"Der Finanzwesir rockt - Der etwas andere Podcast über Geld und finanzielle Bildung

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    Der Finanzwesir rockt - Der etwas andere Podcast über Geld und finanzielle Bildung

    • 55.
      12 Mrz 2018
      0:57:21

      Nanny-Fluch oder das Beste, was Privatanlegern in den letzten 10 Jahren passieren konnte?

      MiFID? „Das klingt schon miefig.“ Soweit der Kommentar des Finanzrockers, als ich das Thema vorschlug. Ich gab ihm recht; hielt es aber für unsere Chronistenpflicht darüber zu berichten.
      Nachdem ich MiFID ein bisschen beschnuppert habe, muss ich sagen: MiFID ist Game of Thrones pur und viel interessanter als der ganze 2018er-Steuerkram, über den sich alle das Maul zerrissen haben.
      Woher habe ich meine Weisheiten? Übers Telefon. Ich habe Hintergrundgespräche geführt mit

      1. einem ETF-Anbieter
      2. einem Robo-Advisor
      3. einer Direktbank/broker
      4. der BaFin höchstselbst

      Ich denke, damit habe ich die wichtigsten Akteure gehört.
      Ach wirklich? Und was ist mit den Filialbanken, den AWDs und MLPs dieser Welt?
      Ok, ok, ich präzisiere: „Damit habe ich die auch zukünftig wichtigsten Akteure gehört.“
      Mehr dazu im Folgenden.

      Was ist MiFID?

      MiFID steht für „Markets in Financial Instruments Directive“, also Finanzmarktrichtlinie. MiFID I trat 2007 in Kraft. Die Existenz von MiFID II ist seit 2014 bekannt. Wirksam wurde die Richtlinie am 3. Januar 2018.
      MiFID ist eine Richtlinie. Richtlinie bedeutet: Die EU gibt die Leitplanken vor, die Länder dürfen bei der Umsetzung nationale Eigenheiten berücksichtigen. Dann gibt es noch Verordnungen. Eine Verordnung ist unmittelbar anzuwenden. Hier gibt es keine Spielräume.

      Exkurs BaFin

      Wer erinnert sich noch an den Gemeinschaftskundeunterricht als die Gewaltenteilung besprochen wurde? Legislative, Exekutive, Judikative. Die BaFin gehört zur Exekutive. Sie setzt das um, was die Legislative ihr vorgibt. MiFID II ist ein Ergebnis der europäischen Gesetzgebung. Das kriegt die BaFin auf den Tisch und muss es in Handlungsanweisungen übersetzen.
      Was ich nicht wusste: Die BaFin verlässt den Schreibtisch. Wenn wir uns als Bürger und Anleger bei der BaFin beschweren und die Beschwerde berechtigt und nicht bloß Querulantentum ist, dann statten die BaFin-Agents der entsprechenden Bank einen Hausbesuch ab.
      Die zwei von der BaFin lassen sich alles ganz genau erklären. Verarschen kann man sie auch schwer, weil sie ausgebildete Financial Planner sind, die die Lizenz zur Beratung haben.

      „Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist“
      Indianische Redensart

      Die Ausbildung zum Financial Planner dauert 13 Monde.

      Wie entstand MiFID II

      MiFID II ist ein Kind der Subprime-Krise. 2008 und 2009 standen die Lehman-Omas mit ihren Beschwerden Schlange vor der BaFin. Dazu kam eine rasante technische Entwicklung (Algo- und Hochfrequenztrading).
      Was tun?
      Den Reality-Check machen.
      Alle MiFIDs haben Wartungsintervalle. Bei der Verabschiedung der Richtlinie wird schon festgelegt das ihre Wirksamkeit in der Praxis nach einer gewissen Zeit überprüft wird. Dieses iterative Vorgehen wird uns dann in den zwanziger Jahren MiFID III bringen.
      In den Subprime-Jahren wurde MiFID I aufgebockt und die Prüfer sahen, dass nicht alles gut war.

      1. MiFID I war zu sehr Richtlinie und zu wenig Verordnung.
      2. MiFID I regulierte die Produkte, nicht aber den Vertrieb. Das, was die Finanzindustrie in den Hinterzimmern zusammenkochte, durfte der Vertrieb vorne den Lehmännern und -frauen einschenken („Vielleicht noch einen Keks dazu?“).
      3. Technisch war MiFID I auch schon ein bisschen angestaubt (nix Algo-Trading).

      Was bedeutet MIFID II für mich als Anleger?

      MiFID II, das ist ein Chewbacca-hoher Papierstapel (Körpergröße Chewbacca 2,28 m, mein Druckerpapier: 500 Blatt = 5,5 cm, 20.000 Blatt MiFID II = 2,20 m).
      Für uns Privatanleger sind zum Glück nur diese fünf Bereiche relevant.

      1. Kostentransparenz
      2. Zuwendungen
      3. Product Governance
      4. Geeignetheitsprüfung, Zielmarktdefinition
      5. Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten

      Bevor wir uns im Klein-Klein der operativen Details verlieren. Lassen Sie uns die Feuerzangenbowle-Perspektive einnehmen: „Also, wat is en MiFID? Da stelle mehr uns janz dumm.“

      MiFID II ist der Gamechanger. MiFID II beendet den Kostenblindflug des Privatanlegers. Selbständig und mündig entscheiden? Klar, aber wie, wenn ich die Zahlen nicht habe?
      MiFID II liefert erstmals

      1. die richtigen Kennzahlen und macht diese
      2. vergleichbar.

      Diese Zahlen sind so aufbereitet, dass man damit sinnvoll arbeiten kann. Steuerung nach Kennzahlen, das ist jetzt nichts wirklich skandalös Neues. Leider braucht es einen Büttel wie die BaFin um diese Zahlen beizutreiben.
      Das Geheule der Branche erinnert mich an den 1. Februar 1988. Damals wurde bleihaltiges Normalbenzin in Deutschland verboten.
      Die Politik hat’s durchgesetzt obwohl die Autoindustrie gewarnt hat: „Da wird die Zukunftsfähigkeit Deutschlands aufs Spiel gesetzt! Am 2. Februar werden alle Autos stehen“.
      Augenzeugen konnten am Dienstag, den 2. Februar die gleichen Staus im Berufsverkehr beobachten, wie am Freitag, den 29. Januar 1988.
      Manchmal geht’s halt nicht ohne einen Tritt in den Hintern.

      Kostentransparenz

      Erstmals müssen die Kosten komplett über den ganzen Prozess offengelegt werden.

      • Alle Kosten, die sich exakt angeben lassen müssen auch exakt angegeben werden. Egal, wie sehr die IT jammert.
      • Kosten, die nicht exakt angegeben werden können, müssen nach bestem Wissen und Gewissen geschätzt werden. Beispielsweise mit einer begründeten Rechnung basierend auf historischen Zahlen.

      Am Jahresende liefert Ihnen der Broker dann die echten Kosten für das abgelaufene Jahr.
      Apropos Jahresende: Kaufen Sie rechtzeitig Diageo-Aktien (Bacardi, Johnnie Walker und Smirnoff). 2018 / 2019 bekommen die Besitzer von Altbeständen erstmals die komplette Kostenbilanz. Da werden viele Leute viele Schnäpse brauchen.

      Der IT-Kram lässt sich lösen. Das wirkliche Problem für die Finanzbranche ist der radikale Kulturwandel. Eine Branche, für die jahrelang Ostern war (versteck‘ die Provision) soll auf einmal an den FKK-Strand.

      Zuwendungen

      Retrozessionen, Vertriebsfolgeprovisionen oder Bestandspflege sind grundsätzlich verboten. Einzige Konzession an die Filialbank-Lobby:
      Zuwendungen dürfen angenommen werden, wenn sie „der Verbesserung der Beratung dienen“. Diese Regelung ist allerdings ziemlich weit gefasst. Die Sparkassen werden versuchen so lange wie möglich an ihrem Geschäftsmodell festzuhalten.

      Product Governance

      Unter MiFID II werden Produkte nach Prinzipien entwickelt, wie man sie auch aus der Pharmaforschung kennt.

      1. Welches Problem des Kunden soll das Produkt lösen?
      2. Welche Nebenwirkungen (Risiken) gibt es?
      3. Für wen ist das Produkt gedacht?

      Es mag keine klinischen und vorklinischen Studien geben, aber das ganze Prozess wird von viel Qualitätssicherung begleitet.
      Die Spielchen der klassischen Fondsbranche gehören damit der Vergangenheit an. Es lohnt sich nicht mehr, alle zwei Jahre einen neuen Fonds auf den Markt zu werfen, der dann vom Vertrieb mit Bestandskunden gefüllt wird. Oder man verschmilzt den alten Low-Performer mit dem neuen Shootingstar. Dann hat man das miese Morningstar-Ranking gleich mit erledigt.

      Zielmarktdefinition

      Die Geeignetheitsprüfung ist bereits bekannt. Neu hinzugekommen ist die Zielmarktdefinition.
      Zielmarkt?
      Ja, der Zielmarkt, das sind Sie.

      1. Der Produktentwickler gibt einen Zielmarkt vor. Das hier ist ein Produkt für den risikoaffinen Anleger mit langem Zeithorizont und einer hohen Sparrate.
      2. Ihre Bank klassifiziert Sie und steckt Sie in eine Schublade. Diese Schublade lässt sich 10 Zentimeter weit aufziehen.
      3. Tagesgeld ist 3 Zentimeter breit, ETFs und Large Caps 5 bis 7 Zentimeter und Small Caps haben eine Breite von 10 Zentimeter. Derivate sind 11 bis 40 Zentimeter breit.

      Die Bank kann Tagesgeld, ETFs und Aktien in die Schublade stopfen, Derivate nicht. Zielmärkte oberhalb Ihrer „Gehaltsklasse“ sind tabu.
      Bedeutet natürlich auch; wenn Sie arm und ungebildet sind gibt’s nur Tagesgeld.

      Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten

      Jedes Telefonat wird mitgeschnitten und fünf, maximal sieben Jahre aufbewahrt.

      Was sagt der ETF-Anbieter zu MiFID II?

      Ein brutaler Umsetzungs-Aufwand, aber sehr gut für den Anleger.

      Was gefällt nicht so?

      Die Definition der impliziten Transaktionskosten.
      Das Kursdelta zwischen dem Zeitpunkt der Orderabgabe und der Orderausführung gilt laut ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) als implizite Transaktionskosten. Echte und implizite Transaktionskosten müssen gemeldet werden und werden addiert als eine Zahl an den Kunden weiter gereicht.
      Das Problem: Instis traden für fast nichts. 100.000 Siemensaktien stehen zum Verkauf.

      • Echte Transaktionskosten = 20 €
      • 100.000 Siemens mit einem Kurs-Delta von 4 Cent = 4.000 € implizite Transaktionskosten
      • Kunde sieht 4.020 € Transaktionskosten und kriegt einen Herzinfarkt. Wirklich gezahlt wurden aber nur 20 Euro. Die implizierten Transaktionskosten sind nur eine Zahl, die aufgrund der Definition der ESMA entsteht.

      Echte Transaktionskosten werden beim ETF aus der Mangementgebühr bezahlt, bei aktiven Fonds oft aus der Vermögenssubstanz.
      Für Indexfonds sind die impliziten Transaktionskosten geradezu blödsinnig. Man will beim Rebalancing zum Schlusskurs des Index handeln. Das ist ein Feature, kein Bug. Also ist es egal, ob man die Order um 17:29:59 Uhr (17:30 Uhr Xetra-Schluß für DAX-Rebalancing) oder um 9:00 Uhr morgens ins System stellt.

      Was sagt der Robo zu MiFID II?

      Ein brutaler Umsetzungs-Aufwand, aber sehr gut für den Anleger.

      Was gefällt nicht so?

      • Das Transaktionsreporting. Jede Transaktion muss dem Regulator – unabhängig vom Volumen – gemeldet werden. Hier werden viele Daten produziert, die aber keinen wirklichen operativen Wert als Heuschreckenfrühwarnsystem haben. Geely hat es auch geschafft, sich an Daimler anzupirschen und schwupps hatten sie über 10%.
      • Die Zielmarktdefinition ist nicht gut gelöst. Die Geeignetheitsprüfung hätte gereicht. Beim Depot-Management heißt es: Die Dosis macht das Gift. Es kann sinnvoll sein auch mit Produkten zu arbeiten, die oberhalb der Risikoklasse des Anlegers liegen. MiFID II erlaubt so etwas nicht. Bei jeder Depotumschichtung muss der Robo darauf achten, die Zielmarktbestimmungen nicht zu verletzen.

      Was sagt der Direktbroker zu MiFID II?

      Ein brutaler Umsetzungs-Aufwand, aber sehr gut für den Anleger.

      Das berichtet der Support

      Hier wird gemault

      • Produkte können nicht gekauft werden. Das liegt fehlenden Factsheets (PRIIP genant) und Zielmarktdefinitionen. Der Gesetzgeber sagt: PRIIP und oder Zielmarkdefinition fehlen? Dann kein Handel! Am 3. Januar hatten hunderttausende Produkte keine vollständige Doku vorzuweisen und durften deshalb die Arena nicht betreten. Die Anbieter haben dann hektisch nachgereicht. Dieses Problem sollte sich mit der Zeit von selbst lösen. Die Bank kann nicht dafür.
      • Bonus-Mecker: Ich habe noch ein anderes Depot. Bei diesem Broker konnte ich kaufen. Antwort: Dann sieht dieser Broker die BaFin-Regeln höchstwahrscheinlich ein bisschen lockerer. Auch das sollte sich mit der Zeit regeln.
      • Haben Sie Ihr Preis- & Leitungsverzeichnis überarbeitet? Muss ich das jetzt alles zusätzlich zahlen? Nein, das ist die neue Kostentransparenz. Das haben Sie schon immer gezahlt, wussten es aber nicht. Kostentransparenz muss der Kunde noch lernen.
      • Telefonbanking ist erst einmal Vorlesestunde. 30 bis 60 Sekunden Risiken und Nebenwirkungen und Sie sagen brav ja und ok zu allem. Erst dann schickt der Mitarbeiter die Order ab.
      • Was soll der ganze PDF-Scheiß in meiner Inbox? Wo bestelle ich das ab? Nirgendwo. Der Gesetzgeber will, dass Sie das lesen, also lesen Sie’s gefälligst.

      Was sagt der Finanzwesir zu MiFID II?

      1. MiFID II setzt 2018 mit irrem Aufwand das um, was der Finanzwesir mit seinem 5,99-€-pro-Monat-Blog seit 2014 lebt.
      2. Die Koks-und-Huren-Jahre der Finanzbranche sind definitiv vorbei.
      3. Alles Nicht-Digitalisierte hat keine Überlebenschance.

      MiFID II or „The rise of the robos“

      MiFID II versetzt dem Finanzestablishment den Todesstoß. Kick-Back-orientierte Geschäftsmodelle werden im Licht der Transparenz zu Staub zerfallen wir Graf Dracula.
      Ein Grund zur Freude?
      Nur so mittel.
      Transparenz bedeutet

      • Ade Quersubventionierung. Der Deal „Kostenloses Girokonto und dann schlagen wir beim Depot 0,1% drauf“ läuft nicht mehr. Die Vergleichsplattformen basteln doch schon alle an entsprechenden Tools. Jede Quersubventionierung ruiniert das Ranking. Jedes Produkt muss alleine überleben.
      • Dokumentationspflichten. Das kostet. Summen unter einer Million Euro gehören in einen Robo. Erst gab’s keine Kontoauszüge, dann zog man Geld am Automaten, nun wird auch die Beratung technisiert. Dafür werden die Controller (Mensch ist zu teuer) und die Juristen (Compliance lässt sich nur digital wasserdicht machen) schon sorgen. Scalable arbeitet mit der Ing-Diba zusammen, Union Investment hat mit Visualvest einen Robo für die genossenschaftlichen Banken und Investify kooperiert mit der Haspa (Sparkasse Hamburg).
      • der Anleger bekommt brauchbare Zahlen. Das schöne suhlen im Jammertal (fühle mich enteignet) ist vorbei. Keiner kann mehr sagen er habe es nicht gewusst. Wer keine Lust auf finanzielle Bildung hat, bekommt die Kosten für diese Bocklosigkeit schwarz auf weiß frei Haus.
      • Industrialisierung als Reaktion auf den Kostendruck. Industrialisierung bedeutet: Das was es gibt, gibt es in normierter Qualität und Güte. Das was es nicht gibt, gibt es den ganzen Tag nicht. Deshalb die Robos: Schema-F-Depot und Ruhe im Karton.
      • Exotik ade. Wenn der Emittent keine Lust auf Zielmarktdefinition und PRIIPs hat weil er 99,9% seines Umsatzes mit Instis oder US-Rentern macht, dann schauen Sie in die Röhre.
      • wer Beratung will zahlt.

      Vom Robo lernen heißt siegen lernen, denn der Robo liefert das höchste Gut der Finanzbranche: Abmahnsicherheit.

      MIFID II zwingt

      • die Finanzindustrie dazu, sich anständig zu benehmen,
      • die Kunden dazu, sich wie Erwachsene ihrer Verantwortung zu stellen.

      Da geht noch was

      Ich habe weiter oben im Artikel geschrieben etwas geschrieben über gut aufbereitete Kosten. Das stimmt nur bedingt. In der Praxis läuft das noch nicht so rund.
      Mein Broker Consors beispielsweise versagt vollständig. Da bekomme ich nur „standardisierte Kostenausweise„. Ich würde bei der Umsetzung gerne etwas mehr Dampf im Kessel sehen. Dafür brauche ich aber Ihre Hilfe.
      Der Plan: Ich möchte gerne die Kostenausweise aller in Deutschland zugelassenen Broker vergleichen und dann die BaFin um ein offizielles Statement bitten. Meine Frage an Sie: Welche Kostenausweise liefert Ihr Broker für diese Fonds?

      1. iShares Core World (ISIN IE00B4L5Y983 / WKN A0RPWH) – typischer Brot&Butter-ETF.
      2. FLOSSBACH VON STORCH SICAV – MULTIPLE OPPORTUNITIES Fonds (WKN A0M430 / ISIN LU0323578657) – einer der meistverkauften Fonds in Deutschland.

      Kaufvolumen: 5.000 €, Haltedauer 1 Jahr.
      Schicken Sie mir Screenshots oder PDFs an kontakt@finanzwesir.com und vergessen Sie den Namen des Brokers nicht.

      Was kostet mich das?

      10 Minuten Ihrer Zeit. Die Kostenausweise werden Ihnen vor dem Kauf zur Verfügung gestellt. So wie Sie das vom Kaufmann kennen:
      „Was kostet das?“
      „3,49 €“
      “ Ok, nehm‘ ich“

      In Ihrem Fall kein „Nehm‘ ich“. Legen Sie den Fonds einfach wieder ins Regal zurück. Aber machen Sie vorher noch schnell einen Screenshot für mich.

      Fazit

      Ist MiFID II nun gut oder schlecht? Ich biete zwei Alternativen.

      Bewertung 1

      MiFID II ist ein Bürokratiemonster, das seinen Zweck nie erfüllen wird. Solange jeden Tag ein neuer Dummer aufsteht, werden die Banken einen Weg finden den auszubeuten. Egal wie viel die BaFin reguliert.
      Ziel muss es sein den Nachschub an Kanonenfutter zu unterbinden. Hier sind wir Finanzblogger gefragt. Aufklärung tut not. Finanzielle Bildung ist für jedermann preiswert erhältlich. Wer keine Lust auf finanzielle Bildung hat, bleibt als Kollateralschaden am Wegesrand zurück.

      Bewertung 2

      Nie wieder Lehmann-Oma! Der Mensch ist schwach und es ist unrealistisch, dass sich jemals eine nennenswerte Zahl an Menschen mit finanzieller Bildung beschäftigen wird.
      Deshalb ist MiFID II wertvoll. Es schützt den unbedarften Anleger. Der Kollateralschaden sind die paar 10.000 DIY-Finance-Nerds. Industrialisierung bedeutet immer auch, dass individuelles Fachwissen nutzlos wird. Vielleicht ist es volkswirtschaftlich besser, wenn hunderttausende von Anlegern eine kostengünstige Altersvorsorge von der Stange bekommen und zehntausende von Selbstentscheidern schmollen, weil es für ihre Papiere keine Zielmarktdefinition gibt.

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      Buchempfehlung des Finanzwesirs

      Dueck’s Jahrmarkt der Futuristik: Gesammelte Kultkolumnen* von Gunter Dueck.

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    • 54.
      26 Feb 2018
      0:37:09

      Verkaufen ohne Emotionen – eine der schwierigsten Aufgaben für einen Anleger

      Verkaufen. Eine unschuldige Buchstabenkombination, die das das ganze Spektrum der Emotionen von „verkaufen“ bis V-E-R-K-A-U-F-E-N!!! abdeckt.
      Daniel und ich überlegen erst einmal: Warum soll verkauft werden?

      1. Weil man einem blöden Börsensprichwort glaubt (Sell in may and go away)
      2. Weil es einem die Doppelschulterkerze des Charts nahelegt?
      3. Weil es der Steuerberater rät?
      4. Weil man das Geld brauch?
      5. Weil man feststellt: Ich besitze die falschen Dinge.

      Erste Erkenntnis

      Verkaufen ist ein vielschichtiges Phänomen. Der eine verkauft aus dem Bauch heraus, der andere streng nach Algorithmus. Jeder hat seine eigenen Gründe.

      Zweite Erkenntnis

      Verkaufen ist gar nicht so einfach. Der Ankereffekt verbündet sich mit dem Endowment Effect und beide sagen: Bis diese Aktie wieder bei 87,56 € (Kaufkurs) steht, gibst Du sie nicht wieder her!

      Dritte Erkenntnis

      Wenn sich das verkaufen in der Echokammer Facebook-Gruppe zum V-E-R-K-A-U-F-E-N!!! gesteigert hat, gibt es kein Halten mehr.

      Vierte Erkenntnis

      Es gibt nur einem Verkäufer, dem man trauen kann und das ist der Algorithmus, der ein vorher festgelegtes Regelwerk emotionslos ausführt.

      Daniel ich plaudern noch darüber, wie wir denn so verkaufen und wir sprechen darüber, wie man denn nun am besten sein Depot altersfest macht. Dabei lernen wir das böse SoRR kennen. Dieses Sequence-of-Returns-Risiko sorgt dafür, dass die ersten Jahre nach Beginn der Entnahmephase extrem entscheidend sind.
      Wenn in den ersten 5-10 Jahren nach Renteneintritt etwas schief geht, ist das Kind also schon so gut wie in den Brunnen gefallen. Läuft in dieser Zeit alles gut, kann man sich fast schon sorgenfrei zurück lehnen.
      Herausgefunden hat das Wade Pfau, Professor für Retirement Income am American College für Financial Services in Pennsylvania und einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Entnahmestrategien.

      Sie finden den Podcast auf folgenden Plattformen:

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      Finanzbegriff der Woche

      Stop-Loss-Order. Beim Einreichen einer Stop-Loss-Order wird die Order durch Erreichen des festgelegten Stop-Wertes in eine Bestens-Order und somit in eine unlimitierte Order umgewandelt. Die Ausführung der Order wird zum nächst handelbaren Kurs stattfinden.
      In Extremsituationen führt das zu großen Problemen. Wenn der Börsenhandel ausgesetzt wird und dann eine Lücke im Graph entsteht, weil der Kurs beim Neustart deutlich unter dem letzten Kurs liegt werden die Papiere dann zu diesem Kurs auf den Markt geworfen. Da kann man als Anleger viel verlieren.
      Besser ist die limitierte Stop-Loss-Order. Diese Order funktioniert erst einmal genauso wie die normale Stopp-Loss-Order. Der Stop-Wert wird erreicht, das löst den Verkauf aus, aber das Limit sorgt dafür, dass nur innerhalb eines bestimmten Korridors verkauft werden darf.
      Ein Beispiel: Die Aktie steht bei 100 €, Stop-Kurs: 95 €, Limit 90 €. Wenn der Kurs auf 95 € sinkt, wird die Stop-Order ausgelöst. Wenn es nicht gelingt die Aktie zu verkaufen und der Kurs auf 90 € oder noch darunter sinkt, wandert die Aktie wieder zurück ins Depot.

      Unsere Medienempfehlungen

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    • 53.
      0:48:35

      Vor- und Nachteile von Riester- und Rürup-Verträgen.

      16,5 Millionen Riesterverträge haben die Deutschen abgeschlossen, ein Fünftel davon ruht bereits. Was tun? Weitersparen, den Riester ruhig stellen oder gar – welch‘ Häresie – einen neuen Vertrag abschließen?
      Das Problem mit Riester: Je nach Einkommen und Familiensituation können Sparer laut Finanztest allein durch die staatlichen Zulagen zwischen 0,4 und 8,5 Prozent Rendite im Jahr bekommen. Das gilt unabhängig vom Anbieter.
      Bei Riester sind zwei Faktoren wesentlich

      1. Die Födersituation: Verdienst, Familienstand, Arbeitsverhältnis (Angestellter oder Beamter)
      2. Das Produkt: Riester gibt es in sieben verschiedenen Geschmacksrichtungen
        • Rentenversicherung
        • Banksparplan
        • Fondsparplan und fondsgebundene Rentenversicherung
        • Ethisches riestern
        • Darlehen
        • Kombikredit
        • Bausparvertrag

      Das Produkt muss individuell nach der eigenen Fördersituation und Lebensplanung ausgewählt werden und nicht nach den Provisionsvorstellungen des Verkäufers. Dann klappt es auch mit der Rendite.

      Riester-Fazit

      Ignoriere die Angstkampagne des Bankverkäufers: „Sie haben da eine Rentenlücke, Sie müssen unbedingt!! etwas tun, Sie werden noch unter der Brücke landen…“
      Das ist mit Sicherheit die idiotischste Art sich einen Riestervertrag anzuschaffen.
      Betreibe lieber Riester-Hacking. Werde kreativ und überlege, wie Du die Produkteigenschaften außerhalb der ausgetretenen Pfade nutzen kannst.
      Vielleicht ist es sinnvoll ein klassisches Riesterguthaben vor Auszahlung in einen Wohnriestervertrag zu übertragen um dann bei Renteneintritt barrierefrei umzubauen oder eine kleinere Wohnung zu kaufen.
      ETF-Anlegern mag diese Tüftelei sehr fremd vorkommen. Steuersparfüchse und Rabattjäger werden sich aber wohlfühlen.
      Natürlich bleibt die Frage: Um welche Summen geht es hier eigentlich und wie viel Lebenszeit ist mir das wert?

      Links zum Thema der Woche

      Finanzbegriff der Woche

      Die Riesterrente: Die Riesterrente ist eine durch staatliche Zulagen und durch Sonderausgabenabzug geförderte, privat finanzierte Rente in Deutschland. Die Förderung ist durch das Altersvermögensgesetz (AVmG) 2002 eingeführt worden und in den § 10a und § 79 ff. Einkommensteuergesetz geregelt.

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    • 52.
      0:39:22

      Wir erklären, wie Diversifikation richtig geht

      Diversifikation, das absolute Must-have für den modernen Anleger. Schon im Talmud gelobt (1/3 in Geschäften, 1/3 in Immobilien, 1/3 im Säckel), dann von Markowitz als moderne Portfoliotheorie zur Nobelpreisreife weiterentwickelt und in der Praxis von vielen Anlegern als Stalinorgel eingesetzt: „Ich pulverisiere das Risiko mit meinen Produktsalven. 10 Finanzprodukte im Depot sind gut, 20 sind besser, 30 sind am besten.“

      Diese Sichtweise gefällt uns nicht. Die Überrendite im Depot ist nur ein kleiner Baustein. Wir wollen die Überrendite im Leben. Deshalb betrachten wir die Diversifikation aus der Adlerperspektive. Diversifikation, das ist für uns

      • Die eigene Arbeitskraft
        • abhängig beschäftigt
        • selbständig
      • Heirat => gute Partie
      • Börse
      • Immobilien
      • Der moderne Kram (P2P, Crowdfunding)

      Abgerechnet wird mit 80. Für eine Überrendite im Leben ist die Assetklasse Börse nur ein kleiner Baustein. Unsere Empfehlung: Mit dem maximalen Klumpenrisiko (bestmögliche Ausbildung) ins Leben starten und dann langsam diversifizieren (kommt Zeit, kommt Wertpapierdepot).

      Also nur so Philosophiegeschwafel?

      Nein, wir liefern auch sehr konkrete und praxisnahe Tipps. Der Finanzwesir erklärt, wie man ein ETF-Depot richtig diversifiziert und warum das stalinorgelmäßge Viel-hilft-viel nicht zielführend ist.
      Der Finanzrocker erläutert sein System mit dem er entscheidet ,welche Aktie ins Depot kommen darf und welche draußen bleiben muss.

      Fazit

      1. Diversifiziere Dein Leben und nicht Dein Depot.
      2. Diversifikation schützt Vermögen, Konzentration schafft Vermögen.
      3. Diversifikation ist auch mit Einzelaktien machbar.

      Links zum Thema der Woche

      Finanzbegriff der Woche

      Diversifikation: Ausweitung des Leistungsprogramms auf neue Produkte und neue Märkte. So definiert ein Wirtschaftslexikon den Begriff.
      Beim Geldanlegen als Risikodiversifizierung verstanden: Verringern des Risikos durch Streuung über verschiedene Anlageklassen. Der Anleger will das s Gesamtrisiko Kapitalmarkt in mehrere, möglichst nicht positiv miteinander korrelierende Einzelrisiken aufgespalten. Die Hoffnung: Eine breite Streuung der Einzelrisiken dämpft die Schwankungen des Depots und erhält einem die Nachtruhe.
      Leider ist diese Hoffnung trügerisch. In der Krise stürzt alles ab, nur nicht deutsche Staatsanleihen und US-Treasuries.

      Buchempfehlung des Finanzwesirs

      Zero to One: Wie Innovation unsere Gesellschaft rettet* von Peter Thiel und Blake Masters

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    • 51.
      0:48:27

      Was macht die Steuerreform mit der Rendite meiner ETFs und Fonds?

      50 – die goldene Folge! Und wir reden über die Reform des Investmentsteuergesetzes. So tief sind wir gesunken!
      Der erste Artikel zur Steuerreform 2018 erschien am 21. Februar 2017 auf meinem Blog. Jetzt – im Januar 2018 – machen wir noch einen Podcast zu diesem Thema. In vier Jahren Bloggerei gab es kein Thema mit dem ich mich intensiver befasst habe und das mich über einen so langen Zeitraum beschäftigt hat.
      Mein Fazit nach einem knappen Jahr Beschäftigung mit der Materie ist faustisch:

      „Da steh ich nun, ich armer Tor!
      Und bin so klug als wie zuvor;

      Ich kann für jede Depotkonfiguration (ausschüttend, thesaurierend) ein mögliches Szenario konstruieren bei dem diese Konfiguration gut abschneidet. Ich kann mich mit Wahrscheinlichkeiten beschäftigen und herausfinden: Wie plausibel ist mein Szenario.
      Dann weiß ich: Der Erwartungswert, dass ein thesaurierendes Depot ein ausschüttendes in der Performance schlägt liegt bei x%.
      Aber: Wozu sich der Kontrollillusion hingeben, man könne sich im Jahr 2018 so positionieren, wie man es im Jahr 2038 braucht.
      Ich kann jedenfalls für mich sagen, dass mich ein knappes Jahr Beschäftigung mit dem Thema Investmentsteuerreform 2018 weder menschlich noch fachlich weiter gebracht hat.
      Das Thema Aktienbesteuerung wird nicht auf der Sachbearbeiterebene gelöst. Solange Aktien- und Fondsbesitzer eine kleine aber finanzkräftige Minderheit sind wird der Staat „Gerechtigkeitslücken“ finden, die er unbedingt schließen muss.
      Wenn sich wirklich etwas ändern soll, müssen Aktien mehrheitsfähig werden. Autonome Zellen und andere Lesertreffen helfen da mehr als verbiesterte
      Depotoptimierung.

      80 Millionen Deutsche besitzen 129 Millionen mobile Endgeräte, 45 Millionen PKWs und 22 Millionen Wertpapierdepots.
      45 Millionen Wertpapierdepots, jedes im Wert eines PKW – das wäre mal ein Ziel für die nächsten 10 Jahre. Dann wäre auch Schluss mit der Gleichung Börse = Zockerei.

      Links zum Thema der Woche

      Finanzbegriff der Woche

      Die Abgabe als Oberbegriff für Steuern, Gebühren und Beiträge.

      • Steuern: Müssen gezahlt werden ohne dass es dafür eine konkrete Zweckbindung gibt. Der Wunsch: „Meine Januarsteuern dürfen nur für den Straßenbau verwendet werden“ ist nicht zulässig.
      • Gebühren: Werden gezahlt für die Inanspruchnahme öffentlicher Einrichtungen. Typische Gebühren: Müllgebühr, Passausstellungsgebühren, Hafenliegegebühr.
      • Beiträge: Sind ein Aufwandsersatz für die mögliche Inanspruchnahme einer konkreten Leistung einer öffentlichen Einrichtung dar. Deshalb werden die GEZ-Gebühren auch vom Beitragsservice eingezogen. Sollte bei Netflix tatsächlich mal nichts laufen könnte man ja womöglich bei ARD und ZDF in der ersten Reihe sitzen wollen. So rein theoretisch.

      Buchempfehlung des Finanzrockers

      Die Reform des Investmentsteuergesetzes – Bleiben Kapitalanlagen in Investmentfonds steuerlich attraktiv?* von Yusuf Düger.

      In eigener Sache
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      Podcast-Publikumspreis

      Anne hört unseren Podcast in Reykjavik und hat uns für den PodcastPreis2018 in der Kategorie Bildung nominiert.
      Danke Anne, wir freuen uns sehr.
      Jetzt bist Du dran: Wenn Dir unser Podcast gefällt, unterstütze uns mit Deiner Stimme. Wir würden uns freuen mit Deiner Hilfe den Publikumspreis zu gewinnen. Hier geht’s zur Abstimmung. Scroll auf der Zielseite etwas nach unten. Der „Finanzwesir rockt“ ist der sechste Podcast von oben.

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    • 50.
      0:37:14

      Wie war das Jahr 2017 und was erwarten wir für 2018?

      Was ist hier los? Zwei Finanzblogger, die sich anhören wie Motivations-Coaches. Wieso ist der Jahresrückblick ein Tschakka-Podcast? Wo bleibt die genaue Depotanalyse und der Vergleich: Lieber aktives Stockpicking à la Finanzrocker oder einfach willenlos passiv wie der Finanzwesir? 

      Wenn Du das erwartest, dann werden wir Dich enttäuschen.

      Der Finanzwesir macht das Rebalancing traditionell zwischen den Jahren und hat aktuell überhaupt keine Ahnung, wie sich das Depot genau entwickelt hat. Der Finanzrocker hat echte Perlen erwischt und auch ein paar Looser im Depot. Alles in allem – da sind wir uns beide sicher – wird es es ein einstelliges Plus werden. Die Richtung stimmt, das reicht.

      Der Hebel lag 2017 im Unternehmerischen. Da war Tschakka. Blog, Podcast, Seminare, Vorträge und Markenbildung waren für uns beide die wichtigen Themen 2017.
      Mir hat es besonders das Brandbuilding, also die Positionierung als Marke, angetan. Niemand ist so finanzwesirig wie der Finanzwesir. Das zu verstehen und auszubauen halte ich für langfristig lukrativer, als die Frage: Jetzt doch Smart-Beta?

      Wer mehr über die Themen Marke und Markenbildung erfahren will, dem sei der Campusmarke-Podcast meines Partners Henrik Schenck ans Herz gelegt.
      Ein bisschen Ausblick 2018 war auch. Der Finanzrocker will digital nomadisieren und wird 2018 die Folge 100 seines Podcasts aufnehmen.
      Der Finanzwesir überlegt noch, welche Sau er 2018 durchs Dorf treibt:

      1. Der große Online-Kurs,
      2. ein gedrucktes Finanzwesir-Magazin,
      3. oder doch Youtube?

      Unsere Medienempfehlungen zum Jahresende
      Finanzrocker

      Die dreiteilige Hörbuchreihe „Robin“ zum Rebecca Gablé Buch „Das Lächeln der Fortuna“

      Threshold – Legend of the Shires*
      Horisont – About Time*
      Brother Firetribe – Sunbound*



      Fear the Walking Dead*

      Stranger Things 2

      Ayreon in Tilburg

      Finanzwesir

      How to get away with murder

      Narcos

      Musik

      Wöchentliche neue Titel von Spotify und meine Hardrock-Playlist.

      Buch

      The Devil’s Financial Dictionary* von Jason Zweig

      Dieses Wörterbuch kondensiert Mr. Zweigs 30 Jahre Erfahrung als Finanzjournalist auf 250 ironisch-zynische Seiten. Absolut lesenwert. Eine kleine Leseprobe:

      „CAPITAL, n. The wealth of an individual, company, or nation.
      The word derives from the Latin caput, or head — paradoxically, the organ that many investors use the least in their effort to amass capital.

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    • Seelenfrieden durch Bürokratie

      Das Motto dieses Podcasts: Seelenfrieden durch Bürokratie.
      Verträge, Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheide, Depot- und Kontoauzüge, Post von der Versicherung – ab in den Schuhkarton und Deckel drauf. So macht es der Vogel Strauß.
      Wir empfehlen die bürokratische Ablage. Der Finanzwesir macht in Papier. Der Finanzrocker ist digital und verwaltet E-Papierkram. Beide sind sich einig: Eine gute Ablage muss sein.
      Warum?
      Ablage ist kein Selbstzweck, sondern die erste Stufe eines dreistufigen Prozesses.

      1. Ablage
      2. Auswertung
      3. Planung

      Die Planung 2017 wird im Laufe des Jahres 2018 zur Ablage und in 12 Monaten kommt dann der Soll/Ist-Vergleich. Was hat das Jahr 2018 aus der tollen Planung gemacht? Diese Erkenntnisse gehen dann in die 2018er-Planung für 2019 ein. Und so geht das Jahr um Jahr.

      Die Auswertung besteht aus zwei Teilen

      1. Die Cashflow-Analyse beantwortet die Fragen

        • Der allgemeine Trend: Wie hart hat die Lebensstilinflation zugeschlagen?
        • Einmalige Effekte: Gab es extreme Sonderausgaben / Sondereinnahmen?
      2. Die Assetanalyse checkt die Wertigkeit und das Potential

        • der Arbeitskraft
        • der Immobilie
        • des Wertpapierdepots
        • von Tages und Festgeld

      Außerdem checkt die Assetanalyse: Was ist drin in den Spartöpfchen fürs nächste Jahr. Geht alles klar mit Urlaub, Essen gehen, Hobbies oder muss da noch was angespart werden?

      Gute Daten bedeuten auch: Die Planung geht zügig von der Hand

      1. Grobe Budetierung (Korridore für den Regelbetrieb festlegen). Beispiel: Monatlich gebe ich zwischen 150 und 200 Euro für Lebensmittel aus. Genauer muss es nicht sein.
      2. Gibt es Sonderausgaben und -einnahmen, die jetzt schon bekannt sind?

      Links zum Thema der Woche

      Finanzbegriffe der Woche

      Peace of Mind – der Seelenfrieden. Synonyme sind: Zufriedenheit, Gelassenheit, Harmonie. Der erste Schritt zur Glücksseligkeit: Hygiene in den eigenen Finanzen. Wer finanzielle Sorgen hat, schläft nicht ruhig.

      Prokrastination – die endlose Aufschieberei. Lateinisch procrastinare „vertagen“; Zusammensetzung aus pro „für“ und cras „morgen“. Macht nur unglücklich. Der Leidensdruck steigt, bis man entweder den Papier-Everest abträgt oder kapituliert und alles im Schuhkarton verstaut.

      Buchempfehlung des Finanzrockers

      Profit First: Ein einfaches System, jedwedes Unternehmen von einem kapitalfressenden Monster in eine Geldmaschine zu verwandeln* von von Mike Michalowicz.

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    • 48.
      0:57:28

      Warum manche Leute ETFs systematisch schlechtreden.
      Shownotes

      Ein Podcast im Minenfeld. Warum warnen mache Menschen so vehement vor ETFs? Sind das Propheten, die im eigene Lande nichts gelten oder doch nur Frösche, die empört quaken, weil der Provisionssumpf austrocknet?
      Wir haben recherchiert, viel gelesen und mit Gerd Kommer, Markus Jordan, Herausgeber ExtraMagazin und Arne Scheehl (verdient seinen Gehalt mit dem Bau von ETFs) die Probleme diskutiert.
      Hm, drei Leute, die ihr Geld mit ETFs verdienen. Haben wir da nicht die Böcke zu Gärtnern gemacht?
      Ich glaube nicht. Ich habe die Probleme angesprochen und von allen drei Interview-Partnern plausible und in etwa gleichlautende Erklärungen erhalten.

      Wir sprechen im Podcast unter anderem über die Kritikpunkte

      • ETF-Käufer identifizieren sich nicht mit ihrem Produkt
      • ETFs nehmen die Stimmrechte nicht wahr
      • ETFs haben eine zu große Marktmacht
      • Alle investieren nur noch in ETFs
      • ETF als Brandverstärker
      • Ob gut, ob schlecht: ETFs müssen alle Aktien des Index kaufen
      • Systemisches Risiko, oder “ Sind ETFs too big to fail“?

      Links zum Thema der Woche

      Finanzbegriff der Woche

      Die Filterblase. Die Filterblase (englisch filter bubble) oder Informationsblase ist ein Begriff, der vom Internetaktivisten Eli Pariser in seinem gleichnamigen Buch von 2011 verwendet wird.
      Fast jeder Finanzblog berichtet über ETFs und empfiehlt sie, Verbraucherschützer auch. Selbst im Finanzteil der örtlichen Tageszeitung titelt die Redaktion: „Marktbreit mit Indexfonds investieren“.
      Medial gesehen sind ETFs überall. Aber eben nur medial. Da, wo die Umsätze gemacht werden, sucht man sie vergeblich. Jede Filialbank ist ETF-freies Gebiet und auch die Vertreter der Drei-Buchstaben-Finanzvertriebe haben keinen ETF im Musterköfferchen.

      Buchempfehlung des Finanzwesirs

      The Little Book of Common Sense Investing: The Only Way to Guarantee Your Fair Share of Stock Market Returns (Little Books. Big Profits)* von John C. Bogle.

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    • 47.
      0:49:01

      Was taugt die automatisierte Vermögensverwaltung mit ETFs?

      Robo-Advisor, ein Begriff so trennscharf und exakt wie Auto. Hinter dem Begriff Robo-Advisor verbirgt sich ein buntes Angebot. Manche Angebote sind vollständig automatisiert, andere begreifen sich als „die perfekte Symbiose aus Mensch und Maschine“. Fast alle setzen auf ETFs als Komponenten. Aber manche Anbieter wie Fintego sind vollkommen passiv und rebalancen nur regelmäßig. Andere wie Scalable oder Liquid sind stolz auf ihr aktives Management und versuchen ihren Vergleichsindex zu schlagen.
      Auch rechtlich unterscheiden sich die Anbieter erheblich. Unter den mittlerweile 31 Robos gibt es

      • Finanzanlagenvermittler nach § 34f Absatz 1 der Gewerbeordnung (der Robo macht Ihnen einen Vorschlag, Sie entscheiden),
      • von der BaFin lizenzierte Vermögensverwalter gemäß § 32 Kreditwesengesetz (Sie geben dem Robo Ihr Geld, der Robo entscheidet).

      Das bedeutet: Erst mal klären, mit wem man es zu tun hat.

      Wir sezieren im Podcast die Kosten der Robos und schauen uns die Renditen an. Die meisten Robos sind noch sehr jung – kaum dem Windelalter entwachsen. Wer erst seit 2014 auf dem Markt ist, hat natürlich noch keinen zehnjähringen Track Record vorzuweisen, den man eigentlich für eine seriöse Beurteilung braucht.
      Die Renditespreizung der 2016er Performance ist deshalb mit Vorsicht zu genießen. 2020 kann das Ranking schon wieder ganz anders aussehen.

      Kategorie Sieger Verlierer
      Geringes Risiko Vaamo: 6,9% Quirion: 1,8%
      Mittleres Risiko VisualVest: 10,4% fintego: 3,8%
      Hohes Risiko Ginmon: 14,3% Scalable Capital: 5,8%

      Quelle: Robo-Advisor: Zeit für den Performance-Check

      Wir diskutieren auch Alternativen wie den Vermögensstrategie-ETF vom Comstage und den Arero-Fonds. Beide sind eine Art Proto-Robos. Noch nicht ganz Robo-Advisor, aber auch nicht mehr 100% Affe.

      Dafür und Dagegen

      Wir beleuchten die ganzen Vorteile der Anbieter, fragen dann aber ganz ketzerisch: „Sind das nicht bloß alles aufgemotzte Dachfonds?“
      Was uns ein wenig Sorge bereitet: Bis jetzt haben die die Anbieter nur Peanuts eingesammelt. Die 31 Robos verwalten rund 850 Millionen Euro. Das Zinsportal Weltsparen alleine kommt auf vier Milliarden Euro Anlegergelder. Zinspilot als Nummer zwei schmeißt noch einmal 2 Milliarden an Kundengeldern in den Pott. Das ist das Siebenfache von dem, was die Robos bis jetzt einwerben konnten.
      Robo-Advisory ist – genau wie das ETF-Business – ein Skalengeschäft. Wer in den nächsten 5 Jahren nicht mindestens 500 Millionen einsammeln kann, wird auf der Strecke bleiben. So meine Vermutung.

      Fazit

      1. Drum prüfe wer sich bindet. Ist mein Wunsch-Robo ein Fondsvermittler oder ein Vermögensverwalter? Arbeitet er aktiv oder passiv? Investify mit seinen Sektorwetten und Liquid mit seinem Family-Office-Ansatz sind schon sehr nah an der klassischen aktiven Privatbank-Vermögensverwaltung. Kostengünstiger halt, weil sie auf ETFs statt auf aktive Fonds mit einer Kostenquote von 2% setzen.
      2. Rechtfertigt die gebotene Leistung die Kosten? Je nach Anbieter und Depotgröße werden zwischen 0,25 % und 1,5% des Vermögens als Gebühr erhoben. Dazu kommen noch die ETF-Kosten, die im Schnitt bei 0,25% liegen.
      3. Glaube ich daran, dass mein Robo die Konsolidierungswelle überstehen wird?
      4. Die berüchtigte Frage nach dem Mehrwert: Was genau hält mich davon ab, die Sache selbst in die Hand zu nehmen? Und: Ist ein Robo wirklich in der Lage diese Defizite auszugleichen?

      Links zum Thema der Woche

      Buchempfehlung des Finanzwesirs

      Wenn Ideen Sex haben: Wie Fortschritt entsteht und Wohlstand vermehrt wird* von Matt Ridley.

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    • 46.
      0:25:09

      Friß oder stirbt – niemand entkommt dem Finanzmarkt.
      Shownotes

      Finanzielle Bildung = merkelsche Alternativlosigkeit. Sie sind in einem Industrieland steuerpflichtig? Dann sind Sie Teil des Finanzmarketes und haben drei Alternativen.

      1. Alles selbst machen. Blogs, Podcasts und Youtube sind umsonst, Bücher gibt’s in der Stadtbibliothek. Investieren müssen Sie nur Ihre Lebenszeit. Und das nicht zu knapp.
      2. Die Hilfe unabhängiger Dritter in Anspruch nehmen. Der Nachbrenner spart Zeit, kostet aber Geld. Weniger als 150 Euro pro Beratungsstunde sind unrealistisch.
      3. Nichts tun, nichts lernen. Die teuerste Variante. Entweder 0,0% Zinsen auf dem Konto oder das falsche Produkt mit 3% laufenden Kosten und 5% Ausgabeaufschlag.

      Die Alternative vier: „Haltet das Karussell an, ich will aussteigen“ ist nicht im Angebot. Hier gilt: mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Wir leben nicht auf der Selbstversorgerinsel, sondern in einer modernen arbeitsteiligen Welt.

      Fazit

      Entweder Sie setzten Geld ein oder Zeit. Wer weder Geld noch Zeit einsetzen möchte und als Vogel Strauß short geht, zahlt Opportunitätskosten: Hohe Gebühren, entgangene Chancen.
      Da hilft auch der ganze Verbraucherschutz nichts. Es wird nicht billiger, nur ehrlicher. Wer nichts zahlen kann oder will bekommt Produkte von der Stange und muss als Do-it-Yourselfer genau wissen was er tut. Lehrgeld zahlt man so oder so.

      Links zum Thema der Woche

      Finanzbegriff der Woche

      Provision versus Courtage. Der Lohn des Maklers heißt Courtage. Versicherungsvertreter erhalten eine Provision. Bei reinen Beratungsdienstleistungen spricht man von Honorar (Honorarberater).
      Das Honorar bezahlen Sie direkt, Courtage und Provision sind Teil der von Ihnen gezahlten Versicherungsprämie und werden von der Versicherungsgesellschaft an den Makler beziehungsweise den Vertreter ausgekehrt.
      Was ist der Unterschied zwischen einem Makler und einem Versicherungsvertreter? Der Makler ist dem Kunden verpflichtet, der Vertreter der Versicherung.
      Ein Makler hat einen Kunden und sucht die passende Versicherung, ein Vertreter hat eine Versicherung und sucht den passenden Kunden.
      Strukturvertriebe und ihre Mitarbeiter sind oft als Versicherungsvertreter registriert. Das gilt zum Beispiel für die DVAG, HMI (jetzt ERGO pro), WBK , Bonnfinanz, AWD (jetzt Swiss Life Select), ZEUS und viele mehr.

      Buchempfehlung des Finanzrockers

      Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million* von Bodo Schäfer.

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    Hallo, wir sind Daniel, ein Ex-Berliner, und Albert, ein Rheinländer, der zumindest eine Patentante in Berlin hat.

    Wir haben festgestellt, dass zumindest der erste Teil des Hauptstadt-Mottos "Arm aber sexy" für uns nur begrenzten Charme hat.

    Deshalb haben wir beschlossen, uns selbst um unser Geld zu kümmern. Dabei sind wir mehr als einmal auf die Nase gefallen, aber jetzt haben wir unsere Finanzen ganz gut im Griff.

    Über diesen Weg sprechen wir im Podcast. Was hat sich bewährt, was nicht. Welche Klippen gilt es zu umschiffen.
    Unser Versprechen: Wir plaudern nett über das Thema Finanzen. Du wirst eine Menge lernen, aber es wird auch lustig.
    Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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