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    ecozentrisch

    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 35. KW:

      BMW stellt auf IAA Nachhaltigkeitsziel und recyclebares  Modell vor

      BMW hat sich auf der Automesse IAA Mobility als ambitioniertes Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit präsentiert. Der Autobauer stellte auf der Messe ein ganzes Maßnahmenpaket vor. Es reicht von schärferen Klimazielen über die Vorstellung vollelektrischer Modelle bis hin zu neue Ansätze in Sachen Kreislaufwirtschaft. So will BMW bis 2030 eine Reduzierung der CO2-Emissionen pro Fahrzeug um mindestens 40 Prozent gegenüber 2019 erreichen. In den nächsten 10 Jahren sollen etwa 10 Millionen vollelektrische Fahrzeuge von BMW auf die Straße gebracht werden. Im Jahr 2030 soll die Hälfte des weltweiten Absatzes aus E-Fahrzeugen bestehen, die Marke MINI wird bereits ab Anfang der 2030er Jahre nun noch vollelektrische Fahrzeuge bauen. Als eines der Highlight stellte BMW auf der IAA erstmals ein Modell vor, dass zu 100 Prozent aus recyceltem und nachwachsendem Material besteht. BMW erklärte auf der IAA, der ‚nachhaltigste Autohersteller der Welt‘ werden zu wollen.

      https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0342172DE/bmw-group-unterstreicht-auf-iaa-mobility-2021-konsequenten-fokus-auf-nachhaltigkeit:-verschaerfte-co2-ziele-gehen-hand-in-hand-mit-konkreten-massnahmen-und-konzepten-zur-umsetzung?language=de

      https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-iaa-bmw-praesentiert-auto-komplett-aus-recyclingmaterial/27584566.html?ticket=ST-2912904-bkOrI7WddZMm2rANOhAD-ap6

      ‚Grüne’ Reifenstrategie bei Continental

      Auch Zulieferer haben auf der IAA Moblity nachhaltige Konzepte vorgestellt.

      So will der Reifenhersteller Continental vollständig auf den Einsatz nachhaltiger Materialien umstellen. Man möchte sich auf schonendere Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie auf mehr Energieeffizienz ausrichten. Continental will mittelfristig über die gesamte Wertschöpfung nachwachsende sowie recycelte Materialien einsetzen. Auch sollen neue Leichtbau-Designs mehr Effizienz und Langlebigkeit bringen. Ab 2050 sollen bei Continental nur noch nachhaltig erzeugte Materialien verwendet werden dürfen. Konkret stellte der Reifenhersteller sein ‚Green Concept‘ vor. Hier spielt die Löwenzahn-Pflanze eine große Rolle, die bei der Gewinnung von Naturkautschuk mehr Stellenwert bekommen soll. Darüber hinaus sollen auf Erdöl basierende Stoffe durch nachwachsende Rohstoffe wie pflanzliche Öle oder Harze ersetzt werden. 

      Auf der anderen Seite sollen auch Recycling-Materialien verstärkt zum Einsatz kommen.

      https://www.automobilwoche.de/article/20210906/AGENTURMELDUNGEN/309069954/conti-kundigt-zur-iaa-grune-reifenstrategie-an

      Mercedes-Benz EQE vorgestellt

      Die E-Auto-Familie bei Mercedes wird größer:

      Auf der IAA Mobility in München wurde der EQE vorgestellt. Er gilt als das elektrische Gegenstück zum bewährten E-Klasse-Mercedes. Nachdem Mercedes-Benz mit dem EQS bereits eine Oberklasse-Limousine mit Elektro-Antrieb im Sortiment hat, soll der EQE etwas kompakter sein, soll aber alle wesentlichen Funktionen des EQS besitzen. Mercedes will mit dem neuen Modell seine Auswahl an Elektro-Autos noch einmal vergrößern und auch dem Autobauer Tesla Konkurrenz machen. Zum Thema Nachhaltigkeit der Komponenten setzt Mercedes für den EQE eine 

      Batterie ein, bei der der Kobalt-Anteil auf 10 Prozent reduziert werden konnte.

      https://ecomento.de/2021/09/06/mercedes-eqe-business-elektroauto-limousine/

      https://www.motorline.cc/electricwow/2021/electric-WOW/Der-Mercedes-EQE-ist-der-Elektro-E-Gene-des-EQS-500-kW-Sportversion-in-Planung-246707.html

      VW-Aufsichtsratschef für schnellere Energiewende

      Der Aufsichtsratsvorsitzende von VW, Hans Dieter Pötsch hat sich für eine schnellere Energiewende ausgesprochen. Am Rande der IAA Mobility sagte er, dies sei eine zentrale Voraussetzung für den Wandel in der Automobil-Industrie. Die Rahmenbedingungen der Elektromobilität müssten zügig politisch geklärt werden. Dazu gehöre, dass genügend grüner Strom produziert werde und damit auch, dass man zügig aus der Kohleverstromung aussteige. Man müsse konsequent und möglichst rasch auf erneuerbare Quellen umschwenken. Auch der Netzausbau und ausreichende Lademöglichkeiten für E-Autos seien dringende Themen. Die Zukunft der Branche sei elektrisch, daher müsse die Politik schnell die bestehenden Defizite angehen, so Pötsch.

      https://www.automobilwoche.de/article/20210909/AGENTURMELDUNGEN/309099993/zuegig-aus-kohleverstromung-aussteigen-vw-aufsichtsratschef-poetsch-fuer-schnellere-energiewende

      Siegel der Initiative Tierwohl auf Wiesenhof-Wurst

      Sie helfen bei der Orientierung beim Einkaufen: Gütesiegel auf der Packung.

      Die Wurstprodukte der Firma Wiesenhof tragen ab sofort das Siegel der Initiative Tierwohl. Dieses Siegel wird an Unternehmen vergeben, die Geflügelfleisch von Landwirten verarbeiten, die bestimmte Tierwohl-Kriterien einhalten. Diese liegen über dem gesetzlichen Standard- meist haben die Tiere mehr Platz, können sich artgerecht bewegen und die Landwirte bilden sich kontinuierlich weiter. Damit können die Verbraucher beim Kauf einen Beitrag zu mehr Tierwohl leisten. Wiesenhof bemüht sich seit längerer Zeit um Nachhaltigkeit und Transparenz. So werden die Produkte komplett ohne Gentechnik hergestellt. Außerdem verarbeitet der Nahrungsmittel-Produzent ausschließlich Geflügelfleisch aus deutscher Produktion.

      https://news.fleischbranche.de/187-news/erzeugung-tiergesundheit/13708-wiesenhof-wurst-produkte-tragen-ab-sofort-siegel-der-initiative-tierwohl

      Einweggeschirr aus Palmenblättern von Leef

      Einweggeschirr ist ein Problem für die Umwelt – besonders, wenn es aus Plastik ist. Eine umweltschonendere Variante ist Einweggeschirr aus Palmenblättern. 

      Darauf hat sich die Firma Leef spezialisiert und bietet Teller und Besteck aus dem speziellen Material an. Meist werden die Produkte bei Catering-Events genutzt, aber auch für Take-away- Gerichte gibt es Angebote. Das Material besteht zum allergrößten Teil aus dem Palmblatt selbst, es wird getrocknet, anschließend wieder mit Wasser behandelt und in die Ziel-Form gebracht. Für den Produktions-Prozess wird Strom aus Wasserkraft genutzt. Das Material selbst ist kompostierbar und kann somit komplett biologisch abgebaut werden. Darüber setzt sich das Unternehmen für den Schutz des Regenwaldes ein und spendet dafür von seinem Gewinn: pro gekauftem Teller einen Quadratmeter Regenwald. 

      https://www.lifeverde.de/nachhaltigkeitsmagazin/gruene-wirtschaft/palmenteller-statt-palmenwedel-nachhaltiges-einweggeschirr

      Konsortium für austauschbare Batterien von Piaggio, KTM, Honda und Yamaha

      Zusammen für mehr Elektromobilität: Der italienische Hersteller für Motorroller, Piaggio, hat gemeinsam mit KTM, Honda und Yamaha ein Konsortium für austauschbare Batterien gegründet. Diese Batterien sollen für Elektro-Roller, Elekro-Motorräder sowie leichte Elektrofahrzeuge nutzbar sein. Durch die austauschbaren Batterien soll der Einsatz von Elektro-Rollern und ähnlichen Fahrzeugen ausgeweitet werden. Außerdem soll ein nachhaltigeres Management der Batterien dadurch besser möglich werden, dass man zusammenarbeitet. Das Konsortium gemeinsam Themen annehmen wie Batterielebensdauer, Ladezeiten, Infrastruktur sowie die Kosten von E-Mobilität von Motor-Rollern. Dabei sollen grenzübergreifende Standards für austauschbare Batterien definiert werden. Andere Unternehmen seinen willkommen, sich dem Konsortium anzuschließen. Elektro-Roller hätten auch künftig eine Schlüsselrolle im Stadtverkehr, heißt es bei Piaggio. 

      https://www.channelnewsasia.com/business/piaggio-honda-yamaha-ktm-sbmc-electric-vehicles-2159251

    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 35. KW:

      E-Auto im Abo bei VW

      Es könnte ein Schritt zu mehr Elektromobilität werden: Der Autobauer VW will seine E-Autos per Flatrate anbieten. Das Angebot zum Auto-Abo bei VW ist ab 1. September gestartet. Kunden können aus bis zu 3.000 jungen Gebrauchtwagen wählen, sie zahlen einen monatlichen Festpreis und können das Abo bei Bedarf auch schnell wieder kündigen. Man müsse sich zu Anfang auf eine Laufzeit von drei oder sechs Monate festlegen und kann dann monatsweise verlängern. Die Mietgebühr für die Elektro-Modelle ID.3 und ID.4 liegt bei pauschal 499 Euro im Monat. Darin sind alles Kosten außer dem Strom bereits enthalten. Das Abo-Modell soll bei VW künftig ausgebaut werden und einen höheren Stellenwert bekommen. Man rechnet damit, das bis zum Jahr 2030 ein Fünftel des Umsatzes auf Abos und andere Mobilitätsangebote entfallen. 

      https://www.t-online.de/auto/recht-und-verkehr/id_90725036/alles-inklusive-vw-startet-neues-auto-abo-alles-zu-kosten-und-modellen.html£

      Erster grüner Stahl bei SSAB

      Ein Durchbruch für die Stahlindustrie: Der schwedische Stahlkonzern SSAB  hat den ersten grünen Stahl der Welt produziert. Es handelt sich dabei um eine Probelieferung an die Volvo-Gruppe, die das Unternehmen demnächst erhalten soll. Der Stahl wurde mit einer Technologie hergestellt, die anstelle von Kohle und Koks 100 Prozent fossil-freien Wasserstoff einsetzt. Dadurch heißt dieser Stahl grüner Stahl. Bereits 2016 hatten mehrere Unternehmen, darunter SSAB und das Energie-Unternehmen Vattenfall sich verständigt, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem man Eisen und Stahl ohne fossile Brennstoffe herstellen kann. Durch den Einsatz dieser nun erfolgreichen Technologie kann SSAB die gesamten CO2-Emissionen Schwedens um etwa 10 Prozent, die von Finnland um ca. 7 Prozent reduzieren. 

      https://www.solarify.eu/2021/08/28/046-erster-gruener-stahl-der-welt-bereit-zur-auslieferung/

      Wasserstoff-Verbrennungsmotor bei DEUTZ

      Der Motorenhersteller DEUTZ aus Köln hat seinen ersten Wasserstoff-Verbrennungsmotor vorgestellt. Wie das Unternehmen meldet, arbeitet der Motor fast emissionsfrei. DEUTZ ist erst das zweite deutsche Unternehmen mit Wasserstoff-Verbrennungstechnologie. Andere Motoren, die Wasserstoff nutzen, wandelten bisher Wasserstoff in Brennstoffzellen zu Strom um. Das ist die Technologie für Elektro-Autos. Der nun vorgestellte Motor wurde auf Basis eines Otto-Motors konstruiert.  Im Jahr 2024 soll dieser Motor in die Serien-Produktion gehen. Zunächst sollen stationäre Anlagen oder Generatoren mit derartigen Motoren ausgestattet werden. Später ist der Einsatz in Nutzfahrzeugen wie Traktoren oder Erntemaschinen geplant.

      https://www.solarify.eu/2021/08/27/042-wasserstoff-verbrenner-fast-ohne-emissionen/

      Allianz  für Entwicklung und Klima mit Nestle Deutschland

      Nestle Deutschland ist mit dabei bei der Allianz für Entwicklung und Klima.

      Das wurde in dieser Woche bekanntgegeben. Die Allianz für Entwicklung und Klima ist eine Stiftung, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wird. Sie bündelt Initiativen, um die Klimaziele von Paris sowie die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 gemeinsam zu unterstützen. Die Unterstützer, zu denen nun auch Nestle Deutschland gehört, engagieren sich freiwillig und gehen damit über die gesetzlichen Verpflichtungen zum Klimaschutz hinaus. Nestle’s Beitrag hier ist, Treibhausgas-Emissionen gezielt zu vermeiden bzw. zu vermindern, nicht vermeidbare Emissionen sollen über Partner der Allianz ausgeglichen werden.

      https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/klimawandel/2021/Nestl-Deutschland-tritt-Allianz-fuer-Entwicklung-und-Klima-bei.php

      Größtes schwimmendes Windkraftwerk von Cobra Wind

      Schwimmende Offshore-Windplattformen gelten als die Zukunft der Windenergie-Entwicklung. Nun wurde das weltweit größte schwimmende Windkraftwerk vor der schottischen Küste in Betrieb genommen. Die spanische Firma Cobra Wind hat die 50-Megawatt-Anlage im Auftrag von Pilot Offshore Renewables erstellt. Die erwartete Stromproduktion liegt bei 218 Gigawatt pro Jahr, damit könnte man 55.000 schottische Haushalte versorgen.

      https://www.solarify.eu/2021/08/30/053-weltweit-groesstes-schwimmendes-windkraftwerk-abgeschlossen/

      Lexmark bis 2035 klimaneutral

      Klimafreundlicher drucken: Der Drucker-Hersteller Lexmark will bis 2035 klimaneutral werden. Das Unternehmen tut bereits seit Jahren viel in Sachen Nachhaltigkeit, zum Beispiel durch das Druckkassetten-Rückgabeprogramm, welches schon 1991 aufgelegt wurde. Lexmark hat seine Emissionen seit 2005 bereits weltweit um 62 Prozent gesenkt. Man will es, nach eigenen Angaben bis 2025 schaffen, die Emissionen noch einmal um 40 Prozent gegenüber denen im Jahr 2015 reduzieren. Bis 2035 soll dann weltweit und vollständig die Klimaneutralität erreicht sein. Bisher haben ein geringerer Energieverbrauch, der Einsatz neuer Kunststoffe, die Wiederverwendung von Alt-Material, globale Recycling-Initiativen sowie die Entwicklung langlebiger Produkte zur Verringerung der Emissionen geführt. Auch zukünftig werde man diesen Weg weiter gehen und auch in entsprechende Entwicklungen und Programme investieren, heißt es bei Lexmark. 

      https://www.pbs-business.de/news/lieferanten/25-08-2021-lexmark-will-bis-2035-klimaneutral-werden/#

      Mobil Krankenkasse mit sozialer Nachhaltigkeit

      ‚Nachhaltig gesund’ – das ist das neue Motto der Mobil Krankenkasse. 

      Mit dieser neuen Ausrichtung will sich das Unternehmen verstärkt dem Thema Nachhaltigkeit zuwenden. Dies soll durch ein optimiertes Leistungsangebot sowie einer erweiterten Marktausrichtung passieren. So will man einen gesunden Lebensstil durch attraktive Bonus-Programme sowie ein breites Spektrum an digitalen Präventions-und Behandlungsprogrammen fördern. Darüber hinaus verschreibe man sich der sozialen Nachhaltigkeit, also einen auf die Gemeinschaft orientierten Weg. Auch die Belegschaft wird die neue Ausrichtung im täglichen Arbeitsleben spüren können: So gibt es das Programm ‚Flex Office’  – ein flexibles und bedarfsgerechtes Arbeitszeit-Modell, dass Fahrtwege und damit Emissionen einspart. Seit Juni haben die Mitarbeiter außerdem bereits die Möglichkeit, umweltfreundliche Diensträder für den Weg zur Arbeit zu nutzen. 

      https://www.tagesspiegel.de/advertorials/ots/mobil-krankenkasse-nachhaltig-gesund-mobil-krankenkasse-mit-neuer-ausrichtung/27568586.html

    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 34. KW:

      Vollautomatischer Verkehr bei DB, MAN und Götting

      Kombinierter Verkehr für klimafreundliche Transport-Lösungen: In Ulm Dornstadt hat ein gemeinsames Projekt von Deutsche Bahn, MAN Truck and Bus, Hochschule Fresenius und Götting KG begonnen. Das Projekt mit dem Namen ANITA soll es möglich machen, dass sich am Container-Depot von DB Intermodal Services und dem DUSS-Terminal vollautomatisierte LkW künftig selbständig bewegen können. Dabei hat die Hochschule Verhaltensweisen von Menschen und Maschinen vor Ort untersucht und sie dann in digitale Prozesse und Regelwerke überführt. Das Ziel ist ein modular aufgebauter Schaltplan für autonome Transporte. Man möchte die Technologie möglichst einfach und kostengünstig in die Praxis überführen.  ANITA, also ‚Autonome Innovation im Terminalablauf’ soll letztendlich dabei helfen, Logistik zu automatisieren und den kombinierten Verkehr damit effizienter und flexibler zu gestalten. 

      Damit kann man noch mehr klimafreundlichen Verkehr auf der Schiene erreichen. 

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/mobilitaet/2021/ANITA-erste-Etappe-fuer-vollautomatisierten-Verkehr.php

      Größte Fabrik für Nutzfahrzeug-Batterien bei AKASOL

      Eine riesige Fabrik für Nutzfahrzeug-Batteriesysteme entsteht derzeit in Darmstadt. Die Firma AKASOL hat Mitte August das erste Teilstück ihrer Produktions-Stätte eröffnet. Bei der feierlichen Eröffnung mit dabei waren der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Tarek Al-Wazir und zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

      AKASOL wird nach eigenen Angaben in der modernen Fabrik in ihrer ersten, jetzt fertig gestellten Teilstufe, eine Produktionskapazität von ca. 1Gigawatt-Stunde haben, man will bis Ende 2022 durch den weiteren Ausbau eine Kapazität von ca. 2,5 Gigawattstunden schaffen. Das Unternehmen meldet, dass man in der AKASOL Gigafactory 1 Lithium-Ionen-Batteriemodule und –systeme  hochautomatisiert herstellt. Batteriesysteme dieser Art werden für Nutzfahrzeuge gebraucht, die auch im Personenverkehr eingesetzt werden. 

      Damit sind sie ein wichtiger Bestandteil der Verkehrs- und Energiewende, so das Unternehmen.

      https://www.solarify.eu/2021/08/16/997-akasol-eroeffnet-gigafactory/

      Inoqo-App belohnt für nachhaltiges Einkaufen

      Eine gute Idee für den Alltag: Der Unternehmer Markus Lindner hat mit seinem Team eine App entwickelt, die Menschen dafür belohnen soll, wenn sie nachhaltig einkaufen. Die App zeichnet die Einkäufe des jeweiligen Verbrauchers auf und prüft, wie nachhaltig die gekauften Produkte sind. Bereits vor dem Einkaufen legt man sich in der App auf eigene Standards fest: man kann als beispielsweise entscheiden, ob man auf Bio-Qualität oder auf Regionalität achten will.

      Dies gleicht die App dann mit den tatsächlichen Einkäufen ab und macht Vorschläge für Alternativen, wenn der Einkauf nicht ganz so nachhaltig war.

      Wenn ein Nutzer jedoch sehr nachhaltig eingekaft hat, wird er von der App gelobt.  Zum Beispiel rechnet die App dem Nutzer die Zahl der Hühner aus, die ein besseres Leben führen, wenn man Bio-Eier kauft. Dies soll die Motivation der Nutzer für ein nachhaltigeres Einkaufen erhöhen.  Aber auch mit so genannten Produkt-Voucher-Systemen wird gearbeitet. 

      Es soll auch Wettbewerbe geben, bei denen Nutzer Preise gewinnen können. 

      https://www.watson.de/nachhaltigkeit/gute%20nachricht/407476142-app-inoqo-belohnt-menschen-fuer-nachhaltiges-einkaufen

      Pflastersteine aus Recycling-Material von RINN erhalten Auszeichnung

      Auch Baustoffe müssen nachhaltiger werden: Das hat die Firma Rinn Beton- und Naturstein aus Heuchelheim bei Gießen erkannt. Es stellt bereits seit 2014 das Pflastermaterial Lukano her, welche aus 40 Prozent hochwertigem Recycling-Granulat besteht. Durch den Einsatz von Recycling-Material werden hier jährlich ca. 30.000 Tonnen Naturrohstoffe eingespart. Seit Produkteinführung hat das Unternehmen 100.000 Tonnen recycelte Stoffe verarbeitet, dadurch konnten etwa 200.000 Euro Entsorgungskosten gespart werden. Das alles sorgt für einen großen Beitrag für Rohstoffeffizienz, zum Schutz von Ressourcen und zur Klimaneutralität. Dafür hat Rinn nun den 1. Platz beim Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2021 erhalten. – und zwar in der Kategorie Produkt – Bau/Architektur.

      https://www.umweltdialog.de/de/management/auszeichnungen/2021/IBU-Mitglied-RINN-erhaelt-Nachhaltigkeitsaward.php

      Nachhaltige Sportkleidung bei Allbirds

      Die Firma Allbirds hat nun eine Kollektion für Sportkleidung herausgebracht, 

      die besonders umweltfreundlich sein soll. Jedes der Teile dieser Kollektion weist seinen CO2-Fußabdruck aus und wird dann mit Klimakompensationen auf null gebracht. Somit sind sämtliche Sportkleidungs-Artikel des Herstellers klimaneutral. Gleichzeitig sollen die Trage-Eigenschaften der Sportsachen  mindestens genauso gut sein wie bei herkömmlicher Sportkleidung –gemäß der Zeitschrift GQ ist genau das der Fall. Nicht nur bei der Herstellung der Sport- Linie, auch bei den anderen Kollektionen setzt man auf Nachhaltigkeit: 

      Hier bestehen die Produkte entweder aus natürlichen Fasern oder recyceltem Material. Bis 2025 will man es schaffen, dass alle Produkte zu mindestens 75 Prozent aus natürlichem oder recyceltem Material bestehen. 

      https://www.gq-magazin.de/body-care/artikel/allbirds-erste-sportwear-kollektion-natural-run

      Wasserstoff-Pilotprojekt bei Wintershall Dea und VNG

      Die beiden Energie-Unternehmen Wintershall Dea und VNG wollen ein gemeinsames Wasserstoff-Pilotprojekt starten. Konkret geht es dabei um die Herstellung von so genanntem ‚türkisen’ Wasserstoff. Die beiden Unternehmen wollen zusammen einen ersten Schritt zum Bau einer Wasserstoff-Produktionsanlage gehen. Geplant ist, dass die Pilot-Anlage im Jahr 2023 in Betrieb gehen soll. Sie soll eine Kapazität von 400 Kilogramm Wasserstoff pro Tag haben. Die hier verwendete Methode der Wasserstoff-Gewinnung nutz Erdgas und spaltet diesen in Wasserstoff und Kohlenstoff auf.  Türkiser Wasserstoff  ist zwar nicht so umweltfreundlich wie grüner Wasserstoff, wird aber von Fachleuten als gute Brückentechnologie betrachtet. Die geplante Anlage wir eine der ersten dieser Art in Deutschland sein.

      https://www.solarify.eu/2021/08/20/015-wintershall-dea-und-vng-wollen-wasserstoff-pilotprojekt-starten/

      Siemens Gamesa koordiniert Windkraft-Leitprojekt H2Mare

      Grüner Wasserstoff soll künftig andere Energieträger ersetzen – 

      Aber bisher kann er nur in überschaubarer Menge produziert werden.

      Daher sind neue Technologien gefragt, die den Wasserstoff im industriellen Maßstab herstellen können. Eine Technologie ist die direkte Herstellung grünen Wasserstoffs in den Offshore-Windkraftanlagen vor Ort. Das dazu gestartete Leitprojekt H2Mare wird von Siemens Gamesa koordiniert.  Es koppelt Windkraftanlagen direkt an Wasser-Elektrolyseure – damit wird praktisch an der Turbine Wasserstoff erzeugt. Der von der Turbine erzeugte Strom wird ausschließlich dafür genutzt und nicht ins Netz eingespeist, wodurch die Kosten erheblich gesenkt werden. Das Projekt wird mit über 100 Millionen Euro vom Bund gefördert.

      https://www.solarify.eu/2021/08/20/016-windenergieanlagen-mit-integriertem-elektrolyseur-demonstrieren-nachhaltige-wasserstoffgewinnung-auf-see/

      https://www.wasserstoff-leitprojekte.de/leitprojekte/h2mare

      Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 33. KW:

      Plant Jammer und ALDI gegen Lebensmittel-Verschwendung

      Wegwerfen oder doch noch verwenden? Reste im Kühlschrank fristen manchmal tagelang ein Schattendasein, bevor sie dann doch im Müll landen.

      Gegen diesen Teufelskreis hilft nun eine App. Entwickelt wurde sie vom dänischen Startup Plant Jammer: Hier wurde ein Algorithmus programmiert, der Rezepte zu den Resten im Kühlschrank vorschlägt. Unterstützt wird dies von ALDI Süd – die Supermarkt-Kette hat diesen Service nun kostenlos auf ihrer Website für seine Kunden integriert. Diese Aktion ist Bestandteil des Aldi Accelerator-Programms. Hier werden Start-Ups bei der Umsetzung innovativer Ideen unterstützt, die Ressourcen und Umwelt schonen. Ziel des Rezepte-Programms für Rest-Lebensmittel ist, dass weniger Lebensmittel im Müll landen und ein Umdenken beim Verbraucher einsetzt, auch weniger frische Lebensmittel noch zu nutzen. 

      https://www.umweltdialog.de/de/verbraucher/lebensmittel/2021/Rezepte-Service-fuer-uebrig-gebliebene-Lebensmittel.php

      Bayerische Versicherung in 2020 klimaneutral

      Was viele Unternehmen noch erreichen wollen, das hat eine Versicherung bereits geschafft: Die Bayerische hat im vergangenen Jahr 2020 klimaneutral gewirtschaftet. Das Unternehmen hatte es sich zum Ziel gemacht, nicht mehr als 1.100 Tonnen CO2 zu produzieren und diese vollständig zu kompensieren. 

      Dabei denkt die Versicherungsgruppe ganz global: Die Vision sei, das Versichern vielleicht sogar überflüssig zu machen und zwar damit, den Schadensfall gar nicht erst eintreten zu lassen, so der Vorstandsvorsitzende Herbert Schneidemann. Die Bayrische kompensiert ihren CO2-Ausstoß seit 2018 kontinuierlich. Sie hält sich dabei an den so genannten Goldstandard zur Kompensation von CO2-Emissionen, der nach den strengen Regeln durch 50 Naturschutzorganisationen wie Greenpeace oder den WWF gefasst ist.

      https://www.presseportal.de/pm/36847/4989275

      Vollständig recycelte Textilien auch aus Meeresplastik bei MOSS

      Wie weit die Technologie bei der Herstellung von vollständig recycelten Werkstoffen in der Wiederverwendung ist, zeigt der Großbild-Textilhersteller MOSS. Die Firma bietet jetzt ein Spannrahmentuch aus Ozean-Plastik und recyceltem Polyester an. Der Anteil an recycelter Ozean-Plastik beträgt ca. 62 Prozent. Für jeden Quadratmeter des recycelten Stoffs mit dem Marken-Namen SustainaTex Ocean werden acht Plastikflaschen recycelt. MOSS ist bereits seit einigen Jahren aktiv dabei, seine Produkte nachhaltig herzustellen und dabei Recycling-Lösungen zu nutzen. 

      https://www.presseportal.de/pm/157661/4986064

      Lieferketten-Monitoring durch KI bei Audi

      Lieferketten zu überwachen ist für ein Unternehmen keine leichte Aufgabe.

      Besonders in sehr komplexen Industriezweigen wie der Automobil-Industrie ist dies eine Herausforderung. Daher hat Audi ein Lieferketten-Monitoring entwickelt, das Künstliche Intelligenz einsetzt. Algorithmen analysieren Nachrichten über Lieferanten des Autobauers, ob diese den Nachhaltigkeitskriterien des Unternehmens standhalten. Hier stehen Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverstöße oder Korruption im Blickfeld.

      Bei Verdacht auf potentielle Verstöße schlägt das System durch künstliche Intelligenz Alarm. Das Nachhaltigkeits-Monitoring erstreckt sich auf 150 Länder und analysiert in 50 verschiedenen Sprachen. 

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/digitalisierung/2021/Lieferkettenmonitoring-Audi-setzt-auf-Kuenstliche-Intelligenz.php

      Umweltzeichen ‚Blauer Engel’ an das Mehrweg-System von Recup

      Umweltfreundliche Alternative zur Einweg- Verpackung fürs Essen zum Mitnehmen: Das Mehrwegsystem ‚Rebowl’ bekam nun das Umwelt-Zeichen ‚Bauer Engel’, überreicht von Umweltministerin Svenja Schulze. Das System kommt vom Münchner Unternehmen Recup, welches bereits Becher für Getränke zum Mitnehmen anbietet. Die Idee bei ‚Rebowl’ ist, Mehrweg-Schüsseln für Lebensmittel to-go bereitzustellen. Die Schüsseln für die Liefer-Gerichte sind aus umweltfreundlichem und lange haltbarem Material, die mindestens 500 mal gespült werden können. Wenn Essen bestellt wird, können sich Gastronomen für die umweltfreundliche Mehrweg-Lösung entscheiden und erheben dann einen Pfand-Betrag auf die Mehrweg-Verpackung. Kundinnen und Kunden können diese dann an vielen Orten zurückgeben. 

      https://www.bmu.de/pressemitteilung/schulze-verleiht-blauen-engel-fuer-das-mehrwegsystem-to-go-rebowl

      KAISER+KRAFT gegen Bienensterben

      Immer wieder ist vom Sterben der Bienenvölker die Rede. Dagegen will der Geschäftsausstatter KAISER +KRAFT etwas tun. Zum wiederholten Male unterstützt die Firma das Wachstum der Bienenpopulation in Deutschland.

      Im Rahmen des Projekts 2028 engagiert man sich für den Schutz von Bienenvölkern. Ziel ist es, den Bienenbestand bis zum Jahr 2028 um 10 Prozent zu erhöhen. In der Initiative haben sich ca. 150 Unternehmen zusammengefunden. KAISER+KRAFT unterstützen schon seit 2013 immer wieder Imker aus Baden-Württemberg. Auch sonst unterstützt die Firma vielfältige soziale und nachhaltige Projekte und verfolgt seine Nachhaltigkeitsstrategie konsequent. 

      https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/biodiversitaet/2021/KAISER-KRAFT-engagiert-sich-erneut-fuer-den-Schutz-der-Bienen.php

      EY erhält Siegel für Innovation 

      Das Prüfungs-und Beratungs-Unternehmen EY hat das Siegel für ‚Deutschlands innovativste Unternehmen’ bekommen. Vergeben wird dieses Siegel durch das Magazin ‚Capital und Statista’. Bereits zum vierten Mal konnte sich das Unternehmen damit über diesen Titel freuen. Das Magazin hatte für das Ranking 3.200 Innovations-Experten in 20 Branchen und Industriebereichen befragt.

      EY ist besonders stark im Bereich Nachhaltigkeit. Bereits seit 1992 bietet das Unternehmen weltweit Beratungs-und Prüfungsleistungen in diesem Feld an.

      https://www.umweltdialog.de/de/management/auszeichnungen/2021/EY-gehoert-zu-den-innovativsten-Unternehmen-Deutschlands.php

      Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 32 KW:

      Unverpackt-Stationen bei Kaufland

      Verpackung im Einzelhandel: umweltschädlich aber notwendig? Bei Kaufland wird derzeit getestet, wie gut man in Supermärkten auch ohne Einzelverpackung auskommen kann. In den Kaufland-Filialen Pfungstadt und Steinheim läuft gerade der Versuch mit Unverpackt-Stationen im Markt.

      Bei über 40 Nahrungsmitteln wie Reis, Nudeln oder Müsli kann der Kunde sich seine eigene Menge selbst abfüllen – entweder in selbst mitgebrachte Behälter oder Gefäße, die man vor Ort kaufen kann. Bisher läuft die Aktion sehr gut an, heißt es bei Kaufland. Man wolle jedoch die Pilot-Phase mindestens 6 Monate laufen lassen um sicher zu sein, dass dieses Angebot auch längerfristig angenommen wird. Sollte der Test-Betrieb mit den Unverpackt-Stationen in den Pilot-Filialen ein nachhaltiger Erfolg sein, wolle man dieses Prinzip in allen Filialen im In-und Ausland einführen. Damit soll langfristig Müll für die Einzelverpackungen eingespart werden.

      https://unternehmen.kaufland.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-detail.y=2021.m=07.n=test-bio-unverpackt-stationen.html

      Fleischfreie Kantine bei VW

      VW-Kantine ohne Currywurst: Das Mittagessen im Markenhochhaus in Wolfsburg soll demnächst ohne Fleisch angeboten werden. Bislang hat der Autobauer noch nicht komplett auf vegetarische Kost umgestellt, es soll auch weiterhin Fisch im Angebot sein.Jedoch soll gesünderes Essen gereicht werden, und dazu gehöre der Verzicht auf Fleisch –zumindest in der Kantine des Markenhochhauses. Eine andere Kantine des Konzerns in Wolfsburg führt zunächst jedoch noch Fleisch. In der Kantine von Volkswagen in Hannover gibt es schon seit einiger Zeit keine Gerichte mehr, die Fleisch enthalten. Damit zeige man im Konzern, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Thema bei der Produktion der Autos ist. Es wird damit gerechnet, dass Volkswagen alle seine Kantinen auf fleischlose Kost umstellt. 

      https://www.mobiflip.de/shortnews/mehr-nachhaltigkeit-volkwagen-kantine-verzichtet-auf-fleisch/

      Plastik-Sparen bei NORMA

      Mit vielen kleinen Schritten zu mehr Nachhaltigkeit: Der Discounter NORMA will zahleiche Schritte einleiten hunderte Tonnen an Ressourcen sparen – vor allem Plastik. So sollen Kartoffeln der Eigenmarke künftig in neuen Netzen verkauf werden, die aus Thermoplastik bestehen. Damit können 40 Prozent Plastik eingespart werden, da das Material zu 100 Prozent recyclingfähig ist. Auch die Banderolen der Kartoffelverpackung bestehen aus diesem Material,  was das Recycling einfacher macht. Auch beim Bier wird auf Recycling gesetzt: das Plastik der Bierflaschen der Eigenmarken hat jetzt einen 25 Prozent höheren Recycling-Anteil.Damit können 245 Tonnen an neuer Plastik eingespart werden.

      https://www.watson.de/nachhaltigkeit/gute%20nachricht/207230983-discounter-spart-hunderte-tonnen-plastik-ein-mit-kartoffel-netzen-und-bier

      Nachhaltigkeit als Unternehmensprinzip bei Allianz

      Beim Versicherungskonzern Allianz will man noch nachhaltiger werden. Die für Nachhaltigkeit zuständige Managerin erklärte in einem Interview mit dem Handelsblatt, man wolle Nachhaltigkeit im Unternehmen einfach und skalierbar machen. Seit diesem Jahr gibt es im Konzern-Aufsichtsrat sogar einen Nachhaltigkeits-Ausschuss.Die Dienstwagen-Flotte in Deutschland mit ca. 1.900 Fahrzeugen soll komplett auf E-Autos oder Hybrid umgestellt werden, bis 2025 weltweit kein Verbrenner-Auto mehr für Allianz unterwegs sein. Darüber hinaus will man sich am Ausbau für Ladesäulen für Elektro-Autos beteiligen. Investments des Versicherungsunternehmens sollen künftig nur noch in ‚grüne’ anlagen gehen.

      https://www.handelsblatt.com/technik/thespark/versicherer-und-klimaschutz-allianz-macht-nachhaltigkeit-zum-unternehmensprinzip/27448320.html?ticket=ST-3466079-qhxRWTUGklurSaVq2b2M-ap6

      Reifen aus Altplastik bei Continental

      Autoreifen aus Recycling-Plastik: das soll es demnächst bei Continental geben.

      Der Autozulieferer kündigte an, dass ab dem kommenden Jahr die Reifen für PKW Altplastik aus PET-Flaschen enthalten werden. Dabei wende man ein neues Verfahren an: zerkleinerte Flaschen werden in den Wertekreislauf der Reifenkunststoffe zurückgeführt. Die Technologie wurde gemeinsam mit dem Faser- und Textilhersteller OTIZ entwickelt. Sie soll im Herbst im Rahmen der Automesse IAA vorgestellt werden. Die  Verwendung des Recycling-Materials solle jedoch auf keinen Fall auf Kosten von Sicherheit oder Qualität gehen.

      Bisherige Labor- und Reifentests würden zeigen, dass Fasern aus Sekundär-Rohstoffen ebenso leistungsfähig sind wie das bisher verwendete Material, so Continental. Außerdem arbeitet man an Möglichkeiten, den bisher verwendeten Natur-Kautschuk künftig nicht mehr aus Großplantagen zu verwenden, sondern aus Löwenzahn. Hier sei Flächen- und Wasserverbrauch geringer. Das Unternehmen will bis 2050 seine Reifenmaterialien komplett aus nachhaltigen Prozessen gewinnen.

      https://www.watson.de/nachhaltigkeit/gute%20nachricht/509630518-continental-will-ab-2022-reifen-aus-recycelten-plastikflaschen-herstellen

      Ausbau von Photovoltaik bei N-Ergie

      Auch die örtlichen Energieversorger müssen ihren Beitrag leisten, damit Deutschland das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden, auch erreichen kann.

      Der Nürnberger Energieversorger N-Ergie will seine Verantwortung hier wahrnehmen und setzt dabei verstärkt auf Photovoltaik. Man wolle jedes Jahr 20 bis 50 Megawatt Leistung an PV-Anlagen zubauen, so der Vorstandsvorsitzende Josef Hasler. Bereits jetzt habe man schon 120 Megawatt pro Jahr. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen müsse man freie Flächen nutzen, aber auch verstärkt Anlagen auf Dächern. Auch das Verteilnetz müsse schneller ausgebaut werden, damit der eingespeiste Strom auch ankommt. Darüber hinaus will man eine Wasserstoff-Strategie erarbeiten, die es ermöglicht, das Fernwärme-Netz mittelfristig mit Wasserstoff zu betreiben.

      https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimaneutralitaet-energieversorger-will-photovoltaik-ausbauen,SfJim3L

      Telekom und Fairphone intensivieren Zusammenarbeit

      Nachhaltigkeit auch in der Mobilfunk-Branche: Die Deutsche Telekom will ihre Zusammenarbeit mit Fairphone ausbauen. Fairphone ist einer der führenden Hersteller für nachhaltige Smartphones. Das Unternehmen baut seine Geräte in modularer Bauweise, was besonders ressourcenschonend ist und Emissionen reduziert. Darüber hinaus sind die Geräte dadurch besser zu reparieren, müssen also nicht gleich weggeworfen werden. Außerdem sind sie besser zu recyceln.

      Die Geräte bestehen zu einem großen Teil aus wiedergewonnenem Kunststoff.

      All das sind gute Gründe für die Telekom, auf Geräte des Herstellers zu setzen, um seine Nachhaltigkeits-Strategie umzusetzen. Die Telekom-Kunden würden verstärkt nachhaltige Angebote erwarten, heißt es aus dem Unternehmen. 

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/businesscase/2021/Telekom-und-Fairphone-bauen-Zusammenarbeit-aus.php

    • Das ist der Wochenrückblick für die 30. KW:

      ADAC und E.ON kooperieren bei Elektromobilität

      E.ON und die ADAC SE starten eine Zusammenarbeit, um die Elektromobilität in Deutschland gemeinsam schneller voranzubringen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Mitglieder des Automobilclubs mit passenden, preisgünstigen Ladelösungen für zu Hause zu versorgen.

      ….

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/mobilitaet/2021/ADAC-und-E.ON-kooperieren-bei-Elektromobilitaet.php

      Eastman recycelt Autoverschrottung zurück in die Automobil-Lieferkette

      Wenn Autos am Ende ihrer Lebensdauer sind, landen derzeit bis zu 20 % ihrer Materialien auf Mülldeponien. Das erklärte Eastman, ein US-Unternehmen für Spezialwerkstoffe, und arbeitet nun an einer Machbarkeitsstudie, 

      https://feedly.com/i/entry/XTfrOOWKDraeS81Pv4o38afcPgqfA40g48VI7Z+Ta9g=_17ae45df2f1:21df572:a49f3185

      BASF und Porsche entwickeln neue Li-Ionen-Batterie für E-Mobilität

      BASF wurde von der Cellforce Group, einem Joint Venture der Porsche AG und Customcells Itzehoe GmbH, als exklusiver Zellentwicklungspartner für ihre Lithium-Ionen-Batterie der nächsten Generation ausgewählt. 

      https://www.solarify.eu/2021/07/27/912-basf-und-porsche-entwickeln-neue-li-ionen-batterie-fuer-e-mobilitaet/

      Pflanzentransport bei toom goes Mehrweg

      toom hat ein Pilotprojekt zur Reduzierung von Plastikmüll gestartet. Seit Juli testet die Baumarktkette in 34 Märkten ein umweltfreundliches Mehrwegsystem für zunächst ausgewählte Artikel und sorgt damit für einen geschlossen Wertstoffkreislauf.

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/circular-economy/2021/Pflanzentransport-bei-toom-goes-Mehrweg.php

      BMW Foundation fördert transatlantischen Green Deal 

      Die Mehrheit der Entscheider und Entscheiderinnen (61 Prozent) ab der mittleren Führungsebene in deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden hält es für nötig, dass die europäischen Regierungen Allianzen mit 

      https://www.umweltdialog.de/de/gesellschaft/Politik/2021/Transatlantischen-Green-Deal-foerdern.php

      EDF und Nissan starten Vehicle-to-Grid-Energiedienst für EV-Flotten von Unternehmen

      Der Energieversorger EDF und der Autohersteller Nissan haben einen Vehicle-to-Grid-Service (V2G) eingeführt. Damit können Besitzer und Besitzerinnen von Nissan-Elektroautos und -Lieferwagen diese aufladen, wenn der Strom billig ist, und überschüssige Energie in Zeiten hoher Nachfrage verkaufen und damit Geld verdienen.

      https://www.businessgreen.com/news/4035112/edf-nissan-launch-vehicle-grid-energy-service-business-ev-fleets

    • „Klima-Notfall“: Zehntausend Wissenschaftler fordern sofortige Veränderungen

      Über zehntausend Wissenschaftler fordern sofortige Verhaltensveränderungen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Rund zwei Jahre, nachdem mehr als zehntausend Wissenschaftler aus rund 150 Ländern gemeinsam einen weltweiten „Klima-Notfall“ erklärt hatten, haben sie diesen nun erneut betont und sofortige Veränderungen gefordert.

      https://www.rnd.de/wissen/klima-notfall-flut-katastrophen-waldbraende-und-hitzewellen-zehntausend-wissenschaftler-fordern-UFECEUYO7PS7EXYGWKVVGSXPFY.html

       

      600.000 Liter Heizöl jährlich weniger mit Nahwärme für die Altstadt

      Rund 1521 Tonnen CO2 jährlich, das entspricht rund 600.000 Tonnen Heizöl, möchte die Große Kreisstadt Biberach mit rund 34.000 Einwohnern durch die Realisierung eines Nahwärmenetzes für die Altstadt einsparen. …

      https://www.energiezukunft.eu/erneuerbare-energien/waerme/600000-liter-heizoel-jaehrlich-weniger-mit-nahwaerme-fuer-die-altstadt/

       

      BMW Foundation fördert transatlantischen Green Deal

      Die Mehrheit der Entscheider und Entscheiderinnen (61 Prozent) ab der mittleren Führungsebene in deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden hält es für nötig, dass die europäischen Regierungen Allianzen mit Nichtregierungsorganisationen eingehen, um den Klimaschutz voranzutreiben. …

      https://www.umweltdialog.de/de/gesellschaft/Politik/2021/Transatlantischen-Green-Deal-foerdern.php

       

      Offshore-Windenergie: Leichtbau ermöglicht große CO2-Einsparungen

      Der Ausbau der Offshore-Windenergie ist entscheidend dafür, dass Deutschland und die EU ihre Klimaziele erreichen. Aber auch schon beim Bau der Anlagen lassen sich viele Tonnen CO2 einsparen. …

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/Innovation-Forschung/2021/Offshore-Windenergie-Leichtbau-ermoeglicht-grosse-CO2-Einsparungen.php

       

      EDF und Nissan starten Vehicle-to-Grid-Energiedienst für EV-Flotten von Unternehmen

      Der Energieversorger EDF und der Autohersteller Nissan haben einen Vehicle-to-Grid-Service (V2G) eingeführt. Damit können Besitzer und Besitzerinnen von Nissan-Elektroautos und -Lieferwagen diese aufladen, wenn der Strom billig ist, und überschüssige Energie in Zeiten hoher Nachfrage verkaufen …

      https://www.businessgreen.com/news/4035112/edf-nissan-launch-vehicle-grid-energy-service-business-ev-fleets

    • BASF und Porsche entwickeln neue Li-Ionen-Batterie für E-Mobilität

      BASF wurde von der Cellforce Group, einem Joint Venture der Porsche AG und Customcells Itzehoe GmbH, als exklusiver Zellentwicklungspartner für ihre Lithium-Ionen-Batterie der nächsten Generation ausgewählt.  …

      https://www.solarify.eu/2021/07/27/912-basf-und-porsche-entwickeln-neue-li-ionen-batterie-fuer-e-mobilitaet/

       

      Aktueller PV-Report beleuchtet Markttrends und Technologiefortschritt

      Das Fraunhofer ISE hat seinen PV Report aktualisiert. Er stellt die wichtigsten Fakten zur Photovoltaik in Deutschland und weltweit zusammen. … 

      https://www.energiezukunft.eu/erneuerbare-energien/solar/aktueller-pv-report-beleuchtet-markttrends-und-technologiefortschritt/

       

      Ecologyst – die wirklich transparente Modemarke

      Ecologyst hat ein wahrhaft transparentes Bekleidungsunternehmen geschaffen, bei dem sich Einzelhandel, Fabrik und Lager an einem Ort befinden. Die große neue Ecologyst-Anlage in Victoria, British Columbia, wurde kürzlich für die Öffentlichkeit geöffnet. …

      https://inhabitat.com/ecologyst-is-a-truly-transparent-fashion-brand/

       

      Pflanzentransport bei toom goes Mehrweg

      toom hat ein Pilotprojekt zur Reduzierung von Plastikmüll gestartet. Seit Juli testet die Baumarktkette in 34 Märkten ein umweltfreundliches Mehrwegsystem für zunächst ausgewählte Artikel. …

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/circular-economy/2021/Pflanzentransport-bei-toom-goes-Mehrweg.php

       

      Hartree Partners und Wildlife Works wollen den freiwilligen Kohlenstoffmarkt erweitern

      Das Rohstoffhandelsunternehmen Hartree Partners und die Naturschutzorganisation Wildlife Works wollen zusammenarbeiten, um 20 Projekte zum Schutz der Wälder durchzuführen, die 20 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen sollen. …

      https://www.businessgreen.com/news/4035012/hartree-partners-inks-usd2bn-deal-wildlife-expand-voluntary-carbon-market

    • Eastman recycelt Autoverschrottung zurück in die Automobil-Lieferkette

      Wenn Autos am Ende ihrer Lebensdauer sind, landen derzeit bis zu 20 % ihrer Materialien auf Mülldeponien. Das erklärte Eastman, ein US-Unternehmen für Spezialwerkstoffe, und arbeitet nun an einer Machbarkeitsstudie,… https://feedly.com/i/entry/XTfrOOWKDraeS81Pv4o38afcPgqfA40g48VI7Z+Ta9g=_17ae45df2f1:21df572:a49f3185

       

      Weniger Treibhausgasemissionen durch stoffliche Nutzung von CO2

      Der neue VDI-Statusreport „Industrielle CO2-Kreisläufe“ zeigt, wie eine stoffliche CO2-Nutzung in Kreisläufen aussehen kann, welche Nutzungen bereits etabliert sind und was für Neuentwicklungen es gibt. …

      https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/klimawandel/2021/Weniger-Treibhausgasemissionen-durch-stoffliche-Nutzung-von-CO2.php

       

      Schön und nachhaltig

      Immer mehr Kosmetikunternehmen wollen nachhaltig produzieren. Besonders nachhaltig unter Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt die Marke Weleda.  …

      https://www.umweltdialog.de/de/verbraucher/leben-und-wohnen/2021/Kosmetik-und-Beauty-schoen-aber-auch-gruen.php

       

      Nachhaltig wohnen im Bunker aus dem 2. Weltkrieg

      In Düsseldorf wurde ein Hochbunker zu einem nachhaltigen Gebäude mit Wohnungen und Gewerbeflächen umgebaut. Photovoltaikanlage, Stromspeicher und ein Blockheizkraftwerk decken 95 Prozent des Strombedarfs. …

      https://www.energiezukunft.eu/bauen/nachhaltig-wohnen-im-bunker-aus-dem-2-weltkrieg/

       

      Jacobs kündigt PlanBeyond 2.0 an: Nachhaltiges Wirtschaften im Einklang mit den UN-SDGs

      Jacobs, ein globales Technologie-, Beratungs- und Geschäftslösungsunternehmen, hat die Einführung von PlanBeyond 2.0 angekündigt, einer Auffrischung seines globalen Ansatzes für nachhaltiges Wirtschaften. …

      https://s30148.pcdn.co/2021/07/jacobs-announces-planbeyond-2-0-sustainable-business-aligned-with-un-sdgs/

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