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    ecozentrisch

    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 39. KW:

      VW-Chef Diess fordert grünere Wirtschaftspolitik

      Forderung aus der Industrie: VW-Chef Diess schreibt unmittelbar nach der Bundestagswahl auf  Twitter, dass er sich eine ehrgeizigere Energie-und Verkehrswende wünscht. Anschließend stellt er dort 10 Forderungen auf, die an die künftige Regierungs-Koalition gerichtet sind. So solle der CO2-Preis bereits ab 2024 schon auf 65 Euro pro Tonne steigen, um eine spürbare Maßnahme zu ergreifen. Darüber hinaus plädiert Diess für einen früheren Kohleausstieg und das Ende der Subventionen für fossile Kraftstoffe. Auch den deutlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien hält er für wichtig. Zudem müsse es eine stärkere Förderung für Fahrräder, Elektro-Räder und Carsharing-Dienste für E-Mobilität geben.

      https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/herbert-diess-vw-chef-fordert-co2-preis-von-65-euro-fuer-2024-a-abba19f3-ef14-45d1-a320-01c58f06865e

      Solarwatt mit drei neuen Produktionsanlagen

      Wieder mehr Solaranlagen aus Deutschland: Die Firma Solarwatt hat in der letzten Woche die größte Fertigungs-Anlage für Glas-Glas-Solarmodule eröffnet.

      Bereits in dieser Woche werden die ersten Module an die Kunden ausgeliefert. 

      Geschäftsführer Detlef Niehaus sieht darin einen Meilenstein für Solarwatt und für den Solar-Produktionsstandort Deutschland. Das Unternehmen aus Dresden bietet Photovoltaik-Systeme ‚Made in Germany‘ an.  Dabei produziert man als einziger europäischer Hersteller alle Komponenten eines PV-Systems aus einer Hand.  Im Rahmen der Eröffnung der neuen Produktionsanlage wurden auch zwei weitere neue Fertigungslinien für Batterie-Speicher offiziell vorgestellt. 

       Solarwatt beschäftigt derzeit 600 Mitarbeiter, davon 400 in Dresden. Bis 2025 sollen darüber hinaus noch einmal 400 Arbeitsplätze entstehen. Die neue Produktionsanlage wird pro Jahr etwa eine Million Solarmodule herstellen.

      https://www.solarwatt.de/unternehmen/presse/pressemeldungen/solarwatt-eroeffnet-drei-neue-produktionsanlagen

      Lebensversicherung mit Nachhaltigkeits-Fokus bei Zurich

      Nachhaltig vorsorgen: das soll mit dem neuen Lebensversicherungsprodukt der Zürch- Versicherungs-AG gelingen. Der Versicherer bietet nun eine neue fondsgebundene Lebensversicherung an, die zu 100 Prozent auf Nachhaltigkeit setzt. Darüber hinaus wird auch das Angebot an nachhaltigen Fonds stark ausgeweitet. Die Anforderungen an die Nachhaltigkeit der neuen fondsgebundenen Lebensversicherung sind besonders hoch. Dafür wurde das Produkt mit dem Österreichischen  Umweltzeichen für nachhaltige Produkte ausgezeichnet. Damit ist es eines der wenigen Produkte auf dem österreichischen Markt, der diese Auszeichnung tragen darf. 

      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210922_OTS0016/zurich-lanciert-neue-lebensversicherung-mit-fokus-auf-nachhaltigkeit-und-erweitert-die-palette-der-nachhaltigen-fonds

      Schnellladepark von EnBW 

      Schnell mal das E-Auto an der Autobahn laden- das soll noch in diesem Jahr einfacher werden. Jedenfalls an der A7 zwischen Hamburg und Hannover.

      Dort baut das baden-württembergische Energieunternehmen EnBW einen Hochgeschwindigkeits-Ladepark. Er soll noch in diesem Jahr fertig werden bietet in der ersten Ausbaustufe 16 Ladepunkte.  Dort kann das E-Fahrzeug mit einer Leistung  von bis zu 300 kW aufgeladen werden. Ein Teil der Energie, die man dort aufladen kann, stammt unmittelbar von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Ladeparks. Auch der restliche Strom stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen. 

      https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/enbw-ladepark-autobahn-a7/?_gl=1*1dwjvht*_ga*SDl5bTlWSGF0a2ZVTFNQbU5TUnVFekNIdkJOMHEySzRTRER5cll4N1RHalN5dTN2Mmc0c0FBZW44d3hjb0dtRw

      Second Hand Day bei IKEA in der Schweiz

      Neue Liebe zu alten Möbeln: Der Einrichtung-Riese IKEA hat sich am 25. September am Second Hand Day in der Schweiz beteiligt. Damit will das Unternehmen helfen zu zeigen, dass man sich auch mit gebrauchten Möbeln gut einrichten kann. IKEA bietet so genannte Circular Hubs an: hier findet man gute gebrauchte Produkte zu günstigeren Preisen als Neueware. Außerdem kann man selbst Möbel zum Kauf anbieten, die man nicht mehr braucht. Durch diese Plattform sollen Käufer und Verkäufer zusammenfinden. Die Teilnahme am Second Hand Day war für IKEA eine gute Möglichkeit, dieses Angebot noch einmal bekannt zu machen und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft anzuregen.

      https://www.ikea.com/ch/de/offers/circular-hub-pubb0b4ba10

      Null-CO2-Emissionen bis 2030 bei ista

      Der Immobilien-Dienstleister ista will bis 2030 seine CO2-Emissionen auf Null reduzieren.  Das Unternehmen aus Essen hat bereits im Juni 2021 CO2-Neutralität erreicht. Nun wolle man einen weiteren Schritt zu mehr Nachhaltigkeit gehen.  Als Sofort-Maßnahme kündigte CEO Hagen Lessing an, dass das Unternehmen künftig auf Inlands-Flüge verzichten wird.  Die Mitarbeiter sollen nun entweder auf klimafreundlichere Verkehrsmittel ausweichen oder Meetings per Video-Konferenz abhalten.  Auch Kundinnen und Kunden mit Wohnimmobilien sollen beim Energiesparen und Klimaschutz unterstützt werden- So sollen bis zum Jahr 2025 10 Millionen Wohnungen mit digitalen Messgeräten und Funk-Infrastruktur ausgerüstet werden. Somit erhalten die Bewohner mehr Übersicht über ihren Verbrauch und können ihr Verbrauchsverhalten entsprechend kontrollieren. Aber auch Besitzer von Gewerbe-Immobilien sollen durch neue Produkte beim Energiecontrolling unterstützt werden.

      https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/klimawandel/2021/ista-Ueberflieger-in-Sachen-Klimaschutz.php

      Nachhaltigkeits-Index von Börse Hannover

      Nachhaltige Investments: auch bei Geldanlagen steigt die Nachfrage nach nachhaltigen Finanzprodukten. Deshalb legt die Börse Hannover nun einen neuen Nachhaltigkeits-Index auf. In dem Index sind aktuell 679 internationale Unternehmen versammelt, die strengen Auswahlkriterien genügen müssen.

      Der Index heisst Global Ethical Value Index und folgt, nach Angaben der Börse, strengen ESG-Kriterien, also Ansprüchen aus den Bereichen Umwelt (environment), Soziales (social) sowie verantwortungsvolle Unternehmensführung (governance). Am Konzept des Indexes haben die Metzler Asset Management GmbH und das Institut für Nachhaltige Kapitalanlagen maßgeblich mitgewirkt. Der Index soll eine Grundlage für ausgewählte Anlageprodukte sein, bei denen die Anleger besonders auf Nachhaltigkeit ihrer Investments Wert legen.

      https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/boerse-hannover-legt-neuen-nachhaltigkeitsindex-auf-den-global-ethical-values-index-gevx/?newsID=1476817

      Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    • Das 1999 von der Bundesregierung aufgelegte Programm zur Förderung von Photovoltaikanlagen, im Volksmund auch 100 000 Dächer-Programm genannt, sorgte vor 20 Jahren für einen umfangreichen Boom der Solarbranche in Deutschland. Zumindest bis 2003, denn dann wurde nicht nur das Förder-Programm eingestellt, Deutschlands globale Marktführerschaft verlagerte sich auch Richtung China!

      Eine Firma, die wirklich von Anfang an mit dabei war und seitdem komplette Systeme aus einer Hand liefert, das ist die SOLARWATT GmbH aus Dresden.

      Wir unterhalten uns mit dem CEO Detlef Neuhaus über verpasste Chancen in der Vergangenheit, die aktuelle Lage am Photovoltaik-Markt, wie SOLARWATT mit seinen neuen Fertigungsanlagen ein dickes Ausrufezeichen setzt und was er von den Entwicklungen bei Tesla und deren CEO Elon Musk hält.

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    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 38. KW:

      Procter&Gamble erhöht Klima-Ziele

      Der amerikanische Konsumgüterhersteller Procter&Gamble will seine Klimaschutz-Ziele erhöhen. Das gab das Unternehmen Ende letzter Woche bekannt. Procter&Gamble hat einen Aktionsplan erarbeitet, um früher mehr fürs Klima zu tun. So will man bis dahin die Emissionen aus der Lieferkette der Priorität-Kategorien um 40 Prozent pro Produktions-Einheit reduzieren. 

      Diese Kategorien machen mehr als 90 Prozent der Emissionen aus, die bei den Lieferketten von Procter&Gamble entstehen. Auch der Frachtverkehr wird in den Zielen berücksichtigt. Man will global 50 Prozent bei den Emissionen aus dem Liefer-Verkehr für ausgelieferte Fertigprodukte einsparen. Darüber hinaus unternimmt das Unternehmen große Anstrengungen, die Kundinnen und Kunden über eine nachhaltigere Nutzung ihrer Produkte zu informieren. Dies ist beispielsweise bei den von P&G hergestellten Waschmitteln bereits der Fall, indem man die Verbraucherinnen und Verbraucher darauf hinweist, mit niedrigeren Temperaturen zu waschen, um den CO2-Fußabsruck zu verringern. 

      https://s1.q4cdn.com/695946674/files/doc_downloads/esg/PG_CTAP.pdf

      Kreislaufwirtschaft bei Audi

      Kunststoff-Abfall wieder nutzen: Das will Audi verstärkt tun. Damit will der Auto-Hersteller seine Bemühungen vorantreiben, bis zum Jahr 2025 an allen Produktions-Standorten bilanziell CO2-neutral zu produzieren. Am Standort Neckarsulm arbeitet man derzeit schon mit Produktions-Hilfsmitteln, die aus Kunststoff-Abfällen hergestellt werden. Dafür nutzt man die 3D-Druck-Technologie. Mit den Montage-Hilfen aus dem 3D-Drucker unterstützt man nicht nur eine umweltfreundlichere Produktion, sie helfen auch, dass die Mitarbeiter ergonomischer und sicherer arbeiten können, denn sie sind genau auf die Anforderungen zugeschnitten. Dabei ist der Standort Neckarsulm ein Vorreiter, denn die 3D-Technik nutzt man hier schon seit einiger Zeit. Die Idee, aus Kunststoff-Abfällen Teile herzustellen, ist nun ein Pilot-Projekt, dass auch auf andere Produktionsstandorte ausgeweitet werden kann. 

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/circular-economy/2021/Upcycling-Audi-gibt-Verpackungen-ein-zweites-Leben.php

      Mode aus alten Airbags von Heron Preston 

      Alte Airbags auf dem Laufsteg: Der New Yorker Designer Heron Preston hat eine Kollektion aus Airbag-Material entworfen. Diese Airbags kamen zuvor bei Crash-Tests zum Einsatz und wären im Müll gelandet. Preston hat nun die Airbags auseinandergenommen und zu Kleidungstücken neu zusammengesetzt. Es entstanden Jacken, Hosen, Röcke und Tops in futuristischem Design. Die Jacken sind, wie bei ihrer vorherigen Verwendung, teilweise aufblasbar. Die Kollektion des New Yorker Designers hatte der Auto-Hersteller Mercedes anlässlich des Airbag-Jubiläums in Auftrag gegeben. Das lebensrettende Sicherheits-System wird in diesem Oktober 50 Jahre alt.

      https://www.welt.de/icon/mode/article233930574/Nachhaltige-Mode-Heron-Preston-macht-aus-alten-Airbags-Anoraks.html

      Meeresplastik-Maus von Microsoft

      Eine Maus aus Meeresplastik: Microsoft hat am Mittwoch eine Reihe von neuen Hardware-Geräten vorgestellt. Darunter ist auch eine Computer-Maus, die zu 20 Prozent aus recyceltem und aus dem Meer gewonnenen Kunststoff besteht. Das neuartige Material ist ein Kunstharz, das Microsoft zusammen mit dem saudi-arabischen Chemie- und Metallunternehmen SABIC entwickelt hat. Microsoft bringt Anfang Oktober sein neues Windows 11 an den Start. Im Zuge dessen stellte das Unternehmen nun seine neuen Geräte vor. Hierbei wurden auch neue Eigenschaften eigeführt, die es Menschen mit Sehbehinderungen und anderen körperlichen Einschränkungen ermöglichen, die Geräte besser zu nutzen. 

      https://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/microsoft-stellt-meeresplastik-maus-und-dreifach-laptop-vor-a-85aca26f-213e-4bfe-9ccb-e71d4dd2b643

      Nachhaltigkeits-Initiative bei ElectronicPartner 

      Auch der Elektronik-Einzelhandel verstärkt seine Nachhaltigkeits-Bemühungen:

      Das Düsseldorfer Unternehmen ElectronicPartner hat sein neues Projekt ‚Go Green‘ herausgebracht. Damit will man im gesamten Unternehmen mobil für nachhaltiges Handeln machen und konkrete Aktionen starten. So steht die vollständige, energetische Renovierung der Firmen-Zentrale kurz vor der Fertigstellung: Papierfreie Büros, Wasser-Spender, mobile Arbeit und die fast vollständige Abschaffung der Dienstwagen sollen helfen, den CO2-Ausstoß massiv zu reduzieren. Darüber hinaus wird das Thema: ‚Reparieren statt Wegwerfen‘ in den einzelnen Filialen vorangetrieben. Auch energie-effiziente, umweltfreundliche Produkte ‚made in Germany‘ werden forciert. Außerdem will ElectronicPartner regionale Umweltprojekte fördern. 

      https://www.it-business.de/electronicpartner-verstaerkt-fokus-auf-nachhaltigkeit-a-1057191/

      Nachhaltige Mode bei Lidl

      Auch bei Lidl soll es schicker UND nachhaltiger werden: deshalb hat sich der Discounter mit der Modezeitschrift Glamour und der Firma Esmara zusammen getan. Ab diesem Montag ist die Kollektion in den Lidl-Filialen erhältlich.

      Das limitierte Angebot soll schicke und nachhaltige Mode zum fairen Preis bieten. Das Motto lautet: ‚Zukunft steht mir‘ und weist damit auf den nachhaltigen Charakter der Produkte hin. Die Looks lassen sich untereinander gut kombinieren und bestehen aus bequemen Teilen wie beispielsweise Jeans und Strickjacken. Die angebotene Kleidung ist GOTS-zertifiziert, das bedeutet, 

      dass sie aus sozial und ökologisch verantwortungsvollen Herstellungsprozessen innerhalb der gesamten Lieferkette stammt. Lidl bietet dieses Angebot in Deutschland, Großbritannien und Bulgarien an. Die Teile können auch online bestellt werden.

      https://www.glamour.de/mode/artikel/glamour-esmara-lidl-nachhaltige-mode-kollektion-launch

      CO2-Label von Oatly, Frosta, Mymuesli und Nestlé

      Gemeinsam für mehr Klimaschutz: Die Firmen Oatly, Frosta, Mymuesli und Nestlé wollen einen gemeinsamen einheitlichen Standard der Kennzeichnung von Lebensmitteln schaffen. Die Kennzeichnung soll Auskunft über den CO2-Verbrauch bei der Herstellung des jeweiligen Produktes geben. Und zwar einheitlich, umsetzbar und kontrollierbar.

      Dadurch sollen Verbraucherinnen und Verbraucher künftig in die Lage versetzt werden, bei Kauf besser zu erkennen, welche Produkte gut oder schlecht fürs Klima sind. Die gemeinsame Initiative wird von den Klimaschutz-Organisationen GermanZero und Global Impact Alliance unterstützt.

      https://www.watson.de/nachhaltigkeit/gute%20nachricht/486527127-mit-co2-label-wollen-oatly-und-nestle-eigenen-co2-abdruck-kenntlich-machen

      Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    • Dorothee Bär ist nicht nur die erste Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung in der Geschichte der Bundesrepublik, sie kann in Bezug auf ihre eigene nachhaltige Transformation auf eine lange persönliche Geschichte zurükblicken. Recycling hier, Kampf für Windräder dort, letztendlich bewegt sie nicht erst seit gestern der Gedanke daran, wie wir diesen Planeten unseren Kindern hinterlassen wollen.

      Für den Auftakt unseres neuen ecozentrisch Formats reden wir mit ihr über die Veränderungen, die in der letzten Legislaturperiode auf den Weg gebracht wurden und wie die digitale Transformation, vor allen Dingen auch in der Coronazeit, noch einmal an Bedeutung gewonnen hat.

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    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 37. KW:

      Porsche baut Fabrik für CO2-neutralen Kraftstoff

      In der Zukunft auch für Sportwagen geeignet: Der Autohersteller Porsche errichtet eine Fabrik für so genannte e-fuels, die perspektivisch auch für Verbrenner-Motoren eingesetzt werden können. Das Werk, welches in Zusammenarbeit mit Siemens Energy realisiert werden soll, entsteht in Chile.

      Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt, dass bereits 2022 in Teilen fertig sein und dann schon 130.000 Liter E-Fuels erzeugen soll. Möglich wird das durch den Einsatz von Wasserstoff-Technologie. Dabei nutzt man Wasserstoff aus Windstrom aus Chile. In weiteren Umwandlungsschritten werden dann E-Fuels gewonnen, die nahezu Co2-neutral sind. 

      https://www.golem.de/news/kuenstlicher-kraftstoff-porsche-baut-e-fuels-fabrik-2109-159516.html?utm_medium=social&utm_campaign=twitterfeed&utm_source=twitter.com

      Flaschen aus recyceltem PET bei Coca Cola 

      Beliebte Getränke aus recycelten Flaschen: Die Firma Coca Cola Deutschland wird ab sofort auch seine Top-Seller Coca Cola, Coca Cola Zero, Coke Light, Fanta, Sprite und Mezzo Mix in Flaschen aus Recycling-Material an bieten. Dies betrifft die kleinen Flaschengrößen bis 0,5 Liter. Damit geht Coca Cola sein selbst vorgegebenes Ziel hinaus: Man hatte geplant, bis 2023 mindestens 50 Prozent Recycling-Material für die Produktion der nicht wiederbefüllbaren PET-Flaschen zu nutzen. Bislang hatte man schon andere Markengetränke wie Vio oder Powerade in Flaschen aus wiederverwertetem Plasik verkauft. Damit werden im Jahr 2021 bereits ca. 28.000 Tonnen neues Plastik eingespart und das führt zu einer CO2-Reduzierung von ungefähr 48.700 Tonnen. Coca Cola hat es geschafft, 99,9 Prozent befpandete Verpackungen zu verkaufen, die entweder recycelt oder wiederbefüllt werden können. 

      https://www.about-drinks.com/coca-cola-verkauft-ab-sofort-getraenke-seiner-kernmarken-in-flaschen-aus-100-recyceltem-pet/

      Grüne Lösungsmittel bei Merck

      Umweltfreundlichere Lösungsmittel: Bei Merck gibt es seit Kurzem eine neue Produktlinie von NMP-freien chemischen Produkten. Diese Lösungsmittel sind darauf ausgelegt, Fotolackstrukturen schnelle und kosteneffektive zu entfernen.

      Abnehmer hierfür ist vor allem die Halbleiter-Industrie: hier werden bei der Produktion so genannte Negativ-Fotolacke eingesetzt. Die Produktionsanlagen regelmäßig wieder davon zu befreien ist sehr komplex und teuer. Außerdem haben die bisher verwendeten Reinigungsprodukte sehr negative Einflüsse auf die Umwelt. Durch die neu entwickelten Reiniger von Merck können die Lacke mit weniger als einem Drittel der bisher verwendeten Lösungsmittel entfernt werden. Darüber hinaus brauchen die Chip-Hersteller weniger Zeit für die Reinigung und die chemischen Lösungen und Filter werden langlebiger.

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/businesscase/2021/Merck-umweltfreundliche-Loesungsmittel-fuer-Fotolackentfernung.php

      Thunfisch-Fleisch-Alternative bei Veganz

      Es ist pflanzlich, aber schmeckt wie Thunfisch: Die Firma Veganz hat einen veganen Thunfisch-Ersatz auf den Markt gebracht. Die Alternative zum Thunfisch soll dem Original im Geschmack in nichts nachstehen. Dafür sorgt die Beimischung von Knotentang, einer Algenart, die in Europa heimisch ist. Die Rezeptur basiert zum größten Teil auf Erbsen-Protein und liefert somit eine klima- und tierfreundliche Eiweiß-Quelle. Der Ersatz von Thunfisch kann dafür sorgen, dass sowohl die Überfischung der Meere als auch die Massentierhaltung von Thunfischen reduziert werden kann. Außerdem sind bereits bestimmte Thunfisch-Arten vom Aussterben bedroht. Darüber hinaus ist der Ersatz-Thunfisch deutlich nachhaltiger: Pro 100 Gramm Thunfisch können 70 Gramm CO2 eingespart werden.

      https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2021-09/53896148-bestnote-fuer-nachhaltigkeit-veganz-bringt-vegane-thunfisch-alternative-auf-den-markt-007.htm

      Größter Solarpark der Welt von Sunseap Group

      Auch Südostasien wird grüner: In Indonesien soll der größte schwimmende Solarpark der Welt entstehen. Die Sunseap Group aus Singapur wird ab 2022 damit beginnen, auf der indonesischen Insel Batam einen riesigen schwimmenden Solarpark zu errichten. Dort, auf dem Durangkang-Stausee werden auf einer Fläche von ca. 1.600 Hektar Wasser Solaranlagen installiert, die bei Fertigstellung eine Stromleistung von 2,2 Gigawatt produzieren können. Das mit errichtete Speichersystem soll eine Kapazität von über 4.000 Megawatt-Stunden haben. Das Projekt soll bereits im Jahr 2024 fertiggestellt werden und ans Netz gehen. An dem Bauvorhaben sind über 3.000 lokale Arbeitskräfte beteiligt. Die Insel Batam ist eine Freihandelszone und befindet sich 20 Kilometer von Singapur entfernt.

      https://www.watson.de/nachhaltigkeit/gute%20nachricht/126119723-indonesien-plant-bau-des-groessten-schwimmenden-solarparks-der-welt

      Recyclebare Fäden und Knöpfe vom Start-Up Resortecs

      Dem Ziel, Kleidung restlos zu recyceln ein Stück näher: Das belgische Start-Up-Unternehmen Resortecs hat ein Material für Fäden und Knöpfe entwickelt, das beim Erhitzen schmilzt. Damit können Fäden und Knöpfe im Recycling-Prozess besser entfernt und alte Kleidungsstücke leichter zerteilt werden. Das Material besteht aus Nylon oder Polymer-Faser. In einem Ofen, der auf 150-200 Grad gebracht wird, können die nicht-textilen Bestandteile leicht schmelzen und dann vom Kleidungsstück entfernt werden. Dieses Verfahren ist kostengünstig, das Recycling eines Kleidungsstücks kostet damit 10 bis 13 Cent. Normalerweise sind es in Europa bei einem Polo-Shirt 1 Euro 50. Resotecs rechnet aus, dass bisher nur ca. ein Prozent der Textilprodukte weltweit recycelt werden. 

      99 Prozent werden entweder umweltschädlich auf Deponien gelagert oder verbrannt. Das kostengünstige Zerteilen von Kleidung kann hier einen wichtigen Beitrag zu einer höheren Wiederverwertungs-Quote leisten.

      https://www.watson.de/nachhaltigkeit/gute%20nachricht/497245830-start-up-fuer-textil-recycling-bringt-knoepfe-und-faeden-zum-schmelzen

      Milchfreier Käse von Formo

      Und noch ein Start-up mit einer guten Idee für mehr Nachhaltigkeit: Das Berliner Unternehmen Formo will mit Hefe-Bakterien Milchproteine erzeugen und so milchfreien Käse herstellen. Dabei sollen die Käse-Produkte den gleichen Geschmack, die gleiche Textur sowie die gleichen Eigenschaften wie tierischer Käse haben. Möglich werden soll dies durch eine spezielle Hefe, die mit Kuh-Genen umprogrammiert wurde. Diese wird mit Kohlenstoff und Stickstoff gefüttert und produziert so Milchprotein. Bisher steckt man noch in der Entwicklung. Mit der Massen-Produktion und Auslieferung wird nicht vor 2023 gerechnet. Jedoch konnte Formo bereits eine Reihe von Finanz-Investoren überzeugen und hat für seine Idee 50 Millionen Euro eingesammelt. Das ist mehr als jedes andere Foodtech-Unternehmen in Europa.

      https://www.rnd.de/wirtschaft/berliner-startup-will-veganen-kaese-herstellen-mit-milchproteinen-aus-hefebakterien-H2CJTY2LSBDU3GJVABG26GZO5A.html

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    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 35. KW:

      BMW stellt auf IAA Nachhaltigkeitsziel und recyclebares  Modell vor

      BMW hat sich auf der Automesse IAA Mobility als ambitioniertes Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit präsentiert. Der Autobauer stellte auf der Messe ein ganzes Maßnahmenpaket vor. Es reicht von schärferen Klimazielen über die Vorstellung vollelektrischer Modelle bis hin zu neue Ansätze in Sachen Kreislaufwirtschaft. So will BMW bis 2030 eine Reduzierung der CO2-Emissionen pro Fahrzeug um mindestens 40 Prozent gegenüber 2019 erreichen. In den nächsten 10 Jahren sollen etwa 10 Millionen vollelektrische Fahrzeuge von BMW auf die Straße gebracht werden. Im Jahr 2030 soll die Hälfte des weltweiten Absatzes aus E-Fahrzeugen bestehen, die Marke MINI wird bereits ab Anfang der 2030er Jahre nun noch vollelektrische Fahrzeuge bauen. Als eines der Highlight stellte BMW auf der IAA erstmals ein Modell vor, dass zu 100 Prozent aus recyceltem und nachwachsendem Material besteht. BMW erklärte auf der IAA, der ‚nachhaltigste Autohersteller der Welt‘ werden zu wollen.

      https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0342172DE/bmw-group-unterstreicht-auf-iaa-mobility-2021-konsequenten-fokus-auf-nachhaltigkeit:-verschaerfte-co2-ziele-gehen-hand-in-hand-mit-konkreten-massnahmen-und-konzepten-zur-umsetzung?language=de

      https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-iaa-bmw-praesentiert-auto-komplett-aus-recyclingmaterial/27584566.html?ticket=ST-2912904-bkOrI7WddZMm2rANOhAD-ap6

      ‚Grüne’ Reifenstrategie bei Continental

      Auch Zulieferer haben auf der IAA Moblity nachhaltige Konzepte vorgestellt.

      So will der Reifenhersteller Continental vollständig auf den Einsatz nachhaltiger Materialien umstellen. Man möchte sich auf schonendere Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie auf mehr Energieeffizienz ausrichten. Continental will mittelfristig über die gesamte Wertschöpfung nachwachsende sowie recycelte Materialien einsetzen. Auch sollen neue Leichtbau-Designs mehr Effizienz und Langlebigkeit bringen. Ab 2050 sollen bei Continental nur noch nachhaltig erzeugte Materialien verwendet werden dürfen. Konkret stellte der Reifenhersteller sein ‚Green Concept‘ vor. Hier spielt die Löwenzahn-Pflanze eine große Rolle, die bei der Gewinnung von Naturkautschuk mehr Stellenwert bekommen soll. Darüber hinaus sollen auf Erdöl basierende Stoffe durch nachwachsende Rohstoffe wie pflanzliche Öle oder Harze ersetzt werden. 

      Auf der anderen Seite sollen auch Recycling-Materialien verstärkt zum Einsatz kommen.

      https://www.automobilwoche.de/article/20210906/AGENTURMELDUNGEN/309069954/conti-kundigt-zur-iaa-grune-reifenstrategie-an

      Mercedes-Benz EQE vorgestellt

      Die E-Auto-Familie bei Mercedes wird größer:

      Auf der IAA Mobility in München wurde der EQE vorgestellt. Er gilt als das elektrische Gegenstück zum bewährten E-Klasse-Mercedes. Nachdem Mercedes-Benz mit dem EQS bereits eine Oberklasse-Limousine mit Elektro-Antrieb im Sortiment hat, soll der EQE etwas kompakter sein, soll aber alle wesentlichen Funktionen des EQS besitzen. Mercedes will mit dem neuen Modell seine Auswahl an Elektro-Autos noch einmal vergrößern und auch dem Autobauer Tesla Konkurrenz machen. Zum Thema Nachhaltigkeit der Komponenten setzt Mercedes für den EQE eine 

      Batterie ein, bei der der Kobalt-Anteil auf 10 Prozent reduziert werden konnte.

      https://ecomento.de/2021/09/06/mercedes-eqe-business-elektroauto-limousine/

      https://www.motorline.cc/electricwow/2021/electric-WOW/Der-Mercedes-EQE-ist-der-Elektro-E-Gene-des-EQS-500-kW-Sportversion-in-Planung-246707.html

      VW-Aufsichtsratschef für schnellere Energiewende

      Der Aufsichtsratsvorsitzende von VW, Hans Dieter Pötsch hat sich für eine schnellere Energiewende ausgesprochen. Am Rande der IAA Mobility sagte er, dies sei eine zentrale Voraussetzung für den Wandel in der Automobil-Industrie. Die Rahmenbedingungen der Elektromobilität müssten zügig politisch geklärt werden. Dazu gehöre, dass genügend grüner Strom produziert werde und damit auch, dass man zügig aus der Kohleverstromung aussteige. Man müsse konsequent und möglichst rasch auf erneuerbare Quellen umschwenken. Auch der Netzausbau und ausreichende Lademöglichkeiten für E-Autos seien dringende Themen. Die Zukunft der Branche sei elektrisch, daher müsse die Politik schnell die bestehenden Defizite angehen, so Pötsch.

      https://www.automobilwoche.de/article/20210909/AGENTURMELDUNGEN/309099993/zuegig-aus-kohleverstromung-aussteigen-vw-aufsichtsratschef-poetsch-fuer-schnellere-energiewende

      Siegel der Initiative Tierwohl auf Wiesenhof-Wurst

      Sie helfen bei der Orientierung beim Einkaufen: Gütesiegel auf der Packung.

      Die Wurstprodukte der Firma Wiesenhof tragen ab sofort das Siegel der Initiative Tierwohl. Dieses Siegel wird an Unternehmen vergeben, die Geflügelfleisch von Landwirten verarbeiten, die bestimmte Tierwohl-Kriterien einhalten. Diese liegen über dem gesetzlichen Standard- meist haben die Tiere mehr Platz, können sich artgerecht bewegen und die Landwirte bilden sich kontinuierlich weiter. Damit können die Verbraucher beim Kauf einen Beitrag zu mehr Tierwohl leisten. Wiesenhof bemüht sich seit längerer Zeit um Nachhaltigkeit und Transparenz. So werden die Produkte komplett ohne Gentechnik hergestellt. Außerdem verarbeitet der Nahrungsmittel-Produzent ausschließlich Geflügelfleisch aus deutscher Produktion.

      https://news.fleischbranche.de/187-news/erzeugung-tiergesundheit/13708-wiesenhof-wurst-produkte-tragen-ab-sofort-siegel-der-initiative-tierwohl

      Einweggeschirr aus Palmenblättern von Leef

      Einweggeschirr ist ein Problem für die Umwelt – besonders, wenn es aus Plastik ist. Eine umweltschonendere Variante ist Einweggeschirr aus Palmenblättern. 

      Darauf hat sich die Firma Leef spezialisiert und bietet Teller und Besteck aus dem speziellen Material an. Meist werden die Produkte bei Catering-Events genutzt, aber auch für Take-away- Gerichte gibt es Angebote. Das Material besteht zum allergrößten Teil aus dem Palmblatt selbst, es wird getrocknet, anschließend wieder mit Wasser behandelt und in die Ziel-Form gebracht. Für den Produktions-Prozess wird Strom aus Wasserkraft genutzt. Das Material selbst ist kompostierbar und kann somit komplett biologisch abgebaut werden. Darüber setzt sich das Unternehmen für den Schutz des Regenwaldes ein und spendet dafür von seinem Gewinn: pro gekauftem Teller einen Quadratmeter Regenwald. 

      https://www.lifeverde.de/nachhaltigkeitsmagazin/gruene-wirtschaft/palmenteller-statt-palmenwedel-nachhaltiges-einweggeschirr

      Konsortium für austauschbare Batterien von Piaggio, KTM, Honda und Yamaha

      Zusammen für mehr Elektromobilität: Der italienische Hersteller für Motorroller, Piaggio, hat gemeinsam mit KTM, Honda und Yamaha ein Konsortium für austauschbare Batterien gegründet. Diese Batterien sollen für Elektro-Roller, Elekro-Motorräder sowie leichte Elektrofahrzeuge nutzbar sein. Durch die austauschbaren Batterien soll der Einsatz von Elektro-Rollern und ähnlichen Fahrzeugen ausgeweitet werden. Außerdem soll ein nachhaltigeres Management der Batterien dadurch besser möglich werden, dass man zusammenarbeitet. Das Konsortium gemeinsam Themen annehmen wie Batterielebensdauer, Ladezeiten, Infrastruktur sowie die Kosten von E-Mobilität von Motor-Rollern. Dabei sollen grenzübergreifende Standards für austauschbare Batterien definiert werden. Andere Unternehmen seinen willkommen, sich dem Konsortium anzuschließen. Elektro-Roller hätten auch künftig eine Schlüsselrolle im Stadtverkehr, heißt es bei Piaggio. 

      https://www.channelnewsasia.com/business/piaggio-honda-yamaha-ktm-sbmc-electric-vehicles-2159251

    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 35. KW:

      E-Auto im Abo bei VW

      Es könnte ein Schritt zu mehr Elektromobilität werden: Der Autobauer VW will seine E-Autos per Flatrate anbieten. Das Angebot zum Auto-Abo bei VW ist ab 1. September gestartet. Kunden können aus bis zu 3.000 jungen Gebrauchtwagen wählen, sie zahlen einen monatlichen Festpreis und können das Abo bei Bedarf auch schnell wieder kündigen. Man müsse sich zu Anfang auf eine Laufzeit von drei oder sechs Monate festlegen und kann dann monatsweise verlängern. Die Mietgebühr für die Elektro-Modelle ID.3 und ID.4 liegt bei pauschal 499 Euro im Monat. Darin sind alles Kosten außer dem Strom bereits enthalten. Das Abo-Modell soll bei VW künftig ausgebaut werden und einen höheren Stellenwert bekommen. Man rechnet damit, das bis zum Jahr 2030 ein Fünftel des Umsatzes auf Abos und andere Mobilitätsangebote entfallen. 

      https://www.t-online.de/auto/recht-und-verkehr/id_90725036/alles-inklusive-vw-startet-neues-auto-abo-alles-zu-kosten-und-modellen.html£

      Erster grüner Stahl bei SSAB

      Ein Durchbruch für die Stahlindustrie: Der schwedische Stahlkonzern SSAB  hat den ersten grünen Stahl der Welt produziert. Es handelt sich dabei um eine Probelieferung an die Volvo-Gruppe, die das Unternehmen demnächst erhalten soll. Der Stahl wurde mit einer Technologie hergestellt, die anstelle von Kohle und Koks 100 Prozent fossil-freien Wasserstoff einsetzt. Dadurch heißt dieser Stahl grüner Stahl. Bereits 2016 hatten mehrere Unternehmen, darunter SSAB und das Energie-Unternehmen Vattenfall sich verständigt, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem man Eisen und Stahl ohne fossile Brennstoffe herstellen kann. Durch den Einsatz dieser nun erfolgreichen Technologie kann SSAB die gesamten CO2-Emissionen Schwedens um etwa 10 Prozent, die von Finnland um ca. 7 Prozent reduzieren. 

      https://www.solarify.eu/2021/08/28/046-erster-gruener-stahl-der-welt-bereit-zur-auslieferung/

      Wasserstoff-Verbrennungsmotor bei DEUTZ

      Der Motorenhersteller DEUTZ aus Köln hat seinen ersten Wasserstoff-Verbrennungsmotor vorgestellt. Wie das Unternehmen meldet, arbeitet der Motor fast emissionsfrei. DEUTZ ist erst das zweite deutsche Unternehmen mit Wasserstoff-Verbrennungstechnologie. Andere Motoren, die Wasserstoff nutzen, wandelten bisher Wasserstoff in Brennstoffzellen zu Strom um. Das ist die Technologie für Elektro-Autos. Der nun vorgestellte Motor wurde auf Basis eines Otto-Motors konstruiert.  Im Jahr 2024 soll dieser Motor in die Serien-Produktion gehen. Zunächst sollen stationäre Anlagen oder Generatoren mit derartigen Motoren ausgestattet werden. Später ist der Einsatz in Nutzfahrzeugen wie Traktoren oder Erntemaschinen geplant.

      https://www.solarify.eu/2021/08/27/042-wasserstoff-verbrenner-fast-ohne-emissionen/

      Allianz  für Entwicklung und Klima mit Nestle Deutschland

      Nestle Deutschland ist mit dabei bei der Allianz für Entwicklung und Klima.

      Das wurde in dieser Woche bekanntgegeben. Die Allianz für Entwicklung und Klima ist eine Stiftung, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wird. Sie bündelt Initiativen, um die Klimaziele von Paris sowie die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 gemeinsam zu unterstützen. Die Unterstützer, zu denen nun auch Nestle Deutschland gehört, engagieren sich freiwillig und gehen damit über die gesetzlichen Verpflichtungen zum Klimaschutz hinaus. Nestle’s Beitrag hier ist, Treibhausgas-Emissionen gezielt zu vermeiden bzw. zu vermindern, nicht vermeidbare Emissionen sollen über Partner der Allianz ausgeglichen werden.

      https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/klimawandel/2021/Nestl-Deutschland-tritt-Allianz-fuer-Entwicklung-und-Klima-bei.php

      Größtes schwimmendes Windkraftwerk von Cobra Wind

      Schwimmende Offshore-Windplattformen gelten als die Zukunft der Windenergie-Entwicklung. Nun wurde das weltweit größte schwimmende Windkraftwerk vor der schottischen Küste in Betrieb genommen. Die spanische Firma Cobra Wind hat die 50-Megawatt-Anlage im Auftrag von Pilot Offshore Renewables erstellt. Die erwartete Stromproduktion liegt bei 218 Gigawatt pro Jahr, damit könnte man 55.000 schottische Haushalte versorgen.

      https://www.solarify.eu/2021/08/30/053-weltweit-groesstes-schwimmendes-windkraftwerk-abgeschlossen/

      Lexmark bis 2035 klimaneutral

      Klimafreundlicher drucken: Der Drucker-Hersteller Lexmark will bis 2035 klimaneutral werden. Das Unternehmen tut bereits seit Jahren viel in Sachen Nachhaltigkeit, zum Beispiel durch das Druckkassetten-Rückgabeprogramm, welches schon 1991 aufgelegt wurde. Lexmark hat seine Emissionen seit 2005 bereits weltweit um 62 Prozent gesenkt. Man will es, nach eigenen Angaben bis 2025 schaffen, die Emissionen noch einmal um 40 Prozent gegenüber denen im Jahr 2015 reduzieren. Bis 2035 soll dann weltweit und vollständig die Klimaneutralität erreicht sein. Bisher haben ein geringerer Energieverbrauch, der Einsatz neuer Kunststoffe, die Wiederverwendung von Alt-Material, globale Recycling-Initiativen sowie die Entwicklung langlebiger Produkte zur Verringerung der Emissionen geführt. Auch zukünftig werde man diesen Weg weiter gehen und auch in entsprechende Entwicklungen und Programme investieren, heißt es bei Lexmark. 

      https://www.pbs-business.de/news/lieferanten/25-08-2021-lexmark-will-bis-2035-klimaneutral-werden/#

      Mobil Krankenkasse mit sozialer Nachhaltigkeit

      ‚Nachhaltig gesund’ – das ist das neue Motto der Mobil Krankenkasse. 

      Mit dieser neuen Ausrichtung will sich das Unternehmen verstärkt dem Thema Nachhaltigkeit zuwenden. Dies soll durch ein optimiertes Leistungsangebot sowie einer erweiterten Marktausrichtung passieren. So will man einen gesunden Lebensstil durch attraktive Bonus-Programme sowie ein breites Spektrum an digitalen Präventions-und Behandlungsprogrammen fördern. Darüber hinaus verschreibe man sich der sozialen Nachhaltigkeit, also einen auf die Gemeinschaft orientierten Weg. Auch die Belegschaft wird die neue Ausrichtung im täglichen Arbeitsleben spüren können: So gibt es das Programm ‚Flex Office’  – ein flexibles und bedarfsgerechtes Arbeitszeit-Modell, dass Fahrtwege und damit Emissionen einspart. Seit Juni haben die Mitarbeiter außerdem bereits die Möglichkeit, umweltfreundliche Diensträder für den Weg zur Arbeit zu nutzen. 

      https://www.tagesspiegel.de/advertorials/ots/mobil-krankenkasse-nachhaltig-gesund-mobil-krankenkasse-mit-neuer-ausrichtung/27568586.html

    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 34. KW:

      Vollautomatischer Verkehr bei DB, MAN und Götting

      Kombinierter Verkehr für klimafreundliche Transport-Lösungen: In Ulm Dornstadt hat ein gemeinsames Projekt von Deutsche Bahn, MAN Truck and Bus, Hochschule Fresenius und Götting KG begonnen. Das Projekt mit dem Namen ANITA soll es möglich machen, dass sich am Container-Depot von DB Intermodal Services und dem DUSS-Terminal vollautomatisierte LkW künftig selbständig bewegen können. Dabei hat die Hochschule Verhaltensweisen von Menschen und Maschinen vor Ort untersucht und sie dann in digitale Prozesse und Regelwerke überführt. Das Ziel ist ein modular aufgebauter Schaltplan für autonome Transporte. Man möchte die Technologie möglichst einfach und kostengünstig in die Praxis überführen.  ANITA, also ‚Autonome Innovation im Terminalablauf’ soll letztendlich dabei helfen, Logistik zu automatisieren und den kombinierten Verkehr damit effizienter und flexibler zu gestalten. 

      Damit kann man noch mehr klimafreundlichen Verkehr auf der Schiene erreichen. 

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/mobilitaet/2021/ANITA-erste-Etappe-fuer-vollautomatisierten-Verkehr.php

      Größte Fabrik für Nutzfahrzeug-Batterien bei AKASOL

      Eine riesige Fabrik für Nutzfahrzeug-Batteriesysteme entsteht derzeit in Darmstadt. Die Firma AKASOL hat Mitte August das erste Teilstück ihrer Produktions-Stätte eröffnet. Bei der feierlichen Eröffnung mit dabei waren der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Tarek Al-Wazir und zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

      AKASOL wird nach eigenen Angaben in der modernen Fabrik in ihrer ersten, jetzt fertig gestellten Teilstufe, eine Produktionskapazität von ca. 1Gigawatt-Stunde haben, man will bis Ende 2022 durch den weiteren Ausbau eine Kapazität von ca. 2,5 Gigawattstunden schaffen. Das Unternehmen meldet, dass man in der AKASOL Gigafactory 1 Lithium-Ionen-Batteriemodule und –systeme  hochautomatisiert herstellt. Batteriesysteme dieser Art werden für Nutzfahrzeuge gebraucht, die auch im Personenverkehr eingesetzt werden. 

      Damit sind sie ein wichtiger Bestandteil der Verkehrs- und Energiewende, so das Unternehmen.

      https://www.solarify.eu/2021/08/16/997-akasol-eroeffnet-gigafactory/

      Inoqo-App belohnt für nachhaltiges Einkaufen

      Eine gute Idee für den Alltag: Der Unternehmer Markus Lindner hat mit seinem Team eine App entwickelt, die Menschen dafür belohnen soll, wenn sie nachhaltig einkaufen. Die App zeichnet die Einkäufe des jeweiligen Verbrauchers auf und prüft, wie nachhaltig die gekauften Produkte sind. Bereits vor dem Einkaufen legt man sich in der App auf eigene Standards fest: man kann als beispielsweise entscheiden, ob man auf Bio-Qualität oder auf Regionalität achten will.

      Dies gleicht die App dann mit den tatsächlichen Einkäufen ab und macht Vorschläge für Alternativen, wenn der Einkauf nicht ganz so nachhaltig war.

      Wenn ein Nutzer jedoch sehr nachhaltig eingekaft hat, wird er von der App gelobt.  Zum Beispiel rechnet die App dem Nutzer die Zahl der Hühner aus, die ein besseres Leben führen, wenn man Bio-Eier kauft. Dies soll die Motivation der Nutzer für ein nachhaltigeres Einkaufen erhöhen.  Aber auch mit so genannten Produkt-Voucher-Systemen wird gearbeitet. 

      Es soll auch Wettbewerbe geben, bei denen Nutzer Preise gewinnen können. 

      https://www.watson.de/nachhaltigkeit/gute%20nachricht/407476142-app-inoqo-belohnt-menschen-fuer-nachhaltiges-einkaufen

      Pflastersteine aus Recycling-Material von RINN erhalten Auszeichnung

      Auch Baustoffe müssen nachhaltiger werden: Das hat die Firma Rinn Beton- und Naturstein aus Heuchelheim bei Gießen erkannt. Es stellt bereits seit 2014 das Pflastermaterial Lukano her, welche aus 40 Prozent hochwertigem Recycling-Granulat besteht. Durch den Einsatz von Recycling-Material werden hier jährlich ca. 30.000 Tonnen Naturrohstoffe eingespart. Seit Produkteinführung hat das Unternehmen 100.000 Tonnen recycelte Stoffe verarbeitet, dadurch konnten etwa 200.000 Euro Entsorgungskosten gespart werden. Das alles sorgt für einen großen Beitrag für Rohstoffeffizienz, zum Schutz von Ressourcen und zur Klimaneutralität. Dafür hat Rinn nun den 1. Platz beim Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2021 erhalten. – und zwar in der Kategorie Produkt – Bau/Architektur.

      https://www.umweltdialog.de/de/management/auszeichnungen/2021/IBU-Mitglied-RINN-erhaelt-Nachhaltigkeitsaward.php

      Nachhaltige Sportkleidung bei Allbirds

      Die Firma Allbirds hat nun eine Kollektion für Sportkleidung herausgebracht, 

      die besonders umweltfreundlich sein soll. Jedes der Teile dieser Kollektion weist seinen CO2-Fußabdruck aus und wird dann mit Klimakompensationen auf null gebracht. Somit sind sämtliche Sportkleidungs-Artikel des Herstellers klimaneutral. Gleichzeitig sollen die Trage-Eigenschaften der Sportsachen  mindestens genauso gut sein wie bei herkömmlicher Sportkleidung –gemäß der Zeitschrift GQ ist genau das der Fall. Nicht nur bei der Herstellung der Sport- Linie, auch bei den anderen Kollektionen setzt man auf Nachhaltigkeit: 

      Hier bestehen die Produkte entweder aus natürlichen Fasern oder recyceltem Material. Bis 2025 will man es schaffen, dass alle Produkte zu mindestens 75 Prozent aus natürlichem oder recyceltem Material bestehen. 

      https://www.gq-magazin.de/body-care/artikel/allbirds-erste-sportwear-kollektion-natural-run

      Wasserstoff-Pilotprojekt bei Wintershall Dea und VNG

      Die beiden Energie-Unternehmen Wintershall Dea und VNG wollen ein gemeinsames Wasserstoff-Pilotprojekt starten. Konkret geht es dabei um die Herstellung von so genanntem ‚türkisen’ Wasserstoff. Die beiden Unternehmen wollen zusammen einen ersten Schritt zum Bau einer Wasserstoff-Produktionsanlage gehen. Geplant ist, dass die Pilot-Anlage im Jahr 2023 in Betrieb gehen soll. Sie soll eine Kapazität von 400 Kilogramm Wasserstoff pro Tag haben. Die hier verwendete Methode der Wasserstoff-Gewinnung nutz Erdgas und spaltet diesen in Wasserstoff und Kohlenstoff auf.  Türkiser Wasserstoff  ist zwar nicht so umweltfreundlich wie grüner Wasserstoff, wird aber von Fachleuten als gute Brückentechnologie betrachtet. Die geplante Anlage wir eine der ersten dieser Art in Deutschland sein.

      https://www.solarify.eu/2021/08/20/015-wintershall-dea-und-vng-wollen-wasserstoff-pilotprojekt-starten/

      Siemens Gamesa koordiniert Windkraft-Leitprojekt H2Mare

      Grüner Wasserstoff soll künftig andere Energieträger ersetzen – 

      Aber bisher kann er nur in überschaubarer Menge produziert werden.

      Daher sind neue Technologien gefragt, die den Wasserstoff im industriellen Maßstab herstellen können. Eine Technologie ist die direkte Herstellung grünen Wasserstoffs in den Offshore-Windkraftanlagen vor Ort. Das dazu gestartete Leitprojekt H2Mare wird von Siemens Gamesa koordiniert.  Es koppelt Windkraftanlagen direkt an Wasser-Elektrolyseure – damit wird praktisch an der Turbine Wasserstoff erzeugt. Der von der Turbine erzeugte Strom wird ausschließlich dafür genutzt und nicht ins Netz eingespeist, wodurch die Kosten erheblich gesenkt werden. Das Projekt wird mit über 100 Millionen Euro vom Bund gefördert.

      https://www.solarify.eu/2021/08/20/016-windenergieanlagen-mit-integriertem-elektrolyseur-demonstrieren-nachhaltige-wasserstoffgewinnung-auf-see/

      https://www.wasserstoff-leitprojekte.de/leitprojekte/h2mare

      Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 33. KW:

      Plant Jammer und ALDI gegen Lebensmittel-Verschwendung

      Wegwerfen oder doch noch verwenden? Reste im Kühlschrank fristen manchmal tagelang ein Schattendasein, bevor sie dann doch im Müll landen.

      Gegen diesen Teufelskreis hilft nun eine App. Entwickelt wurde sie vom dänischen Startup Plant Jammer: Hier wurde ein Algorithmus programmiert, der Rezepte zu den Resten im Kühlschrank vorschlägt. Unterstützt wird dies von ALDI Süd – die Supermarkt-Kette hat diesen Service nun kostenlos auf ihrer Website für seine Kunden integriert. Diese Aktion ist Bestandteil des Aldi Accelerator-Programms. Hier werden Start-Ups bei der Umsetzung innovativer Ideen unterstützt, die Ressourcen und Umwelt schonen. Ziel des Rezepte-Programms für Rest-Lebensmittel ist, dass weniger Lebensmittel im Müll landen und ein Umdenken beim Verbraucher einsetzt, auch weniger frische Lebensmittel noch zu nutzen. 

      https://www.umweltdialog.de/de/verbraucher/lebensmittel/2021/Rezepte-Service-fuer-uebrig-gebliebene-Lebensmittel.php

      Bayerische Versicherung in 2020 klimaneutral

      Was viele Unternehmen noch erreichen wollen, das hat eine Versicherung bereits geschafft: Die Bayerische hat im vergangenen Jahr 2020 klimaneutral gewirtschaftet. Das Unternehmen hatte es sich zum Ziel gemacht, nicht mehr als 1.100 Tonnen CO2 zu produzieren und diese vollständig zu kompensieren. 

      Dabei denkt die Versicherungsgruppe ganz global: Die Vision sei, das Versichern vielleicht sogar überflüssig zu machen und zwar damit, den Schadensfall gar nicht erst eintreten zu lassen, so der Vorstandsvorsitzende Herbert Schneidemann. Die Bayrische kompensiert ihren CO2-Ausstoß seit 2018 kontinuierlich. Sie hält sich dabei an den so genannten Goldstandard zur Kompensation von CO2-Emissionen, der nach den strengen Regeln durch 50 Naturschutzorganisationen wie Greenpeace oder den WWF gefasst ist.

      https://www.presseportal.de/pm/36847/4989275

      Vollständig recycelte Textilien auch aus Meeresplastik bei MOSS

      Wie weit die Technologie bei der Herstellung von vollständig recycelten Werkstoffen in der Wiederverwendung ist, zeigt der Großbild-Textilhersteller MOSS. Die Firma bietet jetzt ein Spannrahmentuch aus Ozean-Plastik und recyceltem Polyester an. Der Anteil an recycelter Ozean-Plastik beträgt ca. 62 Prozent. Für jeden Quadratmeter des recycelten Stoffs mit dem Marken-Namen SustainaTex Ocean werden acht Plastikflaschen recycelt. MOSS ist bereits seit einigen Jahren aktiv dabei, seine Produkte nachhaltig herzustellen und dabei Recycling-Lösungen zu nutzen. 

      https://www.presseportal.de/pm/157661/4986064

      Lieferketten-Monitoring durch KI bei Audi

      Lieferketten zu überwachen ist für ein Unternehmen keine leichte Aufgabe.

      Besonders in sehr komplexen Industriezweigen wie der Automobil-Industrie ist dies eine Herausforderung. Daher hat Audi ein Lieferketten-Monitoring entwickelt, das Künstliche Intelligenz einsetzt. Algorithmen analysieren Nachrichten über Lieferanten des Autobauers, ob diese den Nachhaltigkeitskriterien des Unternehmens standhalten. Hier stehen Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverstöße oder Korruption im Blickfeld.

      Bei Verdacht auf potentielle Verstöße schlägt das System durch künstliche Intelligenz Alarm. Das Nachhaltigkeits-Monitoring erstreckt sich auf 150 Länder und analysiert in 50 verschiedenen Sprachen. 

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/digitalisierung/2021/Lieferkettenmonitoring-Audi-setzt-auf-Kuenstliche-Intelligenz.php

      Umweltzeichen ‚Blauer Engel’ an das Mehrweg-System von Recup

      Umweltfreundliche Alternative zur Einweg- Verpackung fürs Essen zum Mitnehmen: Das Mehrwegsystem ‚Rebowl’ bekam nun das Umwelt-Zeichen ‚Bauer Engel’, überreicht von Umweltministerin Svenja Schulze. Das System kommt vom Münchner Unternehmen Recup, welches bereits Becher für Getränke zum Mitnehmen anbietet. Die Idee bei ‚Rebowl’ ist, Mehrweg-Schüsseln für Lebensmittel to-go bereitzustellen. Die Schüsseln für die Liefer-Gerichte sind aus umweltfreundlichem und lange haltbarem Material, die mindestens 500 mal gespült werden können. Wenn Essen bestellt wird, können sich Gastronomen für die umweltfreundliche Mehrweg-Lösung entscheiden und erheben dann einen Pfand-Betrag auf die Mehrweg-Verpackung. Kundinnen und Kunden können diese dann an vielen Orten zurückgeben. 

      https://www.bmu.de/pressemitteilung/schulze-verleiht-blauen-engel-fuer-das-mehrwegsystem-to-go-rebowl

      KAISER+KRAFT gegen Bienensterben

      Immer wieder ist vom Sterben der Bienenvölker die Rede. Dagegen will der Geschäftsausstatter KAISER +KRAFT etwas tun. Zum wiederholten Male unterstützt die Firma das Wachstum der Bienenpopulation in Deutschland.

      Im Rahmen des Projekts 2028 engagiert man sich für den Schutz von Bienenvölkern. Ziel ist es, den Bienenbestand bis zum Jahr 2028 um 10 Prozent zu erhöhen. In der Initiative haben sich ca. 150 Unternehmen zusammengefunden. KAISER+KRAFT unterstützen schon seit 2013 immer wieder Imker aus Baden-Württemberg. Auch sonst unterstützt die Firma vielfältige soziale und nachhaltige Projekte und verfolgt seine Nachhaltigkeitsstrategie konsequent. 

      https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/biodiversitaet/2021/KAISER-KRAFT-engagiert-sich-erneut-fuer-den-Schutz-der-Bienen.php

      EY erhält Siegel für Innovation 

      Das Prüfungs-und Beratungs-Unternehmen EY hat das Siegel für ‚Deutschlands innovativste Unternehmen’ bekommen. Vergeben wird dieses Siegel durch das Magazin ‚Capital und Statista’. Bereits zum vierten Mal konnte sich das Unternehmen damit über diesen Titel freuen. Das Magazin hatte für das Ranking 3.200 Innovations-Experten in 20 Branchen und Industriebereichen befragt.

      EY ist besonders stark im Bereich Nachhaltigkeit. Bereits seit 1992 bietet das Unternehmen weltweit Beratungs-und Prüfungsleistungen in diesem Feld an.

      https://www.umweltdialog.de/de/management/auszeichnungen/2021/EY-gehoert-zu-den-innovativsten-Unternehmen-Deutschlands.php

      Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

    • Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 32 KW:

      Unverpackt-Stationen bei Kaufland

      Verpackung im Einzelhandel: umweltschädlich aber notwendig? Bei Kaufland wird derzeit getestet, wie gut man in Supermärkten auch ohne Einzelverpackung auskommen kann. In den Kaufland-Filialen Pfungstadt und Steinheim läuft gerade der Versuch mit Unverpackt-Stationen im Markt.

      Bei über 40 Nahrungsmitteln wie Reis, Nudeln oder Müsli kann der Kunde sich seine eigene Menge selbst abfüllen – entweder in selbst mitgebrachte Behälter oder Gefäße, die man vor Ort kaufen kann. Bisher läuft die Aktion sehr gut an, heißt es bei Kaufland. Man wolle jedoch die Pilot-Phase mindestens 6 Monate laufen lassen um sicher zu sein, dass dieses Angebot auch längerfristig angenommen wird. Sollte der Test-Betrieb mit den Unverpackt-Stationen in den Pilot-Filialen ein nachhaltiger Erfolg sein, wolle man dieses Prinzip in allen Filialen im In-und Ausland einführen. Damit soll langfristig Müll für die Einzelverpackungen eingespart werden.

      https://unternehmen.kaufland.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-detail.y=2021.m=07.n=test-bio-unverpackt-stationen.html

      Fleischfreie Kantine bei VW

      VW-Kantine ohne Currywurst: Das Mittagessen im Markenhochhaus in Wolfsburg soll demnächst ohne Fleisch angeboten werden. Bislang hat der Autobauer noch nicht komplett auf vegetarische Kost umgestellt, es soll auch weiterhin Fisch im Angebot sein.Jedoch soll gesünderes Essen gereicht werden, und dazu gehöre der Verzicht auf Fleisch –zumindest in der Kantine des Markenhochhauses. Eine andere Kantine des Konzerns in Wolfsburg führt zunächst jedoch noch Fleisch. In der Kantine von Volkswagen in Hannover gibt es schon seit einiger Zeit keine Gerichte mehr, die Fleisch enthalten. Damit zeige man im Konzern, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Thema bei der Produktion der Autos ist. Es wird damit gerechnet, dass Volkswagen alle seine Kantinen auf fleischlose Kost umstellt. 

      https://www.mobiflip.de/shortnews/mehr-nachhaltigkeit-volkwagen-kantine-verzichtet-auf-fleisch/

      Plastik-Sparen bei NORMA

      Mit vielen kleinen Schritten zu mehr Nachhaltigkeit: Der Discounter NORMA will zahleiche Schritte einleiten hunderte Tonnen an Ressourcen sparen – vor allem Plastik. So sollen Kartoffeln der Eigenmarke künftig in neuen Netzen verkauf werden, die aus Thermoplastik bestehen. Damit können 40 Prozent Plastik eingespart werden, da das Material zu 100 Prozent recyclingfähig ist. Auch die Banderolen der Kartoffelverpackung bestehen aus diesem Material,  was das Recycling einfacher macht. Auch beim Bier wird auf Recycling gesetzt: das Plastik der Bierflaschen der Eigenmarken hat jetzt einen 25 Prozent höheren Recycling-Anteil.Damit können 245 Tonnen an neuer Plastik eingespart werden.

      https://www.watson.de/nachhaltigkeit/gute%20nachricht/207230983-discounter-spart-hunderte-tonnen-plastik-ein-mit-kartoffel-netzen-und-bier

      Nachhaltigkeit als Unternehmensprinzip bei Allianz

      Beim Versicherungskonzern Allianz will man noch nachhaltiger werden. Die für Nachhaltigkeit zuständige Managerin erklärte in einem Interview mit dem Handelsblatt, man wolle Nachhaltigkeit im Unternehmen einfach und skalierbar machen. Seit diesem Jahr gibt es im Konzern-Aufsichtsrat sogar einen Nachhaltigkeits-Ausschuss.Die Dienstwagen-Flotte in Deutschland mit ca. 1.900 Fahrzeugen soll komplett auf E-Autos oder Hybrid umgestellt werden, bis 2025 weltweit kein Verbrenner-Auto mehr für Allianz unterwegs sein. Darüber hinaus will man sich am Ausbau für Ladesäulen für Elektro-Autos beteiligen. Investments des Versicherungsunternehmens sollen künftig nur noch in ‚grüne’ anlagen gehen.

      https://www.handelsblatt.com/technik/thespark/versicherer-und-klimaschutz-allianz-macht-nachhaltigkeit-zum-unternehmensprinzip/27448320.html?ticket=ST-3466079-qhxRWTUGklurSaVq2b2M-ap6

      Reifen aus Altplastik bei Continental

      Autoreifen aus Recycling-Plastik: das soll es demnächst bei Continental geben.

      Der Autozulieferer kündigte an, dass ab dem kommenden Jahr die Reifen für PKW Altplastik aus PET-Flaschen enthalten werden. Dabei wende man ein neues Verfahren an: zerkleinerte Flaschen werden in den Wertekreislauf der Reifenkunststoffe zurückgeführt. Die Technologie wurde gemeinsam mit dem Faser- und Textilhersteller OTIZ entwickelt. Sie soll im Herbst im Rahmen der Automesse IAA vorgestellt werden. Die  Verwendung des Recycling-Materials solle jedoch auf keinen Fall auf Kosten von Sicherheit oder Qualität gehen.

      Bisherige Labor- und Reifentests würden zeigen, dass Fasern aus Sekundär-Rohstoffen ebenso leistungsfähig sind wie das bisher verwendete Material, so Continental. Außerdem arbeitet man an Möglichkeiten, den bisher verwendeten Natur-Kautschuk künftig nicht mehr aus Großplantagen zu verwenden, sondern aus Löwenzahn. Hier sei Flächen- und Wasserverbrauch geringer. Das Unternehmen will bis 2050 seine Reifenmaterialien komplett aus nachhaltigen Prozessen gewinnen.

      https://www.watson.de/nachhaltigkeit/gute%20nachricht/509630518-continental-will-ab-2022-reifen-aus-recycelten-plastikflaschen-herstellen

      Ausbau von Photovoltaik bei N-Ergie

      Auch die örtlichen Energieversorger müssen ihren Beitrag leisten, damit Deutschland das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden, auch erreichen kann.

      Der Nürnberger Energieversorger N-Ergie will seine Verantwortung hier wahrnehmen und setzt dabei verstärkt auf Photovoltaik. Man wolle jedes Jahr 20 bis 50 Megawatt Leistung an PV-Anlagen zubauen, so der Vorstandsvorsitzende Josef Hasler. Bereits jetzt habe man schon 120 Megawatt pro Jahr. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen müsse man freie Flächen nutzen, aber auch verstärkt Anlagen auf Dächern. Auch das Verteilnetz müsse schneller ausgebaut werden, damit der eingespeiste Strom auch ankommt. Darüber hinaus will man eine Wasserstoff-Strategie erarbeiten, die es ermöglicht, das Fernwärme-Netz mittelfristig mit Wasserstoff zu betreiben.

      https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimaneutralitaet-energieversorger-will-photovoltaik-ausbauen,SfJim3L

      Telekom und Fairphone intensivieren Zusammenarbeit

      Nachhaltigkeit auch in der Mobilfunk-Branche: Die Deutsche Telekom will ihre Zusammenarbeit mit Fairphone ausbauen. Fairphone ist einer der führenden Hersteller für nachhaltige Smartphones. Das Unternehmen baut seine Geräte in modularer Bauweise, was besonders ressourcenschonend ist und Emissionen reduziert. Darüber hinaus sind die Geräte dadurch besser zu reparieren, müssen also nicht gleich weggeworfen werden. Außerdem sind sie besser zu recyceln.

      Die Geräte bestehen zu einem großen Teil aus wiedergewonnenem Kunststoff.

      All das sind gute Gründe für die Telekom, auf Geräte des Herstellers zu setzen, um seine Nachhaltigkeits-Strategie umzusetzen. Die Telekom-Kunden würden verstärkt nachhaltige Angebote erwarten, heißt es aus dem Unternehmen. 

      https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/businesscase/2021/Telekom-und-Fairphone-bauen-Zusammenarbeit-aus.php

    ecozentrisch ist Deutschlands erster täglicher Nachhaltigkeits-News Podcast. Von Montags bis einschliesslich Freitag servieren wir euch passend zum ersten Kaffee aktuelle News rund um Nachhaltigkeit, Greentech und positive Beispiele der nachhaltigen Transformation!

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