-Kurs. Ansonsten hat er drei Prioritäten: Podcast, Podcast und Podcast.
      Ich werde – wie oben angesprochen – Prozesse entwickeln und die Infrastruktur aufbauen. Aktuell (Dezember 2019) nimmt die Cloud langsam Gestalt an. Hier noch mal ein Dank an alle, die mir Telefonzeit für ein NextCloud-Gespräch angeboten haben. Ich konnte leider nicht mit allen telefonieren, aber ihr habt mir sehr geholfen, denn die Masse der Zuschriften hat mir gezeigt: Der NextCloud kann ich meine Daten anvertrauen.

      Medienempfehlungen
      Finanzwesir
      Die Bullet-Journal-Methode: Verstehe deine Vergangenheit, ordne deine Gegenwart, gestalte deine Zukunft von Ryder Carroll*

      Die Logik des Misslingens von Dietrich Dörner*

      |

      Code of Capital: How the Law Creates Wealth and Inequality von Katharina Pistor

      |

      Finanzrocker
      Setze dir größere Ziele von Rainer Zitelmann*

      Wenn du nicht mehr brennst, starte neu von Rainer Zitelmann*

      Das letzte Plädoyer von Jeffrey Archer*

      Idle Hands von Mana*

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      Finanzrocker
      Finanzwesir

    • 83.
      24 Nov 2019
      1:14:04

      Immer noch attraktiv, trotz Berliner Enteignungsphantasien?

      Weder der Finanzrocker, noch der Finanzwesir sind sonderlich immo-affin. Aber dafür gibt es ja das Format „Finanzwesir Gast“. Wir haben für diese Folge Nico und Claudia eingeladen.
      Nico wohnt bei Frankfurt und vermietet in Berlin. Claudia kauft seit 42 Jahren Immobilien in München.

      Den Mietendeckel aus einer Distanz von 550 Kilometer managen – wie geht das? Nico erklärt es uns.
      42 Jahre Vermieterin – das gibt es doch bestimmt was zu erzählen? Claudia kommt unserem Wunsch nach einer Prise Boulevard nach und erzählt die Geschichte vom Kanadier.
      Ansonsten ist dieser Podcast aber ziemlich langweilig. Mietnomaden: Eher wenige. Nervige Nebenkostenabrechung: Auch eher weniger nervig. Die Praxis-Recken sagen einhellig: Das Vermieterleben ist nicht halb so spektakulär, wie es RTL2 darstellt.
      Die Antworten auf die Frage: Warum vermietet ihr fallen ganz unterschiedlich aus.
      Nico ist der unemotionale Diversifikations-Vermieter. Immos sind halt eine weitere Assetklasse.
      Claudia dagegen ist eine politische Vollblutvermieterin. Und sie mag den Kontrollverlust von Börsengeschäften nicht. Als Vermieterin sucht sie sich ihre Mieter genau aus und sieht dann zu, wie aus einer dreiköpfigen Familie eine vierköpfige wird und dann binnen fünfzehn Jahren aus Kindern Leute werden, die dann ausziehen. Claudia ist ein richtiger Landlord. Wenn Nico die Vermieterei eines Tages zu lästig wird, verkauft er.

      Links zum Thema

      Nicos Medienempfehlungen

      Claudias Medienempfehlung

      Der Madame-Moneypenny-Podcast

      Präsentiert wird diese Folge von Blinkist


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      Thematisch werden dort alle Themen rund um den Finanzwesir-Rockt-Podcast abgedeckt wie Finanzen oder Persönliche Entwicklung. Ganz neu: Es gibt nun auch einen Alexa-Skill von Blinkist. Einfach “Alexa, starte Blinkist” sagen und los gehts.

      Im Moment gibt es eine Aktion exklusiv für Hörer unseres Podcasts: 25% Rabatt auf das Jahresabo Blinkist Premium. Es gibt ein Probeabo mit dem Sie kostenlos alles testen und sich in Ruhe anschauen können.

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      Finanzrocker
      Finanzwesir

    • 82.
      1:27:09

      Welche braucht man wirklich, wie wird man die unnötigen los?

      „Privat Krankenversicherte sterben länger.“
      Zitat einer ungenannt bleiben wollenden Chefarztsekretärin

      Bastian Kunkel ist ein digital arbeitender Versicherungsmakler. Er lebt und arbeitet auf Mallorca. Wir haben uns mit ihm darüber unterhalten, warum die Branche noch in der digitalen Steinzeit lebt, welche Versicherungen man gut selbst im Internet kaufen kann und wie man einen Schaden meldet, so dass man auch an sein Geld kommt.

      Versicherungs-Statistik

      2018 hat jeder Deutsche 2.400 Euro für Versicherungspolicen ausgegeben. Eine stolze Summe, aber nichts im Vergleich zu den Schweizern. Die versichern sich jedes Jahr für 5.800 Euro.
      Knapp 6 Prozent des deutschen Bruttoinladsproduks sind Versicherungsbeiträge.
      Knapp die Hälfte (rund 92 Milliarden) wandert in kapitalbildende Lebensversicherungspolicen. Soviel zum Thema „Alle investieren in ETFs“. Die Robos wären glücklich, würden sie nur ein Zehntel dieser Summe einsammlen.
      Wir dröseln im Podcast noch etliche andere Zahlen auf, aber das Fazit ist klar:

      Kaufen Sie Versicherungs-Aktien und keine Policen.

      Ich brauche aber eine Versicherung

      Bastian erklärt im Podcast, welche Versicherung Sie wirklich brauchen. Ganz weit vorn: Die Haftpflichtversicherung.
      Wir fragen

      1. Welche Versicherungen bgleiten einen das ganze Leben?
      2. Gibt es Versicherungen, die man in einem bestimmten Lebensabschnitt braucht, dann aber wieder kündigen kann?
      3. Welche Versicherungen sind unnötig?
      4. Wie wird man diese Dinger wieder los?

      Wo kaufe ich meine Versicherung?

      Versicherungs-Fuzzis haben keine Ahnung und wollen nur Provisionen schinden. Nicht immer sagt Bastian. Es gibt Versicherungen, da spricht der Preis und die können Sie problemlos im Internet kaufen.
      Klassisches Beispiel: Die Kfz-Haftpflicht. Ein standardisiertes Produkt, hoch reguliert, da kauft man beim Billigsten. Dieses Beispiel gilt für viele Sachversicherungen.
      Anders sieht es bei der Berufsunfähigkeitsversicherng aus. Da kommt man ohne Sherpa kaum durch den Dschungel.

      Wie komme ich an mein Geld?

      Der Schadensfall ist da. Die Versicherung zahlt nicht. Das Übliche eben. Bastian gibt Tipps, wie Sie doch an ihr Geld kommen.

      • Tipp 1: Vor der Unterschrift lesen, was überhaupt versichert ist. Wenn das nicht klar ist: So lange fragen, bis Sie es verstanden haben.
      • Tipp 2: Den Schaden zügig melden und bei der Wahrheit bleiben. Die Schadenssachbearbeiter kennen jeden Trick. Mit dem klassischen Gemauschel a la „Der Hund hat’s gefressen“ kommen Sie nicht weit.

      Damit wären wir beim „Wort der Woche“, der

      Obliegenheitsverletzung

      Ganz wichtige Sache: Wer seine Obligenheiten verletzt, bekommt kein Geld.

      Links zum Thema

      Bastian im Neuland

      Hier finden Sie unseren Gast im Internet

      Finanzrocker
      Finanzwesir

    • 80.
      27 Okt 2019
      1:16:48

      Welchen Part spielen P2P-Kredite in meinem Rendite-Orchester?

      In diesem Podcast begrüßen wir Lars Wrobbel, einen der Paten der deutschen P2P-Szene im Podcast.
      Nachdem die Höflichkeiten ausgetauscht sind, stellt der Finanzwesir die Gretchenfrage: Ist P2P-Investing denn auch CO2-neutral?
      Mann. Finanzwesir, das ist die Greta-Frage, die Gretchenfrage ist faustisch und

      „bezeichnet als Gattungsbegriff eine direkte, an den Kern eines Problems gehende Frage, die die Absichten und die Gesinnung des Gefragten aufdecken soll. Sie ist dem Gefragten meistens unangenehm, da sie ihn zu einem Bekenntnis bewegen soll, das er bisher nicht abgegeben hat.“
      Wikipedia

      Also noch mal! Die Frage nach des Pudels Kern:

      Brauche ich überhaupt P2P-Kredite?

      Ich teile mein Vermögen in zwei Gruppen

      • Der Stabilitätsanker (RK1, Petrus-Anteil): Bringt keine Rendite, bleibt aber in der größten Krise stabil => Tagesgeld (bedingt), erstklassige Anleihen
      • Der Rendite-Teil (RK3, Mr. Market): Schwankt im Wert. Das nervt, bringt aber Rendite.

      Ziel ist es die Rendite bei möglichst geringer Schwankung zu erzielen. Dazu kombiniere ich unkorrelierte Mr. Markt-Anteile miteinander. Diversifikation über unkorrelierte Renditebringer, das sorgt für ruhigen Schlaf. Das sagt unter anderem auch der legendäre Ray Dalio.

      Welchen Part spielen P2P-Kredite in diesem Rendite-Orchester?

      Breit diversifizierte Aktien-ETFs liefern langfristig 9 % Rendite vor Steuern und Inflation.
      P2P-Marktplätze versprechen Renditen von 15 % und mehr. Aber wenn ich meinen Bloggerkollegen trauen darf:
      In der Realität wird aus dem „mehr als 15 %“ ein „so rund 10 %“. Aber eine riskante Anlageklasse, die rund 10 % bringt habe ich schon. Das sind meine ETFs.

      Wie korrelieren P2P-Kredite mit Aktien?

      Wenn es keine negative Korrelation gibt, bringt mir P2P nur operative Komplexität und keinen Vorteil, da das Risiko nicht gedämpft wird. Wenn die Aktien abstürzen, werden auch die P2P-Kredite faul.
      Wenn alles im Gleichtakt in die Grütze geht, brauche ich es nicht.

      Erleben Sie im Podcast, wie Lars sich rauswindet 😉

      Wir hätten da noch ein paar taktische Fragen
      Wie sieht die Prozesskette aus?

      Nehmen wir als Beispiel Mintos. Auf der Seite „Darlehenanbahner“ stellt das baltische P2P-Unternehmen seine 60 Darlehensanbahner vor. Unter anderem Cashwagon.

      „Cashwagon ist ein schnell wachsender internationaler FinTech-Dienstleister, der 2017 gegründet wurde. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur ist in fünf Ländern tätig – Sri Lanka, Indonesien, Vietnam, Kambodscha und den Philippinen.

      • Ein Vietnamese braucht einen Kredit.
      • Cashwagon vergibt diesen Kredit.
      • Cashwagon bündelt die Kredite.
      • Das Bündel landet in Riga auf den Mintos-Servern.
      • Dann kommt Ihr Autoinvest und finanziert Teile dieses Kreditbündels. Dann sammelt er noch ein paar polnischen Efaktor-Kredite ein und über die kasachische Kredit24 ist auch ein bisschen Borat am Start.

      Ist das jetzt gelebte Globalisierung oder operative Intransparenz?

      Frage zu den Zinshöhen

      • AlexCredit aus der Ukraine: Prozentualer Jahreszins, der den Kreditnehmern in Rechnung gestellt wird: 350%-640%
      • CashWagon: Effektiver Jahreszins zu Lasten des Kreditnehmers: 290%-805%

      Diese Zinshöhen sind exorbitant. Warum?

      • Wie läuft das Banking in diesen Ländern ab?
      • Welche Zinsen sind normal (in dem Sinne, dass sie auch bezahlt werden können)?
      • Wie lange ist die Kreditlaufzeit.

      Da Lars die meisten baltischen P2P-Plattformen persönliche besucht hat, kennt er die Hintergründe. Die Kreditvergabe läuft in Ländern wie Vietnam oder der Ukraine ganz anders ab als bei uns. Sehr interessant!

      Ich will anlegen

      Bevor Sie einfach mal ein paar Euro überweisen: Hören Sie sich die operativen Tipps an, die Lars auf Lager hat. Wir fragen unter anderem nach diesen Punkten:

      • Wo liegen die Unterschiede zu den deutschen Crowdinvesting-Anbietern? (Bspw. Nachrangdarlehen, höherer Einsatz)
      • Lass uns einen Blick auf die Privatkredite werfen. Welche Arten gibt es?
      • Das Thema Immobilien-P2P-Kredite wird immer größer. Hier gibt es aber deutliche Unterschiede zu den deutschen Crowdfunding-Plattformen? Worauf muss ich hier achten?
      • Ein relativ neuer Bereich bei den P2P-Krediten sind größere Crowdfunding-Projekte. Worum handelt es sich dabei und worauf sollte man da achten?
      • Wie viele Plattformen hast Du jetzt insgesamt getestet und welches ist Deine Lieblingsplattform?
      • Mittlerweile kommt gefühlt jede Woche eine neue Plattform raus. Einige wirken auf Anhieb nicht sonderlich vertrauenserweckend. Bei anderen, die schon etablierter sind, wird hinter vorgehaltener Hand von Scam (Vorschussbetrug) gemunkelt. Wie kann ich mich als Anleger davor schützen?
      • In Großbritannien ist mit Lendy erst vor kurzem eine Plattform pleite gegangen. Wenn tatsächlich eine Rezession kommen sollte, wird es noch deutlich mehr erwischen. Wie lautet hier Dein Tipp, damit ich nicht blind ins offene Messer laufe?

      Fazit Finanzwesir

      Lars hat wirklich eine überzeugende P2P-Lanze gebrochen.
      Dennoch halten mich diese Dinge nach wie vor davon ab, mein Geld in P2P-Kredite zu investieren:

      • Die Marktplätze haben nur bedingt „Skin in the Game“. Die Marktplätze leben hauptsächlich von den Gebühren, die sie erheben.
      • Auf manchen Märkten haben insitutionelle Anleger ein Vorkaufsrecht. Ich bekomme nur die Kredite, die die Risikoabteilung des Instis nicht will. Ich verstehe nicht, wo ich mit Instis konkurriere und wo nicht.
      • Stresstest: Kein P2P-Marktplatz bis jetzt eine echte Finanzkrise durchgemacht. An dieses putzige Entschädigungsgerede glaube ich so wenig, wie an die Einlagensicherung.
      • Die Risikokette, die den Schuldner in Vietnam mir mir als Kreditgeber verbindet hat viele Glieder. Wann reißt eines dieser Kettenglieder? Das kann ich nicht abschätzen.
      • Da die Plattformen wachsen wollen, müssen immer mehr Schuldner gefunden werden. Dabei darf die Qualität der Schuldner aber nicht sinken. Wann ist die Ressource „zahlungsfähiger und zahlungswilliger Schuldner“ erschöpft?

      Links zum Thema

      Lars im Web

      Das P2P-Buch

      Investieren in P2P Kredite: Was man wissen sollte, wie man Fehler vermeidet und erfolgreich investiert von Lars Wrobbel und Kolja Barghoorn*

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      Finanzrocker
      Finanzwesir

    • 81.
      0:46:38

      Versicherungen und Geldanlage – was braucht ein Berufseinsteiger wirklich?

      Was das tote Gnu für Hyänen und Geier ist, ist der Berufseinsteiger für MPL, AWD, DVAG und andere sogenannte Finanzdienstleister. Eine Beute, die man sich fix sichern möchte.
      Was da nicht alles unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit („Hol‘ dir dein kostenloses Mittagessen“) an den Jungsparer gebracht werden soll.
      Aber nicht nur die jungen Menschen werden ins Visier genommen, oft genug ist der Weg über die Eltern und Großeltern einfacher und lukrativer. Der Vertriebler appelliert an

      • Verantwortungsbewußtsein: Sie wollen doch, dass Ihren Enkel sich eine gute Ausbildung leisten kann!
      • Angst: Was macht Ihre Tochter, wenn Sie als Ernährer sterben?

      Und zack ist erst die Ausbildungsversicherung und dann die Aussteuerversicherung verkauft.
      Aussteuerversicherung?
      Ja, wird auch im 21. Jahrhundert noch angeboten.
      Letztlich sind das alles verkappte Kapitallebensversicherungen.

      Typische Konditionen:

      • 50 € pro Monat
      • 20 Jahre Laufzeit = 12.000 € Einzahlungen
      • 5% Abschlusskosten = 600 €, verteilt über 4 Jahre, 600 € entspricht einer kompletten Jahreszahlung.
      • 4 € pro Monat Verwaltungskosten zusätzlich, also nochmal rund 50 € pro Jahr.
      • 1,90 € monatlich für die Risikoversicherung weg. Damit auch was ausgezahlt wird, wenn der Versicherungsnehmer sirbt

      Der Rest kann dann angelegt werden.
      Von den 50 Euro Monatsbeitrag fließen demnach in den ersten vier Jahren nur je 31,60 Euro, danach 44,10 Euro in den Fonds.
      Der legt aber auch nicht alles an, sondern zieht die Fondsverwaltungsgebühr ab.
      Das wird eine mickrige Aussteuer.

      Wir listen auf, was ein Berufsanfänger wirklich braucht

      • Versicherungen: Nur das absolute Minimum und immer erst einmal nachsehen, ob man nicht doch bei den Eltern mitversichert sein kann.
      • Geldanlage: Klein, aber beständig starten. Hier ist er wieder, der 25 €-Sparplan.

      Fazit

      Vier bis fünf Versicherungen – von denen die meisten eh Pflicht sind – plus ein ETF-Sparplan und gut ist. Mehr braucht der junge Single nicht.

      Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, würden wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf iTunes freuen. Auch diese Staffel besteht aus sechs Folgen alle zwei Wochen.

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      Medienempfehlung des Finanzwesirs

      Soundtrack für Vermögenswerte: Finde die persönliche Freiheit mit vielen Vorschlägen für deinen Weg in die finanzielle Unabhängigkeit von Daniel Korth und Ümit Mericler*
      Der Finanzrocker und sein Co-Autor Ümit haben dieses Buch genau für diese Zielgruppe geschrieben. Die Ausbildung ist abgeschlossen, das erste Geld wird verdient. Was nun, was tun?
      Der Soundtrack ist ein fachlich fundiertes und dennoch mathearmes Buch. Daniel und Ümit erzählen, wie aus dem Heavy-Metal-Gitarristen und Gelegenheitsarbeiter Tom doch noch ein ganz brauchbarer Schwiegersohn mit soliden Finanzen wird. Dafür brauchen sie 310 Seiten. Aber gute Geschichten brauchen Platz und das hier ist definitiv eine.

      Mitmachen bei der Jahresendfolge

      Daniel und ich haben uns gedacht, dass es doch ganz nett wäre mal zu hören, wie es Ihnen 2019 ergangen ist.

      Wie soll das laufen?

      1. Schnappen Sie sich ihr Handy und nutzen Sie die eingebaute Aufnahme-App. Achten Sie beim Einsprechen auf eine gute Klangqualität.
      2. Kurze namentliche Vorstellung, dann die Antworten auf die beiden Punkte
        • Das lief 2019 beim mir im finanziellen Bereich (Depot aufgesetzt, umgeschichtet, angefangen, gar nix getan, weil alter Hase…).
        • Das erwarte ich finanziell für 2020. Beziehungsweise: Das will ich im Finanzbereich 2020 anpacken.
      3. Speichen Sie die Aufnahme. Nehmen Sie einfach das Format, dass die App vorschlägt.
      4. Senden Sie die Datei direkt vom Handy an podcast@finanzwesir.com. Betreff: „Letzte Folge 2019“. Dann wissen wir, worum es geht.
      5. Dauer: 60 – 90 Sekunden.
      6. Rechte: Muss man ja heutzutage auch erwähnen. Wenn Sie uns Ihre Aufnahme schicken,
        • versichern Sie, dass Sie das sind, der da zu hören ist und das Sie die Rechte an der Aufnahme haben,
        • sind Sie damit einverstanden, dass diese Aufnahme Teil unseres Podcasts wird und dort auf unbestimmte Zeit verbleibt,
        • haben wir das Recht, diese zu bearbeiten. Keine sinnentstellenden Verkürzungen, aber die üblichen technischen Verbesserungen (Schmatzer und Ähs raus schneiden).

      Wir freuen uns auf Ihre Mail!

      *Affiliate-Link: Das Buch wird für Sie nicht teurer, aber wir erhalten eine kleine Provision.

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    • Weshalb werden Menschen insolvent und wie kommt man raus aus dem Schuldturm?
      Weshalb werden Menschen insolvent und wie kommt man raus aus dem Schuldturm?

      Dr. Sally Peters, Schuldernerberaterin und Mitarbeiterin am IFF (Institut für Finanzdienstleistungen e.V.) beantwortet den ersten Teil der Frage.
      Hörer Oliver war selbst insolvent. Er berichtet, wie es dazu kam und wie er es geschafft hat, sich wieder ein erfolgreiches und finanziell gesundes Leben aufzubauen.
      Dieser Podcast besteht aus zwei Teilen. Zuerst haben wir mit Sally die politisch-gesellschaftliche Seite des Themas diskutiert. Oliver war überschuldet, ist aber mit Disziplin und harter Arbeit wieder auf die Beine gekommen. Er ist unsere Case Study, der exemplarische Einzelfall, der abstrakten Sätzen wie

      „Laut dem IFF-Überschuldungsreport 2019 gibt es in Deutschland 6,94 Millionen überschuldete Menschen.“

      mit Leben füllt. Von ihm erfahren wir, wie es sich anfühlt wenn es fast unmöglich ist einen Handy-Vertrag zu bekommen.

      Unsere Fragen an Sally

      • Was sind die häufigsten Gründe für eine Überschuldung?
      • 9,4 % der Menschen verschulden sich wegen falschen Konsumverhaltens (0%-Finanzierung etc.). Welche Möglichkeiten gibt es, um da am Ansatz etwas zu ändern?
      • Wie hoch sind denn die Schulden im Schnitt und welche Altersgruppe ist davon am häufigsten betroffen?
      • Ab wann gelte ich denn als überschuldet?
      • Wie kann man aus dieser Schuldenspirale wieder rauskommen?
      • Wie lange dauert denn so ein Verbraucherinsolvenzverfahren?
      • Ein weiteres Thema des IFF ist das Thema Altersarmut und Verschuldung im Alter. Wer ist davon am häufigsten betroffen? Welche Gründe hat das und was können Frauen gegen diese Altersarmut tun?

      Unsere Fragen an Oliver

      • Schulden und Überschuldung sind häufig eine Angelegenheit, die sehr privat ist und die man auch nicht teilen möchte. Wie bist Du damit umgegangen? Konntest Du Dich irgendwie austauschen?
      • Wie lang war der Zeitraum von den ersten Schulden bis zur Überschuldung bei Dir?
      • Welche Umstände haben dazu geführt, dass Du insolvent geworden bist?
      • Was passiert in der Insolvenzphase? Insolvenzverwalter / Richter, mit wem bekommt man es zu tun und wie läuft das ab?
      • Der Aufstieg: Wie hast Du es geschafft, wieder auf die Beine zu kommen?
      • Welche Ratschläge hast Du für unsere Hörer?
      • Zum einen natürlich: Wie vermeidet man die Insolvenz von vornherein?
      • Wenn man aber insolvent ist: Wie kommt man wieder raus?
      • Gibt es irgendwelche Mythen rund um das Thema Privatinsolvenz, die Du ein für alle mal erledigen möchtest? Es gibt doch bestimmt so Sprüche wie „Wenn ich nicht mehr zahlen kann, dann mache ich eben eine Privatinsolvenz“. Einfach Dinge wo Du sagst: „Nee, Leute, so läuft das in echt nicht ab!“

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      Medienempfehlungen unserer Gäste

      Präsentiert wird diese Folge von Blinkist


      Blinkist ist die App für Menschen, die mehr wissen möchten. Blinkist ist eine App, mit der Sie die Kernaussagen aus über 2.500 Büchern in nur 15 Minuten durchlesen oder anhören können.
      Thematisch werden dort alle Themen rund um den Finanzwesir-Rockt-Podcast abgedeckt wie Finanzen, Persönliche Entwicklung.
      Im Moment gibt es eine Aktion exklusiv für Hörer unseres Podcasts: 25% Rabatt auf das Jahresabo Blinkist Premium. Es gibt ein Probeabo mit dem Sie kostenlos alles testen und sich in Ruhe anschauen können.

      Hier gibt es die 25 % Rabatt auf das Premium-Jahresabo.

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    • Kolja Barghoorn zum Thema „Fuck-you-Money“ und Neid

      Kolja Barghoorn von „Aktien mit Kopf“ hat es geschafft. Er ist raus aus dem Hamsterrad. Wir fragen: Wie schafft man das und was macht man, wenn man nichts mehr machen muss?

      Wir wollten von Kolja wissen:

      Wie wird man Kolja Barghoorn?

      • Was hast Du vor „Aktien mit Kopf“ gemacht?
      • Wann haben sich erste Erfolge eingestellt? Was hast Du denn parallel zu Aktien mit Kopf noch gemacht? Wie hast Du Dein Geld verdient?
      • Womit verdienst Du denn konkret dein Geld? Mit Büchern, Affiliate-Marketing, Auftritten?
      • Wie lange hat es gedauert, bis der Punkt kam, an dem Du die finanzielle Freiheit erreicht hattest?
      • Woran machst Du die Grenze denn fest: An einer festen ersparten Summe oder einem steigenden passiven Einkommen?

      Kolja lebt da, wo andere Urlaub machen. Wir haben gefragt warum: Spart man sich da die deutschen Regentage oder Steuern?

      Die Fragen nach den Höhen und Tiefen des Unternehmerlebens haben wir auch gestellt:

      • Was waren Deine 3 größten Erfolge? Warum? Glück oder Können?
      • Was waren Deine 3 größten Misserfolge? Was hast Du daraus gelernt?

      Was hilft im Leben?

      Aus Unternehmersicht: Was hilft einem weiter im Leben?

      • Welche Eigenschaften eines Menschen werden allgemein überschätzt?
      • Welche Eigenschaften eines Menschen werden allgemein unterschätzt?

      Neid

      Auf jeden Erfolgreichen kommen zehn Neider. Kolja kennt das zu Genüge. Wie geht er mit Neid und Internet-Trollen um?
      Besonders, sich die Häme auf die Person und das Privatleben übergreift. Wir haben gefragt: „Welche Schutzmaßnahmen hast Du ergriffen, damit Deine Familie da nicht mit hineingezogen wird.“

      Links zum Thema

      Kolja Barghoorn im Web

      Koljas Medienempfehlungen

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    • 75.
      0:52:41

      Was bedeutet das für meine Finanzen?

      Wir leben in freizügigen Zeiten. Für 5 Euro mit RyanAir nach Paris? Kein Problem. Und dann? Wie kriegt man in der Stadt der Liebe ein Bein auf den Boden? Oder besser gesagt ein Dach über dem Kopf? Wie verdient man Geld? Wie sieht es mit Steuern und Sozialabgaben aus?
      Das und vieles mehr haben wir Thomas von Finanzfluss und Tim Schäfer gefragt.
      Tim lebt in New York, der härtesten Stadt der Welt, über die Frank Sinatra sang:

      „If I can make it there. I’ll make it anywhere.“

      Wie kommt man durch in dieser Stadt, die niemals schläft?

      Herausgekommen ist ein Detail-Podcast. Vielleicht nicht super-inspirierend (das Abarbeiten einer Micromanagement-Liste ist nie inspirierend) , aber voll prakischer Tipps und Kniffe.

      Hier ein Auszug unserer Frageliste:

      • Wie ist die Geld-Mentalität Deines Landes?
      • Was verdiene ich? Wie sind die Bruttolöhne, was geht davon an Steuern & Sozialabgaben weg und was bekomme ich für den Rest?
      • Wie komme ich zu Geld: Selbst feilschen oder gibt es Gewerkschaften, Mindestlohn und Tarifverträge?
      • Welche formalen Voraussetzungen muss ich mitbringen, um überhaupt als Arbeitskraft zugelassen zu werden? Visa, Hochschulabschlüsse, gewisses finanzielles Polster?
      • Was kostet das Leben im Vergleich zu Deutschland?
      • Wo bin ich steuerpflichtig? Speziell Tim: Wie geht man mit dem tendentiell übergriffigen Internal Revenue Service um?
      • Soziale Absicherung: Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung, BU, Pflegeversicherung. Was ist Pflicht, was kann freiwillig abgeschlossen werden?

      Frage nach der Infrastruktur

      • Ganz praktisch: Wie laufen die Geldgeschäfte in Deinem Land ab? Wie kommt das Geld von A nach B? Girokonto? Schecks? Per Karte oder Cash?
      • Welche Werkzeuge brauche ich, um operativ am Start zu sein? Welches Konto, welche Karten….

      Wie war es wirklich?

      Versetzen wir uns in Deine Rookie-Monate (erstes halbes Jahr nach Ankunft) zurück:

      • Die Frage nach dem Schwarzen Schwan: Welches gravierende Problem hat Dich überrascht? Wo bist Du ins offne Messer gelaufen?
      • Die umgekehrte Frage: Welcher Elefant hat sich dann als Mücke erwiesen? Es gibt ja oft diese Punkte, vor denen Dich jeder wart und jeder kennt eine Horrorstory von jemanden, der jemanden kennt… Und wenn man dann das Problem konkret angeht ist es erstaunlich einfach und mit 2 Stempeln zu je 30 Minuten Wartezeit erledigt.

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    Hallo, wir sind Daniel, ein Ex-Berliner, und Albert, ein Rheinländer, der zumindest eine Patentante in Berlin hat.

    Wir haben festgestellt, dass zumindest der erste Teil des Hauptstadt-Mottos "Arm aber sexy" für uns nur begrenzten Charme hat.

    Deshalb haben wir beschlossen, uns selbst um unser Geld zu kümmern. Dabei sind wir mehr als einmal auf die Nase gefallen, aber jetzt haben wir unsere Finanzen ganz gut im Griff.

    Über diesen Weg sprechen wir im Podcast. Was hat sich bewährt, was nicht. Welche Klippen gilt es zu umschiffen.
    Unser Versprechen: Wir plaudern nett über das Thema Finanzen. Du wirst eine Menge lernen, aber es wird auch lustig.
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