Meinsportpodcast.de

logo
x1
Du hast noch keinen Podcast zur Wiedergabe ausgewählt
00:00 / 00:00
i

Kasia trifft…

"Kasia trifft..." heißt der Podcast des Frauenmagazins EMOTION mit Verlagsgründerin Kasia Mol-Wolf. Kasia stellt in ihrem ganz persönlichem Podcast Frauen (und manchmal Männer) vor, die Herausforderungen und Krisen gemeistert haben und sie persönlich inspirieren und berühren. In diesem Podcast lernt ihr zusammen mit Kasia tolle, authentische Menschen kennen, die zeigen, dass alles möglich ist, wenn man an sich selbst glaubt. www.emotion.de
  • 3 Dez 2019
    59. Daria Saharova von Vito One
    00:44:33

    Die Immobilienbranche neu denken – das will
    Daria Saharova, die als Partnerin bei Vito One in Start-ups investiert. Warum die
    Branche dringend mehr Frauen braucht, hat sie Kasia erzählt.

    Daria
    Saharova ist Partnerin beim Venture-Capital-Unternehmen Vito One.
    Sie finanziert Start-ups mit Fokus auf Immobilien-, Bau- und Energiebranche.
    Die gebürtige Lettin kommt aus einer Künstlerfamilie und bezeichnet sich
    aufgrund ihrer Vorliebe für die MINT-Fächer als “schwarzes Schaf der
    Familie”.

    Sie zog von Riga nach München und studierte dort BWL. In die
    Selbstständigkeit ging sie, um sich das Studium zu finanzieren.  Durch
    eine Studierendeninitiative kam sie zum Thema Venture Capital: “Ich
    fand den Vibe, den die Gruppe hatte, sehr cool. Das hat mich nachhaltig
    begeistert.”

    Mit Vito One sucht sie neue Start-ups, investiert in sie. Das
    Investment in neue Start-ups bezeichnet sie als “Ehe auf Zeit”.

    Sie sind der erste Deutsche Venture Capital Fonds, der sich auf diese
    Branche spezialisiert hat. Sie agieren als eine Mischung aus Sparringpartner,
    Soundingboard und unterstützendes Netzwerk.

    Im Gespräch mit Kasia erklärt sie, wie ihr Job genau funktioniert und
    warum ihre Branche dringend mehr Frauen braucht. Es geht um Erziehung,
    Business-Verhalten und Netzwerke. Sie sagt: „Die Regeln sind anders für uns
    Frauen.“ Und: „Man darf nicht unterschätzen, wie sehr die Erziehung unser
    Verhalten im Job beeinflusst.“

    Und auch über das Gründen spricht sie mit Kasia. Daria Saharova hat
    bereits zwei Unternehmen gegründet: 2011 Bellegs, ein E-Commerce für
    Feinstrumpfware, und nun die 1E9, eine Medienplattform mit der Vision,
    gemeinsam optimistische Zukunftsbilder zu kreieren.

    Hört diese neue Folge und erfahrt von Daria Saharova

    ·       wie das Venture Capital Business
    funktioniert

    ·       wie der Alltag einer Investorin
    aussieht

    ·       wie es als Frau in der Branche ist

    ·       worauf sie schaut, wenn sie in ein
    Unternehmen investiert

    ·       wie Deutschland technologisch
    aufgestellt ist

    ·       wie wir mehr Frauen zum Gründen
    bringen

    ·       was ihr neues Unternehmen 1E9
    macht

    ·       was sie in den vergangenen Jahren
    gelernt hat und was sie uns mit auf den Weg gibt

  • 26 Nov 2019
    58. Sonja Lechner, Kunstberaterin und Frauennetzwerkerin
    0:00:00

    Sonja Lechners große Leidenschaft
    ist die Kunst – und die Frauenförderung. Mit Kasia spricht die Kunstberaterin
    über Networking, Gleichberechtigung und inwiefern die Kunst die Gesellschaft
    widerspiegelt.

    Geschichte, Kulturen und Sprache waren immer Sonja Lechners
    Leidenschaften. Als Tochter einer Finnin und eines Deutschen ist sie mit
    zwei Kulturen aufgewachsen, die sie sowohl privat als auch in ihrem Dasein als
    Kunstberaterin stark geprägt haben.

    In ihrem Geschichtsstudium stolperte sie in einer Vorlesung über
    Caravaggio – und es war um sie geschehen. Sie wechselte ihr Hauptfach zu
    Kunstgeschichte und promovierte schließlich mit einer Arbeit über den Maler.
    Ihre Doktorarbeit schrieb sie, als sie ihre Tochter geboren wurde, und sie
    wünschte sich einen Beruf, den sie nebenbei ausüben konnte. Ihre Passion für
    Kunst lebte sie zunächst privat aus, bevor sie sie zu ihrem Job und sich
    selbstständig machte.

    Vor einigen Jahren gründete Sonja Lechner Kunstkonnex Art Consulting,
    mit der sie Kunstsammler*innen berät, Ausstellungen organisiert und kuratiert
    und Künstler*innen fördert. Heute ist sie Kunsthistorikerin,
    Kunstberaterin und Frauennetzwerkerin und organisiert den Ladies Art Lunch.

    Wenn Sonja Lechner über Kunst redet, gerät sie ins
    Schwärmen. Sie selbst sammelt auch, von jungen Künstler*innen von der
    Kunstakademie bis zu Jahrhunderte alten.

    Die Kunst nutzt sie, um Wichtiges und Politisches
    sichtbar zu machen: „Wir können über Ausstellungen Themen, die uns alle
    angehen, aufs Tablett bringen – Kunst ist für alle da, sie kann Menschen
    verbinden.” Sie solle zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung
    anregen und biete ein großes Spektrum: “Es gibt in der
    Kunst kein richtig und kein falsch und das ist etwas sehr Schönes.”

    Mit Kasia spricht Sonja Lechner auch über
    ihre aktuellen Projekte und wo sie die Zukunft ihrer Firma
    sieht. Bei der Sichtbarkeit weiblicher Künstlerinnen müsse sich noch
    sehr viel tun, genau wie bei der Gleichberechtigung allgemein: “Die Kunst
    ist ein Seismograph für alles, was sonst so in der Gesellschaft abläuft.”

    Sie fragt sich: “Wie kann es sein, dass
    Kunstgeschichte ein frauendominiertes Studium ist, und wenn du dich umblickst,
    vor allem in den Museen, die Spitzenpositionen alle mit Männern besetzt
    sind? Es ist ein Missverhältnis, das ich mir nicht erklären kann.”

    Sie spricht auch darüber, wie wichtig es ist, dass wir
    netzwerken, dass wir das Bild der Frauen verändern, vor allem auch in den
    Medien.

    Hört diese tolle Folge und erfahrt von Sonja Lechner:

    wie man
    starten sollte, wenn man in die Kunstbranche möchtefür
    welche Kunstepoche ihr Herz höher schlägtwelche
    aktuellen Projekte sie hatwie modern
    das Arbeiten in der Kunst sein kannwarum wir
    uns in Sachen Bildung und Gleichberechtigung an Finnland ein Beispiel nehmen
    können

    was der
    Ladies Art Lunch ist und warum Netzwerken so wichtig istwarum wir
    das Bild der Frau, auch in den Medien, dringend verändern müssen was ihre
    Stärken sind und wer sie inspiriert was sie
    uns mit auf den Weg gibt.

  • 19 Nov 2019
    57. Guya Merkle, Schmuckunternehmerin
    00:56:13

    Mit fair produziertem und recyceltem Gold initiierte sie eine Revolution – mit Kasia spricht Schmuckunternehmerin Guya Merkle über Nachhaltigkeit, Familie und die politische Seite des Schmucks.In der Goldstadt Deutschlands, Pforzheim, wuchs Guya Merkle in einer klassischen Schmuckfamilie auf. Sie selbst wollte eigentlich nie etwas mit Gold machen – bis ihr Vater überraschend verstarb und ihr das Unternehmen vererbte. Guya war 21 und besaß plötzlich eine kleine Firma mit Ladengeschäft in der Schweiz.Das Unternehmen hatte sich auf Haute Jewelry spezialisiert, die Ware war teuer, die Kundschaft zu klein, Guya sehr unglücklich. Doch aufgeben wollte sie auch nicht einfach: „Ich wollte meinem Vater gerecht werden. Es ist eine Eigenschaft von mir, dass ich mich so durchbeiße.“Um mehr über das Thema zu lernen, ging sie an eine Londoner Schule und besichtigte schließlich eine Goldmine in Peru – ein Wendepunkt. “Das hat etwas mit mir gemacht. Von da an hat das Thema Rohstoffe mich nicht mehr losgelassen.” Sie sagte sich: “Okay, dann revolutioniere ich jetzt die Goldindustrie!” – und ist heute sehr froh über ihre damalige “Naivität”.Nach der ursprünglichen Idee, das Unternehmen zu transformieren, schloss sie es und gründete ihre eigene Firma Vieri. Heute vereint ihre Marke Luxus und Nachhaltigkeit. “Gold ist faszinierend und kann zum Leitbild von Nachhaltigkeit werden, weil es immer da ist und man es immer weiterträgt.”Im Gespräch mit Kasia erklärt sie den Weg des Goldes aus der Mine zum Kunden. Sie zeigt auch, wie politisch Gold ist. Das Goldgeschäft sei „moderne Sklaverei“ und vor allem in Bezug auf Klima sei es so wichtig, über Gold zu reden. Außerdem spricht sie von der Zielgruppenfindung, ihren Visionen mit Vieri und ihrer Stiftung Earthbeat Foundation.

  • 12 Nov 2019
    56. Julia Römer, Gründerin von Coolar
    00:47:09

    Coolar stellt Kühlschränke her, die durch Wärme Kälte erzeugen. Wie das geht? Das erklärt Gründerin Julia Römer in der neusten Podcastfolge.

    Schon immer hatte unsere Award-Gewinnerin Julia Römer ein Faible für die MINT-Studiengänge – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Sie wusste schon früh, dass sie einmal etwas machen wollte, das der Umwelt und dem Naturschutz zugute kommt.

    Während des Studiums im Wirtschaftsingenieurwesen mit der Richtung Technische Chemieverfahrenstechnik an der TU Berlin kam sie mit dem Thema Energie in Berührung und schrieb ihre Masterarbeit über eine Klimainnovation: einen grünen, alternativen Kühlschrank.

    An dem Projekt blieb sie hängen: “Aus meiner Faszination wurde eine Obsession – die typische Ingenieurskrankheit hat mich getrieben.”

    Sie wollte Technik und den Umweltgedanken kombinieren und etwas machen, hinter dem sie zu 100 Prozent steht. 

    2016 entstand aus ihrem Studienprojekt dann eine richtige Firma. Coolar hat sie vor allem als Lösung für Länder entwickelt, in denen es keinen Strom gibt, für Impfstoff- und Medikamentkühlung, vor allem mit Solarwärme. Es ist ein einfaches und robustes System, das ohne Elektronik und nur mit heißem Wasser funktioniert.

    Dass das so leicht ist, war aber nicht immer allen klar, und sie ist auf ihrem Weg auf viel Widerstand gestoßen. Dabei hat sie gelernt: “Wenn du selbst nicht daran glaubst, wird es auch niemand anders tun.”

    Heute befinden sich die Kühlschränke von Coolar in der Prototypenphase und werden intensiv getestet.

    Mit Kasia spricht Julia Römer auch über die Finanzierung, über Schwierigkeiten auf dem Weg und über Zukunftspläne.

    Vor allem in Sachen Gleichstellung soll sich noch einiges verändern: “Wir sind jetzt acht Leute im Team, noch bin ich die einzige Frau. Es ist total schwer, Ingenieurinnen zu finden.” Frauen dürften sich nicht abschrecken lassen und sollten sich viel zutrauen. “Mir war immer klar, dass Männer und Frauen Ingenieure sein können – das habe ich nie infrage gestellt. Was wir brauchen sind neue Vorbilder.” 

  • 8 Nov 2019
    55. Karla Paul, Literaturexpertin
    00:56:11

    Am Tag des Buches geboren, konnte Karla Paul eigentlich nichts anderes werden als DIE Instanz für Literatur in Deutschland. Mit Kasia spricht sie über ihren Einsatz für Gleichberechtigung in der Branche, das Leben im Netz und natürlich Bücher, Bücher, Bücher.

    Als Karla Paul 1983 zur Welt kam, war der 23. April noch Tag des Bieres. Heute ist es der Welttag des Buches und Bücher sind Karlas Lebensinhalt. Das kann kein Zufall sein!

    Die Autorin, Bloggerin und Podcasterin, die sich selbst als Literatur-Lobbyistin bezeichnet, liest fünf bis zehn Bücher pro Woche. Ihr erster eigener Podcast „Buchkolumne“ entstand 2006 aus einem Studienprojekt. Sie sammelte Erfahrungen im Journalismus und Medienbereich, studierte BWL und später Mediendesign und betreibt heute ihre Seite buchkolumne.de.

    Fünf Jahre lang arbeitete sie bei lovelybooks.de, später übernahm sie die Verlagsleitung bei Hoffmann und Campe sowie Edel. Seit zwei Jahren arbeitet sie selbstständig, gestaltet ihre eigenen Inhalte und ist DIE Instanz für Bücher in Deutschland.

    Sie schreibt für diverse Magazine, gibt Buchtipps, berät Autor*innen und Verlage für eine spannende Aufbereitung im Netz und arbeitet nebenbei auch an eigenen Buchprojekten.

    Gemeinsam mit ihrem Kollegen Günter Keil betreibt sie den Literaturpodcast „Long Story Short“ und die Literaturshow „SeitenSpringer“. Darin sprechen die beiden leidenschaftlich über Bücher und bieten ihren Gästen viel Interaktion.

    Dass sie eines Tages eine der Literaturexpertinnen des Landes werden würde, war ihr nicht immer klar, obwohl sie bereits als Kind Bücher „verschlungen“ hat. „Ich war als Kind allein in der Bibliothek und habe gemerkt, wie spannend die Welt sein kann – ich habe gelesen, was mir in die Finger kam”, sagt Karla Paul.

    Mit Kasia spricht sie auch über Personal Branding über Social Media, ihre Projekte, ihren Alltag und ihren Einsatz für Gleichberechtigung in der Literaturbranche.

    Noch immer besprechen und empfehlen Männer überwiegend Bücher von Männern – das spiegelt sich in Bestsellerlisten wider und diese Strukturen gilt es aufzubrechen.

     Karla Paul nutzt ihre Projekte und digitalen Kanäle dafür, viele Frauen zu featuren und mitzunehmen, und betont, wie wichtig Solidarität und Netzwerke sind. Literatur mache ihr noch mehr Spaß, seit sie sie divers betrachte. Beim Lesen sollten wir immer hinterfragen: „Was lese ich und aus welchen Gründen? Wie viele Frauen sind dabei und was traue ich ihnen zu?“ 

  • 29 Okt 2019
    54. Matze Hielscher von Hotel Matze und Mit Vergnügen
    00:57:44

    Papas, Partys, Podcasts – für die neue Folge hat
    Kasia Matze Hielscher getroffen, Mitbegründer von “Mit
    Vergnügen” und Host von “Hotel Matze”.

    Dass es ihn in die Medien ziehen würde, war schon früh
    klar – seine Laufbahn begann in der zweiten Klasse. Nach einer Abzweigung in
    die Musik mit seiner früheren Band Virginia Jetzt! gründete er 2010 mit seinem
    Freund Pierre Türkowsky das Stadt- und Veranstaltungsmagazin „Mit Vergnügen“,
    das sie bis heute zusammen führen.

    „Es gab Stadtmagazine und Plakatflächen, niemand wusste so
    richtig, was man mit dem Überangebot machen sollte. Wir haben gemerkt, da wurde
    etwas gebraucht!“ Heute bezeichnen sie die Plattform als “Freund in der
    Großstadt”.

    Mit Kasia verbindet ihn aber nicht nur das Gründen,
    sondern auch die gemeinsame Leidenschaft für Podcasts.

    “Hotel Matze” ist Matze
    Hielschers Herzensprojekt und einer der erfolgreichsten Podcasts in
    Deutschland. Das Podcasten hat er beim Laufen für sich entdeckt; den Namen
    “Hotel Matze” fand er unter der Dusche.

    Mit Kasia spricht er auch darüber, was er von seinen
    vielen Gästen gelernt hat und wer ihn besonders inspiriert hat. Außerdem
    erzählt er von seinem Lebensmodell und Familienfreundlichkeit bei “Mit
    Vergnügen”. “Gleichberechtigung ist ein total sensibles Thema
    und viele Männer haben echt Schwierigkeiten, dazu was zu sagen.”

  • 22 Okt 2019
    53. Katrin Seegers, Geschäftsführerin von RETHINK
    00:41:55

    Katrin Seegers ist Geschäftsführerin der Berliner
    Agentur RETHINK. Mit Kasia spricht sie über Frauen in Führung, Vielfalt und
    Vereinbarkeit in Unternehmen.

    Eigentlich wollte Katrin Seegers mal Lektorin
    werden. Doch dann “stolperte” sie über das Thema Werbung,
    machte ein Praktikum in einer Agentur, studierte
    Medienwissenschaften, baute mit Freunden eine Agentur auf. Heute ist sie –
    nach elf Jahren in der Werbeagentur Scholz & Friends – Geschäftsführerin
    der Berliner Agentur RETHINK, die sich dem Thema transformierende
    Kommunikation gewidmet hat.

    Wie sie das geschafft hat? “Ich hatte immer
    einen starken Willen und habe mich getraut, meine Verbindungen zu
    nutzen.” 

    Was Katrin Seegers dabei am meisten Spaß
    macht: die Freiheit als Unternehmerin, Dinge bewirken zu
    können, anderen Menschen Chancen zu eröffnen.

    In dieser Folge erzählt sie, was uns im Job
    erfolgreich macht, und auch, wie wir besser darin werden, erzielte Erfolge
    zu genießen und stolz darauf zu sein

    Mit RETHINK ist Katrin Seegers nicht nur in der
    Digitalisierung erfolgreich, sondern auch, was
    Gleichberechtigung betrifft: “Wir wollten von Anfang an einen Raum zu
    schaffen, in dem es kein Widerspruch ist, seine Kinder mal von der Kita
    abzuholen und trotzdem einen guten Job zu machen und etwas zu bewegen.”

    Die strukturelle Chancenungleichheit und der Gender
    Pay Gap machen sie traurig und wütend. Es ist klar: Wir müssen etwas tun! 

    Laut Seegers stehen wir in unserer
    Gesellschaft zurzeit an einem Punkt, an dem wir eine große Chance haben, uns zu
    positionieren, neue Fragen zu stellen und
    politisch mitzumischen. 

  • 18 Okt 2019
    52. Amani Abuzahra, Philosophin, Autorin, Aktivistin
    00:58:04

    Amani Abuzahra – die Herzensthemen der österreichischen Philosophin, Autorin und Erwachsenen-Trainerin sind Feminismus, Toleranz und das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft. Kasia hat sie für die neue Podcast-Folge zum Gespräch getroffen.

    Wie funktioniert das Leben in einer multikulturellen Gesellschaft? Wie können wir Toleranz erlernen und miteinander in einen zukunftsfähigen Dialog treten? Das sind Fragen, die die Österreicherin Amani Abuzahra beschäftigen. Sie ist Philosophin, Autorin und Trainerin in der Erwachsenenbildung.  

    Sie studierte zunächst Medizin und dann Intercultural Studies, heute ist sie in der Erwachsenenbildung und als Speakerin tätig und arbeitet zu den Themen Inter- und Transkulturalität, hybride Identität, Diversität, Rassismus und muslimische Lebenswelten. Ihren Beruf beschreibt sie so: Menschen an die Hand nehmen und zum Reflektieren einladen.

    Mit Kasia spricht sie über Empowerment, über Selbst- und Fremdbild, Verortung von Kulturen, die kulturelle und religiöse Vielfalt in Europa und die Funktion des Kopftuchs in Gesellschaft und Politik.

    Zwei Bücher hat Amani Abuzahra bereits veröffentlicht, „Kulturelle Identität in einer multikulturellen Gesellschaft“ und „Mehr Kopf als Tuch. Muslimische Frauen am Wort“

    In den vergangenen Jahren hat sie sich zu einem Vorbild vor allem für muslimische Frauen und Mädchen entwickelt, weil sie zeigt: Sie können gehört werden in der Gesellschaft.

    Amani Abuzahra betont, wie wichtig es ist, dass sich Politiker und Politikerinnen klar dazu positionieren, wie wir in Zukunft gemeinsam leben wollen. Und auch, wie wichtig es ist, in unserem Empowerment auch die Männer, alle Religionen und Kulturen mitzunehmen.

  • 18 Okt 2019
    51. Christina Burkhardt, Gründerin und Unternehmerin
    00:55:27

    Christina Burkhardt überwand eine Depression und krempelte ihr Leben um. Heute führt die Dreifach-Mama eine Akademie für Digitalisierung. Mit Kasia spricht sie über das Gründen, ihre Krankheit und die Vereinbarkeit von Familie und Job.

    Im Alter von 15 Jahren platzte Christina Burkhardts Traum von einer Karriere als Profisportlerin. Sie begann ein Studium, ging ins Ausland, lief vor sich selbst weg. Sie tat alles um sich abzulenken, verarbeitete die Enttäuschung jedoch nie. Mit 20 war ihre Depression so weit fortgeschritten, dass sie sich das Leben nehmen wollte. “Ich habe beschlossen: Ich kann und will so nicht mehr leben.” Ein Hilferuf an ihre Mutter, die selbst an Depressionen litt, war ihre Rettung und sie machte eine Therapie. 

    Heute rät sie: “Seid nicht so hart zu euch selbst. Man zeigt auch Stärke, indem man schwach ist, darf auch um Hilfe fragen!” Und sie hat gelernt, dass man die Dinge nicht ändern kann, nur die eigene Einstellung dazu.

    Die unerwartete Schwangerschaft mit ihrer Tochter veränderte ihr Leben erneut. Als alleinerziehende Mutter schloss sie ihr Studium in International Business ab und stieg bei einem befreundeten Unternehmer ins Marketing ein. Sie sagte wieder „Ja“ zum Leben. Sie lernte ihren heutigen Mann und Mitgründer Tobias kennen, bekam ihr zweites Kind und beschäftigte sich viel mit Fragen zum Thema Vereinbarkeit.

    2015 beschloss sie, etwas Eigenes zu machen und gründete mit ihrem Mann SHIFTSCHOOL, eine Akademie für Digitalisierung. Heute machen die Patchwork-Eltern gemeinsam Unternehmen fit für die Digitalisierung.

  • 18 Okt 2019
    50. Angelina Kirsch, Model und Autorin
    00:53:12

    Angelina Kirsch ist nicht nur Curvy Model, sondern auch ein absolutes Role Model. Jetzt hat sie ihr zweites Buch geschrieben. Mit Kasia spricht sie über Selbstliebe, Body Positivity und die neue VENUS-Kampagne.

    Model werden wollte Angelina Kirsch eigentlich nie. Sie machte erst eine Ausbildung zur Handelsassistentin, studierte dann BWL und später Musik- und Sprachwissenschaft.

    Doch dann wurde sie mit Anfang 20 in einem Eiscafé in Rom entdeckt. Lange wehrte sie sich dagegen, sie wollte schließlich nicht abnehmen. Mit Bodyshaming war sie nämlich schon früh in Kontakt gekommen: “Meine Oma hat meiner Zwillingsschwester und mir gesagt, wir seien zu dick. Also haben wir aufgehört zu essen.”

    Im Interview mit Kasia verrät sie, dass Body Positivity den Mädchen von ihrer Mutter mitgegeben wurde: “Mama hat sich mit uns vor den Spiegel gestellt und gesagt: Mädels, ihr werdet jetzt Frauen und einige Frauen haben größere Kurven, einige haben kleinere Kurven. Ich gebe euch nur einen Rat: Macht niemals eine Diät.” Heute setzt sie sich für ein neues Schönheitsideal ein. Sie ist Curvy Model, Body-Aktivistin, war Finalistin bei Let’s Dance und Jurymitglied in der TV-Show „Curvy Supermodel“. Nach “Rock your curves!” ist jetzt ihr zweites Buch “Rock your mind!” erschienen. Sie bezeichnet es als “Einladung, die eigene Selbstliebe zu finden und zu stärken”.

    Sie steht für Diversität und Individualität, deshalb macht sie auch bei der VENUS-Kampagne “My Skin, My Way” mit. Denn die zeigt: “Wir sind alle unterschiedlich und das sollten wir feiern. Fühl dich wohl in deiner Haut, so wie du bist.” 

    Im Oktober ist VENUS bei einer neuen Aktion dabei. Es ist der offizielle Brustkrebsmonat und für  jeden verkauften Rasierer und jede verkaufte Klingenpackung spendet VENUS einen Betrag an DKMS Life. Wir können also alle mithelfen!

    Unterstützt von VENUS organisiert die DKMS auch die “Look Good, Feel Better”-Kosmetikseminare für Brustkrebspatientinnen. “Da dürfen sich die Frauen wieder richtig als Frau fühlen dürfen und nicht mehr nur als Patientin.”

Wieder­gabeliste

Aktuelle Wiedergabe