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Kasia trifft…

"Kasia trifft..." heißt der Podcast des Frauenmagazins EMOTION mit Verlagsgründerin Kasia Mol-Wolf. Kasia stellt in ihrem ganz persönlichem Podcast Frauen (und manchmal Männer) vor, die Herausforderungen und Krisen gemeistert haben und sie persönlich inspirieren und berühren. In diesem Podcast lernt ihr zusammen mit Kasia tolle, authentische Menschen kennen, die zeigen, dass alles möglich ist, wenn man an sich selbst glaubt. www.emotion.de
  • 18 Feb 2020
    68. Stevie Schmiedel von der Initiative Pinkstinks Germany
    0:00:00

    Sie legt sich mit Heidi Klum an und wirbt
    für ein neues Männerbild: Stevie Schmiedel ist das Gesicht der Initiative
    Pinkstinks Germany, Deutschlands pressestärkster NGO zum Thema Sexismus. Im
    Podcast erzählt sie, was sie zur Gründung von Pinkstinks antrieb: “Auslöser war
    vor allem Wut, damals lebten wir noch in einer anderen Welt.” Die “Me too”-Bewegung
    gab es noch nicht, der Feminismus hatte ein schlechtes Image, die Sendung “Germany’s Next Topmodel” dafür Rekordquoten. Als Dozentin für Gender-Studies
    sah sie Ungerechtigkeiten allerorten, doch es fehlten im Netz Informationen und
    Protest gegen Sexismus und Geschechterklischees. “Mein Wunsch war es,
    mit Pinkstinks das Thema Geschlechtergerechtigkeit in niedrigschwelliger und
    humorvoller Weise auf die Straße zu bringen”, sagt die Deutsch-Britin.

     

    Das ist ihr auf beeindruckende Weise
    gelungen. Im Podcast erzählt Stevie Schmiedel auf welche Weise sie und ihre
    Mitstreiter*innen vor allem Kinder und Jugendliche über Geschlechterklischees
    aufklären wollen. Dabei hat sie nicht nur Mädchen im Blick, sondern auch die
    Jungen, die von Rollenbildern genauso eingeengt und unterdrückt werden. “Zeigt
    Jungs, dass sie schwach sein dürfen”, so ihr Rat an alle Eltern.

     

    Ihr Einsatz bringt Stevie Schmiedel viel
    Applaus ein. Aber es gibt auch Gegenwehr. Von Anfang an muss Pinkstinks mit oft
    brutaler Kritik umgehen. Es gibt Vergewaltigungsdrohungen und Shitstorms. Auch
    darüber spricht Stevie Schmiedel mit Kasia. Offen erzählt sie, wie viel Kraft
    es kostet, mit den „wahnsinnigen Disharmonien“ umzugehen. “Ich habe unzählige
    Bedrohungen bekommen”, sagt die Mutter zweier Töchter.

     

    Wie geht sie mit dem Hass um? Was hilft ihr
    dabei, ihre wertvolle Arbeit trotzdem fortzusetzen? Wie reagiert sie auf
    Feminismus-Kritik? Und welche Themen möchte
    sie sich als nächstes vornehmen?

     

    Das erfahrt ihr in dieser Folge – wir wünschen
    euch viel Spaß!

     

    Pinkstinks könnt ihr folgen auf

     

    Instagram https://www.instagram.com/pinkstinks_de/?hl=de

    Youtube: https://www.youtube.com/channel/UClkVt5QZrqyphICua6fi-jw

    Im Netz: https://pinkstinks.de/

  • 11 Feb 2020
    67. Greta Silver, Youtuberin, Bestseller-Autorin, Best-Ager-Model
    0:00:00

    Greta Silver ist ein Phänomen. In einem Alter, in dem
    sich andere auf den Ruhestand vorbereiten, startete sie richtig durch. Heute
    ist die 71-Jährige Best-Ager-Model, erfolgreiche Youtuberin und schreibt Bücher. Ihre
    Themen: Selbstliebe, Lebensfreude, Spaß am Alter. Und damit trifft sie einen
    Nerv. Ihr aktuelles Buch „Alt genug, um mich jung zu fühlen“ (Rowohlt) ist
    wieder ein Bestseller, ihre Youtube-Videos haben Millionen Aufrufe.

     

    Im Gespräch mit Kasia Mol-Wolf erzählt Greta Silver, wie es
    dazu kam, dass ihr Leben diese Wendung nahm. Denn Greta war nicht immer die
    unkonventionelle Unternehmerin, die sie heute ist. “Ich war eine gesellschaftlich
    angepasste junge Frau. Ich hatte drei Kinder und lebte glücklich so daher”,
    sagt sie über ihre Zeit als Hausfrau und Mutter, die erst mit Ende 40 anfing,
    sich beruflich zu entwickeln.

     

    Offen spricht sie auch über Krisen, die sie nachhaltig prägten:
    der frühe Tod des Vaters und ihr lange unerfüllter Kinderwunsch. “Ich habe alle
    Gefühle unter Beton verschüttet”, sagt sie über diese Zeiten. Doch sie habe
    dadurch Erkenntnisse bekommen, die für ihr späteres Leben unheimlich wertvoll
    gewesen seien und die ihr zeigte, dass auch im Schlimmsten etwas Schönes
    stecken kann.

     

    Greta Silver will andere Menschen dazu inspirieren, ihr Leben mit
    Freude und Optimismus zu führen. “Glück ist eine Entscheidung” ist Gretas Motto
    – sie ist überzeugt davon, dass unser Wohlbefinden nicht von äußeren Umständen
    abhängt, sondern von uns selbst.

     

    Hört jetzt die ganze
    Folge und erfahrt von Greta Silver:

    – 
    was ihre drei Top-Tipps gegen Durchhänger sind,
    – was sie unter „Gedankendisziplin“ versteht und
    wie es ihr im Umgang mit negativen Ereignissen hilft,

    – warum wir uns Lebens-know-how mehr nutzen
    sollten,
    – wie sie gemerkt hat, dass der Kopf körperliche
    Abläufe beeinflussen kann,
    – mit welchem Satz sie junge Menschen von der
    Coolness der ältere Generation überzeugt,

    – wie sie zum Modeln kam und warum es ihr anfangs
    peinlich war.

     

    Wir wünschen euch viel Spaß mit dieser mitreißenden
    Podcast-Folge!

     

    Mehr von Greta Silver auf:

    Youtube: https://www.youtube.com/user/zujungfuersAlter

    Spotify: https://open.spotify.com/show/1vfXvo5gOIybOvhJG5RGYY?si=altugKgTQamepVmbdEotBw

    Instagram: https://www.instagram.com/silver.greta/

     

     

     

  • 4 Feb 2020
    66. Daniela Batista dos Santos vom Circle of Wonderwomen
    00:46:01

    Welche Superkräfte
    wünscht sich Daniela Batista dos Santos? Das und noch vieles andere verrät die Podcasterin
    und Gründerin des Circle of Wonderwomen im Gespräch mit Kasia.

    Die Podcasterin,
    Mentorin und Gründerin des Circle of Wonderwomen Daniela
    Batista dos Santos war unsere erste Praktikantin bei EMOTION Slow.
    Den Themen Achtsamkeit und Empowerment widmete sie sich dann auch in
    ihrer Karriere. 

    Nachdem sie eine
    Ausbildung absolviert, Nachhaltigkeits-Marketing studiert und ihr Praktikum absolvierte
    hatte, stieß sie auf Bali auf Woman Circles – die sie von da an nicht mehr
    losließen. Sie beschreibt diese Erfahrung als „intensiv und transformierend“.

    Kurzerhand gründete
    sie in ihrer kleinen Hamburger Einzimmerwohnung ihre eigenen Circles. Heute ist
    es zu einem großen Konzept geworden, mit dem sie nun auch in anderen Städten
    unterwegs ist. Sie möchte kreieren und etwas Sinnvolles tun, das
    gesellschaftlich Wirkung hat.

    Sie verrät, wie sie
    sich von Ängsten befreit und wie sie heute mit ihren Projekten Geld verdient.
    Auch sie beschäftigt sich viel mit der Frage: Wer bin ich und was
    will ich sein? Uns erklärt sie, warum es so wichtig ist, sich diese Frage immer
    wieder zu stelle und was die Quelle ihres Glücks ist.

    Es sei für sie die
    größte Erfüllung, so zu leben, wie man will, wirklich man selbst zu sein
    – und gleichzeitig sei es, vor allem für uns Frauen, die größte
    Angst. 

    Aber wir schaffen
    wir es, in der heutigen Zeit, den eigenen Wert zu erkennen und
    uns von den ewigen Vergleichen mit anderen zu befreien? Sie
    appelliert an uns alle: „Konzentriert euch mehr auf euch und was ihr
    Großartiges tut und getan habt!“ Was ihr selbst dabei hilft, verrät sie Kasia.

    Ganz ehrlich wird
    sie auch in ihrem Wonderwoman Podcast,
    mit dem sie so viele Frauen wie möglich erreichen möchte. Er ist für sie wie
    ein Tagebuch, in dem sie mit Tabuthemen bricht. Momentan schreibt Daniela zudem
    einen Gedichtband.

    In dieser Folge
    spricht sie auch über Wünsche, Freiheit und Selbstverwirklichung und die
    Verantwortung, die wir gegenüber uns selbst und der Gesellschaft haben.

    Und was ist für sie
    nun eine Wonderwoman? Das und noch vieles mehr hört ihr bei “Kasia trifft…”.

  • 28 Jan 2020
    65. Inka Schneider, Journalistin und Moderatorin
    00:50:04

    Oft sitzt sie auf dem roten Sofa – diesmal sitzt sie in Kasia Küche. Hier erzählt Moderatorin Inka Schneider von ihrem Karriereweg, guter Interviewführung und spannenden Begegnungen.Inka Schneider kommt aus einer Reisefamilie, alle waren Pilot oder Flugbegleiterin. Das Symbol ihrer Kindheit: offene Koffer. „Das Reisen hat mich ganz früh schon bewegt, ich wollte die Welt sehen.“Das Reisen und Schreiben wollte sie kombinieren. Man empfahl ihr: irgendwas studieren – egal was – und dann anfangen zu schreiben. Das tat sie, studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin, jobbte beim Hörfunk und landete nach ihrem Volontariat beim WDR zufällig vor der Kamera.Mittlerweile hat sie zahlreiche Sendungen nominiert und ist seit 16 Jahren eines der Gesichter beim NDR-Format DAS!, das für sie fast zum Wohnzimmer geworden ist. „Es ist ein intimes Format, das Freude macht. Ich habe die Chance, jeden Tag fantastische Menschen kennenzulernen. Das ist für mich ein großes Privileg.“Mit Leidenschaft erzählt sie von Begegnungen mit ihren Talkshow-Gästen, wie man die Zwiebel schälen muss, um den echten Menschen kennenzulernen, und verrät, ob sie immer noch Lampenfieber hat.Was man für ihren Job mitbringen sollte? Interesse, Engagement, das Brennen für eine Sache, die Lust, den extra Meter zu gehen, Vorbereitung und Handwerkszeug. „Und man sollte ein bisschen Terrier sein.“Sie erzählt von der Ungleichheit in der Fernsehbranche und der traurigen Tatsache, dass sie fast nur männliche Vorbilder hatte: „Wir haben unglaublich viele Chefredakteure, aber wenige Chefredakteurinnen. Wir haben noch lange nicht genug erreicht.“Und, Inka, wie sieht die Fernsehbranche heute aus? „Die großen Polit-Talks werden von Frauen gemacht. Die Männer haben sich auf Kochen und Quiz-Shows konzentriert.“Sie wird auch sehr privat und spricht über ihren Mann Sven Kuntze, ihre anfangs geheime Beziehung und ihre spontane Hochzeit in New York, erzählt von ihren Netzwerken und appelliert, dass wir Komplimente auch annehmen sollen.

  • 21 Jan 2020
    64. Susann Atwell, Moderatorin und Gründerin
    00:42:24

    Seit fast 30 Jahren ist Susann Atwell als
    TV-Moderatorin tätig. Im Gespräch mit Kasia verrät sie ihre Höhen und Tiefen
    aus dieser Zeit und wie wichtig es ist, nach einem Sturz wieder aufzustehen.

    “Der Job im Fernsehen ist mir
    zugefallen”, sagt Susann Atwell. Das Privatfernsehen war ganz neu
    und nachdem sie “ein bisschen gemodelt, ein bisschen studiert, ein
    bisschen als Krankenschwester” gearbeitet hatte, waren es Freunde,
    die sie ins kalte Wasser der Fernsehwelt stießen.

    “Ich hatte mir gar nicht zugetraut, zum
    Fernsehen zu gehen, aber es war genau der Beruf, der zu mir passt. Ich liebe
    ihn bis heute.”

    Sie begann bei Musiknachrichten als Moderatorin und
    arbeitet seit nunmehr zehn Jahren beim Hessischen Rundfunk. Seitdem hat
    sich die Branche stark verändert und es war nicht immer leicht, sich darin durchzusetzen:
    “Ich hatte damals nur männliche Vorgesetzte. Mein Beruf war mir aber so
    viel wert, dass ich mich durchgebissen habe.” 

    In Kasia Mol-Wolfs Buch “Du hast die Power!” schrieb
    Susann Atwell bereits ganz offen über ihre Privatinsolvenz. Auch in dieser
    Folge spricht sie ehrlich über diese Phase ihres Lebens, wer ihr damals
    geholfen hat, was sich seitdem für sie verändert hat und was sie Menschen rät,
    die in einer ähnlichen Situation sind.

    Sie appelliert: “Schämt euch nicht! Holt euch Hilfe!” Heute
    könne sie sparsamer und bewusster leben, doch die Erlebnisse beeinflussten ihr
    Leben nach wie vor.

    Sie spricht auch darüber, wie schwer es in einer
    solchen Situation ist, einen Partner zu finden. “Geld scheint einen
    anderen Wert für Männer zu haben. Sie definieren sich vielleicht mehr über Geld
    und Standing.”

    2017 gründete sie mit ihrem langjährigen Freund
    Carsten Geyer die Agentur Atwell Geyer PR. Sie betreut Kunden aus
    dem Lifestyle-Bereich und hat damit eine Chance bekommen, in einen ganz neuen
    Bereich einzutauchen.

    Ein weiteres Projekt ist ihr im vergangenen
    Dezember gestarteter Podcast “Out of the closet” mit Sue Giers,
    ihrer langjährigen Freundin und ehemaligen Kollegin. Regelmäßig gibt es
    Video-Podcasts – genannt “Vodcasts” – aus Sues
    Kleiderschrank. Die Themen: Lifestyle, Mode, Teenager, Ex-Männer,
    Wechseljahre und vieles mehr.

    Warum Susann Atwell gerade diese Projekte
    verwirklicht hat? Das verrät sie im Podcast. Zudem spricht sie über
    Zukunftspläne, die Bedeutung von Erfolg, ihren Alltag, ihr Familienleben mit
    Pendelmodell zwischen zwei Städten und die Liebe, die sie für Frankfurt entdeckt
    hat.

  • 14 Jan 2020
    63. Marie-Anne Raue, Geschäftsführerin des Restaurants Tim Raue
    01:05:50

    “Mit dir wird Tim niemals einen Stern bekommen”, wurde Marie-Anne
    Raue mal gesagt. Heute ist sie der Kopf hinter dem Sternerestaurant Tim Raue.
    Hier spricht sie über ihre Leidenschaft für die feine Gastronomie, geheime
    Restauranttester und Geschmack, der sie zum Weinen bringt.

    Früher liebäugelte Marie-Anne Raue damit, Opernsängerin zu werden.
    Doch dann lernte sie ihren späteren Mann Tim Raue mit 18 in einer Disco kennen
    und gemeinsam stürzten sie sich in das Abenteuer Gastronomie: „Die Leidenschaft
    für die Gastronomie, die er schon in sich trug, steckte mich an.“

    Heute hat das Restaurant Tim Raue zwei Michelin-Sterne und ist das einzige deutsche Restaurant
    aus der Weltbestenliste. „Ich bin stolz, aber auch ein bisschen verschämt. Wir
    arbeiten jeden Tag daran, dass das auch so bleibt. Wir ruhen uns nicht darauf
    aus.“

    Was ist also ihr Erfolgsrezept? Es ist ein Nischenkonzept, etwas
    Außergewöhnliches, man muss es absolut leben, sein ganzes Leben dafür opfern,
    absolute Qualitätsvernarrtheit zeigen, wahnsinnig detailverliebt sein und eine
    kreative Ader haben.

    Was also braucht man, um ihren Job zu machen? Gute Nerven
    und Selbstreflexion – man dürfe nicht stehenbleiben,
    müsse immer wieder reflektieren und die eigenen Regeln hinterfragen. Denn:
    „Die Regeln haben wir selbst erfunden, wir können sie auch ändern.“

    Im Gespräch mit Kasia erzählt sie auch von ihrer modernen Art,
    Gastronomie und Service zu leben, mit mehr Offenheit, Individualität und
    Familienfreundlichkeit. Sie verrät, was ihre Zukunftspläne sind und warum
    trotz Genderrollen die meistens Starköche Männer sind.

  • 7 Jan 2020
    62. Katja Ohly-Nauber von Mercedes Benz
    01:01:59

    Mit She’s Mercedes unterstützt sie EMOTION und den Einsatz für Gleichstellung schon lange. Im Podcast spricht Katja Ohly-Nauber über Karriere als Mama, den Sprung ins Ungewisse und über Männer, die Frauen nicht ausreden lassen. 

    Katja Ohly-Nauber ist Leiterin Marketing-Kommunikation bei Mercedes Benz Cars – und setzt sich mit She’s Mercedes für Gleichstellung ein. 

    Für die neue Podcast-Folge hat Kasia sie getroffen und mit ihr über ihre Karriere, Wachstumschancen, Vereinbarkeit und die Mobilität der Zukunft gesprochen.

    Mercedes sei schon weit mit der Gleichstellung, sagt Katja Ohly-Nauber, die Automobilbranche allgemein jedoch nicht: “Über hundert Männer sind in den Vorständen. Und fünf Frauen.”

    Hier erzählt sie, was man tun könne, um das zu ändern, was für eine Führungskraft sie selbst ist und wie man auch als Chefin dazu beitragen kann, dass mehr Frauen Karriere machen. Man solle keinen Makel aus der Minderheit machen und, ganz wichtig: sich nicht so häufig unterbrechen lassen.

    Sie spricht über ihren eigenen Karriereweg mit Kindern und wie wichtig es sei, dass man als Mutter auch auf sich selbst achtet. Deshalb hat sie neben ihrer Arbeit bei Mercedes Benz LAUFMAMALAUF gegründet, eine Plattform für Outdoor-Fitness, eine “active healthy community” von Müttern für Mütter. 

    Sie habe den Wunsch gehabt, etwas zurückzugeben und etwas Gutes in die Welt zu bringen, Frauen körperliches und mentales Selbstbewusstsein geben. Als Mutter vergesse man so oft, erst einmal gut zu sich selbst zu sein.

    Auch mit der Initiative She’s Mercedes möchte sie für Frauen da sein, für Austausch und Inspiration. “Es geht nicht nur darum, Autos zu verkaufen, sondern auch gesellschaftspolitisch Stellung zu nehmen.”

    In diesem Jahr ist Katja Ohly-Nauber zum ersten Mal Jurymitglied beim EMOTION.award. Hier erzählt sie, warum ihr das so wichtig ist: “Vorbilder halte ich immer noch für total wichtig. Wir müssen aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt.”

  • 17 Dez 2019
    61. Bärbel Schäfer, Moderatorin und Autorin
    00:38:45

    “Bärbel trifft” ist seit vielen Jahren eine Rubrik in unserem Heft. Diesmal heißt es: Kasia trifft Bärbel Schäfer. Im Interview erzählt von ihren Leidenschaften und der Kunst der Begegnung.
    Die Neugier auf Menschen und Lust an spannenden Lebensgeschichten treibt sie. Dabei geriet die Fernseh- und Radiomoderatorin, Produzentin und Autorin Bärbel Schäfer eigentlich nur durch Zufall in die Medienbranche.
    Als Austauschschülerin in den USA bekam sie von einem lokalen Fernsehsender das Angebot, für sie als Reporterin zu arbeiten, “unwissend, dass man damit auch sein Geld verdienen kann”. Nach dem Abitur in Deutschland, absolvierte sie zunächst eine kaufmännische Ausbildung im Hotel, bevor sie Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studierte und wieder in Kontakt zu den Medien kam.
    Heute ist sie auch langjährige Wegbegleiterin von EMOTION und bringt in der Rubrik “Bärbel trifft” seit vielen Jahren Männer in unser Frauenmagazin. Wer und was sie dabei besonders beeindruckt hat und was sie gelernt hat, erzählt sie hier.
    Mit Kasia spricht sie über das Format Talkshow, ihr Erfolgsrezept und ihre Leidenschaft, Menschen zum Reden zu bringen. Ob EMOTION, Sonntagstalk bei HR3 oder WESERStrand in Bremen (was ein bisschen ist, wie nach Hause zu kommen): Sie liebt es, Menschen zum Reden zu bringen. Und dabei hat sie extrem viel gelernt. Sie sagt, wie wichtig es ist, aus den eigenen Schubladen rauszukommen und sich von Vorurteilen zu befreien. “Ich muss bereit sein, mich auch immer wieder neu überraschen zu lassen.”
    Sie erzählt auch von Selbstzweifeln, ihrer Familie, der Gleichberechtigung in der Medienbranche und warum wir uns so leicht unterschätzen.
    Wie setze ich mich als Frau und mit eigenen Projekten in der Medienwelt durch? “Mit Erfahrung, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit.”

  • 10 Dez 2019
    60. Mia Florentine Weiss, Performance-Künstlerin
    00:56:07

    Mia Florentine
    Weiss hat in Hamburg Mode und Journalistik studiert, ist um die Welt gereist
    und nach New York gezogen, bevor sie ihren Weg in die Kunst fand.
    Heute ist sie erfolgreiche Konzept- und Performance-Künstlerin.

    Den Ausschlag gab
    ein Erlebnis in Namibia. Sie war Mitte 20, gerade mit dem Studium fertig, als
    sie mit dem Stamm der Himba eine von der Natur inspirierte Performance machte.
    „Ich bin als anderer Mensch zurückgeflogen“, sagt sie, die schließlich
    versuchte, zwischen Multimedia und Performance ihren Weg zu finden.

    Was Performance
    genau ist, wie sie sich vom Theater und von anderen Künsten unterscheidet, das
    erzählt Mia Florentine Weiss Kasia in der neuen Podcast-Folge. Sie sei
    körperlich, politisch, eng verbunden mit der Natur und bedeute auch immer, sich
    auf etwas einzulassen, dessen Ausgang man nicht kennt.

    Für ihre Arbeit
    hat sie sich bereits nackt gezeigt oder auf dem Hollywood Sign sitzend, hat für
    ihre Pegasus-Ausstellung Pferde ausgenommen und gehäutet und lief mit
    LED-Schild und Schwert in indischen Slums herum. Ihr Kunst ist oft etwas
    Schmerzhaftes, mehr oder weniger Schockierendes, sie provoziert und
    polarisiert – „ein Spiel mit Grenzen“.

    Die Geburt ihres
    Sohnes hat ihre Arbeit etwas verändert, sie begebe sich nicht mehr in so viele
    gewagte, lebensgefährliche Situationen. „Ich bin ein richtiges Muttertier.“

    Sie plädiert
    dafür, dass das Muttersein mehr in die Kunst einfließen und viel mehr zur
    Entlastung von Eltern getan werden muss. Mit Kasia spricht sie auch über
    Vereinbarkeit, Großfamilie, Planungsaufwand und Schlafmangel, über Gesellschaft
    und Zerrissenheit.

    Es geht auch um Gleichberechtigung in Deutschland „Wir
    müssen immer weiter kämpfen, dürfen uns nicht ausruhen“, appelliert sie
    und plädiert für Netzwerke und Zusammenhalt. Sie wünscht sich, jede
    Frau würde viel mehr an sich glauben und sich weniger verunsichern lassen.

  • 3 Dez 2019
    59. Daria Saharova von Vito One
    00:44:33

    Die Immobilienbranche neu denken – das will
    Daria Saharova, die als Partnerin bei Vito One in Start-ups investiert. Warum die
    Branche dringend mehr Frauen braucht, hat sie Kasia erzählt.

    Daria
    Saharova ist Partnerin beim Venture-Capital-Unternehmen Vito One.
    Sie finanziert Start-ups mit Fokus auf Immobilien-, Bau- und Energiebranche.
    Die gebürtige Lettin kommt aus einer Künstlerfamilie und bezeichnet sich
    aufgrund ihrer Vorliebe für die MINT-Fächer als “schwarzes Schaf der
    Familie”.

    Sie zog von Riga nach München und studierte dort BWL. In die
    Selbstständigkeit ging sie, um sich das Studium zu finanzieren.  Durch
    eine Studierendeninitiative kam sie zum Thema Venture Capital: “Ich
    fand den Vibe, den die Gruppe hatte, sehr cool. Das hat mich nachhaltig
    begeistert.”

    Mit Vito One sucht sie neue Start-ups, investiert in sie. Das
    Investment in neue Start-ups bezeichnet sie als “Ehe auf Zeit”.

    Sie sind der erste Deutsche Venture Capital Fonds, der sich auf diese
    Branche spezialisiert hat. Sie agieren als eine Mischung aus Sparringpartner,
    Soundingboard und unterstützendes Netzwerk.

    Im Gespräch mit Kasia erklärt sie, wie ihr Job genau funktioniert und
    warum ihre Branche dringend mehr Frauen braucht. Es geht um Erziehung,
    Business-Verhalten und Netzwerke. Sie sagt: „Die Regeln sind anders für uns
    Frauen.“ Und: „Man darf nicht unterschätzen, wie sehr die Erziehung unser
    Verhalten im Job beeinflusst.“

    Und auch über das Gründen spricht sie mit Kasia. Daria Saharova hat
    bereits zwei Unternehmen gegründet: 2011 Bellegs, ein E-Commerce für
    Feinstrumpfware, und nun die 1E9, eine Medienplattform mit der Vision,
    gemeinsam optimistische Zukunftsbilder zu kreieren.

    Hört diese neue Folge und erfahrt von Daria Saharova

    ·       wie das Venture Capital Business
    funktioniert

    ·       wie der Alltag einer Investorin
    aussieht

    ·       wie es als Frau in der Branche ist

    ·       worauf sie schaut, wenn sie in ein
    Unternehmen investiert

    ·       wie Deutschland technologisch
    aufgestellt ist

    ·       wie wir mehr Frauen zum Gründen
    bringen

    ·       was ihr neues Unternehmen 1E9
    macht

    ·       was sie in den vergangenen Jahren
    gelernt hat und was sie uns mit auf den Weg gibt

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